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"In Mönchengladbach stimmen die Strukturen" |
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Geschrieben von Joachim Schwerin
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Dienstag, 31 Mai 2005 |
Mitten in
der turbulenten Endphase der nunmehr abgeschlossenen Spielzeit übernahm Peter
Pander die Nachfolge des zuletzt glücklosen Christian Hochstätter als
Sportdirektor bei Borussia Mönchengladbach. Seitdem hat der Verein die Klasse
erhalten und mit der Weiterbeschäftigung Horst Köppels einen ersten großen
Pflock auf dem Terrain der Personalplanung eingeschlagen. Nach gut einem Monat
im Amt verfügt Pander inzwischen über genauere Kenntnis seines neuen
Tätigungsfeldes sowie etwas mehr Ruhe, um seinen Gedanken eine längerfristige
Ausrichtung zu geben. In einem ausführlichen Interview antwortete der
langjährige Macher des VfL Wolfsburg auf die Fragen der SEITENWAHL-Redaktion.
Im ersten Teil beschreibt er seinen Werdegang und faßt zusammen, wie es zu
seiner Verpflichtung kam. Im morgigen zweiten Teil erläutert er seine ersten
Entscheidungen, beschreibt seinen Führungsstil und nennt Ziele und Schwerpunkte
seiner Arbeit.
SEITENWAHL: Herr Pander, wir würden Sie
eingangs unseres Gespräches gerne den Mönchengladbacher Fans etwas näher
vorstellen. Können Sie uns beschreiben, wodurch Sie zum Fußball kamen und
welches Ihre ersten Stationen in diesem Sport waren?
Pander: Ich wurde 1951 in Hannover geboren und habe bei Hannover 96 in den
ersten Jugendmannschaften gespielt. Meine Eltern zogen dann nach Wolfsburg, wo
ich bei verschiedenen Vereinen in der Landesliga gespielt habe. Als die Frage
aufkam, ob ich versuchen sollte, beim VfL Wolfsburg Fuß zu fassen, der damals
eine Fahrstuhlmannschaft in der Zweiten Bundesliga war, oder doch meiner
bereits getroffenen Berufsentscheidung - ich hatte eine Ausbildung als
Bankkaufmann absolviert - den Vorzug zu geben, habe ich mich aber für letzteres
entschieden.
SEITENWAHL: Sie blieben dennoch Spielertrainer im Raum Wolfsburg.
Pander: Richtig, ich habe nebenbei Vereine in der Landesliga trainiert und
den Trainerschein gemacht. Ich wollte meinen Bezug zum Fußball beibehalten, den
ich schon sehr früh aufgebaut hatte. Ich habe bereits in der Jugend jedes Buch
über Fußball gelesen, mich mit Spielern, Transfers und allem in der
Fußballszene befaßt. Das wurden entscheidende Grundlagen, auf denen alles
Spätere aufgebaut hat.
SEITENWAHL: Nach Ihrer Tätigkeit im Bankbereich sind Sie frühzeitig zu
Volkswagen gegangen.
Pander: Dort habe ich mich von der Pike auf entwickelt. Man konnte damals
nur eine Tätigkeit im Unternehmen aufnehmen, wenn man eine Zeitlang in der
Produktion gearbeitet hatte. Das nahm ich in Kauf und habe ein knappes Jahr
lang am Fließband den Golf mit zusammengebaut, was durchaus für die Zukunft
prägt. Ich ging dann später meinen Weg im Vertrieb und wurde Fachreferent für
Audi-Fahrzeuge.
SEITENWAHL: Im Jahr 1991 kamen Sie zum VfL Wolfsburg, der damals in der
Oberliga spielte. Wurden Sie von Volkswagen dorthin entsandt, oder geschah dies
unabhängig von VW?
Pander: Einige Leute, die mit VW und der Stadt Wolfsburg verbunden waren,
wollten den damals perspektivlosen VfL neu ordnen. Das Ziel war, in Wolfsburg
Profifußball einzuführen; zu Oberligazeiten wollte sich der Volkswagen-Konzern
bis auf das Stellen von Fahrzeugen und ähnlichem noch nicht beim Verein
engagieren. Ich entschloß mich im März 1991, den sportlichen Teil zu
übernehmen, habe einen neuen Trainer und neue Spieler geholt, und eine
Spielzeit später sind wir aufgestiegen. Wir haben sensationell - damals sind
sieben Vereine abgestiegen - die Klasse gehalten, obgleich uns wegen
wirtschaftlicher Engpässe zwischenzeitlich die Lizenz für die neue Saison
entzogen worden war. Wir konnten die Lizenz aber letztlich zurückerhalten. In
diese Phase fällt auch der Beginn des größeren wirtschaftlichen Engagements von
Stadt und VW. Die Entwicklung nahm dann ihren Gang; 1995 kamen wir ins
DFB-Pokal-Endspiel gegen Mönchengladbach...
