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Home 2007/08 18, H, BL, Kaiserslautern
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Vorbericht, 18. Spieltag: 1. FC Kaiserslautern |
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Geschrieben von Christian Heimanns
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Donnerstag, 31 Januar 2008 |
Herzlich willkommen zum Start in die Rückrunde der 2. Bundesliga, an deren Ende hoffentlich der Aufstieg des VfL Borussia Mönchengladbach steht. Als hier vor fünfeinhalb Monaten der erste Spieltag dieser Zweitligasaison präsentiert wurde, stand die Ungewissheit über allem. Über der eigenen Mannschaft, die sich noch finden musste, über dem Gespann Trainer und Sportdirektor, die zuvor nur ein desaströses halbes Jahr den Abstieg verwalten konnten, und über dem Gegner, der wieder einmal völlig neu zusammengewürfelt daherkam.
Eine Hinrunde später hat sich vieles geklärt, was vor allem bedeutet, dass Vorberichte wieder mit der nötigen Konkretheit verfasst werden können. Die Neueinkäufe der Borussia schlugen großenteils über die Maßen gut ein, die Mannschaft selbst erwies sich nach kurzer Findungsphase überraschend locker als stärkstes Kollektiv der Liga, Ziege und Luhukay haben sich erst mal einen ordentlichen Kredit erarbeitet. Und auch für den Gegner aus der Pfalz sind die Perspektiven klarer geworden, und die weisen deutlich Richtung Abstieg.
Borussia
Die Gladbacher Hinrunde war so schön positiv verlaufen,
dass die Winterpause da wohl ein wenig ausgleichend wirken musste. Das gelang
ihr zum einen durch durchwachsene Testspielergebnisse, wie die 3:1 Niederlage
vom Samstag in Düsseldorf, zum anderen vor allem durch eine Reihe von
Knieverletzungen. Gleich 3 Spieler, nämlich Colautti, van den Bergh und
Brouwers, fallen mehr oder weniger lange mit diversen Knieproblemen aus.
Besonders in der personell knapp besetzten Innenverteidigung wiegt Brouwers´
Ausfall schwer, da Steve Gohouri als Nationalspieler der Elfenbeinküste zum
Afrikacup in Ghana weilt.
Borussia reagierte allerdings zügig und verpflichtete am
Sonntag Thomas Kleine von Hannover für die Innenverteidigung. Und auch wenn es
wahr sein mag, dass die Ergebnisse der Testspiele nicht berauschend waren, im
letzten Winter waren sie gut und die Rückrunde dafür vom übelsten. Es zählt
erst ab Freitag wieder.
Borussias Defensive
Noch ist unklar,
wie lange Brouwers der Mannschaft fehlen wird. Noch ist auch nicht klar, wie
ernst man die Prognose aus der Medicoreha nehmen darf, wenn sie eintrifft. Und
da es selbst bei vollständig gesundem Personal angeraten gewesen wäre, noch
einen Innenverteidiger auf Vorrat zu verpflichten, ist seit Sonntag Thomas
Kleine ein Borusse. Eine Woche ist nicht viel, um Automatismen in der Abwehr
zustande zu bringen, aber sie wird wohl reichen müssen. Dadurch, dass der
zweitligaerfahrene Kleine Brouwers´ Position übernimmt, werden zumindest
weitere Umstellungen in der Mannschaft vermieden. Und vielleicht findet Kleine
ja auch wieder zu seiner Torgefährlichkeit zurück, die ihm in der vergangenen
Saison immerhin 9 Treffer beschert hat.
Voraussichtlich wird also Daems mit Kleine die zentrale
Verteidigung vor Heimeroth bilden, Voigt den linken Innenverteidiger geben und
Levels als rechter Verteidiger auflaufen.. Auch der nunmehr spielfähige
Sebastian Schachten könnte dort spielen, es scheint aber fraglich ob Luhukay
der erzwungenen Änderung eine freiwillige hinzufügt. Im defensiven Mittelfeld
spielt Patrick Paauwe. Seine Leistungen dort waren in der Hinrunde so
überzeugend, dass Luhukay keinen Gedanken daran verschwendete, den Niederländer
eventuell in die Innenverteidigung zu versetzen. Dieses wiederum wird Eugen
Polanski zu denken geben, besonders im Hinblick auf die nächste
Transferperiode.
