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Home 2006/07 R2, A, DFB, Osnabrück
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VfL Osnabrück - Bor. M'gladbach 2:1 |
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Geschrieben von Joachim Schwerin
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Mittwoch, 25 Oktober 2006 |
Die
Überraschung ist ausgeblieben: In einem spannenden, doch keineswegs
hochklassigen Pokalkampf unterlag Borussia Mönchengladbach beim ambitionierten
Regionalligisten VfL Osnabrück letztlich verdient mit 2:1. 18.500 Zuschauer im
ausverkauften Stadion an der Bremer Brücke (das derzeit als „osnatel Arena"
firmiert) erlebten bei bestem Herbstwetter ein Flutlichtspiel, das allein wegen
seines Ergebnisses in Erinnerung bleiben wird und in dem die unterklassigen
Niedersachsen nach 1992 zum zweiten Mal in Folge den Erstligisten vom
Niederrhein aus dem DFB-Pokal warfen. Borussen-Coach Jupp Heynckes zeigte sich
nach der Partie müde und verärgert, jedoch nicht in der Lage oder willens, das
völlig unproduktive Ballverwalten seiner Mannschaft einer genaueren
Ursachenforschung zu unterziehen. So ziehen wir einen unkonventionellen
Erklärungsansatz heran, der sich uns nachts um halb zwölf auf der A 1 zwischen
Hagen-Nord und Hagen-West erschloß ...
Landkarten behaupten, daß Städte wie Bielefeld, Paderborn oder eben
Osnabrück existieren, doch man glaubt es erst, wenn man dort
tatsächlich einmal etwas zu tun hat, da man ansonsten immer nur auf der
Autobahn an ihnen vorbeirauscht. So waren wir gespannt, als wir zum
ersten Mal den Boden der „Friedensstadt Osnabrück“ betraten, und wir
fühlten uns gleich wohl, nachdem wir auf der erstbesten Hauswand den
Graffito „Mehr Brezel für Bush!“ lesen durften. Zudem bekamen wir
gratis eine Art Stadtführung, denn der offizielle Anfahrtsplan des VfL
Osnabrück meinte lapidar, man müsse nach der Autobahnausfahrt einfach
fünf, sechs Kilometer geradeaus fahren, um zum Stadion zu gelangen,
doch diese fünf, sechs Kilometer führten uns mitten durchs Zentrum,
vorbei an gefühlten hundert Ampeln und tausend Radfahrern, für die alle
keine Verkehrsregeln zu gelten schienen. Dafür erwies sich der ebenso
offizielle Presseparkplatz als eine Art Lagergelände der Bahn, auf dem
allerorten Parkverbotsschilder aushingen. Immerhin versicherte der
zuständige Ordner glaubhaft, daß nur vor den Schildern links
abgeschleppt würde, nicht aber vor den Schildern rechts.
Das war ein solider Start in den Abend, der wahr werden ließ, was uns
die geschätzten Kollegen vom VfLog angekündigt hatten: In Osnabrück
gehe es noch so richtig sympathisch und familiär zu, quasi sei die Zeit
stehengeblieben. Wir erfuhren sogleich erneut, was damit gemeint war,
als wir am Eingang vergeblich nach dem Presseraum gefragt hatten. „Hier
sind Sie falsch; Sie müssen einmal komplett ums Stadion gehen!“,
beschied man uns und schaute nur ausdruckslos, als wir meinten: „Wenn
wir einmal ums Stadion gehen, sind wir ja wieder hier...“ Wir
schnappten uns also einen hinter der Absperrung nervös eine Zigarette
rauchenden Osnabrücker, der sich später als der Zeugwart entpuppte, und
versuchten unser Glück erneut. Der gute Mann ließ uns nicht nur durch
die Absperrung, lotste uns durch den Spielerpulk vor der Osnabrücker
Kabine – Handschlag hier, gute Wünsche da, gerade als
Bundesliga-Entourage muß man ja höflich sein – und zeigte uns den
weiteren Weg, nein, er schickte uns geradewegs durch den Spielertunnel
aufs grüne Heiligtum. Spätestens jetzt kam Bökelberg-Atmosphäre auf,
die nur dadurch getrübt wurde, daß uns der erste Schritt auf den
„Rasen“ zentimetertief im Matsch versinken ließ. Eine Pferdekoppel ist
nichts gegen das, was der VfL Osnabrück hier als Spielfläche ausgab.
