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Vorbericht, Spieltag 7: VfL Wolfsburg |
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Geschrieben von Christoph Clausen
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Freitag, 13 Oktober 2006 |
„Die
Fohlen wieherten hilflos und versuchten einen Ausweg zu finden, während
die anderen sich bemühten die Wölfe abzuwehren, aber ohne Erbarmen
fielen die Wölfe über sie her, töteten einen nach dem anderen und
hinterließen schließlich ein einziges Blutbad.“ Man findet manches
wenig Ermutigende, wenn man Google mit den Stichwörtern „Wölfe“ und
„Fohlen“ füttert. Auch nicht besser wird es bei dem ersten Link mit
einem fußballerischen Bezug: „Wölfe halten Fohlen mit 2:0 in Schach“.
Immerhin verteidigen beim nächsten Google-Angebot „Fohlen ihre
Stallung“, während der „lahme Geißbock nach München muss“.
Fußballvereine, die mit Tieren assoziiert werden, sind bei vielen
Journalisten beliebt, denn sie bringen endlos wieder verwertbare
Metaphern gleich mit. Treffen gar zwei solche Vereine aufeinander,
potenzieren sich die Möglichkeiten. Insofern darf man sich für Montag
schon mal auf entsprechend originelle Überschriften in den
einschlägigen Gazetten einstellen, vielleicht gar in Verbindung mit der
vor allem beim Boulevard beliebten Mehrfach-Alliteration („Killerklinsi
killt King Kahn“). Dabei wäre uns „Freche Wölfe fressen faule Fohlen“
aus sportlichen Gründen weitaus weniger lieb als „Wölfe zahnlos, Fohlen
flott“, auch wenn sich das vom sprachlichen Wert her nicht viel gibt.
Da am Samstag im heimischen Borussiapark gespielt wird, dürfen wir uns
immerhin Hoffnung machen.
Borussia
In der Fremde bleibt die Borussia lohnendes Studienobjekt für alle,
die erforschen möchten, wie kollektive Psychosen trotz sukzessiven
Austauschs des beteiligten Personals weitergegeben werden können.
Zuhause hat das Team zwar auch nicht brilliert, mit drei Siegen ohne
Gegentor aber zumindest die Ergebnisse sehr erfreulich gestalten
können. Durch den absurden Auftritt im Weserstadion haben sich die
Spieler allerdings erneut unter massiven Zugzwang gesetzt, zumal die
nächste Reise nach Berlin, zum derzeitigen Spitzenreiter, führen wird.
Da es in der Tabelle immer noch recht eng zugeht, bräuchte es also
dringend einen Heimsieg, will man sich nicht bald in unwirtlichen
Regionen wieder finden.
Borussias Defensive
Auch wenn in Bremen selbst die Säulen der Defensive ungewohnte
Schwächen zeigten, sind Kasey Keller und Zé Antonio am Samstag
natürlich gesetzt. Das würde auch für Bo Svensson gelten, aber nach
aktuellem Stand der Dinge ist ein Einsatz des angeschlagenen Dänen
höchst fraglich. Für ihn wird wohl der junge Tobias Levels in die
Mannschaft rücken. Auf der linken Abwehrseite ist Borussia eigentlich
exzellent besetzt. Dass nicht nur Nationalspieler Marcell Jansen,
sondern gleichzeitig auch der in der Vorbereitung so überzeugende Filip
Daems mehrere Monate ausfallen würde, ist eine jener Ansammlungen von
Missgeschick, die die Personalplanung im Fußball so schwer kalkulierbar
macht. Der doppelte Ausfall wird zur Chance für Marvin Compper;
alternativ könnte auch Oliver Kirch nach links rücken und seinerseits
von Kaspar Bøgelund auf rechts ersetzt werden. Vor der Abwehr wird wohl
erneut der gegen Dortmund starke und in Bremen schwache Bernd Thijs
auflaufen. Sollte Thijs an seine enttäuschende Leistung aus dem
Weserstadion anknüpfen, so würde sich zumindest der Autor wünschen,
dass ein Thomas Helveg eine ernsthafte Chance auf dieser Position
erhält.