Borussias Offensive
Colauttis Ausfall wiegt für ihn selber schwerer als für
die Mannschaft, schließlich hat Rob Friend, den er einmal ersetzen könnte,
immerhin auch 10 Tore zu Wege gebracht. Für den Israeli ist die Verletzung mehr
als ärgerlich, er hatte sich ja erst gegen Ende der Vorrunde nach einer
Verletzung an die Mannschaft herangekämpft. Auch bei ihm ist noch nicht klar,
wie lange ihn der Teilriss des Innenbandes im Knie zurückwerfen wird. Um so
wichtiger daher, dass Friend einen mehr als adäquaten Ersatz darstellt; und an
dieser Stelle kann man getrost mal anmerken, dass die hohe Trefferquote von Borussias
Scouting nach einer Zeit der Einmannshow bei den Einkäufen keine
Selbstverständlichkeit ist.
Gegen Kaiserslautern wird allerdings Nando Rafael für Rob
Friend auflaufen, da der Kanadier seine gelb-rote Karte aus dem Spiel gegen
Paderborn absitzt. Nachdem Rafael in der Hinrunde als Joker bestach, bekommt er
damit die Gelegenheit, sich einmal wieder von Anfang an zu präsentieren.
Ansonsten wird vorne alles bleiben wie gehabt in der Hoffnung, dass die
Abteilung Angriff schnell an ihre besseren Vorstellungen aus der Hinrunde
anknüpfen können wird. Das würde dann Marcel Ndjeng auf der rechten Außenbahn
bedeuten und Marko Marin auf der linken, sowie Sascha Rösler hinter den beiden
Spitzen, die da Oliver Neuville und eben Nando Rafael wären.
Der Gegner aus Kaiserslautern
Wenn vom 1. FC Kaiserslautern die Rede ist, werden seit
einiger Zeit nur noch die schwärzesten Attribute und die dräuendsten Wendungen
benutzt, um die momentane Lage und die düsteren Aussichten des Clubs zu
beschreiben. Sie könnten gar nicht schwarz und drohend genug sein. Schon die
Saison 06/07 wurde mit einem bunt zusammengewürfelten Kader bestritten,
überraschend gut dank einiger Glückstreffer bei den möglichst kostengünstigen
Neuzugängen. Diese sind nun größtenteils wieder Geschichte und nach einer
Halbsaison ist klar, dass das Fischen nach preiswerten Verstärkungen diesmal sehr unglücklich geriet.
Das Desaster ist durchaus selbstverschuldet, um dies noch
einmal einem breiten Publikum nahezubringen. Es waren seinerzeit
finanziell kaum vertretbare Neuzugänge
wie Djorkaeff, die in die finanzielle Krise führten, dazu die später folgenden
Nachforderungen des Fiskus, denn die Versuche der Pfälzer, ihre Neuzugänge zu
bezahlen waren mehr kreativ als legal. Djorkaeff kam 99 an den Betzenberg, Sforza
97 und 2002, dies nur als kleine Erinnerung für Fußballfreunde, deren Rat an
Vereinsobere darin besteht „mal Geld in die Hand zu nehmen" und diesen oder jenen zu verpflichten. Spieler gehen,
Schulden bleiben. Heute bilden nur wenige Talente wie Fromlowitz, Schönheim und
Reinert einen Rest an sportlicher Substanz und wenn einmal ein Spieler wie
Tamas Hajnal im letzten Jahr heraussticht, sind seine Tage beim FCK gezählt.
Bei so düsterer Kassen- und Tabellenlage wäre wohl bei
jedem Verein Stunk im Hause, beim FCK kommt noch das typische Gemenge eines
Traditionsvereins hinzu, bei dem verdiente ehemalige Spieler aller
Altersklassen tatkräftig mitmischen. Einer von ihnen ist Klaus Toppmöller, dem
man selbst bei Unterstellen der edelsten Motive vorwerfen muss, dass sein
Intermezzo als Sportdirektor den Verein viel wertvolle Zeit gekostet hat beim
ohnehin schwierigen Versuch, das Team noch irgendwie zum Nulltarif zu
verstärken. Nun macht den Job Fritz Fuchs, Vater des früheren Profis Uwe Fuchs.