Mit Bratwurst und Bier bewaffnet (schon vor fünfzig Jahren war bekannt,
daß es unhygienisch ist, zurückgegebene Becher ohne Säubern gleich für
neue Kunden wieder zu befüllen; irgendwo hört die Romantik der „guten
alten Zeit“ auf...) kämpften wir uns auf die Pressetribüne, die sich
als Hühnerverschlag entpuppte – wir lernten später, hohe Bälle zu
hassen, denn alles, was sich auf dem Spielfeld in mehr als zwei Meter
fünfzig Höhe abspielte, war so dicht unter dem Dach nicht mehr zu
sehen. Die Stimmung entwickelte sich auf beiden Seiten prächtig, und
gegen 19.30 Uhr war die Welt aus Mönchengladbacher Sicht absolut in
Ordnung. Das i-Tüpfelchen bildete der Blick auf die von Jupp Heynckes
gewählte Aufstellung, die sich auf dem Papier als bemerkenswert
offensiv las: Vor Ersatzkeeper Heimeroth standen mit Zé Antonio und
Levels zentral und Helveg rechts drei gelernte Verteidiger in der
Viererkette, doch bereits Linksverteidiger Kluge versprach Druck nach
vorn. Das Mittelfeld bildete lediglich die Doppelsechs Thijs und El
Fakiri, denn bereits die Flügelspieler Nando Rafael und Degen mußten
als halbe Stürmer angesehen werden, zu schweigen von der Doppelspitze
Sonck und Kahê. Es war angerichtet, und man durfte sich freuen.
Soweit zum gemütlichen Teil. Fußballromantik und Fanfreude
verabschieden sich an dieser Stelle aus diesem Bericht, es übernimmt
die Marke VfL 1900 Borussia Mönchengladbach anno 2006, sofern sie sich
nicht im Borussia-Park befindet. Wir fassen uns entsprechend kurz.
Die Elf vom Niederrhein kontrollierte das Spiel von Beginn an, wobei
„Kontrolle“ zunächst wohlwollend als „behutsames Aufbauen“ und mit
zunehmender Spieldauer immer mehr als „uninspiriertes Ballgeschiebe“
umschrieben werden konnte. Mancher Fehlpaß schlich sich ein, gerade
auch bei einem eigentlich erfahrenen Spieler wie Zé Antonio, der in den
ersten acht Minuten gleich drei hanebüchene Fehlpässe in der eigenen
Hälfte produzierte, doch die mindestens ebenso nervösen Osnabrücker
konnten bis auf zwei harmlose Schüßchen nichts mit derartigen
Geschenken anfangen. Das war immer noch mehr als Borussia, denn El
Fakiris mittelprächtiger 18-Meter-Schuß nach elf Minuten war der erste
Abschluß, zu dem der Bundesligist sich aufraffen konnte. Dennoch durfte
man optimistisch sein, zumal Nando Rafael über links mehrfach technisch
feine Aktionen zeigte, Degen seine Seite ebenso sicher bekleidete und
gar defensiv mit einem feinen Tackling überzeugte sowie Thijs und El
Fakiri zentral die Fäden in der Hand hielten.
