Betrachtet man den nächsten Gegner der Borussia, so fallen erstaunliche Parallelen zwischen dem „Liga-Krösus“ und dem vermeintlich kleinem Klub aus Aue auf. Beide Vereine vollzogen zu Beginn der Saison einen großen personellen Schnitt. Beide hatten daraufhin zu Beginn der Saison mit Schwierigkeiten zu kämpfen. Und beide veränderten nach einem unbefriedigenden Auftakt ihr Spielsystem von 4-3-3 auf 4-4-2. Doch damit enden schon die Gemeinsamkeiten. Während die Fohlenelf nach der Niederlage in Mainz eine hervorragende Hinrunde spielte, steht Erzgebirge Aue mitten im Abstiegskampf. Und das zum ersten Mal seit dem Aufstieg 2004.

Nun trifft man sich am Freitag erstmals im Borussenpark und die Voraussetzungen könnten unterschiedlicher kaum sein. Während es für die Borussia in dem Spiel darum geht, den trügerisch komfortablen Vorsprung der Hinrunde nicht vollends zu verspielen und die eigene Sicherheit wiederzugewinnen, geht es für Aue um die nackte Existenz. 

Mit Erzgebirge Aue kommt der vermeintlich dankbarste Gegner nach Mönchengladbach, hat man doch von den letzten 18 Auswärtsspielen 17! verloren. Aue stellt damit das auswärtsschwächste Team des deutschen Profifußballs und hätte man nicht am vierten Spieltag 1:0 in Paderborn gewonnen, ständen auswärts ganze null Punkte auf der Habenseite. Häme hierüber ist nun grade in Mönchengladbach fehl am Platz, ist es doch noch nicht solange her, dass man sich am Niederrhein als Auswärtsdeppen der Nation fühlte. 
 

Anders betrachtet könnte aber heute auch der vielleicht undankbarste Gegner in den Borussen-Park kommen. Denn alles andere als ein Heimsieg wäre eine Riesenenttäuschung. Wie schwer sich die Borussia mit solchen Vorschußlorbeeren tut, zeigte sie zuletzt gegen Paderborn und Kaiserslautern. Aue ist verunsichert, aber kampfstark, angeschlagen, aber eben noch nicht erlegt. Und man kommt mit einem 6:0 gegen Paderborn im Gepäck, das neuen Mut macht, während die Gladbacher nun bereits seit 5 Spielen ohne Sieg sind.
 

Borussias Defensive
 

Über viele Positionen kann man diskutieren, die Diskussion um die Torhüterposition ist davon die unnötigste. Sicherlich strahlt Heimeroth nicht die Souveränität aus, die sich manche Fans wünschen, doch war er auch am vergangenen Wochenende an beiden Treffern gänzlich schuldlos. Diskutieren möchte man da eher über Tobias Levels, doch scheint zur Zeit Kaspar Bögelund keine ernsthafte Alternative darzustellen. Interessanter erscheinen da eher die übrigen Defensivpositionen. Während Brouwers sehnsüchtig in der Innenverteidigung zurückerwartet wurde, spielte Steve Gohouri als zweiter Innenverteidiger in den letzten Partien auffällig stark. Es wäre daher verwunderlich, wenn er nicht in der Startelf auflaufen würde. Falls die Borussia gegen Aue mit einem Doppel-Sechser spielt, sind auf diesen Positionen Pauwee und Daems die wahrscheinlichsten Optionen, was wiederum bedeuten würde, dass Alexander Voigt mangels ernsthafter Alternative auf der linken Verteidigerposition zu finden wäre.
 

Wahrscheinlicher erscheint aber die Variante, eine defensive Mittelfeldposition zugunsten einer offensiven aufzugeben, um den Druck auf Aue zu erhöhen. Da Pauwee im defensiven Mittelfeld zur Zeit kaum wegzudenken ist, spricht sehr viel dafür, dass es zum ersten mal in dieser Saison auf der linken Aussenverteidigerposition zu einem Wechsel kommt. So „abgezockt“ Alexander Voigt in der Hinrunde spielte, so sehr scheint er im Moment neben sich zu stehen. Eine Pause für ihn wäre daher nicht verwunderlich. Seine tollpatschige Aktion, die in Osnabrück zu einem Elfmeter gegen uns führte, spiegelt dabei nur sein momentan unglückliches Spiel wieder. Es wäre somit dann zu erwarten, dass Daems auf seine Lieblingsposition rücken würde.
 

