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Vorbericht, Spieltag 29: Arminia Bielefeld |
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Geschrieben von Mike Lukanz
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Freitag, 24 April 2009 |
Susan Boyle verzaubert mit ihrem Auftritt bei der
britischen Casting-Show „Britain's got talent" die Welt. Mehr als 40 Millionen
Mal wurde ihr Auftritt bei YouTube bereits angeklickt, rekordverdächtig. Als
die unscheinbare Schottin die ersten Zeilen des Klassikers „I dreamed a dream"
aus dem Musical „Les Miserables" anstimmte, rieben sich Juroren und alle Welt
die Augen. Es sind diese kleinen Wunder, die die Menschen landauf, landab
faszinieren. Zwar benötigt Borussia in den verbleibenden sechs Partien kein Wunder,
aber Punkte, um den Traum aller Anhänger von einer weiteren Bundesligasaison
nicht vorzeitig zu beenden. Vor allem die Punkte am kommenden Sonntag im
direkten Duell gegen Bielefeld. Sonst
werden Gladbacher Fans landauf, landab womöglich in einigen Wochen mit Susan
Boyle die letzten Zeilen zusammen singen: „I had a dream my life would be so
different from this hell I'm living, so different now from what it seemed, now
life has killed the dream I dreamed."
Borussias Defensive
Legt man die Leistung nur aus dem Spiel in Frankfurt zugrunde,
müsste man den Mantel des Schweigens über Borussias Mannschaft hüllen.
Besonders die Gegentore drei und vier hatten fast schon Slapstick-Charakter. Der
Zorn und die Enttäuschung in den Tagen danach waren verständlicherweise und
dementsprechend groß. Von mangelnder Einstellung war vielerorts die Rede. Dass
die Mannschaft nicht wollte, ist womöglich weit hergeholt. Dass sie es in
einigen Momenten nicht besser kann, ist jedoch wenig tröstender. Die sich schon
zur Gewissheit manifestierende Ahnung, dass es pro Spiel mindestens einen
kollektiven Aussetzer innerhalb des Abwehrverbunds gibt, macht die Sache vor
keinem Spiel beruhigend. Einzig darauf zu hoffen, dass mit Artur Wichniarek
Arminias Torgarant unter Umständen verletzungsbedingt nicht zum Einsatz kommen
wird, ist vage. Die Probleme im Abwehrverhalten sind aber zum Teil hausgemacht.
Dante Bonfim nach langer Verletzungspause in der Endphase der Saison zu
bringen, zeugt entweder von Mut oder von unumstößlichem Vertrauen in die
Fähigkeiten des jungen Brasilianers. Dieser verfügt unzweifelhaft über
Fähigkeiten, die das Vertrauen rechtfertigen. Seine bereits unter Beweis
gestellten gedanklichen Aussetzer könnten indes dafür sorgen, dass er seine
hochgelobten Anlagen in einigen Monaten gegen Rot-Weiß Oberhausen oder den FC
Augsburg wird unter Beweis stellen müssen.
Viel wurde nach dem 1:4 in Frankfurt über mögliche
Umstellungen diskutiert. Und dennoch spricht wenig dafür, dass Hans Meyer
gerade in der Viererkette Veränderungen vornehmen wird. Demnach kann davon
ausgegangen werden, dass Stalteri, Brouwers, Dante und Daems erneut von Beginn
an auflaufen werden. Gleiches gilt für die defensiven Mittelfeldspieler Galasek
und Bradley. Während der Tscheche Galasek in seinen Leistungen konstant bleibt,
zeigt die Formkurve des US-Amerikaners Bradley seit einigen Wochen konstant
nach unten. Ob es seine Nerven sind, die ihm zurzeit einen Strich durch die
eigene Rechnung machen oder ein für sein Alter gewöhnliches Formtief, ist von
außen schwer zu konstatieren. Doch auch Bradley wird am Sonntag im fast
ausverkauften BorussiaPark auflaufen. Über Alternativen verfügt Hans Meyer
ohnehin kaum. Patrick Paauwe ist in seiner Art Tomas Galasek zu ähnlich, der
19-jährige Jantschke wäre wohl auch ohne Verletzung kein Kandidat für diese
wichtige Phase der Saison.
