Der Frust war groß bei den sportlichen Akteuren von Borussia Dortmund. Nicht einmal 24 Stunden nach dem schockierenden Anschlag auf den Mannschaftsbus der Westfalen musste man, allen Gegebenheiten zum Trotz, im Viertelfinale gegen den AS Monaco antreten und verlor das eminent wichtige Heimspiel mit 2:3. Mit entsprechendem Unverständnis reagierten die Spieler. Wie Tiere sei man behandelt wurden entfuhr es Verteidiger Sokratis und Marcel Schmelzer gab zu, dass es schön gewesen sei, das Spiel an einem anderen Tag stattfinden zu lassen. Wenn Nuri Sahin zudem zugibt, bis zu seiner Einwechslung nicht an Fußball gedacht zu haben ist dies mitnichten mimosenhaft – es ist schlicht und ergreifend menschlich.

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Berlin trauert. Berlin beeindruckt. Natürlich hat der unsinnige Anschlag vom Montag Spuren hinterlassen. Wer aber eine angsterfüllte Stadt erwartet hat, sieht sich getäuscht. Nützt doch nix, muss ja weitergehen. Berlin zeigt sich weitestgehend unbeeindruckt und demonstriert eine trotzige Gelassenheit. Die Botschaften der Gegner verfangen nicht. Nicht die der Extremisten aber auch nicht die der Populisten, die aus dem Leid anderer politisches Kapital schlagen wollen. Vielmehr halten die Berlinern beiden Gruppen die vorweihnachtliche Botschaft entgegen. Ihr habt die Maschinenpistolen, wir haben den Ölzweig. Ihr habt den Hass, wir die Liebe. Wir sind viele, ihr werdet nie genug sein. Ihr seid zu bemitleiden. Danke Berlin. Chapeau!

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2012 ist Vergangenheit. Ein bewegendes Jahr für alle Borussenfans. Ein Jahr, in welchen große Erfolge gefeiert werden konnte. In welchem man gegen vermeindliche Klassenbeste wie Bayern München, Bayer Leverkusen oder Schalke 04 ungeschlagen blieb. In dem die Borussia nach mehr als einem Jahrzehnt wieder auf die internationale Bühne zurückkehren konnte. Aber auch ein Jahr des Um- und des Aufbruchs.In welchem über Titel und Abstürze spekuliert wurde. In dem Spieler für Rekord-Ablösesummen gegangen und gekommen sind. Kein Zweifel: 2012 ist in der jüngeren Geschichte von Borussia Mönchengladbach ein besonderes Jahr. Aus diesem Grunde möchte Seitenwahl das vergangene Jahr noch einmal Revue passieren lassen.

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Sichtlich angefressen stellte sich Borussias Trainer nach dem Spiel den Journalisten. Wieder einmal hatten seine Schützlinge auswärts verloren und zum wiederholten Male waren die gezeigten Leistung einem Champions League Anwärter unwürdig gewesen. Natürlich dürfte André Schubert klar gewesen sein, welche Chancen seine Mannschaft an diesem Abend liegen gelassen hatte. Besonders als an den folgenden beiden Tagen die gesamte Konkurrenz patzte. Borussia Mönchengladbach wäre auf Tuchfühlung zu den Champions League Plätzen gewesen. Stattdessen orientiert man sich nun an der Qualifikation zur EuroLeague. Doch nicht nur die entgangenen Millionen dürften am vergangenen Freitag geschmerzt haben. Vermutlich hat Borussias Trainer auch geahnt, dass die Kritik an ihm nach der Auswärtsschlappe beim Tabellenletzten deutlich zunehmen wird. Der einstigen Wunderlösung weht mittlerweile der Wind ins Gesicht. Zu Recht.

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Goodbye 2011/12, willkommen 2012/13. Im zweiten Teil unseres Jahresrückblicks wird das neu formierte Team der Borussia im Mittelpunkt stehen. Schon zu Beginn der Saison war man das "Überraschungsei der Liga". Wohin würde die Reise nach den Abgängen von Reus, Dante und Neustädter gehen? Abstiegskampf? Oder würden die umfangreichen Investitionen in "Beine statt Steine" eine Fortführung des Märchens ermöglichen? Der Weg zur Erkenntnis war hart und steinig, doch manchmal auch zuckersüß...

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