Selten startete Borussia mit so viel Ungewissheit in eine neue Spielzeit wie nach der Seuchen-Saison 2008/09. Die vermeintliche Aufstiegseuphorie überlebte nicht einmal einen Spieltag und wurde bald abgelöst durch altbekannte Abstiegsangst. Mal wieder musste ein Borussen-Trainer im Herbst gehen. Mal wieder musste im Winter nachgebessert werden, um wenigstens das Minimalziel Klassenerhalt zu erreichen. Mal wieder wird zur neuen Saison das Hohelied auf den großen Neuanfang und zukünftige Kontinuität gepriesen.

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Die Ausgangslage gleich sich jedes Jahr: Der FC Bayern München geht als unumstrittener Top-Favorit in eine neue Bundesligasaison. Und was für 17 Mannschaften der Bundesliga ein erfolgreicher Saisonabschluss wäre, löst an der Säbener Straße seit Jahren Sinnkrisen und seit jüngster Zeit auch Einkaufsorgien aus: Tabellenplatz 2. Es ist das eigentliche Drama der Kräfteverhältnisse innerhalb Deutschlands höchster Spielklasse: dass trotz der überraschenden Meisterschaften der Stuttgarter oder Wolfsburger in den vergangenen Jahren diese Erfolge nur möglich sind und sein werden, wenn die großen Bayern schwächeln und damit einem anderen Team den Gewinn der Meisterschaft „erlauben".

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Der Bundesligacheck 2009/2010 wendet sich heute einer Gruppe von Vereinen zu, die zu den Fragezeichen zählen. Es wäre zu einfach, sie ohne Umschweife im Mittelfeld anzusiedeln, denn teils haben sie in der Vorsaison die Erwartungen weit übertroffen (Hertha BSC Berlin), teils haben sie zwei gegensätzliche (Halb-)Spielzeiten in einer untergebracht (TSG 1899 Hoffenheim), und teils sind sie letztlich deutlich unterhalb ihrem Potential geblieben (Bayer 04 Leverkusen). Solche Schwankungen sind es, die das ansonsten fest zementierte Gefüge der Bundesliga wenigstens etwas ins Wanken bringen. Daher kann man diesen Vereinen durchaus ein Mindestmaß an Interesse entgegenbringen, auch wenn keiner der drei zu den wirklichen Sympathieträgern zählt, um es noch milde auszudrücken.

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VfL Wolfsburg

Die sensationelle Meisterschaft der Wolfsburger darf als die beste Nachricht in der Autoindustrie der letzten Zeit gelten. Für die Mannschaft steht nun auf dem Programm, sich einerseits in der Meisterschaft zu bewähren und dabei andererseits als ungesetzte Mannschaft in der Champions League soweit zu kommen wie möglich. Für die kommende Saison ist es mit der sonst geradezu ländlichen Beschaulichkeit in Wolfsburg erst einmal vorbei.

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Hannover 96Hannover 96

Manche Bezeichnung hört man nicht gern. Wer publicitygierig und talentarm genug ist, um sich im Dschungelcamp einzuquartieren, möchte dennoch nicht als verzweifelter C-Promi gelten. Das einstige Top-Model, das inzwischen Wonderbra und pfundweise Make-Up zu Hilfe nimmt, um die Spuren des Alterns zu verschleiern, hört den Begriff verblühte Schönheit gar nicht gern. Und bei Hannover 96 schätzt man es nicht, in einem Atemzug mit dem Wort Abstiegskampf genannt zu werden. Nun war diese Einstufung auch im Kreis dieser Redaktion nicht unumstritten, denn es gibt durchaus Argumente, die für ein Abschneiden im gesicherten Mittelfeld sprechen. Zumindest auf dem Papier sollte der Kader dafür genug Substanz besitzen, zumal Nationaltorwart Enke wenigstens für diese Saison noch gehalten werden konnte. Und so enttäuschend die letzte Spielzeit verlief, am Ende holten die 96er, trotz erheblichen Verletzungspechs, immerhin solide 40 Punkte.

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