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Home Jubiläum (2007) 10 Jahre SEITENWAHL: eine Zeitreise
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10 Jahre SEITENWAHL: eine Zeitreise |
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Geschrieben von www.seitenwahl.de
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Mittwoch, 19 Dezember 2007 |
Zehn Jahre SEITENWAHL, das heißt gewiss auch 10 Jahre Borussia. In diesen ist die Borussia zweimal aus der 1. Bundesliga abgestiegen (1998/99 & 2006/07). Sie ist zweimal unter jeweils sehr kuriosen Umständen erst im DFB-Pokal-Halbfinale ausgeschieden (2000/01 & 2003/04) und sie hat neben sechs zum Teil nervenaufreibenden Klassenerhalten in der 1. Bundesliga (denkwürdig hierbei: der 34. Spieltag der Saison 1997/98) einen Wiederaufstieg (in der Saison 2000/01) und (quasi pünktlich zum hiesigen Jubiläum) auch die "Herbstmeisterschaft" der laufenden Saison in der 2. Bundesliga erreicht. Fast schon nebenbei erfolgte noch der Stadionbau an der Hennes-Weisweiler-Allee. Und so bedeuten 10 Jahre SEITENWAHL eben auch eine kleine Zeitreise, zu der wir hiermit aufbrechen möchten.
Gut ein Jahr lang war
SEITENWAHL schon aktiv, als die Rheinische Post zu Beginn der Saison 1998/99
Kontakt aufnahm. Man wolle einmal Internetseiten über Borussia Mönchengladbach
vorstellen, so lautete die damalige Begründung per email. Es wurde ein doch
eher knapper, ein kleiner Artikel in der damaligen Lokalsparte der
Onlineausgabe. Aber unsere "Veteranen" werden beurteilen können, ob
der Artikel unser damaliges Pensum gut beschrieb:
>> 16. September 1998: Adduk ... was? (war entnommen aus:
Rheinische Post online, http://www.rp-online.de)
Lange bevor die Redaktion schrittweise aufgestockt wurde,
waren zwei der heutigen Kernmitglieder der Redaktion als Gastkommentatoren mit
von der Partie. Thomas und Michael beteiligten sich mitunter abwechselnd mit
einer Kommentierung der aktuellen Lage. Stellvertretend für diese Beiträge sei
hier an eine Analyse von Michael erinnert, die wir am 22. Oktober 1998
veröffentlichten. Darin beschäftigt er sich mit den aufeinanderfolgenden
Partien gegen den VfL Bochum, die damals für die Borussia im DFB-Pokal wie in
der Meisterschaft auf dem Programm standen. Tatsächlich gewann die Borussia das
DFB-Pokalspiel (1:0), etwas, dass die Analyse am Ende prognostiziert:
>> 22. Oktober
1998: Der Ausblick auf die Bochumer Woche
Vom 21. Juni 1999 bis
zum 18. Juli 1999 ließen wir die SEITENWAHL-Leser angesichts des nahenden neuen
Jahrhunderts ein "Bundesliga Dream Team" wählen, in denen die bis
dato besten Borussenspieler ihren Platz finden sollten. Um nicht Äpfel mit
Birnen vergleichen zu müssen, waren bei den nach Spielpositionen unterteilten
Abstimmungen Mehrfachnennungen erwünscht:
>> 20. Juli
1999: Wählt das "Dream Team" der Borussia
Im Sommer 2001 kehrte
die Borussia nach zweijähriger Abstinenz in die deutsche Elite zurück. Hans
Meyer, der ein Passant sein wollte, hatte den Verein in Zusammenarbeit mit dem
damals noch Sportkoordinator genannten Christian Hochstätter auf sportlichem
Gebiet konsolidiert. SEITENWAHL nutzte die Tage nach dem den Aufstieg
bringenden Remis in Fürth zu einer zurückblickenden Bestandsaufnahme, die die
Rolle des heutigen Nürnberger Trainer dabei auf den Punkt bringt. Joachim hatte vor jener Saison per Voicemail (der heute gebräuchliche Begriff 'Podcast' kam erst später auf) aus dem T r a i n i n g s l a g e r
i n S c h ö n e c k berichtet, am 13. Mai 2001 fasste er zusammen:
>> 13. Mai 2001:
Eine Mannschaft als Spiegelbild des Trainers: Hans Meyer, der Architekt des
Aufstiegs
Neuverpflichtungen,
sie begleiteten die Borussia in den letzten Jahren wie SEITENWAHL es tat.
