Suchen Journalisten nach guten Einleitungen für ihre Artikel, greifen sie gerne auf Titel, Geschichten oder Namen aus der Film- und Musikbranche zurück. „Und täglich grüßt das Murmeltier" gehört hierbei sicherlich zu den Klassikern, auch auf dieser Website. Als wir dies das letzte Mal benutzten, hatte Borussia mal wieder in Köln gewonnen. Nun, der letzte Sieg in Köln ist lange her, Auswärtssiege sind so selten, dass sie unter der Kategorie Zufall verbucht werden. Doch, und das freut den Journalisten, Borussia bietet ausreichend Stoff, um den Filmklassiker mit Bill Murray immer wieder zitieren zu können. Das Murmeltier ist 2007 jedoch nicht mehr ein Sieg in Köln, sondern die Trainerdiskussion. Wöchentlich grüßt bei SEITENWAHL zwar nicht das Murmeltier, aber die lieben Kollegen vom VfLog, die wir für diesen Vorbericht als Co-Autoren gewinnen konnten.

Ganze drei Spieltage hat es gedauert, bis die reflexartig entstehenden Diskussionen in Mönchengladbach zu beobachten waren. Was in den Medien zurzeit noch als leiser Anflug gewertet wird, hat der Boulevard naturgemäß schärfer aufgegriffen und damit den Nerv der Fans getroffen, für die die Trainerfrage schon seit der Halbzeit beim Auswärtsspiel in Mainz das alles beherrschende Thema ist. Jos Luhukays Fanschelte nach dem Heimspiel gegen Hoffenheim war in der Fanbasis ein Schuss in den Ofen, denn auch wenn dem Holländer inhaltlich absolut recht zu geben ist, so verdrängt er ein entscheidendes Faktum: das Umfeld hat im Sommer nicht bei Null angefangen. Die bisher absolvierten Spiele und die gezeigten Leistungen sind eine bloße Fortführung der Katastrophensaison 2006/2007, in der sich dieser Jos Luhukay fast die Hälfte der Saison verantwortlich gezeichnet hat. Er startete eben am 01. Juli nicht bei Null, sondern im deutlichen Minus. Somit steht Borussia bereits im zweiten Heimspiel der neuen Saison da, wo sie schon so (zu) oft stand: mit dem Rücken zur Wand.

Borussias Defensive


Christofer Heimeroth kommt in der allgemeinen Schelte auf Trainer und Mannschaft neben Marko Marin noch am besten weg. Der Ex-Schalker machte in den bisherigen Spielen keine gravierenden Fehler und war an allen Toren machtlos. Auch wenn er im Heimspiel gegen Hoffenheim in der ersten Halbzeit sogar das Unentschieden rettete, gibt es nicht wenige Fans, die dennoch lieber Ersatztorwart Uwe Gospodarek zwischen den Pfosten sehen würden. Natürlich ist Heimeroth als Nr. 1 gesetzt, das wird auch gegen Osnabrück der Fall sein. Es ist immer beruhigend zu wissen, dass mit eben diesem Gospodarek ein nahezu gleichwertiger Ersatz zur Verfügung steht.

Nach vier Gegentoren in einem Spiel fällt es schwer, die Abwehrformation starkzureden. In Mainz erwischten alle vier Abwehrspieler einen schwarzen Tag. Das kann passieren, wirkte in dieser Wucht und Ansammlung erschreckend auf den Beobachter. Zumal mit Bögelund, Voigt, Brouwers und Gohouri keine unerfahrenen Nachwuchsspieler ihren Dienst in hinterster Front absolvieren. Es bleibt zu hoffen, dass für alle vier das letzte Spiel ein kollektiver Ausrutscher war. Die Schwächen, die bei schnellen gegnerischen Stürmern schon in der Vorbereitung zu sehen waren, sollten dennoch schnell abgestellt werden, auch wenn der VfL Osnabrück weder so offensiv noch so qualitativ gut agieren wird wie der FSV Mainz vergangenes Wochenende. Am Sonntag werden Tobias Levels, der für den verletzten Bögelund auflaufen wird, und Alex Voigt gefordert sein. Weniger in der Defensive als in der Offensive. Gegen tief stehende Gegner zu Hause müssen beide aufrücken und Impulse setzen. Das Zusammenspiel zwischen Ndjeng und Bögelund war gegen Hoffenheim eher schwach, da Ndjeng erst wenige Tage bei der Mannschaft war. Alexander Voigt ist von Haus aus kein Offensivspieler der Marke Jansen oder Compper. Dazu neigt der vor ihm spielende Marko Marin auch eher in die Mitte zu ziehen anstatt mit Voigt ein Flügelspiel aufzubauen. Da Ndjeng verletzungsbedingt ausfallen wird, dürfte Marin auf die rechte Seite rücken, während Coulibaly über links kommen wird.

