92 Stunden nach dem Auswärtserfolg beim FC Erzgebirge aus Aue steht für die Borussia ihr drittes Heimspiel der Saison an, Gegner ist der FC Augsburg. Dabei wird es sich gut treffen, dass die Süddeutschen einen Tag vor der Borussia ihrerseits einen deutlichen Heimerfolg gegen Wehen Wiesbaden erzielen konnten, denn so dürfte die potentielle Gefahr des fehlenden Respekts vor dem letztjährigen Zweitligaaufsteiger geringer zu bemessen sein als es vielleicht noch vor Wochenfrist zu befürchten war. Einige resultatsfixierte Borussenfreunde werden so nicht erst während des Matches begreifen, dass auch der FC Augsburg des Fußballsportes mächtig ist und damit ließe sich unter Umständen ein Szenario verhindern, dass die Hennes-Weisweiler-Allee noch gegen „die absolut Blinden“ von der TSG Hoffenheim durchleiden musste.

Borussias Defensive 

Qual oder Wahl, Jos Luhukay dürfte sich hierbei für den Ausdruck Wahl entscheiden, denn in der Tat besitzt die Borussia Alternativen bei der Besetzung von Spielpositionen. Dazu bedurfte es nicht erst dem mutigen Auftritt des im Mittelfeld verwendeten Johannes van den Bergh gegen Erzgebirge Aue, auch der im Spiel gegen die Sachsen am ersten Gegentor beteiligte Tobias Levels auf der rechten Außenverteidigerposition ist ja als einer den Konkurrenzkampf anheizender Lizenzspieler zu betrachten. Selbst Sebastian Svärd, gegen Aue mit einer exzellenten ersten Spielhälfte mitverantwortlich für manche nicht entstandene Gefahrensituation, unterstreicht die Variabilitätsmöglichkeiten, die der angehende Sportlehrer defensiv sein Eigen nennen darf.

Gegen Aue begann der Däne anstelle Patrick Paauwes zentral vor der Abwehr und ersetzte den gemäß Luhukay nach seiner Länderspielreise mit einer Pause von der Startformation bedachten Steve Gohouri, während Paauwe eben jenen neben Roel Brouwers in der Abwehrreihe ersetzte. Angesichts der zufriedenstellenden Leistung dieser Dreierkombination, wird es wahrscheinlich darauf ankommen wie viel primäre Wertschätzung der gern ungestüm wirkende Ivorer bei seinem Trainer bislang erworben hat. Denn dass Gohouri die auch zu seinen Gunsten getätigte Entscheidung Luhukays in den zwei (!) wettbewerbsfähigen Trainingseinheiten zwischen dem Aue- und diesem Augsburg-Spiel wird mit Trainingsleistung revidieren können, dies ist eigentlich ausgeschlossen.

Auch Kasper Bøgelund dürfte Tobias Levels in diesen Einheiten im kollegialen Streit um den Rechtsverteidigerposten nur weiter herausfordern und nicht bezwingen können, links in der Viererabwehr hat sich ohnehin vorerst Alexander Voigt mit der für ihn stilgebenden Spielweise eine der elf Plätze in der Basiself seines Trainers ergattern können. Gegen Aue war Voigt einmal sehr mit dem Glück verbündet, als er Hellers Versuch im Strafraum mit einem waghalsigen Manöver abzublocken meinte, doch darüber hinaus zeigte er in einem seinem Spielstil entgegenkommenden Partie eine sehr ordentliche Darbietung.

Borussias Offensive 

Gut möglich, dass Jos Luhukay für den in Aue pausierenden Marko Marin in diesem Spiel wieder Verwendung findet, doch dass Marin für Marcel Ndjeng in die Startformation rutscht, ist nicht zu erwarten. Der ehemalige Bielefelder hatte dafür im Spiel gegen den sächsischen Vertreter aus dem Erzgebirge zahlreiche lichte Momente und starke Szenen und dürfte den ihm aus Krankheitsgründen von Soumaila Coulibaly übergebenen Platz in der Anfangsformation damit zunächst einmal erobert haben. Selbst eben falls Luhukay Marin wieder mehr Spielanteile bewilligen und Coulibaly sich wiedergenesen beim Trainer zurückmelden sollte.