SEITENWAHL: ...das Sie dankenswerterweise verloren haben.
Pander: Ja, aber 1997 stiegen wir mit kleinem Etat in die Bundesliga auf
und haben uns als feste Größe in der Liga etabliert. Nun weiß ich selbst, daß
Wolfsburg immer als graue Maus gesehen wird, aber das sollte nicht darüber
hinwegtäuschen, daß sportlich und im Umfeld durchaus einiges gewachsen,
einschließlich des Stadionbaus.
SEITENWAHL: Letztlich trugen Sie dann den Titel "Geschäftsführer und
Manager der VfL Wolfsburg-Fußball GmbH", während Sie in Mönchengladbach
nun Sportdirektor sind. Hört man sich freilich im Umfeld von Wolfsburg um, so
heißt es oft, Sie seien vor allem für das Sportliche zuständig gewesen, während
VW und Klaus Fuchs das Wirtschaftliche erledigt hätten. Waren Sie also in
Wolfsburg bereits eine Art Sportdirektor?
Pander: Zum Schluß ja. Man darf aber nicht vergessen, daß ich bis 1996/97
alleine gearbeitet habe. VW hatte mich 1994 freigestellt, anders wäre eine solche
One-Man-Show - Wirtschaftliches inklusive Marketing sowie den Sport - nicht
möglich gewesen. Später dann merkte ich aber, gerade im Zusammenhang mit dem
Stadionbau, daß ich auf diese Art verschleißen würde. Als Konsequenz wurde das
Controlling von VW übernommen, ich sprach Klaus Fuchs für das Marketing an, und
letztlich wurden wir erst drei, dann vier Geschäftsführer.
SEITENWAHL: Ihr Nachfolger als Manager, Thomas Strunz, äußerte sich im
April 2005 im Hamburger Abendblatt auf die Frage, was ihn von Ihnen
unterscheide, wie folgt: "Ich bin eine Person, die als Spieler erfolgreich
war, die später als Spielerberater erfolgreich war, und ich bin eine
öffentliche Person. Deswegen bin ich ja auch für diese Position ausgewählt
worden."
Pander: Ach ja...
SEITENWAHL: Haben Sie es jemals als Problem erfahren, daß Sie als Spieler
nicht erfolgreich waren oder daß mal jemand gesagt hat, wir brauchen einfach
einen Verantwortlichen mit großem Namen?
Pander: Nein, das war nie ein Thema. Es gibt genug gute Trainer, die nie
Fußball auf hohem Level gespielt haben, Mourinho, Wenger oder Daum etwa, und
gleiches gilt für den Managerbereich. Es ist auch gar nicht verkehrt, eine
andere Perspektive zu haben. Einen ehemaligen Bundesliga-Fußballspieler
auswählen, der keinen Background im wirtschaftlichen Bereich oder im
Arbeitswesen hat, muß ja nicht notwendigerweise eine gute Entscheidung sein.
Allerdings war es bei VW 2004 wohl das Ansinnen, mehr Ausstrahlung zu bekommen.
Als logische Konsequenz der letzten Jahre, wo ich im Verein meine eigene
Meinung vertreten und an einem Punkt Verantwortung übernommen habe, wo ich das
nicht hätte tun müssen, muß man sich dann halt trennen.
SEITENWAHL: Diese Trennung wollten wir gerade ansprechen. Als Außenstehende
haben wir nicht verstanden, wie der Ausschluß des VfL Wolfsburg nach der ersten
DFB-Pokal-Hauptrunde aufgrund des Einsatzes eines nicht spielberechtigten
Spielers zu Ihrem Abschied geführt hat. Da kommt mit Herrn Gerets ein Trainer
aus Kaiserslautern, bringt den Spieler Hristov mit, der weiß, daß er im
DFB-Pokal gesperrt ist, setzt diesen ein, und Sie übernehmen die Verantwortung
und verlassen den Verein. Was ist da wirklich gelaufen?
Pander: Ich habe die Verantwortung übernommen, weil es ein sehr großes
Medieninteresse gab - die Auslosung stand unmittelbar bevor, und jedem war
klar, daß wir aus dem Wettbewerb waren - und die Gefahr bestand, wenn ich erst
langwierig überprüfe, wer wirklich verantwortlich war, daß dies dem Verein
schadet und jede Menge Schlachtfelder eröffnet. Aufgrund meiner Erfahrung sagte
ich mir, wenn du das alles auf deine Person fokussierst, also als
Geschäftsführer gleichsam die "politische Verantwortung" für diesen
Laden übernimmst, die du ja auch hast, dann bist du halt für eine Woche der Depp,
aber du hältst die Medien von Trainer und Spieler fern. Nun war ich aber, was
mir zu dem Zeitpunkt nicht klar war, nach dieser Woche gar nicht mehr da...
