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Zweitliga-Check: FC Carl-Zeiss Jena |
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Geschrieben von Michael Heinen
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Donnerstag, 02 August 2007 |
Ein weiterer Verein, der seinen Kader kräftig durchgeschüttelt hat, ist der FC Carl-Zeiss Jena. Die Jenaer galten im Vorjahr als Abstiegskandidat Nr.1. Ob dies für die neue Spielzeit wieder gilt, zeigt die heutige Ausgabe des SEITENWAHL-Zweitligachecks.
Ausgangslage:
Der Ausbau des Stadions auf jetzt 15.000 Zuschauer. Die Erweiterung des Etats von 6 auf 9 Millionen Euro. Die Verpflichtung von gleich 12 neuen Spielern, von denen der letzte für den Sturm noch immer gesucht wird. Carl-Zeiss Jena ist mit aller Macht bemüht, die Außenseiterrolle aus dem Vorjahr abzuschütteln. So will man in dieser Saison mit dem Abstieg nichts mehr zu tun haben, was nach der Last-Minute-Rettung im Vorjahr ziemlich selbstbewusst klingt. Für Schlagzeilen sorgte der Ex-Klub von Hans Meyer durch die Verpflichtung von Jan Simak, nachdem Victor Agali zuvor wegen vermeintlich besserer Angebote abgesagt hatte.
Zu- und Abgänge:
Alles neu macht der Neubarth. Der neue Coach ist sich wohl bewusst, dass der Ligaverbleib nicht selbstverständlich war für einen Verein, der noch vor zwei Jahren in der Oberliga Nordost spielte. Im Saisonendspurt konnte man auf die Kampfkraft und die Leidenschaft bauen. Qualitäten, mit denen sich fußballerische Schwächen kurzzeitig überdecken ließen. 56 Gegentore deuteten aber an, wo der Schuh drückt.
Verkraften muss man zudem den Weggang von Alexander Voigt, der in der Rückrunde die Mannschaft zum Klassenerhalt mitriss und gemeinsam mit Publikumsliebling Matthias Zimmermann von den Fans als bester Spieler der Saison gesehen wird. Auf die Dienste des im zentralen Mittelfeld stets 100% abrufenden Zimmermann scheint Neubarth keinen Wert mehr zu legen, weshalb man seinen Vertrag nicht verlängerte. Da zudem mit Kevin Schlitte (Freiburg) und Fiete Sykora (Aue) zwei der wichtigsten Offensivspieler zu Ligakonkurrenten gewechselt sind, musste auf allen Positionen hinzugekauft werden.
Angefangen beim Torwart, wo Kasper Jensen Nachfolger des abgewanderten Georgi Lomaia werden soll. Der 1,94 Meter-Hüne war bei den Werder-Amateuren 2 ½ Jahre erste Wahl, konnte bei Thomas Schaaf aber nie den Status als Nr.4 ablegen. Jetzt sucht der 24jährige Däne in Jena eine neue Herausforderung.
Nach den guten Erfahrungen, die man im Vorjahr mit Rückrundeneinkauf Mikheil Ashvetia (5 Tore in 10 Spielen) gemacht hat, bedient man sich jetzt gleich mehrfach in der georgischen Liga. Zweimal alleine für die Verteidigung mit dem 23jährigen Georgi Oniani und dem 25jährigen Ilia Kandelaki. Letzterer ist als Linksverteidiger vorgesehen.
Innenverteidiger Oniani hingegen dürfte über das vordere „i“ in seinem Namen mindestens genauso froh sein wie über den eben erst errungenen Titel des georgischen Meisters mit Ex-Klub Olimpi Rustavi. Dort gehörte er in der Vorsaison zu den defensiven Stützen und wurde zum besten Abwehrspieler der georgischen Liga gewählt. Seine Stärken liegen im Kopfballspiel und im Zweikampf.
Abwehrchef wird aber vermutlich der zweitligaerfahrene Darlington Omodiagbe, der die letzten vier Jahre in Unterhaching zu einer Führungspersönlichkeit herangereift ist. Als gelernter Offensivspieler wurde er in der Saison 2004/05 zum Innenverteidiger umgeschult, was beachtlich gut gelang. Der christliche Musiker gilt ebenso wie Oniani als zweikampf- und kopfballstark, dürfte aber in der Offensive stärker agieren.
