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Home 2007/08 06, H, BL, Augsburg
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Vorbericht, Spieltag 6: FC Augsburg |
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Geschrieben von seitenwahl.de
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Donnerstag, 20 September 2007 |
92 Stunden nach dem Auswärtserfolg beim FC Erzgebirge aus Aue steht für die Borussia ihr drittes Heimspiel der Saison an, Gegner ist der FC Augsburg. Dabei wird es sich gut treffen, dass die Süddeutschen einen Tag vor der Borussia ihrerseits einen deutlichen Heimerfolg gegen Wehen Wiesbaden erzielen konnten, denn so dürfte die potentielle Gefahr des fehlenden Respekts vor dem letztjährigen Zweitligaaufsteiger geringer zu bemessen sein als es vielleicht noch vor Wochenfrist zu befürchten war. Einige resultatsfixierte Borussenfreunde werden so nicht erst während des Matches begreifen, dass auch der FC Augsburg des Fußballsportes mächtig ist und damit ließe sich unter Umständen ein Szenario verhindern, dass die Hennes-Weisweiler-Allee noch gegen „die absolut Blinden“ von der TSG Hoffenheim durchleiden musste.
Borussias Defensive
Qual oder Wahl, Jos Luhukay dürfte sich hierbei für den
Ausdruck Wahl entscheiden, denn in der Tat besitzt die Borussia Alternativen
bei der Besetzung von Spielpositionen. Dazu bedurfte es nicht erst dem mutigen
Auftritt des im Mittelfeld verwendeten Johannes van den Bergh gegen Erzgebirge
Aue, auch der im Spiel gegen die Sachsen am ersten Gegentor beteiligte Tobias
Levels auf der rechten Außenverteidigerposition ist ja als einer den
Konkurrenzkampf anheizender Lizenzspieler zu betrachten. Selbst Sebastian
Svärd, gegen Aue mit einer exzellenten ersten Spielhälfte mitverantwortlich für
manche nicht entstandene Gefahrensituation, unterstreicht die Variabilitätsmöglichkeiten,
die der angehende Sportlehrer defensiv sein Eigen nennen darf.
Gegen Aue begann der Däne anstelle Patrick Paauwes zentral
vor der Abwehr und ersetzte den gemäß Luhukay nach seiner Länderspielreise mit
einer Pause von der Startformation bedachten Steve Gohouri, während Paauwe eben
jenen neben Roel Brouwers in der Abwehrreihe ersetzte. Angesichts der
zufriedenstellenden Leistung dieser Dreierkombination, wird es wahrscheinlich
darauf ankommen wie viel primäre Wertschätzung der gern ungestüm wirkende
Ivorer bei seinem Trainer bislang erworben hat. Denn dass Gohouri die auch zu
seinen Gunsten getätigte Entscheidung Luhukays in den zwei (!)
wettbewerbsfähigen Trainingseinheiten zwischen dem Aue- und diesem
Augsburg-Spiel wird mit Trainingsleistung revidieren können, dies ist
eigentlich ausgeschlossen.
Auch Kasper Bøgelund dürfte Tobias Levels in diesen
Einheiten im kollegialen Streit um den Rechtsverteidigerposten nur weiter
herausfordern und nicht bezwingen können, links in der Viererabwehr hat sich
ohnehin vorerst Alexander Voigt mit der für ihn stilgebenden Spielweise eine
der elf Plätze in der Basiself seines Trainers ergattern können. Gegen Aue war
Voigt einmal sehr mit dem Glück verbündet, als er Hellers Versuch im Strafraum
mit einem waghalsigen Manöver abzublocken meinte, doch darüber hinaus zeigte er
in einem seinem Spielstil entgegenkommenden Partie eine sehr ordentliche
Darbietung.