Borussias Offensive
Nicht wenige sorgen sich bereits um die kommende Saison und
dies unabhängig von der Ligazugehörigkeit. Alexander Baumjohann steht ab Juli
beim FC Bayern München unter Vertrag, der Abschied Marko Marins zeichnet sich
ebenso ab. Und wie abhängig Borussia in der Rückrunde von jedem einzelnen
Spieler ist, bewies das Spiel in Frankfurt. Marko Marin alleine kann es nicht
richten, wenn Baumjohann oder Matmour (oder beide) jeweils einen schlechten Tag
erwischen, sieht es mau aus in des Gegners Strafraum. Besonders bitter für
Roberto Colautti, der die Chance, die sich nach der Verletzung Friends für ihn
bot, leider nicht nutzen konnte. Colautti leidet unter zwei wesentlichen Umständen:
Zum Einen ist das Spiel Borussias in seiner Anlage auf einen groß gewachsenen
Stürmer der Kategorie Friend angewiesen, zum Anderen fehlt dem Israeli die
Unterstützung im Zentrum. Er ist Anspielstation und Mittelstürmer zugleich.
Setzen sich Marin oder Matmour auf den Flügeln einmal durch, ist Colautti oft
der einzige Abnehmer, der sich gleich mehrerer Verteidiger erwehren muss.
Baumjohann zieht es mangels entsprechender körperlicher Konstitution selten in
den Strafraum und Michael Bradley ist beileibe kein starker Kopfballspieler. In
den erfolgreich geführten Spielen gegen Hamburg oder in Köln waren es starke
Auftritte von Marin UND Baumjohann, die mit Einzelaktionen und lichten Momenten
für Torgefahr und Tore sorgten. Dabei richtete sich die Kritik vor allem auf
die auffallend lässige Art, mit der Baumjohann seinen Job verrichtete. Mit
Hacke und Spitze sei im Abstiegskampf nicht zu bestehen, las man in den Foren
der Fans. Wer aus dem jungen Techniker allerdings einen grätschenden
Mittelfeldakteur machen will, wird scheitern. Es ist die ihm eigene Art, die in
guten Spielen genial wirkt, in weniger guten arrogant. Ein schmaler Grat,
sicherlich. Dennoch ist unbedingt ratsam, den Noch-Borussen nicht
niederzumachen. Vielleicht wird es am Ende erneut das eine geniale Zuspiel oder
die eine geniale Einzelleistung, die Borussia in der Bundesliga halten wird.
Der Gegner aus
Bielefeld
Arminia Bielefeld gehört zu den Teams, zu denen Anhänger von
Borussia Mönchengladbach gerne hinabschauen. Kleines Stadion, vergleichsweise
wenig Mitglieder, als größter Erfolg steht das Erreichen des
DFB-Pokalhalbfinales 2006 im Vereinsbriefkopf, die beste Platzierung waren zwei
achte Tabellenplätze 1983 (mit Trainer Horst Köppel) und 1984. Keine Frage,
beim Bundesliga-Quartett hätte man sprichwörtlich schlechte Karten mit der
Arminia. Doch dass eine ruhmreiche Vergangenheit keine Punkte bringt, sollte
man (nicht nur) am Niederrhein inzwischen wissen. Denn ein Blick in die jüngere
Vergangenheit unterstreicht, dass es in Mönchengladbach keinen Grund gibt,
arrogant in Richtung Ostwestfalen zu schauen. Seit Mitte der 90iger Jahre
pendeln die Arminen zwischen erster und zweiter Liga und gehören seit ihrem
Aufstieg 2004 chronisch zu den Abstiegskandidaten. Dass dies in Bielefeld jedoch
mit deutlich geringerem Mittelaufwand geschieht, lässt Borussias Abschneiden
der vergangenen Jahre unter einem denkbar schlechten Licht erscheinen und
beweist, dass Einnahmen durch Sponsoren, Fanartikeln, Mitgliederbeiträgen und
Eintrittskarten keinen Vorteil bringen, wenn sie in ähnlicher Weise verbrannt
werden, wie dies bei Borussia spätestens seit dem Umzug in den Borussia Park
2004 geschieht.