Ein weiterer Schwachpunkt am vergangenen Freitag war das defensive Mittelfeld. Der von vielen Experten vor der Saison hochgehandelte Patrick Paauwe vermochte es nicht, die Abwehr zu ordnen und die schnellen Mainzer Angriffe zu unterbinden. Dazu fiel sein sonst so starkes Passspiel nahezu völlig aus. Auch bei Paauwe gilt: Mainz abhaken! Der Niederländer sollte routiniert genug sein, das Spiel am Bruchweg als Ausrutscher zu werten und gegen Osnabrück zu alter Stärke zurückzufinden. Da Jos Luhukay aller Voraussicht nach auf sein favorisiertes 4-5-1 verzichten wird, muss Patrick Paauwe alleine vor der Abwehr agieren, was für ihn vermutlich ein Vorteil sein dürfte.

Borussias Offensive

Das alte Sorgenkind der vergangenen Saison ist es auch in der neuen. 2 Tore in drei Pflichtspielen, dazu kein klassiches Stürmertor und keines aus dem Spiel heraus. Wenn Borussia in dieser Saison um den Aufstieg mitspielen will, muss dieser Mannschaftsteil dringend eine Besserung erfahren. Die Qualität dazu ist ohne Zweifel vorhanden, doch entweder sitzt diese Qualität auf der Bank, ist noch nicht integriert, verletzt und angeschlagen oder - der Leser ahnt es - hatte einen Ausrutscher. Wie in Mainz. Selbst Sascha Rösler, bisher einer der besten Gladbacher, erwischte einen rabenschwarzen Tag beim 1:4. Doch das Licht am Ende des Tunnels wird heller. Die Verletzung, die sich Roberto Colautti kurz nach seiner Einwechslung beim letzten Spiel zugezogen hatte, zeigt sich hartnäckiger als erwartet (nicht wenige Leser werden bei der Floskel „hartnäckiger als erwartet" auch an Murmeltiere denken), sodass ein Einsatz von Beginn an unwahrscheinlich ist. Dafür sollte Oliver Neuville zwischenzeitlich soweit fit sein, dass eine Nominierung für die Startelf in Frage kommt. Neben Neuville wird Rob Friend stürmen, der in Mainz als einzige Spitze ebenso verhungerte wie vor ihm Mittelfeldspieler Sascha Rösler, der diese undankbare Rolle schon in Kaiserslautern und gegen Hoffenheim ausüben musste. Nachdem das Trio Rösler, Neuville und Friend in der Schlussphase des Spiels gegen Hoffenheim ansatzweise für Torgefahr sorgen konnten, ist diese Aufstellung für Sonntag die wahrscheinlichste. Sharbel Touma, mit vielen Vorschusslorbeeren aus Holland gekommen, konnte das Vertrauen in Mainz nicht zurückzahlen. Somit wird der Schwede nach nur einem Spiel wieder auf der Bank Platz nehmen müssen, da die Außenbahnen am Sonntag von Coulibaly und Marin bekleidet werden. Wenn Touma eine Option für die Startelf ist, dann müsste Coulibaly weichen, denn Marko Marin ist neben Rösler im Mittelfeld gesetzt.