Borussias Offensive
Gut möglich, dass Jos Luhukay für den in Aue pausierenden
Marko Marin in diesem Spiel wieder Verwendung findet, doch dass Marin für
Marcel Ndjeng in die Startformation rutscht, ist nicht zu erwarten. Der
ehemalige Bielefelder hatte dafür im Spiel gegen den sächsischen Vertreter aus
dem Erzgebirge zahlreiche lichte Momente und starke Szenen und dürfte den ihm
aus Krankheitsgründen von Soumaila Coulibaly übergebenen Platz in der
Anfangsformation damit zunächst einmal erobert haben. Selbst eben falls Luhukay
Marin wieder mehr Spielanteile bewilligen und Coulibaly sich wiedergenesen beim
Trainer zurückmelden sollte.
Zur Disposition stehen könnte im Sinne Marins der Job von
Johannes van den Bergh, den dieser mit einer defensiveren Grundausrichtung im
Erzgebirge am Montag verrichtet hatte. Dies wäre das Resultat von Überlegungen,
dass die Borussia in einem Heimspiel offensiver agieren müsse als auf fremdem
Geläuf und bei dieser Variation wäre der jüngere Marin gegenüber dem in der
ersten Elf geringer etablierten van den Bergh sicherlich im Vorteil. Da Sascha
Rösler sich in Aue verbessert zeigte, bliebe dem Trainer fast nur van den
Berghs Leibchen, sollte er sich zu einer Veränderung durchringen.
Nicht zur Diskussion steht Oliver Neuville, über den hier
im Vorbericht zur Partie in Aue die sich im Nachhinein als richtig
demonstrierte Behauptung aufgestellt worden war, dass er nicht der Akteur ist,
der über das Wohl und Wehe, das Gelingen und Nicht-Gelingen, des Borussenspiels
alleine entscheidet. Wäre er, hätte Borussia in Aue nicht gewinnen können, denn
der routinierte Nationalspieler bot in Aue eine der schwächeren Leistungen und
blieb nicht nur bei seinem verschossenen Foulelfmeter ohne die nötige Fortune.
Ganz im Gegensatz dazu sein Sturmpartner Robert Friend, der wie schon gegen
Osnabrück und Hoffenheim auch in Aue eine gute Leistung ablieferte und dabei
vor allem als Schnittstelle in der Angriffsbewegung der Borussia
außergewöhnlich wichtige Dienste leistete. Bis zur vollständigen
Wettbewerbsfähigkeit des Roberto Colautti, der in rund einer Woche in etwa so
weit sein sollte, dass er ernsthaft auch für eine gute Rolle im Borussenspiel
in Frage kommen kann, dürfte sich der aus der kanadischen Provinz Saskatchewan
stammende Hüne einen Platz in der Startformation erarbeitet haben - zumal er
mit seinen Leistungen in den erwähnten Spielen dafür gesorgt hat, dass die
Borussia zunächst einmal garantiert mit zwei Spitzen ein Spiel beginnen wird.
Der Gegner aus Augsburg
Neunzehnhundertzweiundachtzig, 1982 also, gelang dem 1969
aus einer Fusion hervorgegangenen FC Augsburg letztmalig der Aufstieg in die 2.
Fußball-Bundesliga. Nach nur einem Jahr und als Tabellensiebzehnter hatte sich
der noch in seinem altehrwürdigen Rosenaustadion beherbergte FCA dann für satte
dreiundzwanzig Jahre in den als Amateursport bundesweit bekannten Teil der
deutschen Ligalandschaft verabschiedet und war unter der Leitung seines
ehemaligen (Borussen-)spielers Armin Veh im Sommer 2004 trotz eines guten
Saisonverlaufes am letzten Spieltag der damaligen Saison in der Regionalliga
letztlich doch nicht in die Zweite Bundesliga zurückgekehrt. Nachdem Veh, der
heute als Meistertrainer den VfB Stuttgart durch die Champions League
Gruppenphase lenkt, auch zu Beginn der dann folgenden Spielzeit keine gute
Phase durchleben musste, ereilte ihn die Ablösung als Cheftrainer. Diese
bescherte dem Verein mit Rainer Hörgl (für den das Spiel gegen Borussia das
einhunderste Match seit seiner Amtsübernahme ist) dann jedoch den Cheftrainer,
der den gern als „schlummernden Riesen" bezeichneten Verein nach weiteren
achtzehn Monaten des Darbens im Sommer 2006 wieder in das Licht der
Zweitklassigkeit führen sollte.
