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Home 2006/07 25, H, BL, Berlin
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Bor. Mönchengladbach – Hertha BSC Berlin 3:1 |
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Geschrieben von seitenwahl.de
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Samstag, 10 März 2007 |
Knapp fünf Monate nach dem letzten Heimsieg konnte die Borussia am Samstagnachmittag gegen die Berliner Hertha einmal wieder einen Erfolg im heimischen Stadion verbuchen. Vor rund 40.000 Zuschauern im nicht ausverkauften Stadion an der Hennes-Weisweiler-Allee konnte sich der ehemalige Herthaner Nando Rafael gleich zweimal in die Torschützenliste eintragen und damit entscheidend dazu beitragen, dass die Borussia eine Maxime umsetzte, die sie sich nach den letzten beiden Partien erhofft hatte - weniger überzeugend spielen, dafür am Schluss die volle Punktzahl auf dem eigenen Punktekonto verbuchen.
In unveränderter personeller Besetzung tummelten sich bei
Anpfiff von Schiedsrichter Perl die Borussen auf dem Grün der Hennes-Weisweiler-Allee.
Trainer Jos Luhukay hatte zur Heimpremiere des neuen sportlichen Leiters
Christian Ziege zwar Optionen gehabt, entschied sich aber gegen sie und für die
vermeintlich eingespielte Mannschaft.
Wie schon in der Anfangsphase gegen die Bremer vor zwei
Wochen probierte die Mannschaft der Borussia auch in dieser Anfangsphase dem
Spiel von Beginn an weg einen Stempel aufzudrücken. Und wie schon gegen die
Norddeutschen gebührten ihr die ersten Szenen, die nicht nur im Applaus,
sondern in der lautstarken Unterstützung von den Zuschauerrängen mündeten.
Bereits in der zweiten Spielminute war es der Borussia gelungen vor des Gegners
Tor eine potentielle Gefahrensituation herzustellen, doch der Kopfball des
aufgerückten Steve Gohouri endete schlussendlich neben dem Gehäuse Christian
Fiedlers. Der Schwung, den die Borussia hierbei versuchte zu zeigen, setzte
sich bis in die zwanzigste Spielminute fort und wurde auch durch einen gut
aufgelegten Kasper Bögelund auf der rechten Außenbahn gespeist, der neben der
Betreuung seines Gegenspielers Chinedu Ede mehr als sporadisch die Möglichkeit
erkannte sich in das Angriffsspiel mit einzuschalten.
Ebenso wie es bedauerlich war, dass die Borussia in dieser
Periode des Spiels keine erstklassige Einschussgelegenheit herausarbeiten
konnte, war es schade, dass ihr diesbezüglicher Elan mit der zwanzigsten
Spielminute - Nando Rafael hatte soeben einen Schussversuch neben das Herthator
gesetzt - immer deutlicher abebbte und den Gästen, die ersatzgeschwächt
angetreten waren, anhaltend optische Vorteile ermöglichte, die diese zu immer
länger werdenden Abschnitten in der Borussenhälfte verbrachten.
Diese optische Überlegenheit konnte von der Borussia, die
von ihrem Anfangselan zu einer vorsichtigeren Spielweise hinüberwechselte,
jedoch gelegentlich mit Tempogegenstößen beantwortet werden. Hatte Nando Rafael
dabei bei den ersten paar Gegenstößen noch eine toll anmutende durch einen
Irrtum im Laufweg vergeben, konnte sein
Mannschaftsgefährte David Degen nunmehr des öfteren sein Schussglück
probieren. Bedauerlich, dass der vom FC Basel gekommene dabei nur in einer
Situation im Verlauf der ersten Spielhälfte mit seinem starken rechten Fuß
abschließen konnte (36.), und dabei richtig gefährlich schien, die weiteren
Gelegenheiten mit seinem schwächeren linken Fuß über das Tor setzte.
