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Trotzdem irgendwie kein Sieger |
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Geschrieben von Christian Heimanns
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Mittwoch, 08 Februar 2012 |
Borussia Mönchengladbach steht durch das 0:2 n.V bei Hertha BSC Berlin im Halbfinale des DFB Pokals. Das Spiel war überwiegend glanzlos, aber es lag nicht daran oder an den weiter frostigen Temperaturen, dass die Siegesfreude auf Gladbacher Seite verhalten ausfällt. Der Grund liegt darin, dass Igor de Camargo einen Elfmeter für die Borussia und eine rote Karte für Berlin mit einer eher zweifelhaften Aktion besorgte.
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Geschrieben von Michael Heinen
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Montag, 06 Februar 2012 |
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Es war eines
der Highlights im Sportjahr 2011 als bei der Auslosung zum
DFB-Pokal-Viertelfinale die Spieler von Holstein Kiel ins Fernseh-Studio zugeschaltet
wurden.
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Geschrieben von Thomas Häcki
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Montag, 06 Februar 2012 |
Der Druck ist ihm anzumerken. Wieder einmal muss der Gladbacher Trainer erklären, warum sein Team wieder einmal unnötig Punkte liegen gelassen hat. Punkte, welche in der Endabrechnung fehlen könnten. Mürrisch beantwortet er die Fragen seines Interviewpartners. Die Mannschaft habe es verpasst sich selbst zu belohnen, analysiert Michael Frontzeck und hat mit seiner Sicht der Dinge Recht. Im Herbst 2010 spielt die Borussia oft besser, als es der Tabellenstand vermuten lässt, jedoch leider zu oft erfolglos. Sich selbst um den Lohn der Arbeit zu bringen ist für alle Beteiligten, enttäuschend, zermürbend, frustrierend und ruft im Umfeld vornehmlich Mitleid hervor. Doch es ist nicht der Tiefpunkt, es gibt hierzu noch eine Steigerung. Etwas was noch zerstörerischer wirkt und im Umfeld nur Belustigung und Kopfschütteln hervorruft: Die Selbstdemontage.
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Zufriedenheit trotz Punktverlusten |
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Geschrieben von Michael Heinen
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Sonntag, 05 Februar 2012 |
Auch in
den Tagen nach dem 0:0 beim VfL Wolfsburg fällt es schwer, das Ergebnis vernünftig
einzuordnen. Auf der einen Seite ist es ärgerlich, dass ein regulärer Treffer
aberkannt, ein zumindest möglicher Elfmeter nicht gegeben und die beste
Torchance des Spiels durch Reus recht fahrlässig vergeben wurde. Angesichts der
Patzer der Konkurrenz bot sich die einmalige Chance, auf Platz 2 zu springen
und sich endgültig als gleichwertiges Mitglied des Führungsquartetts zu
etablieren.
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Enttäuschung über Punktgewinn |
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Geschrieben von Michael Heinen
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Samstag, 04 Februar 2012 |
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Mit einem
gerechten 0:0 trennten sich der VfL Wolfsburg und Borussia Mönchengladbach bei
eisigen Temperaturen in der Volkswagen-Arena. Ein Ergebnis und eine Leistung,
die noch vor knapp einem Jahr bejubelt worden wären, werden angesichts der
gestiegenen Ansprüche in diesen Tagen als Enttäuschung empfunden.
Dabei
spielte Borussia in Halbzeit 1 nicht viel anders als in der Vorwoche in
Stuttgart. Aus einer sicheren Defensive heraus, die mit Brouwers für den
erkrankten Stranzl auflief und vor dem Seitenwechsel wie gewohnt nicht viel
anbrennen ließ, suchte man die ligaweit so gefürchteten, gelegentlichen Konter.
Anders als zuletzt hatten sich die Wolfsburger darauf aber besser eingestellt.
Felix Magath hatte seine Mannschaft aus Respekt vor dem Gegner mit einer defensiven
Grundordnung aufs Feld geschickt, was meist gut funktionierte. Immer wieder
endeten die Angriffe der Gäste im Abseits, was den Schiedsrichter-Assistenten
vor eine Reihe kniffliger Entscheidungen stellte. Meist löste er diese korrekt –
mit einer Ausnahme. Mike Hankes Treffer hätte Anerkennung verdient gehabt –
ärgerlich für Borussia, die nach einer Führung bekanntlich nur noch schwer zu
knacken ist.