SEITENWAHL: Und woran lag das?
Pander: Das lag daran, daß es schon vorab einige Diskussionen gegeben hatte,
in denen ich gewarnt hatte, der Verein dürfe nicht zu einem Konzernverein
mutieren. Ich wollte den VfL Wolfsburg als einen Verein zum Anfassen, und ich
wollte den Einfluß von außen begrenzen. Ich konnte mich diesbezüglich aber
irgendwann nicht mehr durchsetzen, denn statt all des Geredes über die
Champions League wollte ich lieber eine stückweise Entwicklung. Ich wurde wohl
zu unbequem, und das war es dann.
SEITENWAHL: Nach Ihrem Abschied von Wolfsburg nahmen Sie sich eine Auszeit
von einem halben Jahr. Haben Sie während dieser Zeit schon einmal auf den einen
oder anderen Posten geschielt, etwa gedacht "in Mönchengladbach wackelt
der Hochstätter, das könnte interessant sein"?
Pander: Ich habe ganz bewußt gar nichts gemacht. Ich habe die Bundesliga
weitestgehend im Fernsehen verfolgt und bin viel gereist. Nach dem Osterurlaub
mit der Familie habe ich dann mit meiner Perspektive beschäftigt und erhaltene
Angebote sondiert, aber alles abgelehnt, weil das aus der Schiene
Spielerberatung und Repräsentation kam und ich dort nicht hineinrutschen
wollte. Ich wollte in die Bundesliga zurück zu einem Verein, der etabliert ist,
weil ich aus eigener Anschauung weiß, wie schwierig es ist, von ganz unten zu
kommen. Ich bin aber keiner, der im Sessel sitzt und sich sagt
"hoffentlich passiert hier was". Ich habe mir auch keine Gladbacher
Spiele angesehen; nur in der Premiere-Konferenz beim Spiel gegen Mainz habe ich
ein bißchen näher hingeschaut, weil das so spannend war.
SEITENWAHL: Nun wußten Sie aber, daß Mönchengladbach von den Möglichkeiten
her ähnlich liegt wie Wolfsburg - neues Stadion; zwar kein einzelner großer
Sponsor, aber viele mittlere und kleinere zusammen, die in der Summe stark
sind; ambitionierte Führung. Sie wußten also, der Sprung von Wolfsburg nach Mönchengladbach
würde vielleicht nicht so schwierig werden wie an einen anderen Ort.
Pander: Ja, und in Mönchengladbach stimmen ja auch die Strukturen. Hier ist
viel geschaffen worden, und es gibt Personen, die dafür stehen - das Präsidium,
Stephan Schippers, aber sicher auch Christian Hochstätter.
SEITENWAHL: Was hat letztlich den Ausschlag gegeben, daß Borussia sich so
schnell auf Sie festlegen und sich mit Ihnen einigen konnte: Ihre Erfahrung im
sportlichen Bereich, eine gemeinsame Philosophie, der erfolgreiche Stadionbau
in Wolfsburg oder etwas anderes?
Pander: Es war sicherlich eine ganze Mischung von Dingen. Nach dem
Mainz-Spiel war ja klar, daß einiges in Bewegung kommen würde. Eines Mittags
erhielt ich einen Anruf von Herrn Schippers, der mich fragte, ob ich mir die
Tätigkeit als Sportdirektor bei Borussia vorstellen könnte. Ich war gerade im
Garten...
SEITENWAHL: ...und haben Rosen gezüchtet, wie Hans Meyer...
Pander: ...nein, nein, ich habe ja keine Ahnung von solchen Dingen! Wie
gesagt, der Anruf kam, und dann überlegst du ja, denn von einem auf den anderen
Moment hast du eine ganz andere Situation. Herr Schippers erklärte, ich sei der
Wunschkandidat, bat um ein Treffen noch am Abend und sagte "fahren Sie
schon mal los". Ich kannte ja die Strukturen in Mönchengladbach sowie
Schippers und Hochstätter - Königs auch, aber weniger -, und so war ich vom
Grundgedanken her interessiert. Ich fuhr los, und unterwegs sprachen wir
nochmals. Ich sagte dann, ich möchte aber vorab die Situation um Christian
Hochstätter erklärt haben: Wenn ich merke, hier ist etwas nicht sauber, dann
kehre ich bei Bielefeld wieder um. Schippers sagte, Hochstätter ruft Sie an,
was dann auch geschah. Wir haben uns sehr lange unterhalten, und es war klar,
daß Christian Hochstätter für sich eine sehr klare Entscheidung getroffen
hatte. Er sagte, er würde den Job auch weiter machen, aber nur noch für die
letzten Spiele der Saison. Der Klub brauche einen Neuanfang, und er denke, ich
sei die richtige Lösung.