Und dieses Licht erstrahlt in der Rosenau seitdem in der
Tat sehr hell, denn mit dem rechtzeitig nach dem Aufstieg dazugeholten
ehemaligen Kölner Manager Andreas Rettig gelang es dem zuvor unter anderem in
Österreich im Trainerberuf Praxis sammelnden Hörgl gleich in der Rückkehrspiel
den FCA aus der Abstiegsregion fernzuhalten. Die Rolle, die Jos Luhukay mit dem
SC Paderborn in der Spielzeit 2005/2006 einnahm, die des überraschend im oberen
Mittelfeld streitenden Aufsteigers, gebührte im Vorjahr den gleich mit
reichlich Profiroutine verstärkten Mannen aus der Fuggerstadt. Der Abwehr tat
etwa Ex-Nationalspieler Hertzsch genauso gut wie es der ehemalige
österreichische Torschützenkönig Lawaree dem Angriff und der marokkanische
Nationalspieler Hdiouad dem Mittelfeld tat - lange, sehr lange durfte man sich
sogar kleine Chancen auf den direkten Durchmarsch in die deutsche Beletage
machen, ehe Punkteinbußen in Heimspielen im letzten Saisonabschnitt diese
Hoffnungen beendeten.
Trotz des Kantererfolgs im Heimspiel gegen Wehen Wiesbaden
(5:1), der Saisonstart in die neue Zweitligarunde bestätigt jedoch die Warner
in dem durch den Verlauf der letzten Saison euphorisierten Umfeld des Klubs.
Jene, die mit Verweis auf so viele Teams in all den letzten Jahren vor
Saisonstart davon sprachen, dass das zweite Jahr in einer neuen Spielzeit vor
allem deshalb das Schwerste ist, weil das die Debütspielzeit aufregend machende
Neue mit der Zeit zur Routine wird. Und das, wo man eigentlich einzig den
temporär auftrumpfenden Leo Haas aus dem Mittelfeld und den generös nach
Düsseldorf verabschiedeten Toptorjäger Lawaree innerhalb des Erfolgskaders
einbüßen musste und glaubte das Team mit dem wiederholten Zuzug von mehreren
hinlänglich erfahrenen neuen Akteuren nunmehr auch in der Breite besser
präpariert zu haben.
Die Defensive des FC Augsburg
Im Vorjahr mit lediglich 32 Gegentoren in 34 Spielen noch
die Basis für den erfolgreichen Saisonverlauf, entwickelte sich die Defensive
des FCA in der neuen Saison nicht mehr so gleichförmig. Auch wenn die
Verantwortlichen die sechs (!) Gegentreffer im ersten Heimspiel der Saison
gegen den bayerischen Rivalen 1860 noch großflächig in die Verantwortung des
Schiedsrichters stellten, der nach ihrer Auffassung durch krasse
Fehlentscheidungen den Spielverlauf zu ihren Ungunsten beeinflusst hatte, die
gegen Ende der Transferperiode getätigte Nachverpflichtung des aus Wolfsburg
ausgeliehenen Innenverteidigers Uwe Möhrle zeigt, dass das Erfolgsduo
Hörgl/Rettig aufgrund des Saisonstarts eben in der Abwehr noch
Korrekturpotential sah.
