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Welcher Spieler wird die größte negative Überraschung?
Und
weiter geht´s mit der Auswertung der alljährlichen Borussen-Umfrage. Nach der größten
positiven Überraschung von gestern stellen wir uns heute die Frage nach der größten negativen.
Leider war die Auswahl hier größer als es uns allen lieb gewesen ist.
1. Karim Matmour (90 Stimmen, 18,56%)
2. Raúl Bobadilla (69 Stimmen, 14,23%)
3. Marcel Meeuwis (57 Stimmen, 11,75%)
4. Michael Bradley (37 Stimmen, 7,63%)
4. Filip Daems (37 Stimmen, 7,63%)
6. Igor de Camargo (33 Stimmen, 6,80%)
7. Logan Bailly (26 Stimmen, 5,36%)
8. Roel Brouwers (20 Stimmen, 4,12%)
9. Jean-Sébastien Jaurès (19 Stimmen, 3,92%)
10. Sebastian Schachten (16 Stimmen, 3,30%)
11. Jens Wissing (14 Stimmen, 2,89%)
11. Fabian Bäcker (14 Stimmen, 2,89%)
13. Bamba Anderson (9 Stimmen, 1,86%)
13. Juan Arango (9 Stimmen, 1,86%)
15. Keiner (8 Stimmen, 1,65%)
16. Mohamadou Idrissou (7 Stimmen, 1,44%)
17. Gal Alberman (5 Stimmen, 1,03%)
18. Christian Dorda (3 Stimmen, 0,62%)
18. Thorben Marx (3 Stimmen, 0,62%)
18. Marco Reus (3 Stimmen, 0,62%)
21. Tobias Levels (2 Stimmen, 0,41%)
Je eine Stimme (0,21%) entfiel auf Christofer Heimeroth, Patrick
Herrmann, Tony Jantschke sowie Karl-Heinz Drygalski.
Keine Stimme entfiel auf Marc-André ter Stegen, Dante Bonfim, Bernhard
Janeczek sowie Roman Neustädter.
Top 1: Michl, Käpt´n Kasey
Top 2: Hajo, rotes Fohlen
Top 3: Preußenkönig, JLE
Flop 1: Muetzchen, DrEvilDirk
Flop 2: perSpeCtive,
dangu
Flop 3: DieCobra
Borussias Fangemeinde macht es sich bei der Frage nach der
Negativüberraschung meist einfach, indem man einen Spieler auswählt, der
ohnehin schon sehr kritisch gesehen wird. Karim
Matmour bot sich hier vor Saisonbeginn an wie kein zweiter und wieder
einmal behielt die borussianische Schwarmintelligenz Recht. Elm sei hier bloß exemplarisch genannt
mit seiner Anmerkung: „Wird wieder viel
rennen und nix treffen.“ Als bekennender Beamter könnte Elm dem Algerier vermutlich beibringen,
wie man auch ohne jede Bewegung ineffektiv arbeiten kann.
Der Tipp auf Marcel Meeuwis,
den immerhin knappe 12 % auswählten, fällt ebenso in die Kategorie Safety
first. Der Jameiker z. B. behielt
nicht ganz überraschend Recht, dass er „sich
gegen die Konkurrenz im defensiven Mittelfeld nicht durchsetzen kann und schon
im Winter abgegeben wird.“
Mutiger waren die 7 Fans, die trotz der anfänglichen Euphorie um Mo Idrissou gegen den Kameruner
wetteten. Dem roten Fohlen verhalf
dies zu einer Top-Platzierung, denn er nahm den Verlauf nahezu perfekt vorweg: „in den ersten 5 spielen macht er drei bis
vier buden, anschl. bis zum 34. spieltag max. noch weitere drei.“ Es waren am Ende drei Tore aus den ersten
sieben Spielen und anschließend nur noch zwei weitere.
Eine ähnlich bemerkenswerte Präzision bringt Michl gar an die Spitze der Top-Ränge, da er zudem mit Logan Bailly die vielleicht größte
Enttäuschung von allen aussuchte: „Er
wird nie wirklich überzeugen können und nach 10 Spieltagen als Nummer 1
abgelöst werden.“ Es war genau der 10. Spieltag, als Christofer Heimeroth erstmals in dieser Saison im Tor stand.
Käptn
Kasey kennt sich mit Torhütern logischerweise gut aus. Er beachtete zwar
nicht den Spieltag, lag aber bei Bailly nicht minder gut: „nach zwei, drei Patzern wird (leider) spätestens im Winter diskutiert,
ob Heimeroth ihn ablösen sollte oder gar ter Stegen nicht bereits das Vertrauen
geschenkt werden müsse“.
Baerlino sagte Raul Bobadilla voraus, in dieser Saison
„viel Lehrgeld“ zu bezahlen. Noch
treffsicherer war aber Hajo: „Der Knoten platzt nicht, Raul macht sich
immer mehr Druck und wechselt zwischen verzweifeltem Anrennen, sinnlosen
Pirouetten und innerer Erstarrung. Gegen Ende der Hinrunde fliegt er nach einem
Frustfoul mit Rot vom Platz.“
Nicht nur der klingone67
bringt Michael Bradley ins Spiel,
den er für „die amerikanische Antwort
auf Eugen Polanski“ hält, was wohl eher nicht als Kompliment gemeint sein
sollte. Dieses gebührt hingegen – wie schon bei der vorigen Frage – dem Preußenkönig mit folgender Punktlandung:
„Michael Bradley wechselt nach
durchwachsenen Leistungen in der Hinrunde in der Winterpause für einen völlig
überhöhten Betrag zu einem englischen Premierleagueverein...“ Auch JLE sah einen Wechsel des US-Boys „zur Winterpause in die Premier League“
kommen.
Bamba
Anderson gehörte zweifelsohne zu den Enttäuschungen der Saison. Dies aber
weniger aus dem Grund, den DieCobra
vorab vermutete, nämlich „weil er in
diesem Jahr noch kein Thema für die Selecao ist...“
Wie eigentlich in jedem Jahr gibt es immer wieder einige
unverbesserliche Optimisten, die daran glauben, niemand könne im Borussen-Kader enttäuschen. Da am Ende immer nur
11 spielen dürfen, ist dies selbst bei optimalem Saisonverlauf nur schwer möglich.
Aber dass „Borussia im Kollektiv 2010/11
überzeugt“, wie perSpeCtive es
darstellte, überzeugt ebenso wenig als These wie jene Überlegungen von dangu, „nach einer so starken Saison werde man ohnehin kaum von "negativen
Überraschungen" sprechen...“
Zwei Spieler, die z. B. nicht an ihr Leistungsoptimum aus der Vorsaison
anknüpfen konnten, waren Tobias Levels
und Thorben Marx. Letzterem
unterstellte der Zonser nicht ganz
zu Unrecht, „die technischen Defizite
werden offensichtlich werden.“
Levels
benannten mit Jünter und Joerch nur zwei User. Eine einzige
Stimme, nämlich die vom Kickerweltmeister,
entfiel auf dessen Nachfolger Tony
Jantschke. Dies reicht nur zum Flop3-Platz, denn Muetzchen und DrEvilDirk
hatten gar Marco Reus auf ihrem
Zettel, was bei dieser Antwort einen kaum zu überbietenden Frevel darstellt.
Frage 1: Welcher Spieler wird die größte positive Überraschung?
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