SEITENWAHL: Wie gut kannten Sie sich denn?
Pander: Christian Hochstätter kennt mich und meine Arbeitsweise seit
langem. Wir sind nicht befreundet, aber wir haben öfters miteinander
gesprochen, und er hat mich auch in der Vergangenheit ein paar Dinge gefragt,
etwa als es um den argentinischen Spielermarkt ging, weil ich dorthin Kontakte
habe. Ich habe ihm beispielsweise auch mal meine ehrliche Meinung zu Romagnoli
gesagt...
SEITENWAHL: Jedenfalls sind Sie bei Bielefeld nicht umgekehrt.
Pander: Nein, ich fuhr nach Mönchengladbach, und vorsichtshalber hatte ich
schon ein paar Sachen dabei. Ich bin ja lange genug im Geschäft, da nimmt man
zu solchen Gelegenheiten schon mal ein Hemd mehr mit. Ich sprach abends mit
Herrn Königs über die Situation, unsere Vorstellungen und Erwartungen. Es war
dabei sicherlich von Vorteil, daß ich das Geschäft gut kenne und auch schon
schwierige Zeiten mitgemacht hatte, denn wer denkt, in Wolfsburg war es
einfach, da es immer Geld von VW gegeben hat, der irrt. In Wolfsburg gab es bis
vor zwei Jahren viel weniger Geld, als Mönchengladbach hat!
SEITENWAHL: Trotzdem haben Sie Spieler wie d'Alessandro und Effenberg nach
Wolfsburg geholt, die sicherlich nicht nur wegen eines netten VW-Aktienpaketes
gekommen sind.
Pander: Nein, da mußte ich ganz schön Überzeugungsarbeit leisten. Lassen
Sie mich aber auf das Gespräch mit dem Präsidium in Mönchengladbach
zurückkommen. Die Kernfrage war letztlich, wann ich den Job übernehmen könnte.
Nun hatte ich im Gespräch erkannt, daß der Verein in einer ganz schwierigen
Situation ist: Umfeld unruhig, Trainer weg, Sportdirektor weg; die
Medienlandschaft, die eine andere Dimension hat als die in Wolfsburg, habe ich
damals noch gar nicht so gekannt. Es war schnell klar, daß, wenn man zueinender
kommen will, ich sofort anfangen mußte - hätte ich am 01. Juli begonnen, wäre
inzwischen so viel passiert, daß ich ein ganzes Jahr verloren hätte. Ich sprach
dann mit meiner Frau, und anschließend haben Herr Königs und ich die
Übereinkunft per Handschlag besiegelt.
SEITENWAHL: Der mögliche Abstieg in die Zweite Bundesliga hat Sie nicht
abgeschreckt?
Pander: Nein, weil wir uns gesagt haben, dann muß es halt noch einmal
vorwärtsgehen. Ich habe aber vom ersten Tag an nie das Wort Zweite Bundesliga
in den Mund genommen, weil ich erst dann über Dinge rede, wenn sie feststehen.
Ohnehin war es zu wichtig, den Medien und den Spielern gegenüber Zuversicht zu
demonstrieren, was dann ja auch funktioniert hat - wenngleich mit Glück.
SEITENWAHL: Was denken Sie im Nachhinein über den Zeitpunkt Ihrer
Amtsübernahme?
Pander: Er war richtig. Ich habe den Zeitpunkt nicht gesucht, aber die
Aufgabe war halt sehr interessant, zumal ich gesehen habe, was der Verein für
Sympathien nicht nur vor Ort, sondern in ganz Deutschland hat. Man kann sogar
sagen, die Entscheidung war schnell nur noch: entweder sofort oder gar nicht.
Etwas dazwischen hätte es nicht gegeben.
SEITENWAHL: Seit Ihrer Amtsübernahme haben
Sie die ersten Entscheidungen getroffen, vor allem in der Frage der Nachfolge
Advocaats. Obgleich Sie betont haben, sich die Entscheidung nicht von Fans oder
Medien aus der Hand nehmen zu lassen, haben Sie mit Horst Köppel die
Entscheidung getroffen, mit der Sie am wenigsten anecken. Nun haben Sie ja
sicherlich eine Liste mit Alternativen gehabt...
Peter Pander: ...die habe ich immer bei mir, ob in Wolfsburg oder hier. Ich
habe aber mit keinem einzigen Trainer außer Herrn Köppel gesprochen. Man weiß
ja ohnehin, wer verfügbar ist.
SEITENWAHL: Haben Sie nie daran gedacht, Sie könnten sich schnell gut
profilieren, wenn Sie jemand anderen verpflichten, Christoph Daum etwa?