Vor Stammtorhüter Sven Neuhaus ballt sich dann auch die
Profierfahrung des Kaders des FCA. Mehr versprochen hatte man sich zu
Saisonstart dabei von dem ehemaligen tschechischen Nationalverteidiger Vaclav
Drobny und auch von dem in der letzten Saison noch zuverlässigen Ingo Hertzsch,
dessen einstiger Wechsel von Hamburg nach Leverkusen fast schon
karrierebeendende Wirkung hatte und der, nach einem katastrophalen Abstiegsjahr
im Trikot des 1. FC Kaiserslautern, noch in der letzten Saison so einen
positiven Eindruck hinterlassen hatte. Nur einer der beiden Routiniers, Vaclav
Drobny, stand bei der letzten Partie - einem Heimspiel gegen Wehen Wiesbaden -
in der Startelf. Neben dem Osteuropäer verteidigte zum einen Neuzugang Möhrle
und andererseits Sören Dreßler, einer der Konstanten der vergangenen Spielzeit,
der in diesem Sommer lange auf der Verkaufsliste stand, am Ende aber doch
verweilen durfte.
Die Besetzung der Ersatzbank bei dieser Partie, neben dem
erwähnten Hertzsch nahmen dort der frühere Kölner Roland Benschneider (er hatte
unlängst zwei Partien mit einer Rotsperre aus dem Saisondebütspiel pausieren
müssen) und der ehemalige Stuttgarter Timo Wenzel mit seiner Erfahrung von
knapp 100 Bundesligapartien Platz, unterstrich die faktische Tiefe der
Fuggerstädter innerhalb dieses Mannschaftsteils. Dennoch werden auch an der
Hennes-Weisweiler-Allee die meisten dieser erfahrenen Kräfte wieder allenfalls
in Teilzeit von ihrem Trainer beschäftigt werden; nachdem man sich in den
letzten Partien in einer Dreierformation hauptsächlich Gegentore aus ruhenden
Bällen eingefangen und oftmals sonst recht stabil gewirkt hatte, erscheint die
Rückkehr zu einer Viererformation vorerst unwahrscheinlich.
Der Marokkaner Hdiouad im defensiven Mittelfeld trägt zu
dieser Stabilität seinen Anteil bei, überhaupt muss man den vor einem Jahr aus
der bulgarischen Liga hinzugeholten Afrikaner als einen interessanten Akteur im
Augsburger Spiel skizzieren, der mit seiner unaufgeregten Spielweise
wesentliche Auswirkungen auf das Spiel des südwestbayerischen Klubs hat und
zuletzt vom gebürtigen Münchener Patrick Mölzl aus einer vergleichsweise tiefen
Spielposition Unterstützung erhielt. Das seit der vergangenen Weltmeisterschaft
salonfähige Spiel der Doppelsechs, die Berichterstatter werden es beim FCA
wiederfinden.
Die Offensive des FC Augsburg
In Ermangelung zweier Leistungsträger der Rückrunde, den
längst erwähnten Lawaree und Haas, versuchen sich in der Offensivbewegung des
FCA in dieser Saisonphase die als Ersatz und Ergänzung verpflichteten Spieler
gerade entsprechend zu etablieren. Zu ihnen zählt der in Köln und Mainz in den
letzten Jahren nie an seiner Grazer und in Teilen Stuttgarter Form herangekommen
seiende Ungar Imre Szabics, als eine Art Lawaree-Ersatz, zu ihnen zählt der
spielstarke Froylan Ledezma, der aus dem Mittelfeld kommend eher Haas vergessen
machen soll, auf seiner letzten Station im österreichischen Rheindorf Altach
einen gewisse Narzissmus sein Eigen nannte und in den ersten Wochen seiner
Vertragslaufzeit in der Rosenau mit der für ihn neuen Liga so seine
Schwierigkeiten zeigte.
