In einem unterhaltsamen aber letzendlich frustrierenden Spiel verschenkt die Borussia eine 2:0-Pausenführung und verpasst damit den Anschluss ans obere Tabellendrittel. Dabei hatte der VFL einen perfekten Start. Die ersten 10 Minuten gehörten ganz klar den Gladbachern und schon nach 5 Minuten konnte Zakaria nach einem schönen – wenn auch unfreiwilligem – Doppelpass mit dem Bremer Delaney die Führung erzielen. Zakaria war sowieso der Mann der ersten Halbzeit, sollte er doch in der 33. Minute auch die Vorbereitung für das 2:0 liefern, das wiederum mit Bremer Hilfe fiel. Diesmal war es Moisander, der die scharfe Reingabe des Schweizers unglücklich aus kurzer Entfernung mit der Hacke ins eigene Netz lenkte. Leider war Zakaria nach einigen unglücklichen Tacklingversuchen auch frührzeitig gelb-rot gefährdet, weswegen Dieter Hecking ihn in der Halbzzeit durch Michael Cuisance ersetzte. Die Führung war zwar nicht unverdient, aber vielleicht deutlicher als das Spiel selbst, denn nach der Anfangsphase hatten die Bremer bei anhaltendem Schneetreiben besser ins Spiel gefunden und dies offen gestaltet, auch wenn die Gladbacher in dieser Phase gefährlicher wirkten.

Der Bremer Trainer Kohfeldt, stellte zur Halbzeit um und brachte Johannson für Bauer, ein Wechsel, der das Offensivspiel der Hansestädter erheblich belebte. Zunächst hätte das Spiel aber bereits für die Borussia nach 51 Minuten entschieden sein können, doch Schiedsrichter Cortus entschied nach Anschauen der Videoaufnahme, dass Hofmanns Kopfball die Hand von Eggestein aus so grosser Nähe getroffen hatte, dass dies nicht Elfmeterreif war. Eine vermutlich vertretbare aber für die Borussia sehr unglückliche Entscheidung.

In der 59. Minute kam es dann zum Anschlusstreffer als Delaney völlig frei nach einer Kruseecke zum 2:1 köpfen konnte. Der junge Oxford musste in dieser Szene Lehrgeld zahlen als er von einem Bremer geblockt wurde, aber auch der Rest des Defensivverbandes muss sich fragen, wie es möglich ist, dass ein Gegner so ungehindert im Strafraum zum Kopfball kommen kann.

In der Folgezeit hatten die Bremer mehr vorm Spiel, Gladbach versuchte durch Konter zum Erfolg zu kommen. Phasenweise entwickelte sich ein offener Schlagabtausch bei schwierigen und schmierigen Platzverhältnissen. Auch wenn die Bremer nun am Drücker waren, hatte die Borussia durchaus gute Momente. Einen der besten in der 69. Minute als der erneut starke Kramer Bobadilla sehr schön im Strafraum frei spielte, der Paraguayer aber aus absichtsverdächtiger Position an Pavlenka scheiterte. Leider bekam Kramer bei dieser Aktion einen Schlag aufs Knie  und musste kurz darauf durch Jantschke ersetzt werden.

Letztlich kam es, wie es kommen musste: die Bremer Bemühungen wurden belohnt, als der starke Johansson aus kurzer Distanz Sommer überwandt. In der Schlussphase wechselte Dieter Hecking noch offensiv Hermann für Oxford ein, aber man hatte den Eindruck, dass es eher Werder war, das am Siegtor schnupperte.

Für die Borussia ist dieser eine Punkt in der momentanen Lage eindeutig zu wenig, vor allem angesichts der schweren Aufgabe in Leverkusen im nächsten Spiel.

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