Newsticker

Rupp nach Paderborn
Borussia leiht Mittelfeldspieler Lukas Rupp bis zum Ende der laufenden Saison an den Zweitligisten SC Paderborn aus. Der 21-jährige soll dort Spielpraxis sammeln, die er in Gladbach im Moment nic...
Länger mit Brouwers
Borussia hat den Vertrag mit Innenverteidiger Roel Brouwers erwartungsgemäß um zwei Jahre verlängert. Der Niederländer hat sich bis 2014 an den Verein gebunden. Brouwers spielt se...
Ter Stegen verlängert
Borussias Torwart Marc-André ter Stegen hat seinen Vertrag bei Borussia verlängert. Der ursprünglich bis 2014 geltende Kontrakt wurde um ein Jahr ausgeweitet - vermutlich unter Anhe...
Tests: Sieg und Niederlage
Mit 4:1 besiegte Borussia heute im Testspiel RW Oberhausen. Gegen den neuerdings von Mario Basler trainierten Drittligisten war besonders Raul Bobadilla mit zwei Toren und einer Vorbereitung erfolgrei...
Reus doch zur Nationalmannschaft
Marco Reus hat seine Magen-Darm-Probleme überwunden und wird am Samstag doch noch zur Nationalmannschaft reisen. Er trifft in Hamburg auf Joachim Löw und das Team. Damit kann sich der 22-j&a...

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Ein peinlich Volk von Gauklern
628 Seiten umfasst die Borussen-Chronik, die der Verein anlässlich des 110jährigen Vereinsjubiläums im vorigen Jahr herausgebracht hat. 628 Seiten voller legendärer Kapitel und ...
Der letzte Akt
„Wenn wir heute verlieren, sind wir tot". Das sagt Borussias Trainer Lucien Favre seit über einem Monat vor jedem Spiel. Vor dem letzten Pflichtspiel dieser Saison gilt dieser Spru...
Halbzeit im Psychospiel
Die Erfahrung hat jeder Fußballbegeisterte schon gemacht: Man sehnt den Schlusspfiff herbei. Immer wieder der Blick zur Uhr. Quälend langsam müht sich der Sekundenzeiger voran, als hab...
Im Zwischenreich
Bis jetzt war es übersichtlich. Es gab zwei Wettbewerbe, fein säuberlich getrennt. Auf der einen Seite die Bundesliga, das Kerngeschäft. Das, worauf es wirklich ankam und wo Borussia ma...
über Wunder
  Wer zählt nach, wie oft Borussia Mönchengladbach diese Saison schon abgestiegen ist? Zu wievielen Zeitpunkten es unwiderruflich sicher war, dass nächstes Jahr die Zweitligageogra...

Bundesliga 2011/2012

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Trotzdem irgendwie kein Sieger
Geschrieben von Christian Heimanns   
Mittwoch, 08 Februar 2012
Borussia Mönchengladbach steht durch das 0:2 n.V bei Hertha BSC Berlin im Halbfinale des DFB Pokals. Das Spiel war überwiegend glanzlos, aber es lag nicht daran oder an den weiter frostigen Temperaturen, dass die Siegesfreude auf Gladbacher Seite verhalten ausfällt. Der Grund liegt darin, dass Igor de Camargo einen Elfmeter für die Borussia und eine rote Karte für Berlin mit einer eher zweifelhaften Aktion besorgte.

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DFB Eurosöhne
Geschrieben von Michael Heinen   
Montag, 06 Februar 2012

Es war eines der Highlights im Sportjahr 2011 als bei der Auslosung zum DFB-Pokal-Viertelfinale die Spieler von Holstein Kiel ins Fernseh-Studio zugeschaltet wurden.

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Berliner Frust
Geschrieben von Thomas Häcki   
Montag, 06 Februar 2012
ImageDer Druck ist ihm anzumerken. Wieder einmal muss der Gladbacher Trainer erklären, warum sein Team wieder einmal unnötig Punkte liegen gelassen hat. Punkte, welche in der Endabrechnung fehlen könnten. Mürrisch beantwortet er die Fragen seines Interviewpartners. Die Mannschaft habe es verpasst sich selbst zu belohnen, analysiert Michael Frontzeck und hat mit seiner Sicht der Dinge Recht. Im Herbst 2010 spielt die Borussia oft besser, als es der Tabellenstand vermuten lässt, jedoch leider zu oft erfolglos. Sich selbst um den Lohn der Arbeit zu bringen ist für alle Beteiligten, enttäuschend, zermürbend, frustrierend und ruft im Umfeld vornehmlich Mitleid hervor. Doch es ist nicht der Tiefpunkt, es gibt hierzu noch eine Steigerung. Etwas was noch zerstörerischer wirkt und im Umfeld nur Belustigung und Kopfschütteln hervorruft: Die Selbstdemontage.
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Zufriedenheit trotz Punktverlusten
Geschrieben von Michael Heinen   
Sonntag, 05 Februar 2012
ImageAuch in den Tagen nach dem 0:0 beim VfL Wolfsburg fällt es schwer, das Ergebnis vernünftig einzuordnen. Auf der einen Seite ist es ärgerlich, dass ein regulärer Treffer aberkannt, ein zumindest möglicher Elfmeter nicht gegeben und die beste Torchance des Spiels durch Reus recht fahrlässig vergeben wurde. Angesichts der Patzer der Konkurrenz bot sich die einmalige Chance, auf Platz 2 zu springen und sich endgültig als gleichwertiges Mitglied des Führungsquartetts zu etablieren.
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Enttäuschung über Punktgewinn
Geschrieben von Michael Heinen   
Samstag, 04 Februar 2012

Mit einem gerechten 0:0 trennten sich der VfL Wolfsburg und Borussia Mönchengladbach bei eisigen Temperaturen in der Volkswagen-Arena. Ein Ergebnis und eine Leistung, die noch vor knapp einem Jahr bejubelt worden wären, werden angesichts der gestiegenen Ansprüche in diesen Tagen als Enttäuschung empfunden.

