Hannover 96 ist sportlich sicherlich eine der Überraschungen der Saison. Mit bisher erreichten 32 Punkten steht die Mannschaft auf Platz 7, knapp vor Borussia Mönchengladbach, und ist damit noch sehr ernsthaft im Kampf um die Qualifikation für die Europe League vertreten. Anders als in Mönchengladbach wird man in Hannover mit dem bisher Erreichten mehr als zufrieden sein – hatte man als Aufsteiger doch lediglich den Klassenerhalt als Ziel ausgegeben.

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Wer einmal in den Genuss gekommen ist, einen 65 Zoll-Fernseher in Full oder Ultra HD zu genießen, der wird sich relativ schnell an diesen Standard gewöhnen, selbst wenn er zuvor 30 Jahre lang mit einem Röhrenfernseher gut ausgekommen war. Ein Zurück zu diesem alten Qualitätsniveau wird ihm bald kaum noch möglich erscheinen. Ähnlich ergeht es derzeit den Fans von Borussia Mönchengladbach, die sich in den Jahren 2011 bis 2016 an einem Standard ergötzt haben wie ihn nur die allerältesten Fans des Vereins jemals zuvor genießen durften. Umso besorgter sind sie, angesichts der schleichend schlechter werdenden Leistungen ihrer Mannschaft in den letzten Jahren zukünftig wieder dauerhaft in die Röhre schauen zu müssen. Max Eberl kann noch so stolz und mit einiger Berechtigung auf den Einstelligkeits-Sixpack der letzten Spielzeiten verweisen, den außer Borussia nur Bayern München und der kommende Gegner aus Dortmund vorweisen können. Verpasst die Fohlenelf in dieser Saison zum zweiten Mal in Folge des internationale Geschäft, so wird sie nicht mehr als „Spitzenteam“ wahrgenommen werden – mit entsprechenden Konsequenzen für die Suche nach Sponsoren und neuen Talenten, die sich gerne ambitionierte Klubs aussuchen, bei denen sie Spielpraxis möglichst auch bei internationalen Einsätzen erhalten können.

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Wir erleben offiziell den tristesten Winter seit dem berühmten "Beginn der Aufzeichnungen". Das bezieht sich auf das Wetter, denn tatsächlich gab es in Westdeutschland noch nie so wenige Sonnenstunden in so langer Zeit, wie von November 2017 bis jetzt. Vielen Menschen, ob Borussenfan oder nicht, schlägt die Abwesenheit von Tageslicht aufs Gemüt. Wer aber mental oder gar ganz physisch in schwarz-weiß-grüner Bettwäsche schläft, der plagt sich mit noch mehr Stimmungskillern. Denn bei Borussia scheint spätestens seit der Winterpause Murphy's Law zu gelten. Im Umfeld rumort es, und vor der Partie gegen das ostdeutsche Fußballprojekt befeuern Teile der Anhängerschaft die Dissonanzen noch mit einem diskussionswürdigen Aufruf zum Stimmungsboykott.

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Es gibt Spiele, nach denen man nicht wirklich weiß, wie man das gesehene bewerten soll. Man kann den Borussen nicht vorwerfen, nicht zu kämpfen. Man kann ihr vorwerfen, ihre Chancen nicht zu nutzen. Dementsprechend unterschiedlich fiel auch die Bewertung nach der Leipzig-Niederlage aus. Max Eberl hat nach der Winterpause ordentliche Leistungen gesehen, für die sich das Team leider nicht belohnt hat. Andere Beobachter kommen hingegen zu dem Schluss, dass sich die Borussia offensiv oft zu lethargisch präsentiert und ihr der letzte Biss vor dem Tor fehlt. Wer keine Tore schießt, darf sich nicht beschweren, wenn er am Ende mit leeren Händen dasteht. Dieter Hecking brachte es auf den Punkt: „Um solche engen Spiele zu gewinnen, hätte hinten die Null stehen müssen, und vorne hätten wir die eigenen Möglichkeiten nutzen müssen. Wenn man drei, vier Mal alleine auf den Torwart zuläuft, muss man irgendwann auch das Tor machen. Das müssen wir uns heute vorwerfen lassen.“ Hinter dieser Einschätzung können sich wohl die meisten versammeln.

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Die triste Derbyniederlage und noch viel mehr das triste Auftreten der Fohlenelf in dieser Partie sorgten selbst bei hartgesottensten Borussen-Fans für Unmut und Unverständnis. Unser Autor Christian Spoo z. B. machte seinem Ärger in einer Wutrede Luft und stellte bei Borussias „Schwiegersohn-Truppe“ die Existenz diverser männlicher Geschlechtsorgane in Frage. Bis zum Osterfest sind es leider noch zu viele Spiele und so lange sollte sich Dieter Hecking mit seinen (Halb-)Mannen nicht Zeit lassen, um erfolgreich auf Eiersuche zu gehen. Schnellere Lösungen müssen gefunden werden und dies voraussichtlich beim bestehenden Personal. Weitere Veränderungen sind bis zum Ende der Transferperiode am 31. Januar offensichtlich nicht geplant. Sollte Max Eberl die Befreiungsaktion von Reece Oxford überraschend doch noch gelingen, so wäre dieser ganz sicher nicht der so sehr vermisste Leitwolf, der die Mannschaft aus ihrer allzu oft dargelegten Lethargie befreien könnte.

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