Trotz ihrer optischen Überlegenheit wussten die aus der
Bundeshauptstadt angereisten Gäste auch nach einer halben Stunde ihre so
genannte Dominanz nicht in echte Chancen umzumünzen. Ganz am Anfang hatte
Dejagah aus der zweiten Reihe es mit einem Schuss probiert (7.), aber der vom
Brasilianer Gilberto rechts am Tor Kasey Kellers vorbeigesetzte Freistoß aus
der 26. Spielminute, Zé António hatte zuvor Foul gespielt, war schon die
ernstzunehmendste Möglichkeit der Elf von Falko Götz in Richtung Tor.
Bei soviel vermeintlichem Leerlauf im Spiel zum Tor der
jeweils gegnerischen Mannschaft geriet das Herz der neutralen Beobachter erst
in der 32. Spielminute erstmals wirklich in Verzückung. Die der Borussia nahen
Besucher der Partie zeigten sich ebenso erfreut, denn es war ein Spielzug der
Borussia, der den zaghaften Jungfräulichkeiten beim Spiel auf des Gegners
Gehäuse ein würdiges Ende bereitete. David Degen hatte im rechten Moment einen
butterweichen wie punktgenauen Pass auf den seinem Bewacher enteilenden
Federico Insúa gespielt und den Argentinier damit in eine herrliche
Solosituation vor Herthatorhüter geschickt, die dieser annahm und entsprechend
ausnutzen wollte. Als Insúas Schuss jedoch dann gegen den Außenpfosten
klatschte, blieb bis auf den mitgelaufenen Peer Kluge fast jedem Borussen das
Herz stehen und der Torsschrei im Halse stecken. Bis auf Peer Kluge wie gesagt,
denn so war es ihm möglich, den vom Pfosten abprallenden Ball aufzunehmen und
mit einer filigranen Hereingabe auf den zum Flugkopfball ansetzenden Nando
Rafael weiterzuleiten. Freudig nahm dieser, wie fast das gesamte Stadion, zur
Kenntnis, dass auch die Spieler der Herthaelf schon Insúas Versuch im Tor
gesehen hatten und in lethargischer Weise ihrem ehemaligen Teamgefährten nicht
an der Vollstreckung seines Flugkopfballs zur 1:0-Führung für die Borussia hinderten.
Infolge des deshalb ausgebrochenen Jubels änderte sich
vordergründig an der Spielaufteilung bis zur Halbzeit nicht viel. Es waren auch
bis etwa zur 40. Spielminute vordergründig Berliner, die über längere Phasen
den Ball führten. Sie wussten sich jedoch nicht entscheidend im rechten Moment
durchzusetzen, so dass ihre Proben immer noch rechtzeitig vor der Torlinie von
einem Borussenprofi aufgenommen und ein Torjubel der Gäste damit verhindert
werden konnte. Erst um die 40. Spielminute herum konnte sich die Borussenelf
mit dem Ball wieder stärker in Richtung des Tores der Berliner verschieben und
das Spielgerät damit effektiver vom eigenen Gehäuse entfernen. Im Gegensatz zum
Spiel in der Vorsaison schaffte sie es damit auch einen auf den Fuß folgenden
Ausgleichstreffer Berlins zu verhindern und war beim Halbzeitpfiff von
Schiedsrichter Perl weiterhin die im Ergebnis vorn liegende Elf.
Hatte sie sich in den letzten Minuten der ersten Halbzeit
couragiert in der Verteidigung ihrer Führung gezeigt, spielte die Borussia es
nach dem Wiederbeginn weitaus weniger souverän. Sie leistete sich sogleich
mehrere Abspielfehler, wie man sagen muss, dass auch in der ersten Halbzeit zu
viele Abspielfehler und zu wenig Ballsicherheit ein guter Teil ihres Spiels
gewesen war, und wirkte dadurch letztlich ein Stück weit verunsichert. Und
diese Verunsicherung stieg in der Anfangsphase der Spielhälfte auch
exponentiell an. Dennoch hätte sie in der 54. Spielminute durch Michael Delura
durchaus ihre Führung erhöhen können, doch Herthas Verteidiger Dick van Burik
fälschte dessen Schuss nicht unhaltbar genug für seinen Torhüter ab und so
wusste Christian Fiedler im Gehäuse der Hertha den Distanzschuß Deluras unter
sich zu begraben.
