Wer mit einem verdient erstrittenen Sieg in eine Länderspielpause gleitet, der sollte eigentlich verdienstvoll rundum ruhige Tage verleben dürfen. Das zeigte sich in der vergangenen Woche und deutete sich selbst zu Beginn der Woche vor dem Montagsmatch im Erzgebirge noch an. Je näher das Spiel in Sachsen allerdings rückte, umso brüchiger war es um die kollektive Müßiggängerei bestellt. Am Mittwoch ein vom Sinn befreites Interview in der einen, am Donnerstag ein nicht weniger dümmliches Geschreibsel in der anderen Boulevardzeitung. Borussias Jünter, jenes im Dienste der Tatsachen bravourös Kolumnen schreibendes Maskottchen, hatte in den letzten Tagen so dann auch bereits wieder alle Hufe voll zu tun und man mag sich eigentlich gar nicht ausmalen wie die letzten zwei Wochen verlaufen wären, wäre gegen Osnabrück eben nicht gewonnen worden - vielleicht wären ja sogar eigentlich nicht zum Boulevard gehörende Berichterstatter noch auf die wirre Idee gekommen und hätten gastronomische Betriebe nach Menschen durchforstet, die zufälligerweise als Namenscousins von derzeitigen Borussenprofis taugen könnten!?!

Borussias Defensive 

Wie wesentlich es ist einen skandierbaren Vornamen zu besitzen, die Eltern von Christofer Heimeroth haben dies einst wohl schwerlich bedacht. Während sich das Mönchengladbacher Publikum über die letzten Jahrzehnte an möglichst kurze Silben gewöhnte und nach „Uwe" und „Jörg" anfänglich auch bei (zwei Silben!) „Kasey" bereits schwächelte, erwiesen die letzten Wochen, dass drei Silben beim Vornamen eines Torwarts viele Anhänger hier schon überfordern. Selbst wenn der Namensinhaber alles andere als mit seinen Aufgaben überfordert ist, ist er doch ohne Wenn und Aber der stabilste Akteur in der Saisonanfangsphase im Borussendress gewesen. 

Deutlicher sich beweisen muss hingegen der Defensivverbund der Borussia, gerade vor dem Hintergrund, dass in ihm die geringste Fluktuation über den Sommer hinweg herrschte und er in der ersten Bundesliga eben trotz einer Katastrophenspielzeit als tauglich erschien. Individuell gesehen stehen Akteure wie Kasper Bøgelund und Steve Gohouri in der 2. Liga gewiss über den Dingen und doch, gerade der beim Heimsieg über Osnabrück absente dänische Internationale könnte deutlicher beweisen, dass der Klub ihn im zurückliegenden Sommer nicht mit übermäßigem Konkurrenzdruck peinigte. Die gute Partie, die Tobias Levels als Vertreter des Fünen gegen Osnabrück absolvierte, beschwichtigt aufgekommene Bedenken diesbezüglich zunächst jedoch wieder und ermöglicht dem Youngster bessere Möglichkeiten auf regelmäßigere Einsatzzeiten.

Steve Gohouris Nebenmann in den letzten Saisonspielen war der Niederländer Roel Brouwers, der in seinen ersten fünf Pflichtpartien für seinen neuen Arbeitgeber seine auch in Paderborn offensichtlichen Spielattribute an seiner neuen Wirkungsstätte schon einbrachte. Brouwers wird schwerlich Olympiasieger im Sprint und kaum mehr ein kolossaler Virtuose an der Kugel werden, aber mit seiner rundweg sachlichen und zweikampfstarken Art bildet er jenen Teil der Innendeckung, die manchmal von der brachialen Unbändigkeit des Steve Gohouri in den Schatten gestellt wird. Richtiger- oder fälschlicherweise, dies verbleibt im Auge des Betrachters.