Pander: Wir haben nach reiflicher Überlegung die für Borussia
Mönchengladbach beste Entscheidung getroffen. Man darf sich von den Medien
dabei nicht leiten lassen, da ist ohnehin heute alles gut und morgen vielleicht
schon schlecht, egal was Sie machen. Es stimmt aber sicherlich, daß ich mir das
Umfeld genau angeschaut und, zusammen mit Herrn Aretz, erfolgreich darauf
hingewirkt habe, daß wir eine gute Presse bekommen. Ich kann problemlos
unpopuläre Entscheidungen treffen, selbst wenn im Stadion dann 50.000 Leute
dagegen sind, aber Horst Köppel hat einfach so erfolgreich gewirkt, daß wir ihm
die Chance geben wollen, in Ruhe weiterzuarbeiten. Hätte ich versucht, Herrn
Daum zu holen, wäre ich doch nicht weniger Risiken eingegangen.
SEITENWAHL: Letztlich lief ja auch alles auf diese Entscheidung hinaus.
Plötzlich aber tauchte Herr Köppel mit Herrn Niebaum auf, und auf einmal soll -
laut eines Berichtes der Aachener Zeitung - in den Verhandlungen gar nicht mehr
über Konzepte geredet worden sein, wie vorher angekündigt. Waren die
Verhandlungen so spannend, daß dafür gar keine Zeit mehr blieb?
Pander: Natürlich wollten beide Seiten zueinander kommen, aber man mußte
ja auch ein paar Vertragsinhalte besprechen. Herr Köppel wollte sich beraten
lassen und kam mit Herrn Niebaum auf uns zu. Wir haben dann ausgiebig über
Laufzeiten und Optionen diskutiert. Wir haben alle Eventualitäten vertraglich
geregelt. Das ist übrigens keine Vertrauensfrage, sondern einfache
Entscheidungslogik.
SEITENWAHL: Nun waren Datum und Zeitpunkt des ersten Gespräches frühzeitig
öffentlich bekannt. Das ist zwar erfreulich transparent, schafft aber auch die
Situation, daß das Umfeld, das sich mit Vertragsverhandlungen normalerweise
nicht auskennt, gleich riesige Probleme wittert, wenn man sich vertagt - was im
Geschäftsleben keineswegs unüblich ist. Ist es Ihr Stil, möglichst transparent
zu arbeiten, oder bedauern Sie die beträchtliche Öffentlichkeit dieser
Verhandlungen?
Pander: Es ist natürlich nicht, was man gerne möchte, wenn jeder weiß, wer
wann mit wem spricht. Lieber führt man eine Verhandlung, und keiner weiß es.
Leider war deutlich, wir treffen uns am Dienstag um 14 Uhr, und jeder im Umfeld
dachte, das kann ja nur fünf Minuten dauern. So läuft das nicht, schließlich hat
auch der Verein so seine Vorstellungen. Letztlich war der Knackpunkt, daß Herr
Köppel unbedingt mit Herrn Niebaum sprechen wollte, und der war am Dienstag
nicht verfügbar. Am Ende aber kam ja ein Kompromiß heraus, der für beide Seiten
akzeptabel war. Wäre der Kompromiß nicht zu erzielen gewesen, hätten wir die
Akte am Mittwoch abend geschlossen und am Donnerstag andere Optionen sondiert.
Was Herrn Daum betrifft, glaube ich aber nicht, daß er derzeit für Borussia
Mönchengladbach bezahlbar gewesen wäre - der hat ja noch einen ganzen
Trainerstab hintendran. Ich kenne ihn, ich schätze ihn, das ist kein Geheimnis,
aber so etwas ist für einen Klub eine Grundsatzentscheidung.
SEITENWAHL: Apropos "bezahlbar": Wenn der ungünstige Fall
einträte, und man müßte sich im Herbst von Herrn Köppel trennen, stünde dieser
dann bis Sommer 2007 auf der Gehaltsliste?
Pander: Nein. Wir gehen davon aus, daß dieser Fall nicht eintritt, aber
wenn es so wäre, wäre der Vertrag am Tag der Trennung beendet.
SEITENWAHL: Nun steht allerdings mit Holger Fach noch ein früherer Trainer
bis 2006 auf der Gehaltsliste, bei dem es eine vergleichbare Regelung damals
nicht gab. Werden Sie bezüglich seiner Person aktiv, um eine vorzeitige Lösung
anzustreben?
Pander: Man wird schauen müssen, ob und wann er einen neuen Verein findet.
Andernfalls bleibt er eben auf der Gehaltsliste stehen.
SEITENWAHL: Kommen wir einmal zu Ihrem Führungsstil. In Wolfsburg haben Sie
lange Jahre mit Wolfgang Wolf zusammengearbeitet, ihm aber erst am Abend der
Trennung das "du" angeboten. Ist das Ausdruck Ihres Ansatzes, den man
umschreiben könnte, mit den Leuten gut zusammenzuarbeiten, aber immer im
Interesse des Vereins, mit einer gewissen Distanz und der Klarheit: hier ist
Funktionsträger eins, dort Funktionsträger zwei?
