Borussia trennt sich von zwei Offensivspielern. Raul Bobadilla und Vincenzo Grifo verlassen den Verein nach jeweils nur einer Saison. Beide haben die Erwartungen nicht erfüllt, die man in sie gesetzt hatte. Über das "Warum" lässt sich freilich streiten. Sind die Fälle Bobadilla und Grifo vergleichbar? Ist das Scheitern der beiden lediglich Pech gewesen? Haben die Spieler nicht die Form erreicht, die nötig ist, um bei Borussia Mönchengladbach zu bestehen? Oder hat Borussia sich bei Bobadilla und/oder Grifo "verkauft"? Passen die Spieler nicht in das System, von dem freilich zur Zeit keiner so genau weiß, was es ausmacht? Tatsache ist: Wer zwei Neuzugänge nach einem Jahr wieder abgibt, weil sie nicht die Erwartungen erfüllt haben, muss sich fragen lassen, was falsch gelaufen ist. Denn dass  etwas falsch gelaufen ist, ist nur zu offensichtlich. Die Laune der ohnehin teils aufgebrachten teils resignierten Anhängerschaft wird der 11. Juni 2018 jedenfalls nicht nachhaltig aufhellen.

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Die britische Tageszeitung "The Guardian" wies just in dieser Woche auf Parallelen der sonst so unterschiedlichen Charaktere Theresa May (britische Premierministerin) und Donald Trump (US-Präsident) hin. „What they share is an almost total lack of reasoning power and an ability to hold on to multiple contradictions by the sheer act of will“. Ebenso in diese Woche ist aus Mönchengladbach zu vernehmen, dass  es auch nach der Demission von Ralph Hasenhüttl in Leipzig keine Überlegungen gibt, sich doch noch von Trainer Dieter Hecking zu trennen. Treibende Kraft hinter dem Bekenntnis zu Hecking sei einmal mehr Sportdirektor Max Eberl. Was dies alles miteinander zu tun hat? Eben genau das: Ein fast totaler Mangel an Vernunft und die Fähigkeit, an zahlreichen Widersprüchen festzuhalten, einfach, weil man es will. Nichts, wirklich nichts spricht nach Inaugenscheinnahme der vergangenen zwölf Monate dafür, in Mönchengladbach die Parole „Weiter so“ auszugeben. Und solange Hecking weitermachen darf, kann man so viele Physiotherapeuten und Mediziner austauschen, wie man will – unter dem Strich steht „Weiter so“.

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Nach dem unter dem Strich zweifelsfrei verdienten Kampfsieg in Ingolstadt gibt es im sogenannten "Fußballdeutschland" nur ein Thema: Die Hand Stindls. Nach einem Spieltag, der immerhin einen Kantersieg des Meisters und eine Trainerentlassung als Aufhänger im Angebot hatte, ist der Treffer zum 1:0 durch Gladbachs Kapitän Diskussionsstoff bei Fans und Medienvertretern gleichermaßen. Nun ist die Diskussion zweifelfsohne angebracht. War die Regelauslegung durch Schiedsrichter Dingert in Ordnung? Ist die Regel an und für sich überhaupt sachgemäß? Hätte Borussia das Tor abgekannt werden müssen? All das kann und muss man sogar besprechen. Niemand hätte sich beschwert, wenn Dingert statt auf Anstoß auf Freistoß für Ingolstadt entschieden hätte. Hat er aber nicht. Und das nicht, weil er arglistig getäuscht worden wäre. Nicht, weil weder er noch seine zahlreichen Assistenten die Situation nicht sehen konnten. Nein: die Entscheidung, auf Tor für Borussia zu entscheiden, hat der Schiedsrichter im Vollbesitz seiner geistigen Kräfte gefällt. Vermutlich in genauer Kenntnis der Regeln zum Handspiel und der vom DFB gewünschten Auslegung.

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Nach dem 3:1-Sieg über den Hamburger SV beherrscht weniger das Spiel die Schlagzeilen, sondern der Ausbruch von Sportdirektor Max Eberl nach dem Schlusspfiff. Eberl störte sich an den Unmutsbekundungen des Publikums während der (lange anhaltenden) Schwächephase der Borussia und fand markige, abseits der Mikrofone angeblich sogar unflätige Worte. Nun ist es unzweifelhaft richtig, dass es eine Unsitte ist, dass Zuschauer die eigene Mannschaft während eines Spiels auspfeifen, solange es sich nicht um einen Fall von klarer Leistungsverweigerung hält. Und davon war der Auftritt der Borussia an diesem Freitag Abend tatsächlich weit entfernt. Andererseits ist das, was Funktionäre und Spieler nach der Partie absonderten auch nicht gerade ein klares Indiz für Realismus.

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Borussia ist DFB-Pokal weiter, das ist toll. Aber schnell geriet das souveräne 2:0 bei Greuther Fürth für Borussias Fans in den Hintergrund. Denn Deutschland drehte durch. Eine Personalie aus München überschattete an diesem Pokalabend alles: Den Sieg der Borussen, den der Bayern und das Ausscheiden des 1.FC Köln. Der angekündigte Rücktritt von Philipp Lahm verbunden mit der Ansage des Bayern-Kapitäns, zunächst keinen Job im Verein antreten zu wollen, überraschte viele, sorgte für Gesprächsstoff bei allen, die sich in Deutschland für Fußball interessieren. In Gladbach dagegen nimmt man die Ankündigung nicht nur mit Überraschung sondern auch mit Bauchweh zur Kenntnis. Denn prompt schossen die Spekulationen um einen Wechsel von Sportdirektor Max Eberl nach München wieder ins Kraut.

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