Überraschender als der Stammplatz von Patrick Paauwe ist vielleicht der des Alexander Voigt, der links in der Abwehrreihe vorläufig die Duelle mit Marvin Compper und Johannes van den Bergh für sich entschieden hat. Wie bei Paauwe, Bøgelund und Gohouri steht dabei außer Frage, dass der auslandserfahrene Rheinländer auch aufgrund seiner Erfahrung in einer Art Favoritenstellung in jede Trainingswoche vor komplizierten Auswärtspartien startet; abgesehen von dem aus einem vorab vermeidbaren Tempogegenstoß entstandenen dritten Mainzer Tor am dritten Spieltag gelang es dem gebürtigen Kölner defensiv seine Aufgaben bislang akkurat zu erfüllen und das ist ihm mithin wirklich sehr positiv auf sein Karteikärtchen zu kritzeln.

Borussias Offensive  

Mit seinen zwei Toren gegen Osnabrück und mit seiner Einladung zum Fitnesstest der Nationalmannschaft war der im letzten Jahr oft vollends vermisste Oliver Neuville zuletzt wieder der absolute mediale Mittelpunkt bei der Borussia. Wochen nachdem ihn mancher bereits komplett als Invalide abgeschrieben hatte, katapultierte die für die Borussia formidable Beteiligung des Spielers am Erfolg über Osnabrück den Mannschaftskapitän nun sogar bereits wieder in Sphären, in der ihn die Öffentlichkeit nach seinem „Sommermärchen"-Tor gegen Polen wähnte.

Wie so oft ist der gesunde Mittelweg der idealere. Die Borussia kann und wird auch ohne Oliver Neuville Spiele gewinnen, wobei ja nicht die Frage ist, dass gewonnene Partien mit dem aufgrund seines kategorischen Verbleibs bei der Abstiegsborussia zu einer Art Klub-Idol aufgestiegene Veteran nun unerwünscht wären. Ganz im Gegenteil, was ein Spieler seiner Klasse auch im jetzigen Zeitraum seiner Laufbahn auf die Zweitligafelder der Republik zaubern kann, ist sehr wertvoll für einen ambitionierten Verein. Und wer mit der Borussia durch die ersten zwei Jahre der Zweitklassigkeit watete, weiß zu schätzen, dass der Klub mittlerweile in der Lage ist sein neuestes Zweitligaabenteuer auch mit so einem Qualitätsspieler anzugehen. Aber dennoch, die Reduzierung auf Neuville als den Spieler mit dem das Borussenspiel steht (oder fällt), ist ja mal eine der üblichen Albernheiten aus der Regenbogenpresse. Sie wird dem Umstand nicht gerecht, dass die Borussia auch sonst einige Akteure im Kader hat, die auf diesem Niveau ein Spiel im Alleingang entscheiden können sollten.

Dafür sind die vielbesungenen Automatismen eben einfach bisher noch nicht vorhanden gewesen. Deshalb fällt ein Sascha Rösler bis hierhin so klar ab, deshalb wirkt ein Coulibaly oft noch als ein unbeholfener Springinsfeld. Deshalb konnte ein Touma sich noch nicht entfalten oder ein Ndjeng zeigen, dass er zurecht so gerne von Trainer Luhukay zum Einsatz gebracht wird. Vergegenwärtigt man sich, dass ein (bislang verletzt fehlender) Colautti noch gar nicht richtig für den Klub gespielt und ein Friend in der Bewertung seiner Rolle beim Sieg gegen Osnabrück eher unter Wert geschlagen wurde, mit Sehnsucht mag manch einer auf den Tag warten, ehe die gründliche Trainingstätigkeit in einem Punktspiel den Offensivfußball zu Tage fördert, den diese Einzelspieler auf dem bloßen Papier vortäuschen können.

Fernab dieser möglichen Begeisterung ob des Potentials des Kaders in der Offensive, auch beim FC Erzgebirge Aue wird die Borussia kein Feuerwerk abbrennen. Gerade auch hier wird bedeutsam sein, dass man sich der Floskel bedient, die jeden Arbeitssieg begründet. Über den Kampf zum Spiel. Das schließt nicht aus, dass die letzten zwei Trainingswochen einzelne Spieler besser auf Komponenten der aktuellen Spielidee eingestimmt haben, aber ein wirklicher Gradmesser der Feinjustierung ist auch nun noch nicht sofort zu erwarten.

