… oder auch nicht, denn wie am Wochenende in Hamburg zu vernehmen war, soll die Uhr möglicherweise auf das Gründungsdatum des HSV umgestellt werden. Auch eine Lösung. Borussia Mönchengladbach dagegen hat mit einer Leistung, über die man besser den Mantel des Schweigens decken sollte, alles borussenmögliche dazu getan, die Uhr auch regulär weiterlaufen zu lassen. Die Kölner haben (leider) nicht mitgespielt und so verhindert, dass statt des HSV wenigstens eines der Vermarktungsvehikel aus der Bundesliga verschwindet. Da man es in der Chefetage von Borussia Mönchengladbach wahrscheinlich nicht registrieren würde, wenn SEITENWAHL aus Protest gegen die Leistungen der Mannschaft in einen Publikationsstreik träte, werden wir uns ein paar Worte zum Spiel gegen den HSV, zum letzten Spieltag im Allgemeinen und zu dem Bild, das Borussia in der abgelaufenen Saison abgegeben hat, nicht verkneifen können.

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Untern normalen Umständen würde man ein 1:1-Unentschieden in Gelsenkirchen wohl nicht unbedingt als Misserfolg werten. Betrachtet man dagegen den Spielverlauf am Samstag und die anderen Ergebnisse des 32. Spieltages der Bundesliga 2017/18, muss man wohl sagen: Das war zu wenig, das war – um eine Metapher aus einer anderen Sportart zu verwenden – ein verschlagener Satzball.

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Borussia Mönchengladbach hat 2:1 gegen Hertha BSC gewonnen und damit wenigstens den Anschluss an die internationalen Plätze gewahrt. Hätte man das Spiel nicht gesehen und stattdessen nur die statistischen Daten zur Verfügung, ließe sich vielleicht folgende Geschichte erzählen: Borussia liegt durch ein unglückliches Missverständnis zwischen Sommer und Vestergaard zur Halbzeit 0:1 hinten. Dieter Hecking stellt dann auf Viererkette um und wechselt genialerweise mit Hazard den Doppeltorschützen ein. Hertha ausgecoacht, alles gut!

Eine weitere Interpretation wäre, dass eine starke Viertelstunde von Borussia Mönchengladbach auch nach 75 Minuten Lethargie noch reicht, um gegen einen Gegner wie Hertha BSC zuhause zu gewinnen.

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Jeder kennt dieses Gefühl an einem Tag irgendwann zwischen Februar und April, wenn die Sonnenstrahlen auf einmal eine Intensität haben wie seit Monaten nicht, die Temperaturen (völlig anti-Eberlsch) zweistellig werden, die  Pflanzen plötzlich sprieβen, man zum ersten Mal ganz ohne Schal und Winterjacke draussen flanieren kann und man rundum ein Empfinden von Befreiung und Erleichterung verspürt. George Harrison hat dies dereinst perfekt in dem Lied “Here comes the sun” (Auftaktsong von Seite 2 auf Abbey Road) zusammengefasst. Zumindest ein bisschen hatte man diese sonnige Stimmung auch am Freitagabend beim Spiel der Borussia gegen Wolfsburg und sie bot einen willkommenen Kontrapunkt zum langen bitteren Winter, den die Borussia zuvor hinter sich hatte: 12 Punkte aus 13 Rückrundenspielen, Verletzungen, Diskussionen um den Trainer, ein immer dünnhäutiger werdender Sportdirektor, Fans, die sich mit den Spielern streiten. Seit Monaten lief es nicht nur auf dem Platz dermassen unrund bei der Borussia, dass man selbst überregional zu fragen begann „Was ist denn nur in Gladbach los?“.

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Der 26. April 1986 beendete eine englische Woche, die in die Bundesliga-Geschichte eingehen sollte. 4 Tage zuvor hatte Michael Kutzop die Mutter aller Pfosten-Elfermeter geschossen und Werder Bremen damit die vorzeitige Meisterschaft verpasst. Dass Borussia zeitgleich mit einer Heimniederlage gegen Bayer Uerdingen vor 10 500 (!!!) Zuschauern am Bökelberg den dritten Platz abgeben musste, interessierte kaum einen: Das Drama von Bremen war DAS Thema, das in jener Woche alle Fuβballfans bewegte. Aber noch war ja nichts verloren. Werder hatte zwar das schlechtere Torverhältnis aber 2 Punkte Vorsprung vor den Münchenern; ein Unentschieden in Stuttgart hätte Otto Rehagels Mannen schon gereicht. Und die Bayern hatten ja parallel auch ein schweres Heimspiel gegen Gladbach, damals bestückt mit Spielern wie Bruns, Frontzeck, Krauss, Rahn, Hannes, Hochstätter, Mill, Criens oder Pinkall und regelmässig europäisch vertreten. Auf der Trainerbank beim VFL saβ seit schon 7 Jahren ein gewisser Jupp Heynckes, der seine Spieler sicher motivieren würde die erneute Meisterschaft des Erzrivalen zu verhindern. Nun ja, für Bremen ging alles schief, was schief gehen konnte. Man selbst verlor in Stuttgart und die Hoffnung auf Gladbach erwies sich auch trügerisch: Die Heynckes Elf liess sich ohne gröβere Gegenwehr mit 6:0 in München abschlachten.

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