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Geschrieben von Christian Spoo
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Dienstag, 09 Juni 2009 |
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| Thorben Marx |
Geburtsdatum: 01.06.1980
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Position: Mittelfeld rechts oder zentral defensiv
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| bei Borussia seit: 01.07.2009 |
| Vertrag bis: 30.06.2011 |
vorheriger Verein: Arminia Bielefeld
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Nationalität: Deutscher
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| Größe: 1,84 m / 83
kg |
Spiele / Tore für Borussia (1.
Bundesliga, bis 30.06.2009): - / -
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| Spiele / Tore für Borussia (2.
Bundesliga, bis 30.06.2009): - / -
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| Thorben Marx
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Seit dem Amtsantritt von Michael Frontzeck bei Borussia Mönchengladbach rätselt die Fangemeinde, ob der Trainer einen oder gar mehrere Spieler von seinem alten Arbeitgeber in den Borussia-Park lotst. Viele Namen wurden schon gehandelt: Markus Bollmann, André Mijatovic, Robert Tesche und Artur Wichniarek. Über sie alle wurde in den Foren debattiert, teils auch in der Presse spekuliert.
Der Name Thorben Marx tauchte erst spät in dieser Liste auf. Der Ex-Herthaner ist mit 28 Jahren nicht mehr jung und sein Name steht für die meisten konkret für: nichts.
Dabei spielte der gebürtige Berliner bei Hertha BSC lange Zeit – wenngleich unspektakulär – im Stamm der ersten Mannschaft und gehörte bei Arminia Bielefeld drei Jahre lang zu den Basisspielern. Die unspektakuläre Spielweise gepaart mit bescheidener Torgefahr ist sicher ein Grund für die fehlende Popularität des früheren Jugendnationalspielers.
Bis zur U21 durchlief Marx die Nachwuchsteams des DFB, ohne freilich später jemals auch nur im Ansatz für das A-Team in Frage zu kommen.
In der Jugend spielte Thorben Marx für Stern Marienfelde und Hertha Zehlendorf, wo er auch in der Regionalligamannschaft zum Zuge kam. 1998 wechselte er dann von der kleinen zur großen Hertha.
Mit 19 machte Thorben Marx sein erstes Bundesligaspiel für die Hauptstädter – es war ein zweiminütiger Einsatz zum Ende eines 4:0-Auswärtssieges der Hertha in Frankfurt. In der darauffolgenden Saison 2001/2002 brachte er es immerhin schon auf 12 Einsätze (1 Tor) und durfte sich zum Ende jener Spielzeit durchaus schon als Stammspieler fühlen. Endgültig in der Mannschaft etablieren konnte Marx sich in der darauffolgenden Spielzeit, als er 26 Bundesligaspiele machte und dabei zweimal ins gegnerische Tor traf. Am fünften Spieltag der Saison 2003/2004 erlitt Marx im Spiel der Hertha gegen Hannover 96 einen Kreuzbandriss, der ihn bis zum Ende dieser Spielzeit nicht mehr zum Zuge kommen ließ. So konnte er auch bei der Aufholjagd der damals akut abstiegsbedrohten Berliner unter Hans Meyer nicht mitwirken.
Knapp ein Jahr nach dem Kreuzbandriss erspielte sich Thorben Marx abermals einen recht festen Platz im Team der Hertha (abermals 26 Bundesligaspiele, dabei 3 Tore). In der Saison 2005/2006 setzte Herthas damaliger Trainer Falko Götz dann allerdings kaum noch auf Marx, nach einem unbefriedigenden Jahr mit nur acht Einsätzen in der Bundesliga und diversen Ausflügen in die Zweite Mannschaft wechselte der Ur-Berliner nach Ostwestfalen und unterschrieb bei Arminia Bielefeld. In seiner ersten Spielzeit machte er zwar 26 Bundesligaspiele, kam aber oft nur als Einwechselspieler zum Zuge. In der darauffolgenden Spielzeit lief es besser für Marx. Schon unter Ernst Middendorp erspielte er sich nun häufiger einen Platz in der ersten Elf – als dann Michael Frontzeck die Arminia übernahm, gehörte Marx endgültig zum Stamm und trug seinen Teil zum Klassenerhalt bei. Auch in der gerade abgelaufenen Abstiegssaison der Bielefelder war Thorben Marx Stammspieler, machte 27 Spiele und traf beim 2:1 Sieg der Arminen in Bremen.
Mit Thorben Marx bekommt Borussia einen kampfstarken, wenngleich technisch limitierten Mittelfeldspieler, der halbrechts, durchaus aber auch zentral defensiv eingesetzt werden kann. Marx zeichnet eine recht gute Übersicht aus, gepaart mit einem strammen Schuss.
Thorben Marx ist ablösefrei und hat bei Borussia einen Vertrag bis 2011 unterschrieben.
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| Thorben Marx |
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