Neben dem 19jährigen Talent Marcus Hoffmann von den Cottbus-Amateuren und dem aus Osnabrück geholten Ergänzungsspieler Florian Heidenreich setzt man defensiv Hoffnungen in Rechtsverteidiger Robert Müller, der diesen Sommer auch bei Borussia kurzzeitig im Gespräch gewesen war. Den Vertrag mit dem 34jährigen Ronald Maul löste man auf, der damit für einen Wechsel nach St. Pauli freigegeben wird. An seine Stelle im linken Mittelfeld rückt Michael Stegmayer, der einst bei den Bayern-Amateuren in der Regionalliga durch ordentliche Leistungen in zwei Spielzeiten auffiel. Nach dem Wechsel zum VfL Wolfsburg im Vorjahr blieb der Durchbruch des 22jährigen aber aus. In der Vorrunde kam er noch zu 10 Einsätzen, dabei u.a. bei der 1:3-Niederlage in Mönchengladbach, als er keine gute Figur abgab. Da er nach der Winterpause nur noch bei einem Spiel berücksichtigt wurde, sah Felix Magath keine Probleme, ihm nun einen Wechsel in die 2. Liga zu ermöglichen.
Das defensive Mittelfeld wird ebenfalls komplett neu besetzt. Hier machen sich Niels Hansen und Victor Hugo Lorenzon berechtigte Hoffnungen auf einen Stammplatz. Hansen ist als Kämpfertyp im defensiven Mittelfeld einsetzbar und verkörpert eher den Typ Staubsauger, während Lorenzon spielerisch stärker einzuschätzen ist. Der 1,85 Meter große Argentinier war zuletzt bei RW Essen eine der bestimmenden Figuren im zentralen Mittelfeld.
Der Verlust von Schlitte, über dessen rechte Seite im Vorjahr 30 der 40 Jenaer Tore gefallen sind, sollte durch den Georgier Georgi Seturidze aufgefangen werden. Der 22jährige U21-Nationalspieler gilt in seiner Heimat als Riesen-Talent ist schnell und technisch stark. Kurz nach Vertragsunterzeichnung zog er sich aber gleich mal einen Kreuzbandriss zu und fällt somit für die gesamte Vorrunde aus.
Bliebe noch der Sturm, wo neben dem quirligen Kreativspieler Sami Allagui ein gewisser Jan Simak an die Saale wechselte. Der Tscheche machte zu Beginn des Jahrtausends in Deutschland von sich reden, als er in Hannover zu einem Topspieler in Liga 1 heranreifte. Nachdem er aber in Leverkusen scheiterte, litt er kurz nach seiner Rückkehr zu 96 am Erschöpfungssyndrom, was das vorläufige Ende seiner Karriere in Deutschland bedeutete. Nach einer Alkohol-Entziehungskur kämpfte er sich aber in seiner Heimat zurück und gehörte lange Zeit bei Sparta Prag zum Stamm. Erst im vorigen Jahr ergaben sich mit dem neuen Coach Michal Bílak Probleme, was ihn zu einer Rückkehr nach Deutschland bewegte. Dem FC St. Pauli war die Ablöseforderung von 440.000 Euro noch zu hoch, während Carl-Zeiss jetzt für wohl etwas weniger zuschlug. Simak hatte seine beste Zeit als Spielmacher, der hinter den Spitzen seine Torgefahr ausspielen konnte. So erzielte er einst in 58 Zweitligaspielen für Hannover 27 Tore. In Prag war er bei 3 Toren in 51 Spielen aber nicht mehr ganz so effektiv, so dass die Absicht der Jenaer mutig erscheint, ihn für die vakante Mittelstürmer-Position einzuplanen.
Tor/Abwehr:
Im Tor wird Jensen zu Beginn seine Chance bekommen, da Christian Person in der Vergangenheit immer wieder Unsicherheiten offenbarte. Auch die Innenverteidigung besteht aus zwei Neulingen. Oniani und Omodiagbe sollten hier ein schwer durchdringbares Bollwerk bilden, das besonders in der Luft kaum zu überwinden sein wird. Von der eigenen Torgefahr bei Standards ganz zu schweigen.
Erste Alternative für die zentrale Abwehr ist Alexander Maul, der im Vorjahr auf dieser Position an der Seite von Alexander Voigt solide verteidigte. Er ist gleichermaßen ein Kandidat für den Rechtsverteidiger-Posten, wo er mit dem Jenaer Eigengewächs Felix Holzner konkurriert. Dieser ist ein kampfstarker Spieler, der Fußball noch als Handwerk versteht. Im letzten Spiel der Vorsaison wäre er beinahe zur tragischen Figur geworden, als er in Augsburg den Elfmeter zum zwischenzeitlichen 1:1 verschuldete. Robert Müller wird sich auf rechts oder in der Innenverteidigung anzubieten versuchen, es aber schwer haben, sich gegen die erfahrene Konkurrenz durchzusetzen.