So ging es
stattdessen ohne Tore in die Halbzeitpause, aus der Wolfsburg mit einem neuen
Stürmer kam. Die Hereinnahme von Top-Torjäger Mario Mandzukic deutete an, dass
es Magath fortan etwas offensiver anzugehen gedachte. Ein Plan, der aufging,
denn im zweiten Spieldurchgang waren die Gastgeber die tonangebende Mannschaft.
Auch sie erzielten ein Tor, das allerdings zu Recht wegen einer knappen
Abseitsstellung von Polter abgepfiffen wurde. Doch die beste Defensive der Liga
hatte so einige Mühe, dem Offensivdruck der erstaunlich starken Wolfsburger
Stand zu halten. Immer wieder drängten die auf die Führung, wobei Gladbach
überraschend selten zu eigenen Konterangriffen kam. Die einzig hochkarätige Chance
in Halbzeit 2 war allerdings gleich die beste im ganzen Spiel, als Marco Reus frei
auf Diego Benaglio zustürmte, den Ball dann aber allzu kunstvoll mit dem
Außenrist am Keeper vorbeischlenzen wollte, was gründlich misslang.
So musste
am Ende sogar noch um den einen Punkt gezittert werden, der bei den heimstarken
und allein im Winter um 27 Millionen verstärkten Wolfsburgern im Grunde als
Erfolg gewertet werden sollte. Zur Erinnerung: Schalke 04 hat seine Partie dort
verloren, während der FC Bayern München nur dank einer klaren Fehlentscheidung
des Schiedsrichters zu einem glücklichen 1:0-Sieg kam.
Bei Borussia überzeugte einmal mehr die
Defensive, wo besonders Dante, ter Stegen und Tony Jantschke überragend
agierten. Nicht nur bei seiner Großchance unglücklich wirkte Marco Reus, der
erstmals seit Monaten keinen Sahnetag erwischte. Für ihn gilt aber wie für die
gesamte Mannschaft, dass ihnen nach so vielen überragenden Spielen auch einmal
eine „nur“ durchschnittliche Leistung gestattet sein sollte.
Wolfsburg: Benaglio – Träsch, Russ, Felipe,
Rodriguez – Sissoko (46. Mandzukic), Josué, Jiracek, Schäfer – Dejagah (62.
Sio), Polter (82. Ochs)
Borussia: Ter Stegen – Jantschke, Brouwers,
Dante, Daems – Herrmann, Nordtveit, Neustädter, Arango – Reus, Hanke (75. de
Camargo)
Tore: keine
Gelbe Karten: Jiracek - Jantschke
Zuschauer: 30.000
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Geschrieben von Michael Heinen
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Donnerstag, 02 Februar 2012 |
Wir
befinden uns im Jahre 2012 nach Christus. Ganz Fußball-Deutschland ist vom
Glauben an die Wohltaten der Kontinuität zersetzt… Ganz Fußball-Deutschland? Nein!
Ein von unzähligen VW-Millionen zehrender Trainer hört nicht auf, diesem
Modetrend Widerstand zu leisten. Und das Leben ist nicht leicht für die ausländischen
Legionäre, die als seine Besetzung in
den befestigten Lagern von Wolfsburg kicken…
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Mit dem Gladbacher Tempo kommt nicht jeder mit |
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Geschrieben von Christoph Clausen
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Montag, 30 Januar 2012 |
Den überraschendsten Stuttgarter Einfall gab es nach dem Spiel. Kapitän Serdan Tasci befand, der Gegner aus Gladbach habe ja „nur ein paar Mal auf unser Tor geschossen, aber trotzdem drei Tore erzielt.“ Das war, vorsichtig formuliert, eine originelle Sichtweise. Insgesamt 19 Gladbacher Torschüsse zählten die Statistiker von bundesliga.de. Darunter waren ein halbes Dutzend hochkarätige Chancen, doch Arango, Reus, Hanke, Nordtveit und Herrmann scheiterten entweder am blendend aufgelegten Ulreich oder zielten zu ungenau. Wäre die Gladbacher Chancenverwertung tatsächlich so formidabel gewesen, wie Tasci hinterher suggerierte, die Borussia hätte sich für das 0:7 aus der Vorsaison in ähnlicher Höhe revanchiert.
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