Zur Disposition stehen könnte im Sinne Marins der Job von Johannes van den Bergh, den dieser mit einer defensiveren Grundausrichtung im Erzgebirge am Montag verrichtet hatte. Dies wäre das Resultat von Überlegungen, dass die Borussia in einem Heimspiel offensiver agieren müsse als auf fremdem Geläuf und bei dieser Variation wäre der jüngere Marin gegenüber dem in der ersten Elf geringer etablierten van den Bergh sicherlich im Vorteil. Da Sascha Rösler sich in Aue verbessert zeigte, bliebe dem Trainer fast nur van den Berghs Leibchen, sollte er sich zu einer Veränderung durchringen.

Nicht zur Diskussion steht Oliver Neuville, über den hier im Vorbericht zur Partie in Aue die sich im Nachhinein als richtig demonstrierte Behauptung aufgestellt worden war, dass er nicht der Akteur ist, der über das Wohl und Wehe, das Gelingen und Nicht-Gelingen, des Borussenspiels alleine entscheidet. Wäre er, hätte Borussia in Aue nicht gewinnen können, denn der routinierte Nationalspieler bot in Aue eine der schwächeren Leistungen und blieb nicht nur bei seinem verschossenen Foulelfmeter ohne die nötige Fortune. Ganz im Gegensatz dazu sein Sturmpartner Robert Friend, der wie schon gegen Osnabrück und Hoffenheim auch in Aue eine gute Leistung ablieferte und dabei vor allem als Schnittstelle in der Angriffsbewegung der Borussia außergewöhnlich wichtige Dienste leistete. Bis zur vollständigen Wettbewerbsfähigkeit des Roberto Colautti, der in rund einer Woche in etwa so weit sein sollte, dass er ernsthaft auch für eine gute Rolle im Borussenspiel in Frage kommen kann, dürfte sich der aus der kanadischen Provinz Saskatchewan stammende Hüne einen Platz in der Startformation erarbeitet haben - zumal er mit seinen Leistungen in den erwähnten Spielen dafür gesorgt hat, dass die Borussia zunächst einmal garantiert mit zwei Spitzen ein Spiel beginnen wird.

Der Gegner aus Augsburg 

Neunzehnhundertzweiundachtzig, 1982 also, gelang dem 1969 aus einer Fusion hervorgegangenen FC Augsburg letztmalig der Aufstieg in die 2. Fußball-Bundesliga. Nach nur einem Jahr und als Tabellensiebzehnter hatte sich der noch in seinem altehrwürdigen Rosenaustadion beherbergte FCA dann für satte dreiundzwanzig Jahre in den als Amateursport bundesweit bekannten Teil der deutschen Ligalandschaft verabschiedet und war unter der Leitung seines ehemaligen (Borussen-)spielers Armin Veh im Sommer 2004 trotz eines guten Saisonverlaufes am letzten Spieltag der damaligen Saison in der Regionalliga letztlich doch nicht in die Zweite Bundesliga zurückgekehrt. Nachdem Veh, der heute als Meistertrainer den VfB Stuttgart durch die Champions League Gruppenphase lenkt, auch zu Beginn der dann folgenden Spielzeit keine gute Phase durchleben musste, ereilte ihn die Ablösung als Cheftrainer. Diese bescherte dem Verein mit Rainer Hörgl (für den das Spiel gegen Borussia das einhunderste Match seit seiner Amtsübernahme ist) dann jedoch den Cheftrainer, der den gern als „schlummernden Riesen" bezeichneten Verein nach weiteren achtzehn Monaten des Darbens im Sommer 2006 wieder in das Licht der Zweitklassigkeit führen sollte. 

Und dieses Licht erstrahlt in der Rosenau seitdem in der Tat sehr hell, denn mit dem rechtzeitig nach dem Aufstieg dazugeholten ehemaligen Kölner Manager Andreas Rettig gelang es dem zuvor unter anderem in Österreich im Trainerberuf Praxis sammelnden Hörgl gleich in der Rückkehrspiel den FCA aus der Abstiegsregion fernzuhalten. Die Rolle, die Jos Luhukay mit dem SC Paderborn in der Spielzeit 2005/2006 einnahm, die des überraschend im oberen Mittelfeld streitenden Aufsteigers, gebührte im Vorjahr den gleich mit reichlich Profiroutine verstärkten Mannen aus der Fuggerstadt. Der Abwehr tat etwa Ex-Nationalspieler Hertzsch genauso gut wie es der ehemalige österreichische Torschützenkönig Lawaree dem Angriff und der marokkanische Nationalspieler Hdiouad dem Mittelfeld tat - lange, sehr lange durfte man sich sogar kleine Chancen auf den direkten Durchmarsch in die deutsche Beletage machen, ehe Punkteinbußen in Heimspielen im letzten Saisonabschnitt diese Hoffnungen beendeten.