Trainer Rekdal ist wohl in erster Linie noch deswegen im Amt, weil jeder
Rauswurf und jeder neue Trainer auch Geld kosten. Wenn die dringend nötigen Punkte nicht bald geliefert werden,
wird aber auch das kein Argument mehr sein, ungeachtet der Tatsache, dass die
ersten Spiele des FCK in Mönchengladbach, gegen 1860 und in Fürth stattfinden.
Kaiserslauterns Defensive
Unter Torwarttrainer Gerald Ehrmann hat der FCK eine
Torwartschule mit hoher Produktion entwickelt. Nach dem Weggang von Tim Wiese
kam Florian Fromlowitz ins Tor; nach dessen Kreuzbandverletzung der 19jährige
Tobias Sippel, der sich auf Anhieb als tauglicher Rückhalt erwies. Zeigen muss
sich hingegen noch, ob Sippel sich stilistisch ebenso zum Ehrmann-Klon
entwickeln wird wie die beiden erstgenannten.
Die Abwehrreihe vor ihm war nicht maßgeblich für die
schwache Hinrunde verantwortlich, 21 Gegentore sind kein problematischer Wert.
Vielleicht sind 7 erhaltene Kopfballtreffer ein Hinweis auf eine
dementsprechende Anfälligkeit, die die Borussia bei Standards ausnutzen könnte.
Die Säule der Verteidigung ist nach wie
vor der Franzose Mathieu Beda, neben dem sich der 20jährige Fabian Schönheim
seinen Platz zurückerkämpfen konnte. Sven Müller auf der rechten und der frisch
von Aachen ausgeliehene Benjamin Weigelt auf der linken Seite sollten die
Viererkette vervollständigen.
Die gängige Taktik der Lauterer sah in der Hinrunde 2
zentrale defensive Mittelfeldspieler vor. Nach dem Abgang von Esben Hansen
werden hier voraussichtlich wieder Aimen Demai und Patrice Bernier ans Werk
gehen. Zwar blieb der Kanadier bisher das meiste von dem schuldig, was man sich
von ihm versprochen hatte, allerdings sind die Alternativen rar. Die
Verpflichtung von Claudiu Niculescu hat sich schon mal zerschlagen, der Rumäne
wechselt nach Duisburg.
Kaiserslauterns Offensive
Hier liegen wir schon mehr im Bereich, in dem die Gründe
für die Platzierung auf einem Abstiegsrang zu suchen sind. 17 erzielte Tore
sind ein handfester Beleg dafür, dass die Lauterer Verpflichtungen „auf die
Perspektive eines Spielers hin" das Niveau der Liga klar unterschritten haben.
Enttäuscht hat vor allem Björn Runström, einer der wenigen Spieler in die man
zu Anfang der Saison Hoffnung gesetzt hatte. Nach 2 Toren in 13 Spielen sieht
es danach aus, als würde man seinen Namen nach der Saison nur in Verbindung mit
„einstiges Supertalent" zu lesen bekommen.
Erik Jendrisek hat vielleicht noch am wenigsten
enttäuscht, seine 5 Tore machen ihn sogar zum torgefährlichsten seines Teams.
Zudem zählt er erst 21 Jahre und passt mit seiner beweglichen „wuseligen"
Spielweise gut zum voraussichtlichen anderen Stürmer, Neuzugang Constantin
Victorias Iacob von Steaua Bukarest. Der „Kicker" beschreibt Iacob als
„Brecher, der im Strafraum wühlt, dort seine Tore erzielt. Kopfballstark,
beidfüßig." SEITENWAHLs Quellen zeichnen das Bild von einem Spieler, der meist mit
dem Rücken zum gegnerischen Tor agiert und dabei für eine Verzögerung des eigenen
Angriffs gut sein kann. 44 Tore in 164 Spielen der rumänischen Liga weisen den bei Steaua Bukarest nicht etablierten Iacob
nur ansatzweise als absoluten Torjäger aus, dafür ist er mit 1,91 m zumindest
statürlich die Ergänzung, die Rekdal sich vorstellt. Eine erfolgreiche
Rückrunde von Iacob ist jedenfalls eine von mehreren Voraussetzungen für den
Verbleib der Lauterer in der 2. Bundesliga. Lauterns Möglichkeiten sind im
übrigen an den möglichen Verpflichtungen von Francis Kioyo zu ermessen, der
dann nicht zur Vertragsunterschrift erschien, und von Lawrence Aidoo, der das
Probespiel gegen Pirmasens mitbestritt. Zu einer Verpflichtung des früheren
Gladbacher liegen noch keine weiteren Informationen vor.