Der Gegner aus Aue 

Fußballhistorisch ist es mehr als nur eine Randnotiz, dass der als Betriebssportgemeinschaft (BSG) des Untertage-Uranbergbaus Wismut bekannt gewordene Klub, der in der Geschichte der ehemaligen DDR-Oberliga mit der Zeit eine immer geringfügige Rolle gespielt hatte, heutzutage neben dem FC Hansa Rostock und dem FC Energie Cottbus quasi der renommierteste Klub aus den (ehemals) fünf neuen Bundesländern ist. Fast schon kurios dabei ist, welchen Status die im Februar 1990 in FC Wismut Aue und im Januar 1993 in ihren heutigen Namen umgewandelte frühere BSG Pneumatik Aue in der letzten Spielzeit des DDR-Fußballs innehatte: sie war unterklassig!

In der von der politischen Wende begleiteten Saison 1989/1990 stieg die damalige Mannschaft unter ihrem langjährigen Stürmer Escher als Vorletzter aus der DDR-Oberliga ab und verpasste unter dessen kurzzeitigem Nachfolger Klaus Toppmöller im Sommer 1991 den Sprung in den bundesdeutschen Profifußball. Erst 1994 machte der Verein, zu diesem Zeitpunkt bereits unter seinem noch heute gültigen Namen aktiv, mit der Qualifikation für die drittklassige Regionalliga einen ersten Schritt in Richtung Profifußball und konnte sich in den folgenden Jahren dort als feste Kraft etablieren; den Höhepunkt dieser Entwicklung bildete im Sommer 2003 der Gewinn der Regionalliga und der damit verbundene Aufstieg in den Profifußball, den man in Aue seitdem stets erhalten konnte.

Eines der Erfolgsrezepte der Auer ist dabei die Kontinuität in Führungspositionen. So steht Präsident Uwe Leonhardt, ein aus der Region stammender Unternehmer, dem Verein seit 1992 vor, so lässt der FC Erzgebirge seine erste Elf seit 1999 (also nunmehr bereits im neunten Jahr!) vom 54-jährigen Gerd Schädlich betreuen und das ist nicht allein deshalb außergewöhnlich, weil auch der Trainer aus der Erzgebirgsregion stammt. Sondern auch, weil es ein glühendes Beispiel dafür ist, dass auch in der heutigen Fußballlandschaft das Vertrauen in gute Konzeptionen und gewissenhaftes Handeln noch Berge versetzen kann. Denn Profifußball im strukturschwachen Erzgebirge ist so selbstverständlich nun wirklich nicht.

Dementsprechend verwundert es nicht, dass sich Trainer Schädlich nach dem vierten Klassenerhalt in Folge (in keiner Zweitligasaison belegte man einen schlechteren Endrang als Platz 10!) als fortwährender Mahner und Warner betätigt und des öfteren darauf verweist, unter welchen Bedingungen man im heutigen Erzgebirgsstadion (Fassungsvermögen: ca. 16.000 Zuschauer) ständig beachtliche Leistungen zu vollführen vermag und dem Verein dennoch weiterhin der Abstieg aus den Beletagen des deutschen Fußballs drohe; dementsprechend ist es ebenso nicht verwunderlich, dass Präsident Leonhardt auch bei einer zweistelligen Anzahl siegloser Spiele, zu der die zwischenzeitliche Durststrecke des Klubs durch das Remis gegen Greuther Fürth zum Saisonauftakt wurde, weiter festes Vertrauen in seinen Erfolgstrainer behält.
So gesehen ist/bietet der FC Erzgebirge Fußballromantikern schon ein kleines Idyll. 