Pander: Ja, so arbeite ich. Das habe ich auch mit Herrn Gerets so
gehandhabt, ebenso immer bei den Spielern. Erst beim Fortgang beispielsweise
von Herrn Wolf habe ich ihn zum Abschiedsessen eingeladen und das
"du" angeboten. Ich bin bei solchen Dingen sehr konsequent, weil es
gut ist, wenn eine solche Distanz besteht. Freundschaftliche Zusammenarbeit ist
schön, aber eine Rückfallposition ist wichtig, so daß man immer ein paar Dinge
sagen kann, die nicht so angenehm sind.
SEITENWAHL: Das heißt, daß die Wertschätzung, die Ihnen beim Fortgang aus
Wolfsburg von Herrn Gerets, aber auch von Spielern und Fans entgegengebracht
wurde, Ausdruck dieses Respekts und Stils ist, aber nicht Ausdruck von Kumpanei
oder "Vereinsmeierei", wie Herr Königs wohl sagen würde?
Pander: Ich denke schon. Mit diesem Arbeitsstil bin ich immer gut gefahren.
SEITENWAHL: Was verstehen Sie unter "offensivem Umgang mit den Medien
und den Fans", wie sie Ihren Ansatz umschrieben haben? Bedeutet das mehr
Transparenz, andererseits aber auch, Positionen des Vereins deutlicher zu
transportieren als vielleicht zuvor?
Pander: Das heißt zunächst, daß ich mich den Medien nicht verweigern
möchte.
SEITENWAHL: Das ist noch nicht besonders offensiv.
Pander: Das ist ja auch nur Punkt eins, geht aber bereits in diese
Richtung. Es gibt Leute, die tauchen ab, wenn dreimal verloren wird. Das mache
ich nicht. Ich rede auch gerne im Vorfeld einer Maßnahme einmal offensiv mit
den Medien, um Dinge zu erklären oder Informationen nach außen zu
transportieren, von denen der ein oder andere im Umfeld keine Kenntnis hat.
SEITENWAHL: Können Sie ein Beispiel nennen?
Pander: Es wurde zum Beispiel viel über meine Kontakte nach Argentinien
spekuliert. Mancher denkt, jetzt kämen fünf Argentinier. Die kommen natürlich
nicht. Andererseits werde ich den Teufel tun und mir diese Option nehmen
lassen. Was machen wir denn, wenn wir in vier, fünf Wochen bei der Spielersuche
noch nicht so weit sind und in Argentinien eine Option besteht? Das muß dann ja
nicht schlecht sein für Borussia Mönchengladbach, zumal ich mich in diesem
Bereich - wie verpflichtet und integriert man so jemanden - auskenne.
SEITENWAHL: Und was Ihre Aussage von oben bezüglich der Fans betrifft, wie
ist dort Ihr Ansatz?
Pander: Ich habe kein Problem damit, zu einem Fanclub zu gehen und mich den
Fragen zu stellen. Gleiches gilt für das Fanprojekt, das für die Stimmung im
Verein wichtig ist. Vor dem Stuttgart-Spiel habe ich das ja auch gemacht.
Natürlich kann man nicht alles wahrnehmen, wozu man eingeladen wird, aber so
weit wie möglich schon. Transparenz ist gut, andererseits darfst du in diesem
Geschäft nicht zu transparent sein, zumal die Medien sofort hellwach sind, wenn
eine Information im Umlauf ist.
SEITENWAHL: Sie kennen sich inzwischen näher mit der Medienlandschaft um
Borussia aus und wissen um die Probleme, gerade bezüglich der Boulevardpresse.
Sind für Sie Pressefreiheit und Gleichbehandlung oberste Grundsätze, oder kommt
manchmal der Punkt, an dem Sie sagen, wir sind Borussia Mönchengladbach, haben
unser Selbstbewußtsein und lassen uns nicht alles gefallen?
Pander: Man muß das von Fall zu Fall bewerten. Sicherlich darf man nicht
den Eindruck erwecken, einem bestimmten Medium besonders zugeneigt zu sein.
Exklusivität für eine Zeitung gibt es nicht, und es ist auch nicht so, daß ich
mit dem einen rede und mit dem anderen nicht. Man muß aber auch gegensteuern,
wenn irgendwo nur negativ berichtet wird. Ich frage dann diejenigen: Was wollt
Ihr eigentlich? Daß wir in Zukunft nach Burghausen fahren? Das ist nämlich die
Konsequenz. Sie wissen, wie das heute läuft und Medien Meinungen machen. Es ist
doch kein Geheimnis, daß heute oft Dinge geschrieben werden, die der Unwahrheit
entsprechen. Und das kannst du letztlich nicht umdrehen. Unmöglich! Aussitzen
ist da die einzige Möglichkeit, leider... Deshalb ist es wichtig, eine breite
Basis zu haben: Jeder Berichterstatter hat das Recht, Zugang zu bekommen, aber
zu seiner Zeit, und es muß passen.