Trotz des Kantererfolgs im Heimspiel gegen Wehen Wiesbaden (5:1), der Saisonstart in die neue Zweitligarunde bestätigt jedoch die Warner in dem durch den Verlauf der letzten Saison euphorisierten Umfeld des Klubs. Jene, die mit Verweis auf so viele Teams in all den letzten Jahren vor Saisonstart davon sprachen, dass das zweite Jahr in einer neuen Spielzeit vor allem deshalb das Schwerste ist, weil das die Debütspielzeit aufregend machende Neue mit der Zeit zur Routine wird. Und das, wo man eigentlich einzig den temporär auftrumpfenden Leo Haas aus dem Mittelfeld und den generös nach Düsseldorf verabschiedeten Toptorjäger Lawaree innerhalb des Erfolgskaders einbüßen musste und glaubte das Team mit dem wiederholten Zuzug von mehreren hinlänglich erfahrenen neuen Akteuren nunmehr auch in der Breite besser präpariert zu haben.

Die Defensive des FC Augsburg 

Im Vorjahr mit lediglich 32 Gegentoren in 34 Spielen noch die Basis für den erfolgreichen Saisonverlauf, entwickelte sich die Defensive des FCA in der neuen Saison nicht mehr so gleichförmig. Auch wenn die Verantwortlichen die sechs (!) Gegentreffer im ersten Heimspiel der Saison gegen den bayerischen Rivalen 1860 noch großflächig in die Verantwortung des Schiedsrichters stellten, der nach ihrer Auffassung durch krasse Fehlentscheidungen den Spielverlauf zu ihren Ungunsten beeinflusst hatte, die gegen Ende der Transferperiode getätigte Nachverpflichtung des aus Wolfsburg ausgeliehenen Innenverteidigers Uwe Möhrle zeigt, dass das Erfolgsduo Hörgl/Rettig aufgrund des Saisonstarts eben in der Abwehr noch Korrekturpotential sah. 

Vor Stammtorhüter Sven Neuhaus ballt sich dann auch die Profierfahrung des Kaders des FCA. Mehr versprochen hatte man sich zu Saisonstart dabei von dem ehemaligen tschechischen Nationalverteidiger Vaclav Drobny und auch von dem in der letzten Saison noch zuverlässigen Ingo Hertzsch, dessen einstiger Wechsel von Hamburg nach Leverkusen fast schon karrierebeendende Wirkung hatte und der, nach einem katastrophalen Abstiegsjahr im Trikot des 1. FC Kaiserslautern, noch in der letzten Saison so einen positiven Eindruck hinterlassen hatte. Nur einer der beiden Routiniers, Vaclav Drobny, stand bei der letzten Partie - einem Heimspiel gegen Wehen Wiesbaden - in der Startelf. Neben dem Osteuropäer verteidigte zum einen Neuzugang Möhrle und andererseits Sören Dreßler, einer der Konstanten der vergangenen Spielzeit, der in diesem Sommer lange auf der Verkaufsliste stand, am Ende aber doch verweilen durfte.
Die Besetzung der Ersatzbank bei dieser Partie, neben dem erwähnten Hertzsch nahmen dort der frühere Kölner Roland Benschneider (er hatte unlängst zwei Partien mit einer Rotsperre aus dem Saisondebütspiel pausieren müssen) und der ehemalige Stuttgarter Timo Wenzel mit seiner Erfahrung von knapp 100 Bundesligapartien Platz, unterstrich die faktische Tiefe der Fuggerstädter innerhalb dieses Mannschaftsteils. Dennoch werden auch an der Hennes-Weisweiler-Allee die meisten dieser erfahrenen Kräfte wieder allenfalls in Teilzeit von ihrem Trainer beschäftigt werden; nachdem man sich in den letzten Partien in einer Dreierformation hauptsächlich Gegentore aus ruhenden Bällen eingefangen und oftmals sonst recht stabil gewirkt hatte, erscheint die Rückkehr zu einer Viererformation vorerst unwahrscheinlich. 

Der Marokkaner Hdiouad im defensiven Mittelfeld trägt zu dieser Stabilität seinen Anteil bei, überhaupt muss man den vor einem Jahr aus der bulgarischen Liga hinzugeholten Afrikaner als einen interessanten Akteur im Augsburger Spiel skizzieren, der mit seiner unaufgeregten Spielweise wesentliche Auswirkungen auf das Spiel des südwestbayerischen Klubs hat und zuletzt vom gebürtigen Münchener Patrick Mölzl aus einer vergleichsweise tiefen Spielposition Unterstützung erhielt. Das seit der vergangenen Weltmeisterschaft salonfähige Spiel der Doppelsechs, die Berichterstatter werden es beim FCA wiederfinden.