Nur zweimal sechzig Sekunden später konnte dieser zum
Jubel ansetzen, denn es gelang der Hertha infolge eines Ballverlustes von
Michael Delura einen Angriff zu initiieren, der durch einen Kopfball des von
Steve Gohouri zurückgelassenen Cristian Gimenez hinter Kasey Keller in
Borussias Tormaschen sein Ende fand. Die Borussia hatte sich vor allem durch
die Art, wie sie das Tor zustande kommen ließ, quasi selbst für ihre passive
Spielweise der ersten Minuten der zweiten Spielhälfte bestraft und stand wieder
mit dem Rücken zur so oft besungenen Wand.
Es war der Nullpunkt in Borussias heutigem Wirken,
erfreulicherweise. Die Mannschaft besann sich hernach wieder ein bisschen mehr
dem alten Grundsatz, wonach ein Tabellenletzter an einem Spieltag durch das
eigene Ergebnis einfach nur Boden gutmachen kann, und auch wenn ihr die
Ballsicherheit bis zum Spielende immer wieder einmal von der Fahne hüpfen
sollte, sie zögerte fortan nicht mehr so deutlich in ihrem Spiel wie eben
zwischen dem Wiederanpfiff und dem Ausgleichstor der Gäste.
Bevor sich in der 61. Spielminute das Szenario aus der 54.
Minute wiederholen sollte - Deluras Schuss bekam von van Burik eine
freundschaftliche Assistenz, doch wurde von Fiedler noch aufgehalten -
probierte Kasper Bögelund mit einem Schuss von der Sechzehnmeterlinie sein
Glück, konnte dies dabei jedoch nicht finden. Es war Borussias letzter Schuss
auf das Berliner Gehäuse bevor deren Tormann diesen wieder aus den Maschen
fischen durfte. Dazu fand sich Peer Kluge mit dem Ball am Fuß in der 69.
Spielminute auf der rechten Angriffsseite auf Höhe des Strafraums ein und
verzagte auch nicht, als sein Flankenversuch zunächst abgeblockt wurde. Mit
beinahe draufgängerischem Eifer war der einsatzfreudige Sachse prompt bemüht
den Ballbesitz wieder zu erlangen und weiter konstruktiv mit dem Spielgerät zu
werkeln. Er umrundete seinen Gegenspieler und war auch gegen dessen Hilfe auf
dem Posten und ihm gelang es auch noch den weichen Flankenball anzubringen, den
Nando Rafael sofort aus abseitsverdächtiger Position zu seinem zweiten Treffer
an diesem Spieltag und zur erneuten Führung für die Borussia in das Tor seines
ehemaligen Arbeitgebers wuchten konnte; die Borussia, die sich mühte, lag im
Ergebnis wieder vorn.
Zweifelsfrei, Borussia hatte zuletzt eine größere
spielerische Reife gezeigt, doch war nicht in der Lage gewesen ein Tor daraus
zu erwirken. Dies hatte sie nunmehr schon zum wiederholten Male innerhalb
desselben Spiels geschafft und dies rief einerseits bei den Spielern eine
geringe Nervosität vor dem Ballverlust hervor - wenngleich der penible Chronist
auch auf den völlig widersinnigen Ballverlust des ballführenden Trios Hassan El
Fakiri, Kasper Bögelund und Sebastian Svärd hinweisen muß, der Chinedu Ede eine
Torchance ermöglichte - andererseits ein nicht nur auf die Sicherung des
eigenen Tores bedachtes Agieren. Borussia ging mit diesem Vorsprung besser um
als mit dem vorhrigen und schlussendlich zwischenzeitlich eingebüßten
Torabstand.
