FC St. PauliEs war einer dieser Momente, in denen ein schon an sich nicht übermäßig intelligenter Gag durch explizite Erläuterung der Pointe besonders nervt. Der Kommentator hatte auf die stete Steigerung der Gladbacher Torproduktion in den letzten fünf Spielen hingewiesen - erst kein Treffer, dann einer, dann zwei, dann drei, dann vier - und suggestiv gefragt, wie das wohl weiter gehen würde. Den verbalen Querschläger aufnehmend, hielt es die Moderatorin im Studio für nötig, laut auszurechnen, was das für das Spiel am Millerntor bedeuten müsste. Nach derselben Logik müsste der SC Paderborn allein am letzten Spieltag 32 Gegentreffer kassieren - eine Prognose, die auch nicht viel unwahrscheinlicher wäre als die von den fünf Gladbacher Toren am Millerntor. Nach den bisherigen Leistungen zu urteilen, wartet dort nämlich der bisher stärkste Gegner dieser Spielzeit.


Borussia


Drei Siege in Folge, gleich mehrere Stürmertore pro Spiel, weitere Torchancen en masse, eine Mannschaft, die sich auch von völlig unnötigen Gegentoren nicht beirren lässt und die keine „Ein Teams"-Shirts nötig hat, um Teamgeist vorzuleben: Es gäbe schon einige Gründe, um sich zur Euphorie verführen zu lassen. Dennoch bleibt abzuwarten, wie die nicht immer sattelfeste Defensive sich gegen stärkere Gegner behauptet und ob man sich dort einen so fahrlässigen Umgang mit den eigenen Tormöglichkeiten noch wird leisten können.

Borussias Defensive

Seitdem Jos Luhukay die Rotation ausgerufen hat - und angesichts der Größe und Leistungsdichte des Kaders wohl auch ausrufen musste - kommen Prognosen über mögliche Aufstellungen der Kaffeesatzleserei gleich. Vor dem Hintergrund der letzten Spiele darf man wohl annehmen, dass Christofer Heimeroth und Roel Brouwers ihre Plätze vorerst sicher haben, auch wenn am Freitag der Keeper beim ersten Gegentor und der Innenverteidiger bei Vorbecks Großchance böse patzten. Tobias Levels leistete sich diesmal eine schwächere Partie, dennoch käme es überraschend, wenn statt seiner Kasper Bøgelund zum Einsatz käme. Kein Weg vorbei führt derzeit an Alexander Voigt, der nicht nur kämpferisch überragt, sondern immer mehr auch zu einem der Motoren des Offensivspiels wird.

Spannend wird die Frage nach Brouwers Partner in der Innenverteidigung. Gegen St. Paulis ungemein variables Offensivspiel wären Spieler mit Übersicht und Gedankenschnelle hilfreich, und das könnte dafür sprechen, wie in Aue wieder Patrick Paauwe nach hinten zu ziehen. Andererseits lieferte die Niederländer am Freitag im defensiven Mittelfeld eine bärenstarke Leistung ab. Eine Alternative wäre Filip Daems, aber das Risiko, den Belgier nach einjähriger Verletzungspause ohne Punktspielpraxis gleich in die Startelf zu befördern, wird Luhukay schwerlich eingehen.

Steht Paauwe für die Sechserposition nicht zur Verfügung, dürfte dort die Entscheidung zwischen Sebastian Svärd und Eugen Polanski fallen, der nach seiner Einwechslung am Freitag endlich einmal wieder andeutete, warum sich namhafte Vereine für ihn interessieren.

Borussias Offensive

Marko Marin eine Pause zu gönnen, ist das eine, ihn im dritten Spiel in Folge draußen zu lassen, wäre dagegen schwer zu vermitteln. Andererseits hat sich Marcel Ndjeng vorerst unverzichtbar gemacht, und eine Aufstellung mit Marin und Ndjeng gemeinsam könnte Luhukay am Millerntor zu offensiv erscheinen. Denkbar also, dass Svärd oder Polanski auf einer der Halbpositionen zum Einsatz kommen. Dann müsste entweder Marin weiter zusehen oder Rösler bekäme eine Auszeit, so dass Ndjeng wieder hinter den Spitzen spielen würde. Coulibaly, Baumjohann und Lamidi sind momentan wohl keine Optionen für die Startelf. Mittelfristig erwächst aus der Größe und Leistungsdichte des Kaders ein Luxusproblem, insbesondere wenn ein Sharbel Touma seinen Trainingsrückstand aufgeholt hat.