Die Offensive des FC Augsburg  

In Ermangelung zweier Leistungsträger der Rückrunde, den längst erwähnten Lawaree und Haas, versuchen sich in der Offensivbewegung des FCA in dieser Saisonphase die als Ersatz und Ergänzung verpflichteten Spieler gerade entsprechend zu etablieren. Zu ihnen zählt der in Köln und Mainz in den letzten Jahren nie an seiner Grazer und in Teilen Stuttgarter Form herangekommen seiende Ungar Imre Szabics, als eine Art Lawaree-Ersatz, zu ihnen zählt der spielstarke Froylan Ledezma, der aus dem Mittelfeld kommend eher Haas vergessen machen soll, auf seiner letzten Station im österreichischen Rheindorf Altach einen gewisse Narzissmus sein Eigen nannte und in den ersten Wochen seiner Vertragslaufzeit in der Rosenau mit der für ihn neuen Liga so seine Schwierigkeiten zeigte. 

Da mit Benjamin Kern (rechts) und dem einstigen Dortmunder und vorübergehenden Nürnberger Lars Müller (links) die Außenpositionen vor der Abwehr eher tief besetzt sind und ja ohnehin zuletzt mit einer Doppelsechs um Hdiouad agiert worden war, blieb rein von der ohnehin ja geduldigen Papierform nur noch eine weitere der elf Planstellen für die Stammformation einem Offensivspieler vorbehalten. Gegen Wehen füllte diese Rolle der im Sommer vom Regionalligisten Dynamo Dresden hinzugekommene Marco Vorbeck aus, der neben Szabics zweite Spitze spielte und ebenso wie dieser mit einem Treffer und einer Torvorlage an dem klaren Heimerfolg des FCA seinen Anteil reklamierte.
Wie sein derzeitiger Sturmpartner war der Ex-Dresdener in seinen letzten Profijahren kaum wirklich gefährlich vor des Gegners Gehäuse. In Rostock unter Rostocks damaligem Trainer Armin Veh einstmals gar vom ohnehin bematschten Boulevard als „Vorbeckham" (!?!) gepriesen (nachdem er bei seinem Bundesligadebüt gleich einen seiner unter dem Strich lediglich sechs Erstligatreffer zu erzielen gewusst hatte), unterlief er schon unter Veh-Nachfolger Schlünz recht kategorisch derartig hoch angesetzte Meßlatten und war auch 2005/2006 nach seinem Abschied aus Rostock beim Zweitligaabsteiger Dynamo Dresden nicht der Goalgetter, zu dem er für die Sachsen zwischenzeitlich mit immerhin 10 Saisontoren in der dritten Liga zu avancieren schien.

Dem Stürmertypus des Marco Vorbeck ähnlich ist „Momo" Diabang, der über Bochum und Offenbach schon letztes Jahr seinen Weg in die Rosenau gefunden hat und auch hier weiter der Form hinterherläuft, die er für Arminia Bielefeld in der Spielzeit 2002/2003 hatte. Der gewandte Senegalese hatte sich damals beim Erstligaabsteiger mit immerhin zehn Saisontoren (drei davon gegen die Auswärtsborussia Ewald Lienens) Huldigungen erwirkt, die er schon in der Folgespielzeit in Bochum nicht mehr zu wiederholen schaffte und an die er allenfalls während seiner Halbsaison in Offenbach ansatzweise anknüpfen konnte. Doch nach dem Kickers mit ihm den Zweitligaklassenerhalt geschafft hatten, kehrte er auch ihnen den Rücken zu und laborierte einen Gutteil seiner ersten Augsburger Spielzeit an einem schwerwiegendem Sehnenriss. Auch deswegen verpflichtete der FCA im vergangenen Winter vom FC St. Pauli den seit den letzten Pokalerfolgen der Millentorelf in den zurückliegenden Spielzeiten medial gehypten Esslinger Felix Luz, der seinerseits eher dem Typus Szabics entspricht und ähnlich diesem ebenso noch nach seiner Bestimmung vor dem Tor fahndet.