Links ist Routinier Sven Günther eine solide Wahl, wenngleich dieser mit seinen 33 Jahren keinen allzu großen Leistungssprung nach oben mehr erwarten lässt. Kandelaki besitzt mehr Perspektive und wird daher bessere Aussichten besitzen, sich anfangs bewähren zu dürfen. Mit Kai Oswald steht aber noch ein weiterer Routinier parat, der immerhin auf 73 Bundesliga-Spiele (u.a. für Karlsruhe und Rostock) zurückblickt. Er kam im Winter aus Unterhaching, wo er zuletzt nicht mehr zu überzeugen wusste und hatte einen denkbar schlechten Einstand in Jena. Während Alex Voigt in seiner ersten Partie gleich ein Tor markierte, traf Oswald gegen Offenbach ins eigene Netz und verletzte sich dann so stark am Kreuzband, dass er für die gesamte Rückrunde ausfiel. Es bleibt abzuwarten, ob sich der 29jährige trotzdem noch einmal an die Startelf herankämpfen kann.
Mittelfeld:
Je nach taktischer Vorgabe kommt fürs Mittelfeld eine Raute oder ein System mit Doppelsechser in Frage. Letzterer würde wahrscheinlich mit Lorenzon und Hansen besetzt. Aber auch der Torschütze zum wichtigen 2:1-Siegtor in Augsburg, Filip Tapalovic und der solide Stefan Kühne bieten sich für eine solche Rolle an.
Hinter den Spitzen führt normalerweise kein Weg an Kapitän Torsten Ziegner vorbei, der in den beiden Aufstiegsjahren die Führungsrolle im Jenaer Mittelfeld ausfüllte. Mit 8 Treffern war er in der Regionalliga zudem extrem torgefährlich. In der vorigen Saison konnte er wegen eines Schienbeinbruchs nicht unter Beweis stellen, ob er seine Klasse auch in Liga 2 ausspielen kann. Tut er dies nicht, dürfte Jan Simak bereit stehen, der die Rolle des Spielmachers noch etwas offensiver interpretiert als Ziegner.
Im linken Mittelfeld balgen sich neben Günther zwei Stammspieler aus der Vorsaison um einen Platz in der ersten Elf. Christian Fröhlich ist ein vielseitiger Antreiber, der bei Bedarf auch schon einmal in den Sturm oder hinter die Spitzen gestellt werden kann. Der 29jährige kam so im Vorjahr auf 32 Einsätze, bei denen er 6 Mal traf. Seine Torgefährlichkeit verdankt er u.a. seinem guten Schuss, der ihn auch für Standards prädestiniert.
Sein Konkurrent heißt Tobias Werner und ist eher der Typ Linksaußen, der in einem 4-3-3 gut zur Geltung kommt. Aber auch im linken Mittelfeld, bzw. auf der linken Halbposition der Raute kann er sich einbringen. Sollte in der Mittelfeld-Raute gespielt werden, könnte ab der Rückrunde anstelle eines der defensiven Mittelfeldspielers Neuzugang Seturidze spielen und versuchen, in die Fußstapfen von Kevin Schlitte zu treten.
Sturm:
Im Angriff ruhen die Hoffnungen auf der Rückkehr des langzeitverletzten Sebastian Helbig sowie auf Jan Simak. Helbig war im Vorjahr aus Aue gekommen, wo er aufgrund anhaltender Torlosigkeit in der Kritik stand und zudem mit ständigen Rückenproblemen zu kämpfen hatte. In Jena schlug er dagegen gut ein und traf in den ersten 15 Partien immerhin viermal. Dann kam aber wieder einmal seine Verletzungsanfälligkeit zum Tragen und ein Kreuzbandriss zwang ihn zum vorzeitigen Saisonende. Ist der Ex-Kölner fit, so verfügt er über ein gutes Kopfballspiel und ist mit seiner Schnelligkeit auch als Konterstürmer zu gebrauchen. Allerdings ist er in seinen Leistungen sehr schwankend und hat immer wieder längere Phasen, in denen er überhaupt nichts trifft.
Er wird mit Allagui und dem noch zu erwartenden Stürmer um die zweite Position im Sturm neben Simak wetteifern. Weniger gut sind die Chancen hingegen für Eigengewächs Tobias Werner. Der Linksaußen wurde zuletzt bei einem 4-4-2 oft in der Sturmmitte eingesetzt, ist für diese Position aber zu torungefährlich. Er ist im Sturm gleichfalls nur als Ersatz vorgesehen wie U19-Nationalstürmer Nils Petersen, der erst in der vorigen Rückrunde erstmals in den Kader des Zweitligisten reinschnuppern durfte. Zu Saisonbeginn können aber beide davon profitieren, dass Simak noch die Spielpraxis fehlt und Allagui durch einen Anriss des Innenmeniskus für die ersten Spiele ausfällt.