Für die Positionen auf den offensiven Außenbahnen kommen
mehrere Spieler in Frage, namentlich die jungen Reinert und Bohl, sowie
Bellinghausen, der nach Weigelts Verpflichtung wieder weiter vorgezogen spielen
könnte. Eine recht wahrscheinliche Variante wäre Reinert auf rechts und der
beiden Seiten einsetzbare Steffen Bohl auf der linken Seite.
Zu allen personellen Bemerkungen darf man aber auch darauf
hinweisen, dass eine Aufstellung, wie sie der FCK bisher bot, vor allem dann zu
eigenen Toren führt, wenn man auf den Aussenbahnen Spieler hat, die sich oft
genug entscheidend durchsetzen können, und wenn von den defensiven
Mittelfeldlern sich wenigstens einer auch offensiv gefährlich einschalten kann.
Daran fehlte es bisher deutlich, und nun wird die Mannschaft immer öfter in die
Situation kommen, Spiele einfach gewinnen zu müssen mit einer Aufstellung, die
das bei den vorhandenen Spielern einfach nicht hergibt. Sicher wäre keiner
gerne in Rekdals Haut, aber der Trainer wird sich hinsichtlich der Taktik etwas
einfallen lassen müssen, soll der Verein die Liga erhalten.
Schiedsrichter
Der 29-jährige Betriebswirt Deniz Aytekin, seit gut drei
Jahren im DFB organisiert, wird bei diesem Spiel sein erstes Match mit der
Borussia als beteiligte Mannschaft leiten. Der aus dem Süddeutschen Oberasbach
anreisende Referee, der in der 2. Bundesliga und der Regionalliga regelmäßig
seine Spielpraxis erhält, hat in der laufenden Runde bislang vier
Zweitligapartien geleitet. Zuletzt am vorigen Spieltag in Offenbach, wo der VfL
Osnabrück sich von den Gastgebern mit 3:3 trennte und der beim SC Germania in
Nürnberg angesiedelte Aytekin, der noch nicht über die ganz umfassende
Erfahrung im Profibereich verfügt, in einer überaus hektischen Schlussphase
nicht immer vollends im Bilde schien.
Bilanz
In der zweiten Liga gab es erst das Aufeinandertreffen in
der Hinrunde, das mit dem 1:1 in den Schlussminuten beendet wurde. Aus
Bundesligazeiten stehen 24 Siege, 9 Unentschieden und 5 Niederlagen zu Buche.
Die letzte Heimniederlage datiert vom 26. Januar 2002, als der spätere Lauterer
Marcelo Pletsch mit einem Eigentor und Ex-Borussenspieler Jörgen Pettersson
quasi mit dem Schlusspfiff den 2:0-Erfolg der Pfälzer sicherstellten.
Letztmalig daheim gewann die Borussia am 22. Oktober 2005 in der Abstiegssaison
des Gastes gegen den FCK. Damals war beim 4:1-Erfolg unter anderem der
Ex-Lauterer Jeff Strasser unter den Torschützen.
Aufstellungen
Borussia: Heimeroth - Levels, Kleine,
Daems, Voigt - Ndjeng, Paauwe, Rösler, Marin - Neuville, Rafael.
Ersatz: Gospodarek, Bögelund, Schachten, Svärd, Polanski,
Touma, Coulibaly
Es fehlen: Colautti, Brouwers, van den
Bergh, Fleßers (verletzt), Friend (gesperrt)
Kaiserslautern: Sippel - Müller, Beda, Schönheim,
Weigelt - Reinert, Demai, Bernier, Bohl - Jendrisek, Iacob.