Der Gegner aus Osnabrück

"Eigentlich gehören wir nicht in die 2. Bundesliga!“
Diese Worte spricht nicht irgendein abgehalfterter Abwehrspieler, der auf der Ersatzbank schmort oder ein schmollender Ex-Präsident, sondern sie stammen von Osnabrück-Coach Claus-Dieter Wollitz. Er ist in der vierten Saison Trainer an der Bremer Brücke, so lange war seit 45 Jahren kein Osnabrücker Trainer mehr im Amt, und Wollitz steht wie Klinsmann weiland beim DFB für ein eher langfristiges Konzept. Spätestens im dritten Jahr wollte er mit dem VfL in die 2. Liga aufsteigen, und durch ein glückliches Ende am letzten Spieltag ist ihm das gelungen. Jetzt heißt das große Ziel Klassenerhalt. Wie selbstverständlich erwarten dürfe das jedoch niemand, warnt Wollitz, vielmehr müssten Fans und Umfeld der Mannschaft Rückschläge verzeihen und sie immer wieder bedingungslos unterstützen – nur sei das kleine Wunder möglich. „Vom Umfeld her gehören Düsseldorf oder Braunschweig sicher eher in diese Liga als wir. Wenn wir hier irgendwann mal ein paar Jahre mitgespielt haben, dann können auch wir sagen: ‚Wir gehören da hin!’“

Ähnlich wie in Gladbach droht auch in Osnabrück schnell Ungemach, wenn es mal einige Wochen nicht rund läuft. Nach dem viel versprechenden Start (5 Punkte und damit noch keine Niederlage) ist die Stimmung derzeit allerdings blendend, auch wenn die Mannschaft beim 0:0 letzte Woche gegen Paderborn eher enttäuschte. Das fand sogar ihr Trainer. Trotzdem: Es scheint fast so, als könnte auch die ein oder andere
erwartbare Niederlage dem Osnabrücker Glück so schnell nichts anhaben. Noch überwiegt deutlich die Freude, in dieser Bundesliga der Herzen überhaupt mitspielen zu dürfen.

Das Team hat sich in den vergangenen Jahren stets weiter entwickelt, der Trainerstab hat es auch zur neuen Saison klug verstärkt. Von als Querulanten gebrandmarkten Spielern (De Jong, Cartus) hat man sich getrennt und der Mannschaft eine – dringend nötige – Verjüngungskur verordnet. Wenn der VfL irgendwann einmal so spielt, wie Wollitz sich das vorstellt, sähe man druckvollen Angriffsfußball. Noch spielen die Liganeulinge eher passiv und unsicher. Je nach dem, ob und wann im Saisonverlauf der Hebel umgelegt werden kann, sind die Hoffnungen auf den Klassenerhalt berechtigt oder nicht.

Osnabrücker Defensive


Im zweiten Jahr hütet Frederik Gößling das Osnabrücker Tor. In den ersten beiden Saisonspielen (Freiburg, Wehen) machte er nicht immer eine glückliche Figur, jetzt scheint er seine Form wieder gefunden zu haben. Gegen Paderborn hielt er das Unentschieden fest. Auf Gößlings Fersen wartet Tino Berbig auf seine Chance, der ein alter Bekannter in Osnabrück, weil Gößlings Vorgänger im Kasten ist. Berbig war zwischenzeitlich zu Dynamo Dresden gewechselt und ist mittlerweile reumütig zur Bremer Brücke zurückgekehrt. Im Tor ist Osnabrück gut aufgestellt. Am Sonntag im BorussiaPark wird Gößling spielen.

Die Abwehrkette bilden derzeit rechts Marko Tredup, dann Thomas ‚Franz’ Cichon und Neuzugang Marcel Schuon in der Mitte und auf links Andreas Schäfer. Cichon, verwunderlicherweise schon seit einem guten Jahr sichere Stütze in der VfL-Abwehr, und Schuon organisieren die Verteidigung recht verlässlich, insbesondere wenn man bedenkt, dass sie erst seit dieser Saison zusammen spielen. Die Außenverteidiger sind nicht erst neuerdings potenzielle Krisenherde. Marko Tredup spielte bisher zwar solide, ist aber mit desaströsen Auftritten aus dem Frühsommer noch in bester Erinnerung und taugt immer mal zur Schwachstelle. Auf seiner Position hat der VfL mit dem Leverkusener Leihgeschäft Assimiou Touré unter der Woche eine Alternative verpflichtete, die aber so kurzfristig sicher nicht eingesetzt wird. Andreas Schäfer hat auf seiner Position gegenüber geradezu ein Monopol. Auch er sorgt immer mal wieder für Kopfschütteln auf Rängen und Trainerbank, dabei hätte er eigentlich das Potenzial für die 2. Bundesliga. Der VfL sucht jedenfalls händeringend nach Konkurrenz auf links hinten.