Manchmal kamen kuriose, hin und wieder kamen (dauer-)verletzte, aber vereinzelt
kamen auch richtige Topspieler zur Borussia. Ein Spieler, der die Borussia und
ihre Fans verzauberte, war Mikael Forssell. Der finnische Nationalspieler schloß
sich für die Rückrunde 2002/2003 der Borussia an, schoß sie mit 7 Toren zum
Klassenerhalt und wurde nicht zu Unrecht in jenem Jahr von Deutschlands
Sportjournalisten bei der Wahl zum Fußballer des Jahres entsprechend würdigend
berücksichtigt. Die "Spielervorstellung" Mikael Forssell durch einen
Artikel von Thomas vom 31. Januar 2003:
>> 31. Januar
2003: Neuverpflichtung: Mikael Forssell
Seit dem
Wiederaufstieg 2001 hat SEITENWAHL jedes Pflichtspiel der Borussia mit einem
Vorbericht begleitet, so auch das DFB-Pokal-Halbfinale der Saison 2003/04 auf
dem Aachener Tivoli, das letztlich unter den bekannt kuriosen Umständen
verloren ging. Diese Niederlage versetzte der mit ihrem Stadionneubau gerade
endenden Borussia und ihren Anhängern zum damaligen Zeitpunkt einen Tiefschlag. Explizit betroffen blieb davon auch das Management der Borussia, das bei einem
Erfolg über Alemannia Aachen die teilweise bereits erfolgten Vorgespräche mit
einigen potentiellen Neuverpflichtungen für die darauf folgende (Europapokal-)Saison
hätte zum Abschluss bringen können. Sie durfte nicht und im Rückblick kann man
jenes Spiel vielleicht als einen entscheidenden Wendepunkt innerhalb der letzten sechs Erstligaspielzeiten der Borussia sehen. Nichtsdestotrotz, dies war der
SEITENWAHL-Vorbericht zum damaligen DFB-Pokal-Halbfinale:
>> 15. März
2004: Vorbericht - Alemannia Aachen gegen Bor. Mönchengladbach
Im Sommer 2004
eröffnete die Borussia ihr neues Stadion an der Hennes-Weisweiler-Allee und im
Herbst 2004 traf SEITENWAHL Borussias Präsidenten Rolf Königs zu einem sehr
ausführlichen Interview, in dem der seit 1999 an der Entwicklung der Borussia
als Präsidiumsmitglied beteiligte Nachfolger des zu früh verstorbenen Dr.
Adalbert Jordan einen detaillierten Einblick und Rückblick gewährte. Wie später
das Interview mit Bundesfinanzminister Peer Steinbrück ("Borussias finanzielle Leistung ist großartig", 06. September 2006) zeigte,
konsultierten wir nicht nur Verantwortliche der Borussia, dennoch: jenes
Interview mit Rolf Königs war SEITENWAHLs erstes von mittlerweile sehr
zahlreichen wie regelmäßigen Interviews:
>> 04. September
2004: "Ich bringe hier Business
rein!"
Im Oktober 2004 endete
die Zusammenarbeit zwischen der Borussia und Holger Fach. Während sich der
spätere Cheftrainer Horst Köppel als Interimstrainer probierte, ging die
Borussia auf Nachfolgersuche. Diese führte Ende Oktober zu Dick Advocaat, dem
zweimaligen niederländischen Nationaltrainer, und Anfang November 2004 zur
Verpflichtung des ehemaligen Trainers von Jos Luhukay. Eine Woche später (am
08. November 2004) analysierte SEITENWAHL die während Advocaats Amtszeit
bei den Glasgow Rangers erfolgten Transfers des schottischen Rekordmeisters.