Taktik:
Frank Neubarth wird mit dem vorhandenen Spielermaterial weiter auf ein 4-4-2-System vertrauen. Im Mittelfeld dürften gerade auswärts zwei defensiv ausgerichtete Spieler auflaufen, während die Spielmacherposition an Ziegner oder wahlweise an Simak verliehen wird.
Breite des Kaders:
Kommt noch der erforderliche Stürmer, so ist der Kader in der Breite ordentlich besetzt und es gibt keine Position, auf der keine Alternativlösung vorliegt. In der Offensive verbleiben aber deutliche Fragezeichen, da Helbig zu unkonstant und verletzungsanfällig ist und Simak getrost als Wundertüte bezeichnet werden darf. Neben den beiden finden sich im Team aber kaum richtig torgefährliche Spieler.
Trainer:
Es war eine Sensation, als Rudi Assauer im Sommer 2002 die Verpflichtung von Frank Neubarth als neuen Cheftrainer des FC Schalke 04 bekannt gab. Das einstige Kopfballungeheuer hatte die Amateure des SV Werder Bremen auf einem Abstiegsplatz liegend verlassen und sonst überhaupt keine Meriten als Trainer vorzuweisen. Entsprechend problematisch war seine Lage auf Schalke von Beginn an. Anders als später bei Mirko Slomka stellte sich der sportliche Erfolg nur sehr bedingt ein, so dass Neubarth nicht ganz unerwartet schon während seiner ersten Saison die Koffer packen musste. Es folgten zwei mäßig erfolgreiche Jahre in der Regionalliga mit Holstein Kiel, die er 2005/06 immerhin in die Nähe der Aufstiegsränge führte. Zu Beginn seiner dritten Saison rutschten die Störche dann aber doch wieder in Richtung Abstiegskampf, so dass der Ex-Bremer seinen Hut nehmen musste.
Umso erstaunlicher, dass Carl-Zeiss Jena ausgerechnet an ihn dachte, als man im April diesen Jahres einen Nachfolger für Heiko Weber suchte. Der langjährige Erfolgscoach war mit dem Team zweimal in Folge aufgestiegen, so dass die Entlassung ohnehin verblüffte. Doch nachdem die Tabellenlage am 28. Spieltag immer brenzliger wurde, zog der Verein die branchenübliche Notbremse und engagierte den zuvor so erfolglosen Neubarth. Verrückt wie der Fußball nun mal ist, kehrte der neue Besen 12 Punkte aus den letzten 6 Partien ein und sicherte dem Verein beinahe sensationell doch noch den Klassenerhalt. Durch diesen Kraftakt hat er sich zunächst ein wenig Kredit erarbeitet. Da man von Seiten der Fans aber bereits bei der Verpflichtung nicht ohne Skepsis war, dürfte dieser in der Zukunft nicht allzu viele Krisen überstehen.
Mögliche Aufstellung:
Jensen – A. Maul, Omodiagbe, Oniani, Kandelaki – Hansen, Lorenzon, Ziegner, Fröhlich – Helbig, Simak
Gesamteindruck/Prognose:
Das runderneuerte Jena hat mit dem Team aus der Vorsaison kaum noch etwas zu tun. Auf sieben Positionen dürften neue Spieler zum Einsatz kommen, so dass zu Beginn eine gewisse Eingewöhnungszeit zu erwarten ist. Dies gilt insbesondere für die georgischen Neuzugänge in der Defensive. Ist der Integrationsprozess halbwegs abgeschlossen, wird die Verteidigung besser stehen als noch im Vorjahr. Hier ist eine deutliche Verbesserung und Zweitligatauglichkeit erkennbar. Auch im Mittelfeld besteht wenig Grund zur Sorge, so dass man bis hierhin von einer geruhsamen Saison im Zweitliga-Mittelmaß ausgehen sollte. Einziger Stolperstein könnte der Sturm werden, der am schwierigsten einzuschätzen ist. Findet Simak wieder zu alter Form aus Hannoverschen Zeiten und spielt Helbig mal wieder eine etwas bessere Saison, so könnte Jena eine positive Überraschung gelingen. Realistisch ist aber, dass man gerade zu Beginn Schwächen zeigen wird und sich nur bei optimalem Saisonverlauf in der Rückrunde ins einigermaßen gesicherte Mittelfeld wird vorspielen können. Die Hoffnung des Vereins, mit dem Abstiegskampf nichts zu tun zu haben, wird sich mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht erfüllen.
Bisher im Zweitligacheck:
1.FC Kaiserslautern
TSG Hoffenheim
FSV Mainz 05
VfL Osnabrück
Erzgebirge Aue
FC Augsburg
FC St. Pauli
Alemannia Aachen
TuS Koblenz
1.FC Köln
SpVgg Greuther Fürth
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