Borussias Offensive
Gegen den zu erwartenden Wolfsburger Abwehrriegel wäre eine
Neuauflage des Gladbacher Doppelsechsers eine Überraschung.
Wahrscheinlicher ist die Raute, in der offenbar Peer Kluge für die
linke Seite vorgesehen ist, während Eugen Polanski und der wieder
genesene David Degen um den Platz auf der rechten Außenbahn rangeln.
Dabei täte dem mit sich selbst kämpfenden Polanski eine Pause
vielleicht gut und könnten Degens Flankenläufe gegen die kompakte
Wolfsburger Defensive viel wert sein. Ob es beim Schweizer schon für
einen Einsatz von Beginn an reicht, ist derzeit aber noch nicht
abzusehen. Wenig Argumente für einen Platz in der Startelf hat derzeit
Hassan El Fakiri ins Feld zu führen. Denkbar wäre schließlich, dass
Kluge statt Thijs vor der Abwehr spielt und Michael Delura auf der
Außenbahn beginnt. Ins offensive Mittelfeld kehrt Federico Insua
zurück. Ihn in Bremen zunächst auf der Bank gelassen zu haben, erwies
sich im Nachhinein als kluger Schachzug: Die drei Gegentreffer in fünf
Minuten hätte auch der Argentinier schwerlich verhindern können, sein
Fehlen hinderte aber die Hyänen unter der schreibenden Zunft daran,
ihre Pressekampagne gegen Insua mit gleicher Boshaftigkeit
fortzuschreiben.
Im Sturm ist trotz dessen schwächeren Auftritts in Bremen ein Platz
fest an Kahê vergeben. Ob an seiner Seite Oliver Neuville beginnt,
hängt von dessen Fitnesszustand ab. Ansonsten wären Delura oder auch
der beim Test in Velbert überzeugende Wesley Sonck
Alternativkandidaten. Vaclav Sverkos dagegen eher nicht, denn anders
als Kahê hat der Tscheche dem enttäuschenden Eindruck aus Bremen
zuwenig positive Argumente entgegenzusetzen.
Der Gegner aus Wolfsburg
Bereitet dem Publikum den Genuss, aus einem Albtraum aufzuwachen!
Den Ratschlag Alfred Hitchcocks scheint die bisherige Saison der
Wolfsburger befolgt zu haben, auch wenn Hitchcock wohl eingewandt
hätte, dass das Opfer zu früh aufgewacht ist. Aber vielleicht scheint
das ja auch nur so. Sicher ist, dass man sich bis zum letzten Spieltag
in Wolfsburg wie in einem wiederkehrenden Albtraum vorgekommen sein
muss. Schon in der letzten Saison war man mit großen Ambitionen
gestartet und nach einer Serie von Gruselkicks nur haarscharf dem
Absturz in die zweite Liga entgangen. Der hätte gar ins Bodenlose
führen können, denn ob und in welchem Ausmaß Sponsor VW seine
großzügige finanzielle Unterstützung nach einem Abstieg noch
weitergeführt hätte, war trotz manch halbherziger Bekenntnisse unklar.
In der Konzernzentrale sähe man das sportliche Aushängeschild ohnehin
schon lange am liebsten in der Champions League.
In der neuen Saison sollte alles besser werden. Nachdem VW die Gelder
aus dem Petrov-Verkauf entgegen der ursprünglichen Planungen komplett
für Transfers zur Verfügung gestellt hatte, konnte sich Klaus
Augenthaler Neuzugänge für acht Millionen Euro leisten. Vor allem auf
Jonathan Santana, für 3,6 Millionen von River Plate Buenos Aires
verpflichtet, ruhten größte Hoffnungen. So hörte man, wie schon vor der
letzten Saison, auch diesmal in der Sommerpause manch kecke Töne: „Oben
mitspielen“ könne man und vielleicht Rang Fünf erreichen, meinte etwa
Mike Hanke.