So waren sich Fans und die selbst ernannten Experten auch zu
Beginn der Spielzeit 2008/09 einig: Arminia ist ein klarer Abstiegskandidat. Doch
Trainer Michael Frontzeck nimmt derlei Spekulationen inzwischen gelassen. Wohl
wissend, dass es in Bielefeld schon traditionell bis zum Saisonende eng wird.
Mit dem Unterschied, dass Präsident Schwick und Geschäftsführer Kentsch nicht
dafür bekannt sind, einen Trainer auch nach einem verpassten Saisonstart umgehend
dem Arbeitsmarkt zur Verfügung zu stellen. Ob es am Ende dieser Spielzeit
wieder zum unspektakulären Klassenerhalt reicht, kann und wird sich auch beim
anstehenden Gastspiel in Mönchengladbach entscheiden. Bei einem Sieg wäre die
Borussia vier Punkte entfernt; beim Blick auf das Restprogramm beider Vereine
käme dies einer Art Vorentscheidung gleich. Zwar konnten die Arminen in diesem
Jahr erst zwei Siege feiern, beide jedoch in Auswärtsspielen (2:1 in Bremen,
1:0 in Karlsruhe).
Bielefelds Defensive
Torwart Dennis Eilhoff spielt wohl die bisher beste Saison
seiner Karriere. Vor allem die Spieler des FC Bayern sind vergangene Woche
reihenweise am Schlussmann der Arminia verzweifelt, ehe Luca Toni ein einziges
Mal die (irregulär entstandene) Chance nutzte, das Siegtor zu erzielen. In der
Abwehr kann Michael Frontzeck auf sehr erfahrene Kräfte vertrauen. Die hochgewachsenen
Innenverteidiger Markus Bollmann und Andre Mijatovic werden flankiert durch
Michael Lamey auf der rechten und Markus Schuler auf der linken Seite. Bollmann
wird eventuell durch den wiedergenesenen Ex-Aachener Nico Herzig ersetzt, der
zuletzt an einer Magen-Darm-Grippe litt. Wahrscheinlicher ist jedoch, dass die
vier Erstgenannten auch im BorussiaPark auflaufen werden. Radim Kucera war bis
vor einigen Wochen eine Stammkraft im Abwehrverbund, seit der 0:3-Niederlage
gegen Wolfsburg schaut er sich die Spiele seiner Mannschaftskameraden von der
Bank aus an. Eine Chance für Borussia wird sicher darin liegen, über die
direkten Duelle auf den Flügeln zum Erfolg zu kommen. Michael Lamey spielt eine
solide, wenngleich nicht überragende Saison. Hier sollte sich für Marko Marin
die ein oder andere Gelegenheit bieten, im direkten Duell die Oberhand zu
behalten, auch wenn damit zu rechnen ist, dass einer der beiden zentralen
Mittelfeldspieler, Rüdiger Kauf oder Thorben Marx, zum Doppeln Marins auf die
Flügel wechseln wird. Insgesamt zeigt sich die Abwehr der Ostwestfalen recht
sicher, haben sie mit 41 Gegentoren bislang die mit Abstand wenigsten Treffer
aller Abstiegskandidaten zugelassen, in den letzten vier Partien gab es jedoch insgesamt
acht Gegentreffer. Die Abwehrspieler agieren größtenteils destruktiv, da
Stärken im Spielaufbau bei keinem der Genannten festzustellen sind.