Das könnte auch im Sturm gelten, sobald Roberto Colautti endlich wieder mehr Zeit auf dem Trainingsplatz als in der Arztpraxis verbringt. Oliver Neuville beeindruckt mit nachgerade unheimlicher Effektivität. Rob Friend vergibt zwar noch zu viele Großchancen, ist aber dennoch für das eine oder andere Tor gut und arbeitet eminent viel für die Mannschaft. Nando Rafael schließlich, von vielen schon abgeschrieben, behielt bei zwei Kontern die Nerven und hatte nur beim ersten Pech, als der Herr mit der Fahne eine Abseitsstellung gesehen haben wollte.

Der Gegner aus St. Pauli

So was hört die Generation Praktikum doch gern. Als „eifrig und wissbegierig" lobte der Chef den neuen Praktikanten, den man gleich „voll" habe einbinden können. Der gab das Kompliment artig zurück: „Super-engagiert und professionell" sei der Chef, da werde er sich „viel abgucken" können. Auch privat, so waren sich beide einig, liege man auf „einer Wellenlänge" und wolle gern „mal ein Bier" miteinander trinken. Das sollte zu organisieren sein, denn St. Paulis Cheftrainer praktiziert derzeit bei sich selbst. Es ist dies eine weitere Posse in der an bürokratischen Kuriositäten nicht eben armen Historie des DFB. Vor der Saison hatte man sich von den großzügigen Ausnahmeregelungen der Vergangenheit abgewandt und entschieden, dass fortan im Profifußball ausschließlich der ein Team trainieren darf, der eine entsprechende Lizenz besitzt oder zeitnah erwerben kann. Für St. Paulis Aufstiegstrainer Holger Stanislawski galt das nicht, weshalb sich die Hamburger eine Kombi-Lösung mit dem offiziell zum Chef beförderten André Trulsen bastelten. Während Stanislawski erstmal mit der B-Lizenz beginnt, absolviert Trulsen, bereits A-Lizenz-Inhaber, in Köln die Fußballlehrerausbildung. Das dabei vorgesehene Praktikum wurde ihm zwar nicht erlassen (da könnte ja jeder kommen), netterweise darf er es aber beim eigenen Club absolvieren.

Mit Holger Stanislawski ist Trulsen zwar nicht ganz so intim verbandelt wie mit seinem Praktikanten; zumindest wohnen die beiden noch nicht zusammen. Ansonsten aber ist das enge Verständnis zwischen beiden Trainern - offiziell Chef und Assistent, faktisch wohl gleichberechtigte Partner - sicher einer der Gründe dafür, warum der FC St. Pauli so stark in diese Saison gestartet ist. Im Pokal Bayer Leverkusen auszuschalten und dann in der zweiten Liga die Hälfte der ersten sechs Spiele zu gewinnen, das wäre für einen Aufsteiger mit einem gesamten Transfervolumen von 150.000 Euro schon respektabel genug. Aber selbst gegen den 1. FC Köln, Greuther Fürth und 1860 München waren die Hamburger jeweils mindestens ebenbürtig und die Niederlagen unglücklich. Wenn man das ‚Wir sind doch nur ein Aufsteiger‘-Denken aus den Köpfen bekomme, könne das eine große Saison werden, hatte Holger Stanislawski angekündigt, und die bisherigen Partien haben ihm gute Argumente geliefert.

St. Paulis Defensive

Es spricht für gewisse Fähigkeit zur Selbstironie, wenn auf der eigenen clubeigenen Homepage der Spitzname des Torwarts mit „Prinz Valium" angegeben ist. Gerecht wurde ihm Patrick Borger vor allem bei der überaus unglücklichen 1:2-Niederlage gegen Greuther Fürth, als er einem langen Ball derart sediert begegnete, dass dies den Fürthern in letzter Minute den Siegtreffer ermöglichte. Auch beim nächsten Spiel, einem Sieg gegen Offenbach, wirkte Borger beim zwischenzeitlichen Ausgleich desorientiert. Vorerst aber hält das Trainerteam an dem Keeper fest, der seine Stärken auf der Linie, Schwächen aber in der Strafraumbeherrschung hat. In München war Borger an beiden Gegentoren schuldlos. Erster Konkurrent wäre der im letzten Jahr aus Ahlen verpflichtete Timo Reus, vorher lange zweiter Mann beim SC Freiburg.