SEITENWAHL: Wir würden gerne mit Ihnen auch über die Organisationsstruktur
im Verein reden. Der Profifußball ist als GmbH organisiert, mit Herrn Schippers
und vormals Herrn Hochstätter als Prokuristen unter den Geschäftsführern, Herrn
Königs und Herrn Söllner. Zukünftig einmal sollen die beide Prokuristen zu
Geschäftsführern werden. Ist das für Sie der Idealzustand, oder braucht der
Verein beispielsweise einen Teammanager, zumal mit Herrn Hochstätter
beträchtliche sportliche Kompetenz den Verein verlassen hat?
Pander: Die Organisationsstruktur hier ist in Ordnung, auch die Pläne für
die Zukunft. Ich glaube, daß es um so besser für eine Organisation ist, je
kleiner der Kreis der Entscheidungsträger ist. Viele Köche verderben den Brei,
und gerade bei einem Verein mit viel Tradition, wo man problemlos zwölf,
fünfzehn Ehemalige einbinden könnte, können ganz schnell brandgefährliche
Auswirkungen entstehen. Kompetenz muß klar verteilt sein, jeder trägt dann
seine Verantwortung, und wenn einer seinen Job nicht gut ausfüllt, muß man
wechseln.
SEITENWAHL: Und hinsichtlich der sportlichen Kompetenz...
Pander: Ach, wenn ich das immer so höre... Es gibt den Cheftrainer, eine
Scoutingabteilung mit fünf Leuten, die quer in Europa ständig Spieler
anschauen, Co-Trainer und Trainer in den unteren Bereichen, einen Sportdirektor
- da ist schon so viel an Kompetenz da!
SEITENWAHL: Demnach wird zusätzlich kein Teammanager kommen?
Pander: Nein. Da ist damals etwas falsch rübergekommen. Ich habe überlegt,
eine Art Mannschaftsverantwortlichen einzustellen, der als Assistent bei mir
arbeitet und dem Trainer oder mir ein paar organisatorische Dinge bei
Trainingslagern, Reiseplanung und so weiter abnimmt. Aber wir brauchen keinen
Teammanager, auch nicht - bei aller Wertschätzung - wenn dieser Stefan
Effenberg hieße.
SEITENWAHL: Sie sprachen gerade das Scouting an. Borussia hatte immer
Schwerpunkte beispielsweise Richtung Skandinavien, Benelux, Tschechien. In
Wolfsburg haben Sie andere Schwerpunkte gesetzt. Denken Sie an eine Erweiterung
der Scoutingabteilung?
Pander: Ich schließe nichts aus. Im Moment schaue ich mir die Dinge noch in
Ruhe an und bewerte. Derzeit haben aktuelle Transferangelegenheiten Vorrang,
danach schaue ich mir den Jugend- und Scoutingbereich an und werde bei Bedarf
handeln, um meine eigenen Vorstellungen mit dem hier Gewachsenen - das ja
keineswegs alles schlecht ist - in Einklang zu bringen.
SEITENWAHL: Apropos Jugend: Wir haben uns sehr gewundert, daß in Leverkusen
mit Plate der einzige derzeit einigermaßen formstabile Innenverteidiger der U23
auf der Bank saß, nach der Verletzung van Kerckhovens aber nicht eingewechselt
wurde. Überspitzt gefragt, wozu braucht ein Verein eine U23, wenn nicht einmal
auf einer solchen Position jemand - nach Ansicht des Trainers - einspringen
kann?
Pander: Die U23 ist sicherlich eine wichtige Zukunftsaufgabe. Man muß
einerseits den Leuten die Illusion von den "jungen Fohlen" nehmen;
diese Zeiten wird es nicht mehr geben. Andererseits haben wir realistisch
betrachtet inzwischen weit bessere Rahmenbedingungen als noch vor einem Jahr,
so daß es unser Ziel im Jugend- und U23-Bereich sein muß, eine der ersten
Adressen in Deutschland zu werden. Das soll sich auch im Kader niederschlagen,
ich denke gerade an Polanski, eventuell auch Kirch...
SEITENWAHL: ...allein schon, um der Anforderung zu genügen, zwölf Deutsche
im Kader zu haben.
Pander: Natürlich versuchen wir, an Spieler heranzukommen, die Deutsche
sind. Das ist für Borussia Mönchengladbach aber derzeit weitaus schwieriger als
für Bayern München oder andere große Vereine, allein aus finanziellen Gründen.