Ersatz: Robles, Stachnik, Kotysch, Neubauer, Simpson,
Runström, Bellinghausen, Broniszewski
Es fehlen: Lamprecht (verletzt),
Fromlowitz, Bugera (Reha)
Schiedsrichter: Deniz Aytekin (Oberasbach)
Schiedsrichterassistenten: Christian Leicher, Matthias
Zacher
SEITENWAHL-Meinung
Hans-Jürgen Görler: Nach gefühlten drei Monaten
rollt endlich er endlich wieder - der Ball. Und wohin rollt er in der Partie
gegen den FCK, der in dieser Spielzeit weiter am Image der grauen Maus bastelt
und seine Fans mit Gedankenspielen bezüglich der Qualifikation für die dritte
Liga quält? Wenn die Borussia in die Rückrunde startet, wie sie die Hinrunde
begonnen hat, dürfte sie gegen die Lauterer erneut nur ein Unentschieden holen.
Luhukays Team wird wohl mit einem 1:1 dafür sorgen, dass das Jahr 2008 für die
zweite Liga wenigstens ein bisschen spannend beginnt. Halt Pohl!
Mike Lukanz: Freitag, 1. Februar 2008: es
ist kalt, es regnet, der Kopf brummt vom Vortag, und zu allem Überfluss wird
das Prinzenpaar seinen Auftritt vor´m Spiel haben, obwohl sie keiner sehen
will. Lassen wir die beiden ihr übliches "3:0 für Borussiaaaaaaa, Halt
pohl" gröhlen, wir klatschen gelangweilt und schauen uns im Anschluss ein
1:1 zwischen Borussia und dem baldigen Regionalligisten aus Kaiserslautern an.
Keine Sorge, es folgen noch 16 Spiele, und der Karneval ist auch schnell
vorbei.
Thomas Zocher: Havant und Waterlooville? Das sind
jene 'Taxifahrer' und 'Grundschullehrer' die sich im Januar im englischen
Pokalwettbewerb eine Reise an die Anfield Road des FC Liverpool erstritten.
Leichte Aufgabe, Kantersieg?!? Daß der Sechsligist am Ende dort sogar in
Führung ging und zur Halbzeit tapfer ein Remis hielt, nur die Dummen bauschten
es zur Supermegasensation. Am Ende gewann Liverpool durch einen Zwischenspurt
nach der Pause noch relativ deutlich. Nur wenn das der Borussia auch gelingt,
gewinnt sie gegen den weiterhin gefährlichen Ligakonkurrenten FCK. Ansonsten
endet die Begegnung wie das Spiel gegen Paderborn mit einem 1:1.
Christian Heimanns: Die Laune, die meine Vorredner
verbreiten, kann nur mit dem Wetter zusammenhängen. Natürlich gewinnt Borussia
gegen „das Herz der Pfalz", zwar mühsam, aber doch mit 2:0.
Michael Heinen: Die Seitenwahl-Redaktion
scheint dem Rückrunden-Braten noch nicht so recht zu trauen und tippt
reihenweise auf Remis. Dabei kommt mit Kaiserslautern ein Gegner, den man
logischerweise nicht unterschätzen darf, der aber in der Winterpause dermaßen
turbulent agiert hat, dass man mit erneuten Startschwierigkeiten rechnen kann.
Borussia wird daher mit 2:0 gewinnen und von Anfang an ein klares Zeichen
setzen, dass man in den kommenden 16 Spielen nichts mehr anbrennen lässt.
Christoph Clausen: Das Spiel gegen Paderborn in
unguter Erinnerung, die Testspielniederlage gegen Düsseldorf noch vor Augen,
spräche manches für einen pessimistischen Tipp. Andererseits hat die Borussia
in dieser Saison die Pessimisten in völlig Gladbach-untypischer Häufigkeit
Lügen gestraft, so dass ich mich zu einem 2:1-Tipp durchringe. Freilich nach
einer Partie, die man schwerlich zur Kategorie "Fußballfeste" zählen
würde.
Der 1. FC Kaiserslautern im
Internet: www.fck.de
Der 1. FC Kaiserslautern im SEITENWAHL-Zweitligacheck: 1. FC Kaiserslautern
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