So sehr das Trainerteam in der Offensive rotiert, so sehr setzt es in der Defensive auf Kontinuität. Das hängt teils mit dem Mangel an Alternativen zusammen, teils damit, dass man auf einen eingespielten Abwehrverbund zurückgreifen kann, der in der vergangenen Regionalligasaison die mit Abstand wenigsten Gegentore der Liga zuließ. Einzige Variable ist die Position des linken Gliedes in der Viererkette, wo teils der aus Mainz zurückgekehrte Ralph Gunesch, teils Ian Paul Joy zum Einsatz kamen. Gunesch gilt dabei als die offensivstärkere, defensiv aber verwundbarere Variante. Florian Lechner, Stammkraft der letzten Saison, fällt mit Wadenbeinbruch längerfristig aus. Rechts hinten ist Carsten Rothenbach gesetzt. In der Innenverteidigung leben Marcel Eger und der kopfballstarke, aber nicht übermäßig schnelle Fabio Morena in erster Linie von ihrer Zweikampfstärke. In der Spieleröffnung sind beide nicht herausragend und durch konsequentes Pressing durchaus in Schwierigkeiten zu bringen.

Vor der Abwehr setzt St. Pauli auf einen Doppelsechser, gebildet aus Thomas Meggle und Fabian Boll. Den einstigen Zehner Meggle ins defensive Mittelfeld zurückzuziehen, war einer der Geniestreiche Stanislawskis in der vergangenen Regionalligasaison. Meggle hatte hinter den Spitzen vor allem in der Bundesligasaison 01/02 für Furore gesorgt, nicht allein wegen seiner zehn Treffer. Nach dem Wechsel zu Hansa Rostock aber konnte er an diese exzellenten Leistungen nie mehr wirklich anknüpfen. Auf seiner neuen Position dagegen ist er für St. Pauli durch seine Erfahrung und Übersicht immens wichtig. Befreit vom Druck, ständig den genialen Pass spielen zu müssen, ist Meggle immer mal wieder für ein Zuspiel dieser Kategorie gut. Wie besonders beim Siegtreffer in Jena zu besichtigen war, gilt dies inzwischen auch Fabian Boll. Lange ein Spieler des Typs Markus Hausweiler, legte Boll in letzter Zeit auch spielerisch zu. Neben dem Assist in Jena bereitete Boll in dieser Saison bereits zwei weitere Treffer vor.

St. Paulis Offensive

Traditionell ernteten am Millerntor oft aufopferungsvoll kämpfende, spielerisch aber limitierte Fußballer Respekt. In seiner aktiven Zeit war Holger Stanislawski einer der Prototypen des „Gras fressen und lange Bälle nach vorne schaufeln"-Stils, weshalb es umso bemerkenswerter ist, dass gerade er als Trainer ausdrücklich damit bricht. Das von Stanislawski immer wieder geforderte variable und kreative Offensivspiel demonstrierten die Paulianer in dieser Saison gerade auch gegen Spitzenteams der zweiten Liga.

Dabei waren Personal und taktische Ausrichtung durchaus variabel. In den ersten drei Partien lief St. Pauli mit einer einzigen nominellen Spitze auf (erst Ahmet Kuru, dann René Schnitzler) und dahinter mit einer offensiven Dreierreihe, die in verschiedenen Kombinationen aus dem Quartett Timo Schultz, Björn Brunnemann, Charles Takyi und Filip Trojan besetzt wurde. Ein 4-2-3-1-System also, aber wie wenig solche Zahlenspiele darüber aussagen, was auf dem Platz tatsächlich passiert, war in den folgenden Spielen zu begutachten. Je nach Betrachtungsweise spielt St. Pauli inzwischen nämlich mit gar keiner, mit zwei oder mit vier Spitzen. In Fürth agierten Alexander Ludwig und Marvin Braun - beide von Hause aus eher Mittelfeldspieler - zwar weiter vorgezogen, rochierten aber permanent mit den dahinter postierten Takyi und Trojan, sehr zur Verwirrung der gegnerischen Abwehr. Gegen Offenbach stand dann ein gelernter Stürmer im engeren Sinne (Schnitzler) in der Startelf, um in München wieder durch einen Mittelfeldspieler (Brunnemann) ersetzt zu werden.

