Dank eines 2:0-Erfolgs über den FC Augsburg etabliert sich Borussia im oberen Tabellendrittel. Es klingt absurd, aber trotz Punktgleichheit mit Leverkusen und Leipzig und sogar einem Zähler Vorsprung vor dem BVB kommt vollständige Zufriedenheit weiterhin nicht auf. 

Die Fohlenelf startete engagiert in die Partie und schien sich für den Auftritt in Köln rehabilitieren zu wollen. Dies gelang in Halbzeit 1 und führte schnell zur 1:0-Führung. Es war bezeichnenderweise aber ein Eckball, den Ginter über die Linie bugsierte. Auch sonst kam Torgefahr fast nur nach Standardsituationen auf - und das auf beiden Seiten. 

Bei zwei strittigen Szenen entschied Bibiana Steinhaus bei ihrem Borussia-Debüt gegen die Elf von Dieter Hecking. Nach einer halben Notbremse gegen Raffael gab sie nur Gelb anstatt Rot. Ein dreifaches Handspiel im Augsburger Strafraum reichte ihr nicht für einen Elfmeter. Beide Male hätte sich der FCA über eine (härtere) Bestrafung nicht beschweren können. Für einen Einsatz des VAR waren diese Situationen aber nach den neuen DFB-Vorgaben nicht eindeutig genug. 

So ging es mit einer knappen 1:0-Führung in die Pause. Nach dem Seitenwechsel drängten die Gäste zunehmend auf den Ausgleich. Zwingende Torgelegenheiten blieben aber weiterhin Mangelware, sodass sich Borussia mit dem einen Ei von Ginter aus Halbzeit 1 über die Zeit rettete. Das 2:0 kurz vor Spielende war einem Konter geschuldet, da die Augsburger das Risiko über Gebühr erhöhten. Wieder war es Matchwinner Ginter, der den entscheidenden Ballgewinn zu einer Vorlage auf Torschütze Hazard nutzte.

insgesamt war es eine Leistungssteigerung gegenüber der Vorwoche, ohne dass die Mannschaft glänzte. Man darf gespannt sein, ob diese Leistung ausreicht um die bevorstehenden Spiele u.a. gegen Leipzig, Dortmund und Frankfurt ebenso erfolgreich zu bestehen.

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