In der 79. Spielminute vollzog Trainer Jos Luhukay seine
letzten zwei verbliebenen Personalwechsel, die vorsahen, dass Bo Svensson für
den weiterhin leider nur bemühten Federico Insúa und Marvin Compper für den
angeschlagen wirkenden Marcell Jansen ins Spiel kamen. Dem Papier nach zu
urteilen reduzierte der aus Venlo stammende Trainer sein Kontigent an
Offensivspielern dadurch weiter, da er vorher auch den gelbverwarnten Degen
gegen den defensiveren Svärd eingetauscht hatte und ermöglichte damit manchem
der 40.000 im Rund an der Hennes-Weisweiler-Allee Assoziationen in Richtung
eines Abwehrbollwerks zum Zwecke der Beschleunigung des Restminutenzählers.
Gästetrainer Götz, der im Verlaufe der zweiten Spielhälfte bereits die zuletzt
rekonvaleszenten Stammkräfte Bastürk und Boateng ins Spiel geschmissen hatte,
warf sechs Minuten später Schmidt diesen hinterher. Der defensivere Schmidt
sollte es den bis dato defensiv benötigten Offensiveren in seinem Team
ermöglichen sich völlig der Jagd nach dem neuerlichen Ausgleich zu widmen.
Trotz des reduzierten Offensivpersonals igelte sich die
Borussia nicht gänzlich und auch noch nicht einmal wie erwartet in ihrer
Spielhälfte ein, wenngleich es ein bisschen hölzern anmutete, als sich Bo
Svensson am gegnerischen Sechzehner in einen am Boden stattfindenden Zweikampf
bewegte, aber Jos Luhukay hatte bei allen personellen Wechseln nicht versäumt
seine Elf gleichzeitig mit hilfreichen taktischen Anweisungen zu versehen. So
war es Schiedsrichterassistenz Maier aus München zwar ein Bedürfnis in der 84.
Spielminute nach einem Duell Kluges in den Tiefen der Spielhälfte der Gäste
eifrig Zeitspiel anzuzeigen, so war es auch dem gegen Ende der Partie immer
häufiger zur Pfeife greifenden Referee Perl ein Bedürfnis kleine Rempler öfter
in nachspielzeittaugliche Freistöße zu wandeln, doch die Borussia hielt sich an
den eingeschlagenen Kurs und sorgte trotz aller Verlockung bezüglich eines
Catenaccio niederrheinischer Prägung weiterhin für präzise Entlastung durch die
verbliebenen Offensivspieler Delura und Rafael, die vom bienenfleißigen Kluge
Unterstützung erfuhren.
War Delura in der Wahl seiner Waffen in der 86.
Spielminute noch dem Innenrist unterlegen, mit dem er den prächtig von Rafael
erkämpften und verarbeiteten Paß in jener Kontersituation lediglich neben das
Tor befördern konnte, vollstreckte er in der Folge einer Einzelleistung in
einem schnell gefahrenen Konter über die linke Angriffsseite zwei Minuten
später gekonnt mit ein Vollspannschuss zum dritten Mönchengladbacher Tor des
Nachmittags, das zeitgleich den Endstand der Partie besorgte.
Unter dem Strich geht das Resultat an der
Hennes-Weisweiler-Allee gewiss in Ordnung, wenn man es allein auf den im
Tototipp gültigen Ausdruck reduziert. Die Borussia zeigte gewiss nicht ihre
beste Saisonleistung, sie war gewiss nicht mit brachialer Effizienz unterwegs,
dennoch war sie in der Lage mehr als einen geringen Bruchteil ihrer
Möglichkeiten in Torerfolge umzumünzen. Und da sie entsprechende Chancen besaß,
konnte sie nach dem nahezu erbetenen Ausgleichtreffer von Gimenez tortechnisch
eine Antwort finden. Eine Antwort, die ihr überlebenswichtige drei Zähler für
das Tabellenbild und ihren Punktestand brachte und die das triste Leben in der
Abstiegszone frühlingsfarbender erscheinen lässt. Waren es vor dem Spiel sechs
Punkte auf einen Nichtabstiegsrang, ist nunmehr der einstellige Tabellenplatz
in dieser Spannweite aufgetaucht. Ein Umstand, der auch gerade nach Ansicht des
Spiels lediglich unterstreichen soll, dass die Elf um Trainer Luhukay mit
entsprechender Punkteausbeute in den restlichen Spielen die
Erstligazugehörigkeit wieder zurückgewinnen kann und gleichzeitig sogar
Mannschaften in den öden Abgrund stoßen könnte, die derzeit noch tabellarisch
auf die Mannschaft herabschauen.