Verletzungsbedingt passen musste in den letzten beiden Partien Charles Takyi. Dem 22-jährige war schon beim Hamburger SV großes Talent attestiert worden, wie schon bei Schalke 04 hatte er sich aber in der Bundesliga nicht durchsetzen können. Nach seinem Wechsel ans Millerntor im letzten Jahr schwang er sich dort zur spielerischen Zentralfigur auf, und da sein Vertrag am Saisonende ausläuft, mehren sich die Stimmen, Takyi werde über diese Spielzeit hinaus nicht zu halten sein. Ob er am Dienstag wieder einsatzfähig ist, wird sich erst kurzfristig entscheiden. Ausgehen kann man dagegen vom Einsatz Marvin Brauns und Alexander Ludwigs. Braun, schon in der letzten Regionalligasaison achtmal als Torschütze erfolgreich, führt mit drei Treffern derzeit St. Paulis Torjägerliste an. Ludwig, der in der letzten Regionalligasaison elf Treffer für Dynamo Dresden erzielte, war beim 3:1 gegen Offenbach an allen drei Toren beteiligt und auch in München einer der großen Aktivposten der Pauli-Offensive.

Da Trojan mit Bänderriss im Knie noch ausfällt, streiten sich Schnitzler, Brunnemann und Schultz um die verbleibenden Plätze. Schnitzler, der das Gladbach Angebot über einen Profivertrag bekanntlich ablehnte, konnte im neuen Dress durchaus überzeugen, sich bislang aber noch nicht fest in die Mannschaft spielen. Seinem Siegtor gegen Jena hätte er in München beinahe mindestens einen weiteren Treffer folgen lassen, wurde aber zu Unrecht wegen vermeintlichem Abseits zurückgepfiffen. Brunnemann, vor der Saison aus Erfurt verpflichtet, ist am Millerntor schnell zum Publikumsliebling avanciert; mit seiner kampfbetonten, technisch aber limitierten Spielweise vertritt er den Stil, den Stanislawski eigentlich hinter sich lassen möchte. Schultz dagegen wurde vom Trainer unlängst als einer von drei Paulianern geadelt, die sich vor niemandem sonst in der zweiten Liga verstecken müssten (die anderen beiden waren Meggle und Ludwig). Diese Lobeshymnen konnte der 30-jährige, der in dieser Saison zum ersten Mal Spiele in einer Profiliga bestreitet, bisher nur bedingt bestätigen.

Allenfalls als Joker schließlich dürften Florian Bruns oder Ahmet Kuru zum Einsatz kommen. Bruns wurde bislang nur in der Schlussphase eingewechselt, insbesondere wenn es Zeit zu gewinnen galt. Kuru, im Jahr 2005 mit 24 Toren für Eintracht Braunschweig Torschützenkönig der Regionalliga Nord, war zu Jahresbeginn nach Hamburg gewechselt, konnte die in ihn gesetzten großen Hoffnungen aber bislang nicht erfüllen.

Schiedsrichter

stand bei Redaktionsschluss noch nicht fest.

Bilanz

Zweimal trat die Borussia als Zweitligist am Millerntor an, zweimal siegte sie, zweimal blieb sie ohne Gegentor, zweimal traf sie selbst zweimal, zweimal war der Sieg richtungsweisend. Im September 1999 - die frisch abgestiegene Borussia hatte die ersten vier Zweitligabegegnungen allesamt verloren und reiste als Tabellenletzter nach Hamburg - schoss Marcel Ketelaer sein Team mit zwei Toren zum ersten 2:0, das die Wende zum Besseren einleitete: Aus den nächsten drei Spielen holten die Borussen damals sieben Punkte. Im März 2001 sicherten Peter van Houdt und Bernd Korzynietz das zweite 2:0, das für die Borussia eine Vorentscheidung im Aufstiegskampf war. St. Pauli machte es spannender, begleitete Hans Meyers Team aber am Ende der Saison ins Oberhaus. In der Bundesliga kam es zu sieben weiteren Pauli-Heimspielen gegen Gladbach, von denen die Borussia drei gewann und dreimal remisierte, jedes Mal mit 1:1. Den einzigen Sieg für die Gastgeber gab es im Dezember 1989, als Hans-Jörg Criens zwar André Golkes Führungstor egalisierte, Ivo Knoflicek aber nach einer Stunde den 2:1-Siegtreffer erzielte.