Nichtsdestotrotz ist mehr als ein Verweis darauf nötig, dass das erfolgreiche Überleben des Klubs in der 2. Bundesliga in all den letzten 4 Jahren stets auf einer Heimstärke basiert, die das Erzgebirgsstadion mit Hilfe eines begeisterungsfähigen Publikums phasenweise zu einer Bastion machen konnte. Zehn Siege, vier Remis und einzig drei Niederlagen vollbrachten die Sachsen dort in der letzten Saison, nur Greuther Fürth, der spätere Aufsteiger MSV Duisburg und Christoph Daums 1.FC Köln konnten dort drei Punkte entführen und nur gegen die SpVgg aus Franken verlor man auf heimischem Geläuf mit mehr als einem Tor Unterschied. Viele die glaubten es werde ein Spaziergang in Aue und man könne dort die ausgeschriebenen Zähler im seichten Trab mitnehmen - sie kamen recht flott unter die Räder.

Die Defensive des FC Erzgebirge

Im Tor des FCE gibt es im Grunde seit dem Zweitligaaufstieg stets ein offenes Rennen, Trainer Schädlich schaffte es meist aus zwei gleichwertigen Tormännern wählen zu können. Hießen die in der Aufstiegssaison Jörg Hahnel (derzeit: FC Hansa Rostock) und Russi Petkov, heißen sie nunmehr Axel Keller und Tomasz Bobel. Letzterer noch bekannt als der in der Saison 1999/2000 im Kölner Südstadion erst von dem vom „Busfahrer" zur späten Einwechselung vorgeschlagenen Michael Klinkert bezwungene Torwart Fortuna Kölns. Ersterer mit einer Vergangenheit als Ersatztorhüter des Wieder-Schalkers Matthias Schober in Rostock; momentan genießt Bobel den Vorzug im Tor der Sachsen, da sein Konkurrent zuletzt verletzungsbedingt nicht mit von der Partie gewesen war.

Wesentlich essentieller für den FC Erzgebirge und die Defensive des Klubs als der Torwart ist jedoch der einstmals aus Erfurt geholte Abwehrchef Jörg Emmerich, der ebenso in den Auftaktpartien dieser Saison fehlte, aber als so etwas wie der verlängerte Arm des Trainers auf dem Platz gelten könnte. Vielleicht nicht der Schnellste, besticht Emmerich in erster Linie durch seine Fähigkeiten ein Spiel zu beeinflussen und darf, auch wenn er in der letzten Saison schon einige Partien verpasst hat, geruhsam als die Seele des Spiels des sächsischen Vereins betrachtet werden. Neben seinen spielbeeinflussenden Fähigkeiten (wie etwa der Antizipation von Spielsituationen) ist der immerhin 33-jährige auch ein gefährlicher Distanzschütze. In dieser Saison hatte er jedoch primär eine Rückenverletzung auszukurieren und kam noch nicht in dem gewohnten Maße zum Zug.

In Emmerichs Abwesenheit formierte Schädlich eine Viererverteidigung, mit den ehemaligen Nürnbergern Tomasz Kos und Thomas Paulus in der Zentrale und Norman Loose auf der rechten Abwehrposition. Links in der Viererkette begann der frühere Duisburger Henrik Liebers, infolge einer Sprunggelenksverletzung übernahm diesen Job in den letzten Meisterschaftsspielen allerdings René Trehkopf, ein schusshartes und lauffreudiges Leichtgewicht, das in den letzten Jahren stets auf seine Meisterschaftseinsätze unter Schädlich gekommen war und ein bisschen symbolhaft für den Stil stehen könnte, den etwa auch im defensiveren Mittelfeld ein Akteur wie Marco Kurth repräsentiert. 

Die Offensive des FC Erzgebirge 

Einer individuellen Interpretation bedarf es, ob die Lößnitztaler in einem 4-3-3 oder in einem 4-5-1 agieren. Diese Frage stellt sich indes nicht nur im Erzgebirge, sondern auch bei zahlreichen anderen Vereinen, die ihre Angriffsspieler darauf trimmen bei gegnerischen Ballbesitz tief in das Mittelfeld zurück zu gehen. Ein Moment der Besinnung etwa führt zu Tage, dass man selbige Grundsatzfrage auch bei der Borussia anwenden kann. Wann ist im „modernen Fußball" ein 4-3-3 noch ein 4-3-3, wenn doch die Außenbahnspieler bei gegnerischem Ballbesitz stets tief stehen müssen?