All das wurde in der 16. Minute zur Makulatur, als Osnabrück mit dem
ersten guten Angriff in Führung ging. Aziz hatte sich links fein in
Szene gesetzt, der Ball gelangte quer zu Menga, für Levels ergab sich
die Gelegenheit, Schlimmeres zu vermeiden, was durch fehlerhafte
Ballkontrolle unterblieb, und Menga netzte im zweiten Versuch trocken
ins Eck ein. Die lila-weißen Teile des Stadions bebten, doch bevor man
als Borusse überhaupt in Schockstarre fallen konnte, stand es drei
Minuten später 1:1: Ein Fehlgriff des Torwarts nach schöner
Nando-Flanke führte zu einer Ecke, die Helveg von rechts auf den Kopf
von Sonck platzierte. Der Kopfball des Belgiers schien zu hoch, landete
aber trotzdem genau an der richtigen Stelle unter der Latte im Eck und
bescherte dem Spieler, der zuletzt gegenüber Fleßers wegen
vermeintlicher Kopfballschwäche ins Hintertreffen geraten war, ein
ausgiebig gefeiertes Erfolgserlebnis.
Alles, was die Hausherren in der Folgezeit noch zuwege brachten, war
eine mißglückte Flanke, die wir großzügig unter der Rubrik Torschuß
verbuchen. Borussia hingegen wirkte nun sicherer und begann zu
kombinieren, doch Torchancen blieben stets Mangelware. Sonck zielte aus
17 Metern knapp vorbei, und Kahê, der sich oft fallen ließ, um das Loch
hinter den Stürmern zu füllen, verwertete geschickt eine schöne Vorlage
von Nando Rafael, doch Osnabrücks Torwart Gößling kratzte das Leder zur
Ecke. Den Schlußpunkt setzte quasi mit dem Pausenpfiff Thijs, der einen
Freistoß aus zwanzig Metern halblinks gut platzierte, jedoch zu wenig
Wucht hinter den Ball brachte, so daß Gößling sicher halten konnte.
Hätten zwischenzeitlich Zé Antonio und Helveg mit einem gänzlich
unnötigen Doppelpaß am eigenen Strafraum, der in einem Ballverlust
endete, nicht noch einmal für potentielle Gefahr gesorgt, hätte
Heimeroth im Gästetor den Großteil der ersten Halbzeit durchaus am
Bierstand verbringen dürfen, ohne daß es aufgefallen wäre.
Zu Beginn der zweiten Halbzeit schien eine personell unveränderte
Borussia sofort wieder die Kontrolle an sich reißen zu wollen, doch der
Schein trog. In der 48. Minute kam Osnabrück nach einem Freistoß zu
einer Dreifachchance, doch ob per Schuß oder Kopfball, stets landete
der Ball bei einem Borussen und zuletzt in den Händen von Heimroth. Auf
der anderen Seite reklamierten die Gladbacher Spieler nach einer von
Thijs verlängerten Helveg-Ecke vehement Handelfmeter, doch die Szene
erschloß sich uns nicht einwandfrei; in jedem Fall schien die Hand aus
kurzer Entfernung angeschossen zu sein. Der Pfiff bleib somit aus, was
Thijs nur noch mehr zu beflügeln schien, denn der neben Nando Rafael
beste Borusse des Abends zeigte sich fortan nicht nur in der Defensive
besonders motiviert, sondern sorgte nach einem El Fakiri-Freistoß mit
einem Kopfball zumindest für die Andeutung von Gefahr. Borussia spielte
nun halbwegs solide, und vom VfL Osnabrück war immer noch nichts zu
sehen.