Aber auch diesmal klafften Anspruch und Wirklichkeit weit auseinander:
Auf drei Unentschieden zum Saisonstart, darunter zwei torlose, folgten
zwei Niederlagen, von denen die zuhause gegen den ebenfalls kriselnden
Lokalrivalen aus Hannover wohl am meisten schmerzte. Der so hoch
gehandelte Santana konnte bislang nicht einmal ein Bruchteil des ihm
nachgesagten Potentials abrufen, und wenn sich denn überhaupt mal
Torchancen ergaben, wurden sie von den Stürmern, selbst vom
Elfmeterpunkt, fahrlässig vergeben. Die in Wolfsburg ohnehin zur
Hysterie neigende Lokalpresse rechnete Klaus Augenthaler schon vor, den
schlechtesten Punkteschnitt in der Bundesligageschichte der Vereins
erzielt zu haben. Auf solchen Datenbank-Journalismus wiederum reagierte
der Trainer mit unverhohlener Verachtung und verwies auf taktische
Fortschritte, die sich zwar nicht in simple Zahlen fassen ließen, über
kurz oder lang aber Früchte tragen würden.
In dieser Situation hätte Augenthaler kaum etwas Besseres passieren
können, als den ersten Sieg ausgerechnet gegen den amtierenden
Double-Sieger aus München einzufahren. Auch gegen die Bayern wussten
die Wolfsburger zwar spielerisch nicht zu brillieren, retteten Mike
Hankes Führungstreffer aber dank einer taktisch durchweg
disziplinierten und kämpferisch engagierten Defensivleistung über die
Zeit. Und nachdem man auch das Testspiel gegen den tschechischen
Spitzenclub Slavia Prag für sich entscheiden und dabei gar vier Tore
erzielen konnte, ist in Wolfsburg wieder größerer Optimismus
ausgebrochen. So rechnet laut vereinseigener Homepage mehr als die
Hälfte der Fans mit einem Auswärtssieg im Borussia-Park. Uns wäre es
natürlich lieber, wenn das Wolfsburger Drehbuch sich auch weiterhin an
Hitchcocks Dramaturgie halten würde. Der nämlich lässt seine filmischen
Opfer oft nur deshalb kurzzeitig Hoffnung schöpfen, um sie dann umso
unentrinnbarer mit dem Nebel des Albtraums zu umhüllen.
Wolfsburger Defensive
In der letzten Saison noch großes Sorgenkind, präsentiert sich die
Defensive in dieser Spielzeit deutlich stabilisiert. Verstärkungen in
diesem Bereich hatten besonders im Fokus der Einkaufspolitik gestanden,
und tatsächlich werden wohl auch im Borussiapark drei Neuzugänge vor
dem gebürtigen Mönchengladbacher Simon Jentzsch auflaufen. Der für 1,3
Millionen Euro aus Berlin verpflichtete Alexander Madlung ist als
Partner Kevin Hoflands in der Innenverteidigung erste Wahl, zumal
Facundo Quiroga zwar vom Trainer ausdrücklich gelobt wird, aber erst
seit wenigen Tagen wieder im Mannschaftstraining ist. Rechts hinten wird
sicher Uwe Möhrle, letzte Saison noch Torschütze bei der
Duisburger Niederlage in Gladbach, verteidigen, links vermutlich
Michael Stegmayer aus der Regionalligamannschaft des FC Bayern. Nachdem
Peter van der Heyden verletzt ausfällt, käme statt Stegmayer höchstens
Hans Sarpei in Frage. Wahrscheinlicher aber ist, dass der Ghanaer, wie
gegen die Bayern, als zusätzlicher defensiver Mittelfeldspieler neben
dem fest eingeplanten Sechser Tom van der Leegte auflaufen wird.