Dabei spielte Borussia in Halbzeit 1 nicht viel anders als in der Vorwoche in Stuttgart. Aus einer sicheren Defensive heraus, die mit Brouwers für den erkrankten Stranzl auflief und vor dem Seitenwechsel wie gewohnt nicht viel anbrennen ließ, suchte man die ligaweit so gefürchteten, gelegentlichen Konter. Anders als zuletzt hatten sich die Wolfsburger darauf aber besser eingestellt. Felix Magath hatte seine Mannschaft aus Respekt vor dem Gegner mit einer defensiven Grundordnung aufs Feld geschickt, was meist gut funktionierte. Immer wieder endeten die Angriffe der Gäste im Abseits, was den Schiedsrichter-Assistenten vor eine Reihe kniffliger Entscheidungen stellte. Meist löste er diese korrekt
mit einer Ausnahme. Mike Hankes Treffer hätte Anerkennung verdient gehabt – ärgerlich für Borussia, die nach einer Führung bekanntlich nur noch schwer zu knacken ist.

So ging es stattdessen ohne Tore in die Halbzeitpause, aus der Wolfsburg mit einem neuen Stürmer kam. Die Hereinnahme von Top-Torjäger Mario Mandzukic deutete an, dass es Magath fortan etwas offensiver anzugehen gedachte. Ein Plan, der aufging, denn im zweiten Spieldurchgang waren die Gastgeber die tonangebende Mannschaft. Auch sie erzielten ein Tor, das allerdings zu Recht wegen einer knappen Abseitsstellung von Polter abgepfiffen wurde. Doch die beste Defensive der Liga hatte so einige Mühe, dem Offensivdruck der erstaunlich starken Wolfsburger Stand zu halten. Immer wieder drängten die auf die Führung, wobei Gladbach überraschend selten zu eigenen Konterangriffen kam. Die einzig hochkarätige Chance in Halbzeit 2 war allerdings gleich die beste im ganzen Spiel, als Marco Reus frei auf Diego Benaglio zustürmte, den Ball dann aber allzu kunstvoll mit dem Außenrist am Keeper vorbeischlenzen wollte, was gründlich misslang.

So musste am Ende sogar noch um den einen Punkt gezittert werden, der bei den heimstarken und allein im Winter um 27 Millionen verstärkten Wolfsburgern im Grunde als Erfolg gewertet werden sollte. Zur Erinnerung: Schalke 04 hat seine Partie dort verloren, während der FC Bayern München nur dank einer klaren Fehlentscheidung des Schiedsrichters zu einem glücklichen 1:0-Sieg kam.

Bei Borussia überzeugte einmal mehr die Defensive, wo besonders Dante, ter Stegen und Tony Jantschke überragend agierten. Nicht nur bei seiner Großchance unglücklich wirkte Marco Reus, der erstmals seit Monaten keinen Sahnetag erwischte. Für ihn gilt aber wie für die gesamte Mannschaft, dass ihnen nach so vielen überragenden Spielen auch einmal eine „nur“ durchschnittliche Leistung gestattet sein sollte.

 

Wolfsburg: Benaglio – Träsch, Russ, Felipe, Rodriguez – Sissoko (46. Mandzukic), Josué, Jiracek, Schäfer – Dejagah (62. Sio), Polter (82. Ochs)

Borussia: Ter Stegen – Jantschke, Brouwers, Dante, Daems – Herrmann, Nordtveit, Neustädter, Arango – Reus, Hanke (75. de Camargo)

 

Tore: keine

Gelbe Karten: Jiracek - Jantschke

Zuschauer: 30.000

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Die Serienkiller
Geschrieben von Michael Heinen   
Donnerstag, 02 Februar 2012
ImageWir befinden uns im Jahre 2012 nach Christus. Ganz Fußball-Deutschland ist vom Glauben an die Wohltaten der Kontinuität zersetzt… Ganz Fußball-Deutschland? Nein! Ein von unzähligen VW-Millionen zehrender Trainer hört nicht auf, diesem Modetrend Widerstand zu leisten. Und das Leben ist nicht leicht für die ausländischen  Legionäre, die als seine Besetzung in den befestigten Lagern von Wolfsburg kicken…
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Mit dem Gladbacher Tempo kommt nicht jeder mit
Geschrieben von Christoph Clausen   
Montag, 30 Januar 2012
VfB StuttgartDen überraschendsten Stuttgarter Einfall gab es nach dem Spiel. Kapitän Serdan Tasci befand, der Gegner aus Gladbach habe ja „nur ein paar Mal auf unser Tor geschossen, aber trotzdem drei Tore erzielt.“ Das war, vorsichtig formuliert, eine originelle Sichtweise. Insgesamt 19 Gladbacher Torschüsse zählten die Statistiker von bundesliga.de. Darunter waren ein halbes Dutzend hochkarätige Chancen, doch Arango, Reus, Hanke, Nordtveit und Herrmann scheiterten entweder am blendend aufgelegten Ulreich oder zielten zu ungenau. Wäre die Gladbacher Chancenverwertung tatsächlich so formidabel gewesen, wie Tasci hinterher suggerierte, die Borussia hätte sich für das 0:7 aus der Vorsaison in ähnlicher Höhe revanchiert.

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2011/12