Wesentlich wichtiger für die Offensive des FC Erzgebirge als diese banale Stöckchensucherei war in den letzten Jahren Ex-Borusse Andrzej Juskowiak. Seinerseits über Wolfsburg, Cottbus und New York in Aue gelandet, avancierte der Silbermedaillengewinner des Olympischen Fußballturniers von 1992 beim FCE zu so einer Wichtigkeit, wie sie etwa der alternde Ulf Kirsten im Trikot von Bayer Leverkusen hatte: eigentlich längst auf dem Weg in den Ruhestand und dennoch weiterhin der beste Schütze. Wie Bayer Leverkusen nach Ulf Kirsten, so läuft es auch bei Erzgebirge Aue in der nunmehr angebrochenen Ägide nach Juskowiak - der im Sommer seine Laufbahn beschloss - offensiv längst noch nicht nach Wunsch. Seinem Karriereende folgte zudem der Weggang von „Winterentdeckung" Dimitar Rangelov (zum FC Energie Cottbus in die Bundesliga) und ein Leistungstief des nach einigem Hickhack dennoch im Sächsischen verbliebenen Tomás Klinka, dem besten Scorer der vergangenen Spielzeit im Erzgebirge-Dress.

Vor dem Hintergrund dieser Umstände sieht sich Trainer Schädlich seit Saisonbeginn gezwungen, eine Neuordnung des Auer Offensivspiels anzugehen und variiert deshalb gern einmal in seinen Anfangsformationen. Offensiv seinen Stammplatz sicher hatte neben dem „Umschaltspieler" Florian Heller dabei in erster Linie der Albaner Skerdilaid Curri (für Klinka), dessen Spielweise manchem Borussenfreund von seinem Landsmann Fatmir Vata aus den Erstligaduellen der Borussia gegen Arminia Bielefeld noch wohlbekannt ist.
Recht regelmäßig zum Einsatz brachte Schädlich auch einen ehemaligen Testspieler bei der Borussia, den aus Ljubljana verpflichteten Ljubisa Strbac, und den als großes slowakisches Angriffstalent geholten Adam Nemec. Der kompakt erscheinende 22-jährige erzielte in der Vorjahresspielzeit in der slowakischen Liga als Angriffsgefährte des heutigen Bochumers Stanislav Sestak immerhin 14 Saisontore und wurde im Heimatland des Igor Demo auch bereits einmal in der A-Nationalelf berücksichtigt.

Jeweils zwei der insgesamt schon sieben Saisontreffer des Klubs gehen dabei auf das Konto zweier bundesligaerfahrener Akteure. Der Tscheche Jiri Kaufman, der im Sommer vom Karlsruher SC übernommen wurde, erzielte im Match gehen Wehen Wiesbaden einen Doppelpack und hofft damit endlich einmal seine in den letzten Jahren angehäufte Ladehemmung auf seinen letzten Stationen (Karlsruhe, Hannover, Cottbus) besser überwinden zu können. Eher aus dem Mittelfeld heraus agiert Tom Geißler, ursprünglich eine Leihgabe des FSV Mainz 05 und einstmals der Nachfolger Thomas Broichs beim SV Wacker Burghausen. Dort mit Uwe Gospodarek die Mannschaftskabine teilend, schoss der eher über die linke Flanke vorstoßende Sachse gar die letzten bisherigen Saisontore seines Klubs. 

Schiedsrichter 

Bei Redaktionsschluss hatte der Deutsche Fußball-Bund (DFB) seine Schiedsrichteransetzung für dieses Montagabendspiel noch nicht offengelegt.

Bilanz 

Die Borussia und der FC Erzgebirge Aue stehen sich in ihrer Vereinsgeschichte erstmals zu einem Punktspiel gegenüber. Weder gegen den FCE, noch gegen seine Namensvorgänger ist die Borussia bislang angetreten.

Aufstellungen 

Aue: Bobel - Loose, Kos, Paulus, Trehkopf - Heller, M. Kurth, Geißler - Curri, Nemec, Kaufman.
Ersatz
: Flauder - Feldhahn, Rupf, Hampf, Klinka, Strbac, Sykora.
Es fehlt
: Keller (Rehabilitation), Emmerich (Rehabilitation), Hansen, F. Müller, Liebers, Sträßer (alle verletzt).

