Spiele gegen den FC Bayern sind in Mönchengladbach allgemeinhin absoulute Saisonhöhepunkte, auf die man rund um den Borussiapark schon Wochen vorher hinfiebert. Diesmal war die Stimmung jedoch komplett anders. Nach dem Tiefschlag des Ausscheidens gegen Schalke 04 in der Europa-League am Donnerstag (und vor allem der Art und Weise dieses Ausscheidens) sowie der nicht enden wollenden Serie von Hiobsbotschaften betreffs Ausfällen von Schlüsselspielern (Kramer, Johnson, Dahoud) erschien das Spiel gegen den  Rekordmeister eher als ein höchst unpassender Besuch eines unsensiblen alten Bekannten während intensiver Trauerarbeit. Angesichts der allgemeinen Depression und der dünnen Personaldecke der Borussia erschien das Vermeiden einer peinlichen Klatsche schon als das bestmögliche Ergebnis für dieses Spiel.  Setzt man diesen extrem niedrigen Maβstab an, so muss man eigentlich dem Team gratulieren. Auch wenn man kaum wie so manches Mal in den vergangenen auf Augenhöhe mit dem einstigen Rivalen agierte, so zog man sich doch halbwegs achtbar aus der Affäre und hätte zum Schluss mit in bisschen Glück vielleicht sogar noch einen Punkt holen können.

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HSVBorussia fuhr als beste Rückrundenmannschaft zum Auswärtsspiel. Acht Partien in der Fremde waren wettbewerbsübergreifend im Jahr 2017 schon bestritten, davon keine verloren, aber fünf gewonnen, davon einmal beim aktuellen Gegner. Der stand auf dem drittletzten Tabellenplatz. Ein weiterer Sieg, und Gladbach stünde auf einem Europacup-Rang. Soweit die Ausgangslage. Die Ausbeute: eine völlig verdiente Niederlage. Gegen einen Gegner, der spielerisch wahrlich kein Feuerwerk entfachte. Gegen dessen Leidenschaft und Kampfkraft die Offensive kaum spielerische Mittel fand und dem die Defensive zu viele Chancen gewährte. Große Enttäuschung also in Gladbach?

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Wie es sich für eine gute Triologie gehört, wird das finale furioso erst im letzten Teil stattfinden. Leistungsgerecht trennen sich Schalke 04 und die Borussia 1:1 in einer sehr intensiv geführten Partie und vertagen damit die Entscheidung auf das Rückspiel in Mönchengladbach. Die Borussia ging dabei zunächst durch Hofmann in Führung, bevor die Heimmannschaft von einer seltsamen Entscheidung des insgesamt launischen Schiedsrichters Kuipers profitierten. Bedanken dürfen sich die Fohlen bei Yann Sommer, die in der Schlussphase gleich mehrfach den Punkt festhielt und zum besten Mann auf dem Platz wurde. Schalke zeigte sich nach der Niederlage diesmal deutlich gefestigter, die Borussia spielte hingegen clever und lies bis zur turbulenten Schlussphase wenig zu.

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Nach zuletzt 6 Siegen und einem Remis musste Borussia beim 1:2 in Hamburg die erste Auswärtsniederlage im Jahr 2017 hinnehmen. Angesichts einer schwachen 2. Halbzeit, in der die kampfstarken Hanseaten besser und zielstrebiger agierten, war die Niederlage sogar verdient. Borussia verpasste damit den möglichen Sprung auf Platz 6 und muss bei nun nur noch 6 Punkten Vorsprung auf den Relegationsplatz und dem bevorstehenden Heimspiel gegen die Bayern beim Blick auf die Tabelle wieder in beide Richtungen gucken.

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Jubel„Das Wort wird einem im Munde alt“, seufzte im Wendejahr 1989 ein Bürgerrechtler der ersten Stunde, als sich die Ereignisse in der DDR überschlugen. Dass man nicht nur auf der großen Weltbühne, sondern auch auf der unvergleichlich unbedeutenderen Parallelwelt der Fußball-Bundesliga von der Schnelllebigkeit des Tagesgeschäfts überrollt werden kann, ist aktuell mal wieder zu besichtigen. Als sich Borussia Ende Dezember von André Schubert trennte, fühlte man den heißen Atem der Vereine auf den Abstiegsrängen im Nacken. Die obere Tabellenhälfte lag in weiter Ferne, jeder Gedanke an die Europacup-Ränge schien absurd. Zweieinhalb Monate später, und Dieter Hecking hat guten Grund, das Ende des Abstiegskampfs auszurufen. Im Idealfall könnte die Mannschaft schon am nächsten Spieltag auf Platz 6 springen. Und einiges spricht ja dafür, dass schon Platz 7 für Europa reichen wird – bis dahin ist es nur ein mickriger Punkt. Borussia darf sich sowohl im nationalen wie im internationalen Pokalwettbewerb noch Hoffnung machen. Heckings Team führt vor Bayern und Dortmund die Rückrundentabelle an. Zuletzt vor 44 Jahren, unter Hennes Weisweiler, startete eine Borussenelf so erfolgreich in eine Rückrunde.

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