Im defensiven Mittelfeld spielt Wollitz seit Saisonbeginn mit zwei Sechsern. Der eine ist Matthias Heidrich, Neuzugang von Alemannia Aaachen. Der andere war bis vorletzte Woche Pierre de Wit, wie Touré entliehen von Bayer Leverkusen. De Wit machte einen ungemein spielstarken und gewitzten Eindruck, dann riss ihm das Kreuzband. Als sein Ersatz versuchte sich gegen Paderborn der formschwache Alex Nouri – eigentlich ein idealer Spieler für diese Position. Er blieb blass, dürfte aber gegen Gladbach eine zweite Chance bekomme. Alternativ könnte Oliver Beer auf Wollitz’ Zettel stehen.

Osnabrücker Offensive

Die Spitze der Osnabrücker Offensive steht in der Spitze: Thomas Reichenberger ist torgefährlich und überzeugt mit einer klasse Spielübersicht. Reichenberger ist in diesem Team womöglich der einzige Spieler, der nicht zu ersetzen wäre, sollte er einmal ausfallen. Hinter ihm sucht Nico Frommer als offensiver Mittelfeldspieler noch das letzte Quäntchen Durchblick und Kreativität. Auf den Außenbahnen ließen die Neuzugänge Paul Thomik und Gaetano Manno ihre Klasse bereits mehrfach aufblitzen. Insgesamt trauen sich die Lila-Weissen im Spiel nach vorn allerdings noch zu wenig zu und haben zu sehr Angst, Fehler zu machen. Im Spielaufbau hat der VfL bisher nur in Ansätzen gezeigt, was er unter Umständen drauf haben könnte. Mit dem formschwachen Bilal Aziz und dem gerade in Gladbach eher belächelten und schon lange verletzten Markus Feldhoff kämpfen sich zwei Spieler ans Team heran, auf die ihr Coach in Bestform große Stücke hält.

Die Qualität des Osnabrücker Kaders dürfte unter normalen Umständen konkurrenzfähig sein. Gemessen an Gegner wie Offenbach, Paderborn, St. Pauli, Jena oder Koblenz hat sich der VfL gut verstärkt und müsste sich mit dem Glück des tüchtigen Liganeulings auf einem Nichtabstiegplatz behaupten können. Das klappt allerdings nur mit den bewährten Tugenden: Kampf, absolute Leidenschaft und Mut, nach vorn zu spielen; mithilfe der ersten beiden hat Osnabrück bereits fünf Punkte geholt, ohne die letzte werden es zu wenige bleiben. Gegen Gladbach spielt die Mehrzahl der Osnabrücker Spieler vor der bisher größten Kulisse ihres Lebens. Deshalb dürften Respekt und Unsicherheit auch im vierten Saisonspiel noch wahrscheinlicher sein als der Glaube ans eigene Können.

 
Schiedsrichter

Zum ersten Mal überhaupt wird Borussia ein Spiel unter der Leitung von Christian Dingert bestreiten. Der 27-jährige Diplom-Verwaltungswirt aus dem rheinland-pfälzischen Thallichtenberg gehört seit 2002 zum Kreise der DFB-Schiedsrichter und ist seit 2004 in der 2. Bundesliga aktiv. In der laufenden Saison bestritt Dingert bisher nur eine Partie als Unparteiischer, als er den 4:2-Sieg nach Verlängerung von 1899 Hoffenheim über den FC Augsburg in der ersten Runde des DFB-Pokals leitete.


Bilanz

Am Sonntag kommt der Angstgegner in den BorussiaPark, denn gegen den VfL Osnabrück hat Borussia noch nie ein Heimspiel gewinnen können! Den Statistiker, die nun panisch in ihren kicker-Sonderheften blättern, sei gesagt, dass es in der Tat erst ein einziges Heimspiel Borussias gegen den VfL aus Osnabrück gab. Ende Januar 2001 trennte man sich vor 21.800 Zuschauern auf dem Bökelberg mit 0:0. Doch auch insgesamt ist die Bilanz gegen die „Lila-Weißen“ ausgeglichen. Je zwei Siege stehen auf beiden Seiten zu Buche bei dem bereits angesprochenen Unentschieden.