SEITENWAHL: Wie sehen jetzt Ihre Schwerpunkte im Transferbereich aus? Zwei
Innenverteidiger, ein Rechtsverteidiger, ein offensiver Mittelfeldmann - ist
das auch Ihre Liste?
Pander: Zunächst einmal möchte ich nicht zu viele Umwälzungen haben.
Natürlich aber bestehen einige offene Fragen. Die Innenverteidigung versteht
sich von selbst; Strasser ist der einzig Verbliebene, und van Kerckhoven können
wir nicht mehr aufdröseln, weil es halt Verträge gibt. Die rechte Seite ist
zwar durch Fukal besetzt, aber da haben wir auch eine Überlegung. Im Mittelfeld
darf man nicht unterschätzen, daß Böhme jetzt ausfällt; da haben wir nur noch
fünf Spieler für vier Positionen. Insgesamt hat der defensive Bereich Vorrang,
aber auch offensiv - das hängt unter anderem von Marek Heinz ab - muß ich mir
Gedanken machen. Wir haben keinen torgefährlichen Mittelfeldspieler, keinen,
der die beiden Spitzen entscheidend in Szene setzen kann. Thomas Broich ist
zwar hoch veranlagt, hat aber lange nicht mehr gespielt, wenngleich zuletzt
durchaus ordentlich, doch wir müssen das Konkurrenzdenken beleben.
SEITENWAHL: Da trifft es sich gut, daß gerade d'Alessandro geäußert hat, er
wolle Wolfsburg verlassen.
Pander: Ja, aber der ist für uns nicht zu bezahlen.
SEITENWAHL: Sie wollen also lieber ein paar ordentliche Verpflichtungen als
eine große, die den finanziellen Rahmen schon allein ausfüllen würde?
Pander: Ich halte gar nichts davon, irgendeine Option auszuschließen. Dann
muß man hinterher nur um so mehr erklären.
SEITENWAHL: Gilt das auch für das sportliche Ziel für die neue Saison?
Pander: Oberstes Gebot ist es, hier Stabilität in die Ergebnisse
hereinzubringen. Wir reden im nächsten Jahr davon, um Platz zehn zu spielen und
nach unten nicht in Not zu kommen. Optionen nach vorne sind immer offen, aber
ohne Träumerei! Wenn wir eine stabile Saison in diesem Rahmen spielen, sind wir
alles sehr zufrieden. Das gilt auch für das Umfeld, wie ich hier gelernt habe,
denn die Fangemeinde sieht das sehr realistisch.
SEITENWAHL: Die großen Pokale schauen wir uns im Museum an.
Pander: Richtig. Vielleicht sind wir dann in zwei Jahren auf einem guten
Weg...
SEITENWAHL: Ohne hinsichtlich der Transfers über Namen zu reden: Gibt es
bereits Vollzugsmeldungen in den nächsten Tagen?
Pander: Wir sondieren derzeit den Markt. Interessante Spieler, die für uns
möglich sind, sind bereits seit einiger Zeit kontaktiert. Die stehen aber
teilweise unter Verträgen, so daß sich die Frage der Finanzierbarkeit ergibt.
SEITENWAHL: Kurz noch zu einer anderen Personalie: Craig Moore. Hätten Sie
ihn auch vor dem Berlin-Spiel in der gleichen Form gefeuert, als es für
Borussia noch um viel ging und Innenverteidiger bereits knapp waren?
Pander: Craig Moore ist sicherlich ein Profi. Er hat aber nach seiner
fünften gelben Karte erneut gegen Stuttgart aussetzen müssen und danach auf
mich nicht mehr den Eindruck gemacht, hier noch mit dem Herzen bei der Sache
gewesen zu sein. Da ging es auch um das Private. Wir sind gemeinsam überein
gekommen, den Vertrag aufzulösen. Es war damit natürlich klar, daß er auf Geld
verzichten mußte.
SEITENWAHL: Noch einmal die Frage: Wenn diese Situation eine Woche zuvor
entstanden wäre, hätten Sie genauso gehandelt?
Pander: Wenn die Situation genauso wäre, hätte ich das machen müssen.
Übrigens war die Trennung letztlich eine gemeinsame Entscheidung. Ich kann ja
so einen Vertrag nicht einseitig auflösen, dann habe ich ein
Arbeitsrechtsverfahren am Hals. Ich habe dann gesagt: Komm, wir trennen uns,
Feierabend. Das hat er auch gemacht, und deshalb gibt es hier kein Nachspiel
mehr.
SEITENWAHL: Eine abschließende Frage noch zur beinahe schon unendlichen
Geschichte: Wann ist die Namensvergabe des Stadions in trockenen Tüchern?
Pander: Die Sache läuft. Ich bin darüber informiert, daß man sucht und
Lösungen erwartet. Einen neuen Stand gibt es aber nicht.
SEITENWAHL: Herr Pander, dann bedanken wir uns sehr für dieses Gespräch!
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