Der damalige Artikel von Thomas:
>> 08. November
2004: Die Transfers der Glasgow Rangers unter Dick Advocaat
Nach einem 2:2 gegen
den VfL Bochum konnte die Borussia im Abstiegskampf 2004/05 auch das nächste
Heimspiel gegen einen direkten Konkurrenten, den FSV Mainz 05, nicht siegreich
gestalten. In der Folge dieses Resultates trat zunächst Dick Advocaat von
seinem Posten als Cheftrainer zurück, in derselben Woche erklärte Sportdirektor
Christian Hochstätter zugunsten des nachrückenden Peter
Pander ebenso seinen Rücktritt. Zunächst auf Interimsbasis wurde U23-Trainer
Horst Köppel Advocaats Nachfolger. Am 21. April 2005 kommentierte Joachim:
>> 21. April 2005:
Eine Chance für Horst Köppel - und für Borussia!
Zunächst der Klassenerhalt,
dann ein herbstliches Hoch. Die Amtszeit Horst Köppels ließ sich prächtig an.
Aber ebenso wie vor dem Winter 2005/06 der Aufschwung, so kam unter dem
ehemaligen Meisterspieler im Frühjahr 2006 der Abschwung. Die Borussia
absolvierte als Tabellensiebter eine grausige Rückrundenvorbereitung und
startete beinahe jämmerlich in die zweite Saisonhälfte. Gegen den Erzrivalen 1.
FC Köln, der in höchster Abstiegsgefahr schwebte, sangen dann zwar Kasey Keller
und Jeff Strasser im Siegestaumel kontroverse Lieder, die
Rückrundenbilanz blieb aber auch trotz eines Auswärtserfolges am letzten
Spieltag bei Eintracht Frankfurt weiterhin die eines Absteigers. Von den
Diskussionen jenes Frühjahrs 2006, in dessen Mittelpunkt zusehends Trainer
Horst Köppel geriet, zeugt Mikes Kommentar:
>> 04. April
2006: Von Löwen und letzten Kämpfen
Auf Horst Köppel
folgte im Sommer 2006 sein ehemaliger Mannschaftskollege und guter Freund, Jupp
Heynckes. In seinem zweiten Engagement als Trainer der Borussia blieb der beste
Torschütze ihrer Bundesligahistorie jedoch sehr glücklos und
konnte nicht an jene Erfolge anknüpfen, die er während seiner ersten Amtszeit
am Bökelberg noch zu feiern fähig gewesen war. Zu Beginn der zweiten Amtszeit
von Jupp Heynckes hatte SEITENWAHL noch die Zeit sich mit Entgleisungen im Rahmen eines Borussenderbys (Christophs
Kommentar vom 27. September 2006: Der arme Tucholsky) zu kümmern,
am 01. Februar 2007 stand selbstverständlich ausschließlich der Rücktritt von
Jupp Heynckes im Blickfeld von Joachims Kommentar:
>> 01. Februar
2007: Der Unvollendete
Mit dem abermaligen
Abstieg der Borussia im Sommer 2007 verließen auch eine Reihe von zuvor
verpflichteten Spielern die Borussia. Einer von Borussias teuersten
Neuzugängen aller Zeiten, der argentinische Nationalspieler Federico Insúa,
wechselte fast für exakt den ursprünglichen Einkaufspreis zum mexikanischen
Verein CA America nach Mexiko-Stadt. Insúas Zeit bei der Borussia resümierte Christian
in einem Kommentar am Tage der Vollzugsmeldung für SEITENWAHL:
>> 22. Juni
2007: Federico Insúa - ein Fazit
Zehn aufregende, zehn spannende Jahre liegen also hinter uns. Wie schon verdeutlicht, die Zeit war sehr lehrreich und hat uns viel erleben lassen. Das gilt natürlich für die Borussia mit ihren Resultaten in diesen Jahren, aber auch eben rein auf unsere SEITENWAHL bezogen. Wir dürfen mit Fug und Recht behaupten, dass uns diese Jahre insgesamt und jeden Einzelnen dabei selbst für sich eine ganze Menge lernen ließen. Es war eben stets eine Aufgabe.
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