Aufstellungen

FC St. Pauli: Borger - Rothenbach, Eger, Morena, Joy - Boll, Meggle - Brunnemann, Schultz, Ludwig, Braun.
Ersatz: Reus, Gunesch, Kalla, Opoku-Karikari, Sall, Bourgault, Bruns, Prokoph.
Es fehlen: Lechner, Trojan, Takyi, Sako (alle verletzt).

Borussia: Heimeroth - Levels, Paauwe, Brouwers, Voigt - Svärd - Ndjeng, Marin - Rösler - Friend, Neuville.
Ersatz: Gospodarek, Compper, Gohouri, Daems, Bøgelund, Schachten, Polanski, Fleßers, Baumjohann, Coulibaly, Touma, van den Bergh, Rafael, Lamidi.
Es fehlt:Colautti (verletzt).
 
Schiedsrichter: Dr. Felix Brych (München)
Assistenten: Walter Hofmann, Markus Pflaum
 
SEITENWAHL-Meinung

Christoph Clausen:Nach einem packenden, streckenweise mitreißenden Spiel trennen sich St. Pauli und Borussia Mönchengladbach mit 2:2.

Thomas Zocher: Zurückschlagen, das kann die Borussia. Die Konzentration sogleich zu behalten, damit hat sie bisher ein Problem gehabt. Hält das an, wird sie am Millerntor bei einem zu respektierenden Aufsteiger mit leeren Händen vom Platz gehen. Allerdings hat die Mannschaft zuletzt bewiesen, dass sie schon Tugenden hat und weiter Tugenden entwickeln will. Deshalb erreicht sie auch ein 1:1 in diesem Spiel.

Michael Heinen: Die Zeit der Hasenfüßigkeit ist vorbei. Borussia ist in einem Lauf und den kannst selbst der gut spielende und überragend kämpfende FC St. Pauli nicht bremsen. Es wird ein hitziges Klassespiel, das sehr eng zugehen wird. Und erstmals gewinnt Borussia ein Spiel tatsächlich mal glücklich. Aber dennoch gewinnen wir am Ende mit 2:1, wobei es von den Chancen her 4:4 hätte ausgehen müssen.

Mike Lukanz: Herrje, drei Siege in Folge, und es geht jetzt Schlag auf Schlag weiter. Euphorie im Rücken, zwei für die Fans reizvolle Partien vor der Brust. Ist die Offensive nun so stark, um die defensiven Patzer immer und immer wieder zu retten? Oder waren die Gegentreffer in Aue und gegen Augsburg nur Ausrutscher? Borussia spielt zurzeit insgesamt zu dominant, daran wird auch St. Pauli nichts ändern. So gewinnt man im Stile einer Spitzenmannschaft und souverän mit 2:0.

Christian Heimanns: Es ist zwar riskant, aber ich will auch endlich mal einen Auswärtssieg tippen. Wann kam man schon mal zuletzt dazu. Noch schöner wäre es natürlich, wenn der Tipp auch noch eintrifft, aber Borussias Form im Sturm kann auch ein Spiel in St. Pauli mit 1:2 für uns entscheiden, wenn die Mannschaft im Kampf dagegenhält.

Hans-Jürgen Görler: Drei Siege in Folge, erst zwei, dann drei, dann vier Treffer - als Borussenfan hat man derzeit eigentlich Grund zum Jubeln, aber die Zeit des zweiten sportlichen Niedergangs schmerzt noch zu sehr. Und die bitteren Erfahrungen lassen eine rundum optimistische Sichtweise einfach noch nicht zu, sodass die Hoffnung auf einen erneuten Auswärtssieg eher gering ist. Mit einem 1:1 am Millerntor können wir jedoch gut leben.


Der Gegner im Internet: www.fcstpauli.com
Der Gegner im Zweitligacheck: FC St. Pauli

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