Aufstellungen

Borussia: Heimeroth - Levels, Brouwers, Gohouri, Voigt - Paauwe - Marin, Rösler, Coulibaly - Neuville, Friend
Ersatz: Gospodarek, Compper Polanski, Svärd, Rafael, Touma, Colautti
Es fehlen: Bögelund (verletzt), Colautti (Trainingsrückstand) Schachten, Daems (beide im Aufbautraining)

VfL Osnabrück: Gößling - A.Schäfer, Cichon, Schuon, Tredup - Heidrich, Nouri - Thomik, Frommer, Manno - Reichenberger
Ersatz: Berbig, Flottmann, Ehlers, Schanda, Beer, Touré, Enochs, Aziz, Hennings, Feldhoff, Chitsulo
Es fehlen: de Wit, Surmann (verletzt), Großöhmichen (angeschlagen), Grieneisen, Ndjeng (beide im Aufbautraining)


SEITENWAHL-Meinung

Thomas Zocher: Das Problem ist nicht gegen Osnabrück zu gewinnen. Das Problem ist, so gegen Osnabrück zu gewinnen, dass die aufgekommene Ohnmachtsstimmung im Umfeld verfliegt. Das gelingt nicht, der Sieg gegen Osnabrück schon. Wobei das 2:0 kein fußballerischer Leckerbissen ist. Aber so ein Eintopf kann auch ganz lecker sein.

Michael Heinen
: Erleichtert nimmt man im Borussia-Park auf, das im vierten Spiel endlich der erste Sieg eingefahren wird. Dieser fällt mit 1:0 zwar relativ knapp aus, macht aber Hoffnung auf eine Wende zum Besseren. Immerhin für 2 Wochen bis zum nächsten Spiel im Erzgebirge herrscht somit wieder eine etwas entspanntere Stimmung.

Mike Lukanz: Die Mannschaft verspricht, um ihr Leben zu rennen. Sie sollten eher für das Leben ihres Trainers rennen, denn nach einer Niederlage dürfte sich das Trainerleben ihres Übungsleiters in Mönchengladbach mit großen Schritten dem Ende nähern. Ich bin hin- und hergerissen, bleibe jedoch für den Moment pessimistisch. Ich kann einfach nicht glauben, dass die Mannschaft in einem Spiel all das verändern kann, was ihr in den ersten Spielen so viel Sorge bereitete. Das Spiel endet 1:1, und es folgen zwei qualvolle Wochen.

Christoph Clausen: So langsam sollte ein Sieg mal drin sein. Hart umkämpft dürfte er sein, mit viel spielerischem Schatten, und viel höher als mit 2:1 wird er wohl auch nicht ausfallen. Hinterher sind wir immer noch "nicht so weit", aber immerhin ein bisschen weiter als vorher.

Christian Heimanns: Da schleicht sich langsam Unsicherheit ein, hoffentlich nur in meine Tipps. Längeres Grübeln lässt mich noch mal von einem Unentschieden absehen und ein 1:0 für Borussia ansetzen. Hey, hier geht´s um realistisches Tippen, nicht um Mutmachen.

Hans-Jürgen Görler: In Osnabrück siegte die Borussia mit 1:0. Mithin sollte daheim mit der Unterstützung von 30.000 das Team frenetisch anfeuernder Fans ein 2:0 möglich sein. Nach dem ungewohnten Dreier haben sich fast alle im Borussiapark wieder lieb und ärgern sich über die Ligapause, weil es ja nun offensichtlich wieder aufwärts geht.

Maik Gizinski (VfLog): Gladbach steht mächtig unter Druck. Osnabrück nicht so sehr. Die Fohlen wollen Wiedergutmachung vor den eigenen Fans, die Osnabrücker spielen vor der bisher größten Kulisse ihres Lebens – jedenfalls die meisten. Gladbach wird endlich zeigen, dass es eine gute Rolle im Aufstiegsrennen mitspielen kann. Osnabrück wird gut spielen, aber unterlegen sein. Gladbach schießt drei Tore. Osnabrück keins. 3:0.

Martin Zierold (VfLog)
: - folgt -

Der Gegner im Internet: www.vfl.de , www.vflog.de



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