Wolfsburger Offensive
In van der Leegtes Rolle wiederum sähe sich Jonathan Santana am
liebsten. Der stark kritisierte Argentinier beschwerte sich schon
öffentlich über die falsche Position, auf der er seiner Ansicht nach
spiele. Augenthaler dagegen will zwar dezidiert an Santana festhalten,
hat ihm aber eine stärker offensive Rolle zugedacht. An offensiven
Impulsen mangelt es generell im Spiel der Wolfsburger, die ja schon
früher zu oft von Form und Stimmung eines Andrès d’Alessandro abhängig
waren. Als Lichtblick muss sicher Cedric Makiadi gelten, der in dieser
Saison einen enormen Schub gemacht hat. Der 22-jährige kam zumeist im
offensiven Mittelfeld, gegen die Bayern allerdings im Sturm zum
Einsatz.
Von Beginn an spielen dürfte im Mittelfeld auch wieder Jacek Krzynowek:
Auf den hält Augenthaler, der Krzynowek aus gemeinsamen Nürnberger
Tagen kennt, große Stücke, ein Vertrauensvorschuß, den der Neuzugang
aus Leverkusen bislang aber noch wenig bestätigen konnte.
Im Angriff wird aller Voraussicht nach erneut Mike Hanke beginnen, der
gegen die Bayern sein erstes und deshalb schon aus logischen Gründen
bislang wichtigstes Saisontor erzielen konnte. Falls Augenthaler wieder
auf zwei Spitzen setzt, spricht einiges für die Neuauflage des gegen
Bayern überzeugenden Duos Hanke – Makiadi, zumal die Alternativen
überschaubar sind. Zwar wird der verletzungsgeplagte Isaac Boakye
wieder im Kader stehen. Der Ghanaer, von dessen Verpflichtung man sich
in Wolfsburg viel erhoffte, könnte sicher auch als Einwechselspieler
für beträchtliche Unruhe sorgen, ein Einsatz von Beginn an ist aber
unwahrscheinlich. Sicher fehlen wird Diego Klimowicz, der allerdings in
dieser Saison ohnehin die gewohnte Treffsicherheit vermissen ließ,
nicht nur als er beim 0:0 in Frankfurt zehn Minuten vor Schluss einen
Elfmeter verschoss. Denkbar, dass Rick Hoogendorp erneut sein Glück
versuchen darf; auch Juan Carlos Menseguez wird in Wolfsburg als
Kandidat gehandelt.
Bilanz
In einer vollkommen ausgeglichenen Heimbilanz der Gladbacher gegen
Wolfsburg (drei Siege, ein Unentschieden, drei Niederlagen, 9:9 Tore)
endete die letzte Partie dank des späten Ausgleichs durch Kaspar
Bøgelund mit 1:1, während sich zuvor Siege und Niederlagen regelmäßig
abgewechselt hatten. Man soll es nicht beschreien, aber da der letzte
Sieg an die Borussia ging, wären nach dem Gesetz der Serie wieder die
Gäste dran. Zu unserem Glück aber und zum Unglück der
Datenbankfetischisten vom Privatfernsehen durchbricht ja der Fußball
Muster immer wieder. Wäre es anders, hätten besagte Fetischisten längst
bei Sportwetten größere Vermögen verdient und könnten ihre Zeit
sinnvollen Dingen widmen.
Schiedsrichter
Das erste Mal in dieser Saison leitet Günter Perl eine Begegnung
der Borussia. In der letzten Spielzeit machten wir mit dem Münchner
insofern gute Erfahrungen, als keines der drei Spiele unter seiner
Leitung verloren ging. Zuhause schlug die Borussia Mainz (1:0) und
Bielefeld (2:0), auswärts reichte es in Berlin zu einem 2:2, dies
allerdings nach einer Gladbacher 2:0-Führung. Allerdings konnten sich
die Herthaner nach der Partie bei Perl dafür bedanken, das Spiel zu
elft beendet zu haben. Zumindest Pantelic hätte nach Ellenbogenschlag
gegen Zé Antonio vom Feld gestellt werden müssen, eventuell auch der
bereits verwarnte Kovac nach hartem Foulspiel gegen Marcell Jansen.