Borussia: Heimeroth - Levels, Gohouri, Brouwers, Voigt - Ndjeng, Rösler, Paauwe, Marin - Friend, Neuville.
Ersatz
: Gospodarek - Compper, Polanski, van den Bergh, Svärd, Baumjohann, Rafael.
Es fehlt
: Schachten, Daems, Colautti, Touma, Bøgelund (alle in der Rehabilitation), Coulibaly (verletzt), Zé António (nicht berücksichtigt)

Schiedsrichter: Knut Kircher (Rottenburg)
Assistenten
: Thorsten Schiffner, Robert Kempter

SEITENWAHL-Meinung

Thomas Zocher
: Ein Sieg wäre schön, ein Punkt im Bereich der Logik. Und da Rationalität weiterhin vorgeht, deshalb endet dieses Spiel mit einem 1:1. Dabei wird sich die Borussia wie schon in Kaiserslautern rühmen, dass sie einen Rückstatt wettgemacht habe, sich aber wie in Mainz ärgern, dass man zu spät mit voller Konzentration agiert hat. Dann wäre ein Sieg möglich gewesen.

Michael Heinen: Nach dem 1:1 in Aue wird man nicht so recht wissen, wie viel dieser Punkt jetzt wert ist. Einerseits kann man auf den leichten Aufwärtstrend gegenüber den vorherigen Auswärtsspielen verweisen. Andererseits wurde auswärts wieder nicht gewonnen und die Topplätze der Liga rücken wieder nicht wirklich näher.

Mike Lukanz: Im Grunde bin ich hin- und hergerissen. Auf der einen Seite wünscht man sich einen Auswärtssieg, der sicherlich einem "big point" gleichkäme. Auf der anderen Seite gönnt man Aue den Sieg einzig aus dem Grund, damit den Herren des örtlichen Boulevards ihr arrogantes Geschreibsel im Hals stecken bleibt. Im Wissen, dass Borussias Spieler das Spiel bei den heimstarken Sachsen nicht so arrogant angehen, entscheide ich mich für ein 1:1.

Christian Heimanns: Borussia muss arbeiten, um den Ruf als Auswärtsopfer zu verlieren. Auf die dazu nötigen Siege müssen wir noch ein wenig warten, das 1:1 in Aue dient dem jedenfalls dem weiteren Aufbau.

Hans-Jürgen Görler: Das zweite Flutlichtspiel der Saison wird keinen Gladbachfan vom Hocker reißen. Beide Teams werden nach einem 0:0 der mittelprächtigen Sorte u. a. enttäuschte DSF-Zuschauer zurücklassen.

Christoph Clausen: Lauter Remis tippen die Kollegen? Wie langweilig. Mit einem fulminanten 3:1-Auswärtstipp riskiert man zwar frühzeitig zum Redaktionstippspieldepp zu avancieren, könnte sich umgekehrt aber auch einen kleinen, unerwarteten Vorsprung sichern. Hopp oder topp eben, was auch für Borussias Aufstiegskampf nicht die schlechteste Devise wäre.

Der FC Erzgebirge Aue im Internet: FC-Erzgebirge.de; Block-A.de
Der Gegner im SEITENWAHL-Zweitligacheck: FC Erzgebirge Aue

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  • Für den #effzeh gibt‘s jetzt nur noch eine Rettung. #PeterFürPeter
  • Die Europa League hat angerufen, sie möchte die #fohlenelf zurück! #UEL
  • @doerpm Geheimtipp: #stepontoe
  • Die Elf vom Niederrhein #Cando #CandosMelodie #CandoLieder
  • @Peter_Ahrens From carlo to cando
  • @JrgNeb "Sie kehrt zurück", steht im ersten Absatz im Artikel & wird ganz genau auf dem Bild angezeigt.
  • @frankie1960 Das ist nahezu das erste Mal, daß man auch in Mönchengladbach einen Treffer von Ulf Kirsten gutfinden kann! 🙂

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