Bielefelds Offensive
Artur Wichniarek. Der Absatz könnte hier bereits aufhören,
denn „König Artur", der nach einem eher erfolglosen Aufenthalt bei Hertha BSC
Berlin 2006 zurück nach Ostwestfalen wechselte, ist DIE Lebensversicherung der
Arminia. 12 der erst 22 erzielten Tore (plus eine direkte Torvorlage) gehen auf
das Konto Wichniareks. Und ausgerechnet in diesem für beide Mannschaften so
wichtigen Spiel droht der Pole auszufallen. Beim Training verletzte sich
Wichniarek leicht, doch der zuerst befürchtete Muskelfaserriss wurde nicht
diagnostiziert. Trainer Frontzeck kündigte bereits an, seinen besten Stürmer bis
zum Sonntag vom Training zu befreien, in der Hoffnung, ihn in Mönchengladbach
spielen lassen zu können. Zweiter Stürmer dürfte der flinke Christopher Katongo
werden, der meist etwas hängend hinter Wichniarek agiert. Besondere Torgefahr
geht vom Nationalspieler Sambias nicht aus, lediglich zwei erzielte Tore in der
laufenden Saison sprechen Bände. Im Heimspiel gegen Bayern München änderte
Frontzeck sein System in ein 4-5-1, in dem Katongo auf dem rechten Flügel zum
Einsatz kam.
Vlad Munteanu ist inzwischen in Bielefeld angekommen,
nachdem er in den vergangenen beiden Jahren jeweils nur ein halbes Jahr und
nacheinander für den VfL Wolfsburg, AJ Auxerre und erneut den VfL Wolfsburg die
Schuhe schnürte. Seine beste Saison hatte der Rumäne sicherlich in der Saison
2006/07 bei Energie Cottbus, als mit elf Saisontoren und sieben Torvorlagen am
damaligen 13. Tabellenplatz der Lausitzer maßgeblich beteiligt war und die
Begehrlichkeiten einiger Bundesligisten weckte. Eine Eintagsfliege, wie sich
anno 2009 herausstellt. Zu unterschätzen ist Munteanu dennoch nie. Bei den
weiteren Positionen im Mittelfeld bieten sich mehrere Optionen. Der Ex-Borusse
Oliver Kirch kommt für eine Nominierung in die Startelf ebenso in Frage wie
Robert Tesche. Viel, nein alles, wird davon abhängen, ob und wie lange
Wichniarek spielen kann. Eine Alternative für die Sturmspitze wäre Jonas
Kamper, der es in bisher 18 Spielen nur auf einen einzigen Treffer brachte,
aber zurzeit verletzungsbedingt ausfällt. Da Borussia mit nur einer Spitze
(Colautti) auflaufen wird und Frontzeck in diversen Interviews seinen Respekt
vor Marin, Baumjohann und Matmour zum Ausdruck brachte, läuft vieles darauf
hinaus, dass die Gäste mit einem Fünfer-Mittelfeld und nur einer Sturmspitze
beginnen werden.
Bilanz
Lesen sich diese Absätze aufgrund der seit Jahren
katastrophalen Auswärtsbilanz Borussias nicht mehr sonderlich gut, macht
Arminia Bielefeld hier eine Ausnahme. Die Ostwestfalen schicken sich nämlich
an, den Status des Lieblingsgegners dem 1.FC Köln abzujagen. Insgesamt 22 Siege
in 36 Spielen stehen zu Borussias Gunsten in den Statistikbüchern, wobei die
Bilanz auf heimischen Platz noch besser aussieht. 13 Siege bei lediglich 2
Niederlagen sollten Mut machen für das Spiel am Sonntag. Die letzte
Heimniederlage liegt ziemlich genau acht Jahre zurück: Am 27. April 2001
unterlag Borussia mit dem Spieler Max Eberl und dem Trainer Hans Meyer der
Arminia mit 0:1. Das Tor erzielte ein Arne Friedrich und schon damals im Kader
der Gäste: Artur Wichniarek, der an der Seite eines gewissen Bruno Labbadia
stürmte. Wie die Zeiten sich ändern ...