Beim Sieg gegen Mainz dagegen glichen sich die strittigen
Entscheidungen aus, denn Perl versagte sowohl den Gästen als auch der
heimischen Borussia jeweils einen durchaus vertretbaren Elfmeter.
Praktisch fehlerfrei leitete der Unparteiische die Partie gegen
Bielefeld.
Aufstellungen
Borussia: Keller – Kirch, Zé Antonio, Levels, Compper – Thijs – Polanski, Kluge – Insua – Kahê, Neuville.
Ersatz: Heimeroth, Bøgelund, Fleßers, Helveg, El Fakiri, Degen, Delura, Rafel, Sonck, Sverkos.
Es fehlen: Svensson, Daems, Jansen, Svärd (alle verletzt).
VfL Wolfsburg: Jentzsch – Möhrle, Madlung, Hofland, Stegmayer – Sarpei, van der Leegte – Santana, Krzynowek – Hanke, Makiadi.
Ersatz: Lenz, Alex, Quiroga, Evljuskin, Lamprecht, Karhan, Fischer, Thiam, Menseguez, Hoogendorp, Boakye, Öztürk.
Es fehlen: van der Heyden, Hristov, Klimowicz (alle verletzt).
Schiedsrichter: Günter Perl (München)
Assistenten: Josef Maier (München), Deniz Aytekin (Nürnberg)
Vierter Offizieller: Christian Fischer (Hemer)
SEITENWAHL-Meinung
Christoph Clausen: Ja, natürlich, irgendwann wird die Serie
der Heimsiege reißen und, ich fürchte, früher als die der
Auswärtsblamagen. Aber noch nicht am Samstag. Gegen kampfstarke Gäste
tut sich die Borussia zwar schwer, siegt letztlich aber mit 2:0.
Christian Heimanns: In Zeiten, wo sich die Mannschaft
spielerisch noch nicht gefunden hat, wiegt Jansens Ausfall besonders
schwer. Auch wenn es Wolfsburg ist, gehört ein wenig Optimismus dazu,
einen 1:0 Sieg für Borussia zu tippen
Thomas Zocher: Ohne Zweifel, der Ausfall von Marcell Jansen
macht der Borussia schwer zu schaffen. Ein ebenso ganz üblicher Vorgang
ist aber der Heimsieg der Borussia, der sich vor allem gegen Ende der
zweiten Halbzeit erzielen lässt und von der Ergebnishöhe her knapp,
nämlich mit 2:1, ausfallen wird.
Mike Lukanz: Weiter geht das lustige Spiel über Heimsiege und
Auswärtsniederlagen, doch leider sind Spiele selten berechenbar oder
verlaufen ständig nach dem gleichen Muster ab. Nach dem 1:1 gegen
schwer einzuschätzende Wölfe aus der VW-Stadt wird jedem in
Mönchengladbach die Bedeutung von Auswärtsspielen noch mehr bewusst.
Michael Heinen: Ewig kann das mit dem ewigen "Heimsieg folgt
Auswärtsniederlage" nicht weitergehen. Auch wenn´s mir lieber wäre, es
würde sich auf fremden Plätzen zuerst ändern, fürchte ich, daß es
anders kommen wird. Schon am Samstag droht uns der erste
Heimpunktverlust, eben weil kaum jemand mit rechnet. Die Wölfe
ertrotzen sich ein 1:1 und schicken uns endgültig wieder ins triste
Mittelmaß.
Hans-Jürgen Görler: Borussias muntere Achterbahnfahrt geht
weiter. Gegen den VfL Wolfsburg sollte und wird ein Sieg drin sein. Das
2:1 wird allen ein gutes Gefühl bereiten, bis es eine Woche später
erneut eine Auswärtsklatsche setzt.
Der Gegner im Internet: www.vfl-wolfsburg.de
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