Augenblicke später dann stand es 2:1 für Osnabrück, und der Treffer war
genauso sehenswert wie vermeidbar. Die Platzherren konterten über
Großöhmichen, der Menga in die Gasse schickte, Helveg kam zu spät,
Levels war schon gar nicht am Mann, Heimeroth stand zu weit vor dem
Tor, und der Stürmer der Niedersachsen zwirbelte den Ball aus 25 Metern
bogenförmig ins linke obere Toreck – man hat schon Schlechteres
gesehen, was freilich für Borussias „Abwehr“, insbesondere Dauersünder
Levels, nur sehr eingeschränkt gilt. Peter Pander sollte später sagen,
daß für ihn nach diesem Tor das Spiel gelaufen war, und zwei gelbe
Karten für Kluge wegen Haltens und Thijs wegen Meckerns binnen Sekunden
belegten dieses Frustpotential zur Genüge. Während Osnabrücks Coach
Wollitz, der zur Halbzeit von 4-2-3-1 auf 4-4-2 umgestellt hatte, nun
zu Wechseln begann und verstärkt Beton anrührte, tat sich auf der
Gladbacher Bank erst einmal nichts. Auf dem Platz geschah genauso
wenig; nur Sonck und Thijs erarbeiteten sich mit zwei Seitfallziehern
Halbchancen.
In der 71. Minute kamen dann Delura und Neuville für El Fakiri und
Kahê. Während die Stürmer Mann für Mann wechselten, rückte Delura
zentral hinter die Spitzen und beließ Thijs als einzige Absicherung vor
der Defensive. Osnabrück lauerte nur noch auf Konter, Borussia ertrank
in Ballbesitz, kam aber nun zu überhaupt keinen Torchancen mehr, weil
irgendwann halt immer ein Fehlpaß unterlief, und sei es bei der
dreißigsten Ballberührung eines Borussen hintereinander. In der 77.
Minute schickte Heynckes noch Compper für den kaum sichtbaren Kluge
aufs Feld, was durchaus positive Auswirkungen hatte, doch Comppers
Antritte verpufften letztlich ebenso wie die seiner Kollegen. Als es
vier Minuten vor Ende der regulären Spielzeit doch noch zu einer
Torchance für den Erstligisten kam, Thijs aber 17 Meter vor dem Tor
freistehend knapp rechts am Toreck vorbeizielte, wußte jeder im
Stadion, was die Stunde geschlagen hatte. Schiedsrichter Gräfe sorgte
mit großzügiger Nachspielzeit zwar für künstliche Spannung, aber mehr
als eine kuriose Szene beschwor er damit nicht mehr herauf: Viele
Zuschauer hielten einen Abseitspfiff nämlich für das Schlußsignal und
stürmten das Spielfeld, das nach Minuten wieder geräumt war, nur drei
Balljungen tanzten noch ausgelassen eng umschlungen vor Heimeroths Tor
herum, entrückt von der Realität, daß alle anderen auf dem Feld noch
gerne die Partie regulär zum Abschluß bringen wollten. Kurz darauf war
endgültig Schluß, und die einen ergingen sich in purer Freude, während
die anderen ihren Frust hinausschrien.
Nach dem Spiel wartete ein zum Bersten gefüllter Presseraum auf die
Aussagen der Trainer. Während Claus-Dieter Wollitz im Kreise seiner
Familie entrückt, doch zugleich sehr pragmatisch wirkte, sah Jupp
Heynckes auf einmal bemitleidenswert müde aus, gleichzeitig aber von
unterdrücktem Zorn beseelt. Erneut mußte er eine Auswärtspleite
erklären, erneut fiel es ihm schwer. Seine Spielanalyse (viel
Ballbesitz und Aufwand, wenig Zählbares gegen defensivstarke
Osnabrücker) war den Ereignissen angemessen, erklärte aber nichts. Wir
fragten also nach: Um Tore zu schießen, muß man sich doch erst einmal
Chancen erarbeiten – wie erklärt es sich denn Jupp Heynckes, daß trotz
offensiver Aufstellung und jeder Menge optischer Überlegenheit fast
keine Torchancen erspielt wurden, und das ja nicht zum ersten Mal.