Da mit Benjamin Kern (rechts) und dem einstigen Dortmunder
und vorübergehenden Nürnberger Lars Müller (links) die Außenpositionen vor der
Abwehr eher tief besetzt sind und ja ohnehin zuletzt mit einer Doppelsechs um
Hdiouad agiert worden war, blieb rein von der ohnehin ja geduldigen Papierform
nur noch eine weitere der elf Planstellen für die Stammformation einem
Offensivspieler vorbehalten. Gegen Wehen füllte diese Rolle der im Sommer vom
Regionalligisten Dynamo Dresden hinzugekommene Marco Vorbeck aus, der neben
Szabics zweite Spitze spielte und ebenso wie dieser mit einem Treffer und einer
Torvorlage an dem klaren Heimerfolg des FCA seinen Anteil reklamierte.
Wie sein derzeitiger Sturmpartner war der Ex-Dresdener in
seinen letzten Profijahren kaum wirklich gefährlich vor des Gegners Gehäuse. In
Rostock unter Rostocks damaligem Trainer Armin Veh einstmals gar vom ohnehin
bematschten Boulevard als „Vorbeckham" (!?!) gepriesen (nachdem er bei seinem
Bundesligadebüt gleich einen seiner unter dem Strich lediglich sechs
Erstligatreffer zu erzielen gewusst hatte), unterlief er schon unter
Veh-Nachfolger Schlünz recht kategorisch derartig hoch angesetzte Meßlatten und
war auch 2005/2006 nach seinem Abschied aus Rostock beim Zweitligaabsteiger
Dynamo Dresden nicht der Goalgetter, zu dem er für die Sachsen zwischenzeitlich
mit immerhin 10 Saisontoren in der dritten Liga zu avancieren schien.
Dem Stürmertypus des Marco Vorbeck ähnlich ist „Momo"
Diabang, der über Bochum und Offenbach schon letztes Jahr seinen Weg in die
Rosenau gefunden hat und auch hier weiter der Form hinterherläuft, die er für
Arminia Bielefeld in der Spielzeit 2002/2003 hatte. Der gewandte Senegalese
hatte sich damals beim Erstligaabsteiger mit immerhin zehn Saisontoren (drei
davon gegen die Auswärtsborussia Ewald Lienens) Huldigungen erwirkt, die er
schon in der Folgespielzeit in Bochum nicht mehr zu wiederholen schaffte und an
die er allenfalls während seiner Halbsaison in Offenbach ansatzweise anknüpfen
konnte. Doch nach dem Kickers mit ihm den Zweitligaklassenerhalt geschafft
hatten, kehrte er auch ihnen den Rücken zu und laborierte einen Gutteil seiner
ersten Augsburger Spielzeit an einem schwerwiegendem Sehnenriss. Auch deswegen
verpflichtete der FCA im vergangenen Winter vom FC St. Pauli den seit den
letzten Pokalerfolgen der Millentorelf in den zurückliegenden Spielzeiten
medial gehypten Esslinger Felix Luz, der seinerseits eher dem Typus Szabics
entspricht und ähnlich diesem ebenso noch nach seiner Bestimmung vor dem Tor
fahndet.
Schiedsrichter
Dreimal war Schiedsrichter Thomas Frank in der vergangenen
Saison aktiv an einem Borussenspiel beteiligt, doch bei den Begegnungen am 12.,
20. und 28. Spieltag war der hochaufgeschossene Glatzkopf von Eintracht
Hannover jeweils als Schiedsrichterassistent von Florian Meyer mit von der
Partie. Somit ist das Match gegen den FC Augsburg das erste Spiel, dass der
Niedersachse als Hauptverantwortlicher leiten wird. Dass er dazu imstande sein
sollte, diesen Beweis tritt er dauerhaft seit 1999 in der zweiten
Fußball-Bundesliga an. Zuletzt regelte er am 2. Spieltag den Ablauf der Partie
zwischen dem SC Freiburg und dem SC Paderborn (1:0), in der er den Gastgebern
nach einem Foulspiel an ihrem Stürmer Sanou einen (verwandelten) Strassstoß
zuerkannte.