All solche Psychospielchen sind indes so grau wie die vermuffte Theorie, wenn man nicht weiter aufrecht nach Punkten streitet, fortan nicht durch
Leistung auf die Wiedererlangung der zur Zeit verlorenen Erstligazugehörigkeit
mit Nachdruck pocht. Für den Moment ist es daher für jeden mit der Borussia
fiebernden bezaubernd, dass man ein schwächeres Spiel gewinnen konnte und es
Anlass gibt, trotz all den Nackenschlägen, an das Gute in einer reichlich
armselig vorübergehenden Saison zu glauben.
Borussia: Keller - Bögelund, Gohouri, Zé
António, Jansen (Compper 79) - Degen (Svärd 63), El Fakiri, Delura, Kluge - Insúa (Svensson 79) - Rafael
Ersatz: Heimeroth - Polanski, Thygesen, Kahê
Hertha BSC: Fiedler - J. Boateng, A.
Friedrich, van Burik, Gilberto - Ebert (Bastürk 63), Mineiro (Schmidt 85),
Dardai, Ede (K-P. Boateng 74) - Dejagah - Gimenez
Tore: 1:0 Rafael (32.), 1:1 Gimenez (56.), 2:1 Rafael (69.),
3:1 Delura (86.)
Zuschauer: 40.518 (75 %)
Schiedsrichter: Günter Perl (München)
Gelbe Karten (Borussia): Degen
Gelb-Rote Karten: -
Rote Karten: -
Besondere Vorkommnisse: Nachdem am Donnerstag
auf dem Sportdirektorenposten bei der Borussia ein Wechsel vollzogen worden
war, war das heutige Match für den in Berlin geborenen Nachfolger von Peter
Pander, Christian Ziege, das erste in neuer Funktion bei der Borussia. Auch bei
der zwölften Gelegenheit in der laufenden Saison konnte die Borussia kein
ausverkauftes Stadion vermelden, somit bleibt das Spiel gegen Borussia Dortmund
am 1. April 2006 (2:1, Borussentore: Nando Rafael) das vorläufig letzte Spiel
vor ausverkauftem Haus im eigenen Stadion. Im dritten Spiel in Serie (und zum
ersten Mal in der laufenden Saison) wurde ein Bundesligaspiel der Borussia von
einem in Bayern lebenden Bundesligaschiedsrichter geleitet. Das Spiel gegen
Bremen pfiff der Sigmertshauser Dr. Fleischer, das Spiel in Wolfsburg leitete
Peter Sippel, der wie der Schiedsrichter der heutigen Begegnung seinen Wohnsitz
in der Landeshauptstadt des Freistaates Bayern hat. Letztmalig gab es eine
solche Ansetzung in der vergangenen Saison, dort kam gar an drei Spielen in
Folge der Referee aus München, darunter auch jeweils in einer Partie und in
dieser Reihenfolge die Herren Sippel und Perl. Damals unterlag die Borussia
unter Sippels Pfeife (damals: 0:2 in Bremen) auswärts wie in dieser Saison,
gewann unter Perls Regie (damals: 2:0 über Bielefeld) ebenso mit 2 Toren
Differenz vor heimischem Publikum. Der heutige Erfolg war der erste Heimsieg
seit dem 14. Oktober 2006 in der Bundesliga, auch damals siegte Borussia 3:1
(gegen den VfL Wolfsburg). Die Bediensteten, sowie die Repräsentanten der
Borussia trugen für den Rahmen der heutigen Begegnung allesamt je ein zum
Symbol ihrer Gemeinschaft erklärtes Borussentrikot mit dem Slogen „Ein Team".
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