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Frage 5: Welcher junge Spieler unter 21 Jahren
macht den größten Sprung im/ins Profiteam von Borussia?
Schon lange vor der Inthronisierung von Lucien Favre setzte Borussia
gezielt auf Jugendarbeit. Mit Tony Jantschke, Patrick Herrmann und Marc-André
ter Stegen konnten drei Spieler unter 21 Jahre wesentliche Akzente in dieser
Saison setzen. Wie ihre Chancen von Borussias Fans vorab eingeschätzt wurden,
erfahrt Ihr im Folgenden.
1. Patrick Herrmann (272 Stimmen, 53,86%)
2. Elias Kachunga (158 Stimmen, 31,29%)
3. Fabian Bäcker (29 Stimmen, 5,74%)
4. Tony Jantschke (24 Stimmen, 4,75%)
5. Bernhard Janeczek (8 Stimmen, 1,58%)
6. Julian Korb (5 Stimmen, 0,99%)
7. Marc-André ter Stegen (3 Stimmen, 0,59%)
8. Keiner (2 Stimmen, 0,40%)
8. Joachim Ball (2 Stimmen, 0,40%)
Je eine Stimme entfiel auf Roman Neustädter, Marco Reus, Sascha Tobor sowie
Andreas Seemann.
Top 1: sternburg
Top 2: Marillion
Top 3: skaster
Flop 1: Yourian, Myschkin
Flop 2: Sonkagea
Flop 3:
Cato, Ladde
Wäre es nach den Borussen-Fans gegangen, so hätte das Supertalent von
Borussia 2010/11 eindeutig Patrick
Herrmann geheißen. Mehr als die Hälfte der Umfrage-Teilnehmer trauten ihm
nach der schon beachtlichen Vorsaison einen weiteren großen Sprung nach vorne
zu. Und tatsächlich: Nach 13 Einsätzen im Vorjahr steigerte sich der
U21-Nationalspieler auf stolze 24 Spiele. Einen unumstrittenen Stammplatz
konnte er sich aber nicht erspielen. Dies wurde Sonkagea zum Verhängnis, der ihn gar für höhere Weihen berufen
wähnte: „Hermann wird am Ende der Saison langsam
aber sicher bei Jogi anklopfen!!“ Noch euphorischer mit leicht
ironischem Unterton unkte Christian:
„Eine Rückennummer mit einem Wert von unter
40 hat er schon mal - der erste Schritt zum Stammspieler ist gemacht. Auch Löw
wird 2011 nicht an Herrmann vorbeikommen. Matmour wird sich an dem Jungen die
Zähne ausbeißen und im Winter völlig frustriert zu den Böcken wechseln, die
spontan 9,5 Millionen Ablöse für den Afrikaner bieten.“
Realistischer war die Einschätzung von Arie, dass Herrmann „öfter spielen wird als Matmour.“ Marillion verdient sich eine
Top-Platzierung, da er es ziemlich genau traf: Herrmann „gehört immer zum 18er Kader, ist dort schon
etabliert und wird sicher an die 20 Spiele machen, erste Elf oder als Einwechselung.“ Nicht
ganz schlecht lag am Ende ruuuuudi
(„obwohl er kaum torgefahr ausstrahlt,
wird er die meisten einsatzzeiten bekommen...“), auch wenn es nach Herrmanns Doppelschlag am 2. Spieltag
in Leverkusen noch ganz anders aussah.
Weniger
Stimmen und Einsätze als Herrmann,
dafür aber eine noch größere Perspektive besitzt Marc-Andre ter Stegen. Ottjen
Alldag hatte diesen bereits bei Frage 1 nominiert und hierfür eine
Top-1-Platzierung ergattert. Humorvoll präzisiert er nun: „Nach auskuriertem Hexenschuss lässt Logan Bailly wieder das Klimagerät
fallen, diesmal jedoch zielgenau auf beide Füße und wenige Wochen später bricht
sich Christopher Heimeroth die Finger beim klavierspielen. Das ist die Chance
für ter Stegen!“ Tatsächlich wirkten unsere ersten beiden Torhüter in
dieser Saison manches Mal so als wären ihnen jene Missgeschicke tatsächlich
passiert, was sie dann aber leider nicht davon abhielt, sich trotzdem ins Tor
zu stellen.
Während teekay721 unserem Jung-Torhüter nur
vorsichtig attestierte, „diese
Saison werde sehr wichtig für ihn in Hinsicht auf die Zukunft“,
glaubte skaster an ein Erringen der
Nr. 1: „Nach der anfänglich als harmlos geltenden
Verletzung von Bailly - sie wirft diesen später für Monate aus der Bahn -
zunächst zum Ersatzkeeper bestimmt, beweist ter Stegen viel früher als
erwartet, was für ein Top-Talent wir da besitzen, als auch Heimeroth aussetzen
muss. Da dies in einer sehr erfolgreichen Phase geschieht, schenkt Frontzeck
ihm das Vertrauen, und ter Stegens Leistungen tragen maßgeblich zum erreichen
des unerwartet guten Tabellenplatzes bei.“ Der letzte Halbsatz
verhinderte eine bessere Platzierung in der Top-Rangliste.
24 Teilnehmer glaubten an Tony Jantschke, der neben ter
Stegen als einziger zum Saisonende unter Favre einen Stammplatz innehatte. Sternburg glaubte an genau „11 Pflichtspiele für den Profikader“,
was bis zur Relegation zutraf. Gut sein Zusatz, dass er „in keinem sonderlich negativ aufgefallen sein“ wird. Dass sternburg darüber hinaus Janeczek den „Sprung in die Mannschaft auch bei Verletzungen oder Sperren von zweien
der drei Innenverteidiger nicht zutraut“, war zwar korrekt, lag aber eher
an dessen eigenen Verletzungen. Eindeutig richtig war wiederum die Prognose,
dass Bäcker „dieses Jahr keinen wirklich signifikanten Schritt nach vorne“
machen würde.
Allzu
skeptisch bei den Jungen oder anders ausgedrückt allzu optimistisch bei den
etablierten Borussen zeigte sich Yourian:
„Die Mannschaft ist so stabil
und gefestigt, dass es kaum einem Ersatzmann oder Jungspund gelingen wird, dort
hinein zu gelangen.“ Auch Myschkin
sah „den Kader mittlerweile zu gut
besetzt“, was die beiden ganz nach oben in der Flop-Rangliste katapultiert.
Einen
Ehren-Flop-3-Platz erhalten Cato und
Ladde, da ihre Tipps auf Marco Reus sowie Roman Neustädter zwar durchaus nach vorne sprangen in dieser
Saison. Beide hatten zu Saisonbeginn aber bereits das 21. Lebensjahr erreicht
und standen daher bei Frage 5 nicht zur Wahl.
Frage 4: Welcher Neuzugang aus dem Sommer 2010 wird am meisten enttäuschen?
Frage 3: Welcher Neuzugang aus dem Sommer 2010 schlägt am besten ein?
Frage 2: Welcher Spieler wird die größte negative Überraschung?
Frage 1: Welcher Spieler wird die größte positive Überraschung?
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