Schiedsrichter 

Dreimal war Schiedsrichter Thomas Frank in der vergangenen Saison aktiv an einem Borussenspiel beteiligt, doch bei den Begegnungen am 12., 20. und 28. Spieltag war der hochaufgeschossene Glatzkopf von Eintracht Hannover jeweils als Schiedsrichterassistent von Florian Meyer mit von der Partie. Somit ist das Match gegen den FC Augsburg das erste Spiel, dass der Niedersachse als Hauptverantwortlicher leiten wird. Dass er dazu imstande sein sollte, diesen Beweis tritt er dauerhaft seit 1999 in der zweiten Fußball-Bundesliga an. Zuletzt regelte er am 2. Spieltag den Ablauf der Partie zwischen dem SC Freiburg und dem SC Paderborn (1:0), in der er den Gastgebern nach einem Foulspiel an ihrem Stürmer Sanou einen (verwandelten) Strassstoß zuerkannte. 

Bilanz 

Wie schon am Montag zwischen dem FC Erzgebirge Aue und der Borussia ist es zwischen dem FC Augsburg und der Borussia das erste Pflichtspiel. Beide Klubs traten bislang noch nicht gegeneinander an.

Aufstellungen 

Borussia: Heimeroth - Levels, Brouwers, Gohouri, Voigt - Ndjeng, Paauwe, Rösler, Marin - Friend, Neuville.
Ersatz: Gospodarek, Bøgelund, Compper, Polanski, van den Bergh, Svärd, Baumjohann, Touma, Coulibaly, Rafael.
Es fehlt
: Colautti, Daems, Schachten (alle Rehabilitation), Fleßers (U23)

Augsburg: Neuhaus - Möhrle, Drobný, Dreßler - Hdiouad, Mölzl - Kern, Ledezma, L. Müller - Szabics (Diabang), Vorbeck
Ersatz: Pentke, Hertzsch, Wenzel, Benschneider, Hlinka, Strauß, Diabang.
Es fehlt
: Miletic, Pircher, Becker, da Costa (alle Rehabilitation), Luz, Lehner (beide verletzt)

Schiedsrichter: Thomas Frank (Hannover)
Assistenten
: Ralf Viktora, Manuel Kunzmann

SEITENWAHL-Meinung 

Thomas Zocher
: Hat man ein Ziel erreicht, ist es mitunter nicht leicht sich gleich dem nächsten zu widmen. So geht es der Borussia in der Partie gegen die beachtenswerten Augsburger auch. Ihr gelingt es schließlich markant mit einem 1:0-Erfolg zu zeigen, dass Aue Aue war und Augsburg Augsburg ist.

Hans-Jürgen Görler: Au, au, au - drei Tore gegen Aue, drei Tore gegen Augsburg. Und dann ist der Borussia mit etwas Glück doch tatsächlich für fast 48 Stunden ein Platz an der Sonne sicher. Nach dem 3:1 gegen das Team von Rainer Hörgl werden viele Borussenfans Gefühle wiederentdecken, die sie lange vermisst haben.

Michael Heinen: Der Aufwärtstrend bei Borussia hält an. In einem gutklassigen Spiel besiegt man den ordentlich mitspielenden Gast aus Augsburg mit 2:1 und setzt sich endlich im oberen Drittel der Tabelle fest. Nach 3 Siegen in Folge ist das Umfeld euphorisiert. Zum Aufstieg ist es aber weiterhin ein weiter Weg.

Mike Lukanz: Zwei Siege in Folge mit insgesamt 5 Toren, dazu sowohl kämpferisch als auch spielerisch überzeugt, die Presse geht auf Schmusekurs. Ungewohnte Zustände in Mönchengladbach, die nach dem Spiel gegen Augsburg nicht nur aufrechterhalten, sondern in ihrer Ausprägung eher stärker werden. Bei allem nötigen Respekt für den Gegner, aber Borussia ist gut drauf, hat ein Heimspiel und die bessere Mannschaft: 3:1 für uns.

Christoph Clausen: Einfach mal nachlegen, warum denn nicht? Nach Borussias 3:1-Erfolg fährt es sich gleich umso leichter zum nächsten Auswärtsspiel.

Christian Heimanns: Der schwer erkämpfte Sieg in Aue hat hoffentlich Blockaden gelöst. Genug, um der Mannschaft Sicherheit zu geben, die Fans zum anfeuern anzufeuern und um Augsburg mit einem 2:0 für Borussia wieder nach Hause zu schicken.

Der FC Augsburg im Internet: http://www.fcaugsburg.de/, http://supporters-augsburg.fca07.de/ ,
Der Gegner im SEITENWAHL-Zweitligacheck: FC Augsburg

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