Bilanz
Wie schon am Montag zwischen dem FC Erzgebirge Aue und der
Borussia ist es zwischen dem FC Augsburg und der Borussia das erste
Pflichtspiel. Beide Klubs traten bislang noch nicht gegeneinander an.
Aufstellungen
Borussia: Heimeroth - Levels, Brouwers,
Gohouri, Voigt - Ndjeng, Paauwe, Rösler, Marin - Friend, Neuville.
Ersatz: Gospodarek, Bøgelund, Compper, Polanski, van den
Bergh, Svärd, Baumjohann, Touma, Coulibaly, Rafael.
Es fehlt: Colautti, Daems, Schachten
(alle Rehabilitation), Fleßers (U23)
Augsburg: Neuhaus - Möhrle, Drobný,
Dreßler - Hdiouad, Mölzl - Kern, Ledezma, L. Müller - Szabics (Diabang),
Vorbeck
Ersatz: Pentke, Hertzsch, Wenzel, Benschneider, Hlinka,
Strauß, Diabang.
Es fehlt: Miletic, Pircher, Becker, da
Costa (alle Rehabilitation), Luz, Lehner (beide verletzt)
Schiedsrichter: Thomas Frank (Hannover)
Assistenten: Ralf Viktora, Manuel Kunzmann
SEITENWAHL-Meinung
Thomas Zocher: Hat man ein Ziel erreicht, ist
es mitunter nicht leicht sich gleich dem nächsten zu widmen. So geht es der
Borussia in der Partie gegen die beachtenswerten Augsburger auch. Ihr gelingt
es schließlich markant mit einem 1:0-Erfolg zu zeigen, dass Aue Aue war und
Augsburg Augsburg ist.
Hans-Jürgen Görler: Au, au, au - drei Tore gegen
Aue, drei Tore gegen Augsburg. Und dann ist der Borussia mit etwas Glück doch
tatsächlich für fast 48 Stunden ein Platz an der Sonne sicher. Nach dem 3:1
gegen das Team von Rainer Hörgl werden viele Borussenfans Gefühle
wiederentdecken, die sie lange vermisst haben.
Michael Heinen: Der Aufwärtstrend bei Borussia
hält an. In einem gutklassigen Spiel besiegt man den ordentlich mitspielenden
Gast aus Augsburg mit 2:1 und setzt sich endlich im oberen Drittel der Tabelle
fest. Nach 3 Siegen in Folge ist das Umfeld euphorisiert. Zum Aufstieg ist es
aber weiterhin ein weiter Weg.
Mike Lukanz: Zwei Siege in Folge mit
insgesamt 5 Toren, dazu sowohl kämpferisch als auch spielerisch überzeugt, die
Presse geht auf Schmusekurs. Ungewohnte Zustände in Mönchengladbach, die nach
dem Spiel gegen Augsburg nicht nur aufrechterhalten, sondern in ihrer
Ausprägung eher stärker werden. Bei allem nötigen Respekt für den Gegner, aber
Borussia ist gut drauf, hat ein Heimspiel und die bessere Mannschaft: 3:1 für
uns.
Christoph Clausen: Einfach mal nachlegen, warum
denn nicht? Nach Borussias 3:1-Erfolg fährt es sich gleich umso leichter zum
nächsten Auswärtsspiel.
Christian Heimanns: Der schwer erkämpfte Sieg in
Aue hat hoffentlich Blockaden gelöst. Genug, um der Mannschaft Sicherheit zu
geben, die Fans zum anfeuern anzufeuern und um Augsburg mit einem 2:0 für
Borussia wieder nach Hause zu schicken.
Der FC Augsburg im Internet: http://www.fcaugsburg.de/, http://supporters-augsburg.fca07.de/ ,
Der Gegner im SEITENWAHL-Zweitligacheck: FC
Augsburg
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