Schiedsrichter
Ein schlechtes Omen? Zum zweiten Mal in Folge pfeift Manuel
Gräfe ein Heimspiel Borussias gegen einen direkten Konkurrenten. Schon vor vier
Wochen wurde der Unparteiische aus Berlin gen Niederrhein geschickt und leitete
die Heimpartie gegen den VfL Bochum, bei der er zwar sehr kleinlich, aber
insgesamt souverän pfiff. Zum ersten Mal kam er am dritten Spieltag in den
BorussiaPark und wurde Zeuge des berauschenden 3:2-Heimsiegs gegen den
aktuellen DFB-Pokalfinalisten Werder Bremen. Die Bielefelder Gäste erleben ihre
Premiere mit Gräfe in der laufenden Saison. Der Sportwissenschaftler gilt als
kartenfreudiger Referee, der in seinen 15 Erstligaeinsätzen in der aktuellen
Spielzeit bereits 72 Verwarnungen und insgesamt drei Platzverweise verteilte.
Aufstellungen
Borussia: Bailly - Stalteri, Brouwers, Dante, Daems - Galasek, Bradley - Matmour, Baumjohann,
Marin - Colautti
Ersatz: Heimeroth, Paauwe, Paauwe, Levels, Lamidi, Neuville,
Kleine
Es fehlen: Friend, Alberman, Jaures, Gohouri
Bielefeld: Eilhoff - Lamey, Mijatovic, Bollmann, Schuler -
Kauf, Marx - Katongo, Tesche, Muntenau - Wichniarek
Ersatz: Bade, Herzig, Riemer, Kirch, Kucera, Halfar, Laas
Es fehlen: Kamper, Versick
SEITENWAHL-Meinung
Thomas Zocher: In meinem Spielbericht am Samstag
erwähnte ich bereits den Tatbestand des dringend "schmutzig Punkte
Machens". Selbiges gilt für diese Partie, über die aufmerksam das
Damoklesschwert mit der Inschrift "Sechs-Punkte-Spiel" wacht. Und es
gelingt der Borussia, sie siegt mit 1:0. Weil auch das Publikum im Stadion
längst weiß, das Spiel ist ein echtes Geduldsspiel und es ist nur wichtig, es
am Ende für sich entschieden zu haben.
Michael Heinen: Die Statistik lügt nur selten. Daher
wird Borussia sich einmal mehr gegen die Arminia durchsetzen und durch einen
2:0-Erfolg die Abstiegsränge verlassen.
Mike Lukanz: Drei Gründe lassen mich einen mühsamen
1:0-Erfolg tippen: 1. Wichniarek fällt wahrscheinlich aus, 2. die Statistik und
3. weil alles andere eine Katastrophe wäre.
Christoph Clausen: Borussia siegt mit 1:0. Keine
Begründung, außer dem Wunsch, es möge so kommen.
Christian Heimanns: Noch mal einen Sieg tippen,
solange es geht. Um wieder enttäuscht zu werden. Trotzdem: 2:1 für Borussia.
Christian Spoo: Es wird für Borussia in dieser Saison
nicht mehr viele Gelegenheiten geben, das Guthaben auf dem eigenen Punktekonto
aufzustocken. Auf dem Papier ist Bielefeld die beste dieser Gelegenheiten.
Borussia muss sie nutzen, Borussia wird sie nutzen - wenn auch mit Ach, Krach,
Hängen und Würgen. 1:0.
Thomas Haecki: Sowohl das Ergebnis, mehr aber noch
die Leistung am letzten Samstag wurden schockiert aufgenommen. Man möchte sich
gar nicht ausmalen, wie panisch das Umfeld auf eine erneute Pleite reagieren
würde. Daher ist die Marschrichtung klar: Drei Punkte müssen her. Egal wie.
Gerne auch glücklich und dreckig. Da ich Zweckoptimist bleiben muss, tippe ich 2:1 für die Fohlen.
Hans-Jürgen Görler: Gut, dass ich nicht wenige
Minuten nach der Partie in Frankfurt meinen Tipp abgegeben habe. Ich hätte mich
mit einer 0:4-Heimpleite gegen die Arminia wohl um den Tagessieg gebracht. Nun
aber bin ich sicher, dass die Borussia ein vernünftiges Spiel abliefern und
sich einen Punkt erarbeiten wird. Das 2:2 wird allerdings zu wenig sein, um den
Relegationsplatz verlassen zu können.
Der Gegner im Internet: www.arminia-bielefeld.de
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