Heynckes setzte zum Monolog an, erzählte von jahrelang nicht richtig
gewachsenen Strukturen und dem Fehlen von echten Spielertypen, erbat
sich Geduld und meinte, gegenüber dem Berlin-Spiel bereits Besserung
gesehen zu haben. Und dann sagte er als letztes plötzlich: „Ich weiß,
woran es liegt, kann aber nicht alles öffentlich machen.“
Wir staunten darob nicht schlecht, denn offensichtlich konnte er damit
ja nicht die Dinge meinen, über die er zuvor – und zwar sehr öffentlich
– gesprochen hatte. Worauf er tatsächlich abzielte, darüber läßt sich
nur spekulieren. Denkbar ist, daß er seine Spieler schützen will, die
einfach aus seiner Sicht nicht die Fähigkeiten haben, die man halt
braucht – teils weil sie noch zu jung und unerfahren sind, teils aus
weniger erfreulichen Gründen. Auch über die Taktik darf man dann reden,
denn wenn man gegen einen defensiven Gegner 70 Minuten lang ohne
offensives Mittelfeld hinter den Spitzen agiert, muß man sich über
nichts wundern. Was auch immer: Wenn es auswärts so weitergeht wie
zuletzt, so wird der Tag kommen, da Jupp Heynckes sich hierzu genauer
wird äußern müssen. Im Moment muß man fairerweise eingestehen, daß er
erst seit kurzen mit dem Team zusammenarbeitet und ohnedies ein Mann
von exzellentem Ruf ist, der einen Vertrauensvorschuß verdient. Doch
bereits Peter Panders Ausführungen nach dem Spiel zeigten, daß nicht
jeder ewig Geduld haben wird: Pander bemängelte zurecht, daß der letzte
Biß gefehlt habe, und er hätte hierbei auch das Wort „Einstellung“
verwenden dürfen. Dies hat nun mit irgendwelchen längerfristigen
Ursachen nur noch sehr wenig zu tun ...
Und so rauschten wir zurück durch die Nacht nach Hause, trotz des
Resultats irgendwie beseelt von einer Pokalnacht, die ihre Freuden
außerhalb des Rasens hatte und fast schon wieder milde gestimmt, weil
der unvergessene Falco uns bewies, wozu man trotz widriger Umstände in
der Lage sein kann (man höre „Live auf der Donauinsel“, Track 11). Und
als dann das Lied „Titanic“ durch unsere Gehörgänge brodelte, da
erschloß sich uns die tiefere Wahrheit dieses Abends: Man muß ja gar
nicht gewinnen wollen. Oder, in den Worten des zu früh verblichenen
Barden, mit Schwerpunkt auf dem letzten Satz:
Sieht man um sich, was passiert,
Wohin es geht oder auch nicht,
Hilft nur eines:
Schampus, Kaviar, Noblesse im Gesicht.
Lets deca-dance in jedem Fall
Die Smokingträger überall.
Denn nobel geht die Welt zugrund
Ob dieser oder jener Stund’!
Die Titanic sinkt in
Panik
Ganz allanig
Aber fesch!
Mit all den Millionen
Cash
Und all der teuren
Wäsch'.
Die Titanic sinkt in
Panik
Ganz allanig
Aber gut!
Denn wer sich retten
tut
Der hat zum Untergang
koan Mut!
VfL Osnabrück: Gößling -
Tredup, Cichon, Dominique Ndjeng, Andreas Schäfer, Nouri (Schanda 62),
Großöhmichen (de Jong 84), Enochs, Aziz, Reichenberger (Chitsulo 76),
Menga.
Borussia: Heimeroth - Helveg, Levels, Zé António, Kluge (Compper 77),
D. Degen, Thijs, El Fakiri (Delura 73), Sonck, Kahê (Neuville 73),
Rafael.
Tore: 1:0 Menga (17.), 1:1 Sonck (20.), 2:1 Menga (58.)
Schiedsrichter: Manuel Gräfe (Berlin)
Zuschauer: 18.500 (ausverkauft)
Gelbe Karten (Borussia): Kluge, Helveg, Levels.
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