Wenig Hoffnung auf einen Platz in der ersten Elf dürfen sich hingegen die restlichen Defensivspieler machen. Kleine konnte bisher nicht so nachhaltig überzeugen, dass dies eine Berücksichtigung für die Startelf rechtfertigen würde. Polanski scheint immer noch mehr mit sich selbst, als mit dem Gegner zu kämpfen. Sebastian Schachten wäre in der Anfangsformation eine echte Überraschung.
 

Borussias Offensive
 

Viel hängt von der Frage ab, ob Sascha Rösler wieder voll einsatzfähig ist. Da dies der Fall zu sein scheint, ist der Platz hinter den Spitzen ebenso vergeben wie Marcel Ndjeng auf der rechten Seite gesetzt sein dürfte. Somit ist die einzig wirklich interessante Frage, ob Coulibaly oder Marin die linke Mittelfeldposition von Beginn an besetzt. Der Mann aus Mali dürfte dabei einen Vorsprung aufweisen. Doch konnte auch er in der Rückrunde nicht völlig überzeugen. An seinem Einsatz gibt es nichts zu bemängeln, doch spielte er bisweilen etwas unglücklich und wirklich geniale Momente sind von ihm nicht zu erwarten. Marin merkt man hingegen seine Jugend noch deutlich an. Geniale Momente wechseln mit theatralischen Einlagen, in vielen Aktionen zeigt er sich noch zu ballverliebt. Trotz oder gerade wegen seiner Spielweise kann er jedoch ein belebendes Element im Gladbacher Spiel darstellen. Weniger Hoffnungen auf einen Einsatz von Beginn an können sich hingegen Polanski und Touma machen. Während der Schwede in Mönchengladbach einfach nicht anzukommen scheint, kommt Polanski zur Zeit nicht aus der Rolle eines Mittelfeld-Edeljokers hinaus.
 

Der Sturm stellt sich momentan von selbst auf. Rob Friend ist im Moment ebenso wenig wie Oliver Neuville wegzudenken. Wobei der deutsche Nationalspieler in den letzten Wochen seiner Form hinterherläuft und kaum Akzente im Spiel setzen kann. Trotzdem ist er aufgrund seiner Präsenz und Erfahrung kaum verzichtbar und es ist nur eine Frage der Zeit, wann er wieder ein Spiel entscheiden sollte. Nando Rafael konnte seine Chancen bisher nicht nutzen, so dass auch gegen Aue nur eine Jokerrolle wahrscheinlich ist. Für Lamidi wäre hingegen eine Einwechselung schon ein Erfolg.
 

Der Gegner aus Aue
 

Denkt der westdeutsche Fussballfan an DDR-Fussball, so fallen ihm in erster Linie Dynamo Ost-Berlin und Dynamo Dresden ein. Weniger bekannt dürfte hingegen sein, dass auch in Aue erfolgreicher Fussball gespielt wurde. Der heutige Gegner dominierte, wenn auch unter dem Beinamen Wismut, in den 50er-Jahren den DDR Fussball, als man 4x Meister, 2x Vizemeister und 1x Pokalsieger wurde. Doch das ist lange her und wie sehnsüchtig man vergangenem Glanz hinterher trauern kann, dürfte jedem Gladbachfan bewusst sein. Dennoch kann man mit Recht sagen, dass im Gegensatz zu den Hoffenheims und Wolfsburgs dieser Welt ein Traditionsverein an den Niederrhein kommt. 
 

Nach 4 recht erfolgreichen Jahren in der 2ten Bundesliga vollzog Aue zu Beginn dieser Saison einen radikalen Schnitt. Zehn Abgängen standen neun Zugänge gegenüber, welche größtenteils die Erwartungen nicht erfüllen konnten. Aue steht im fünften Jahr seiner Zweitligazugehörigkeit zum ersten Mal mitten im Abstiegskampf. Aus diesem Grund rüstete man im Winter, besonders in der Offensive, noch mal nach. 
 

Ebenso kam es auf dem Trainerstuhl zu einer Veränderung. Nach 8 ½ Jahren trat Gerd Schädlich vom Amt des Übungsleiters zurück, sein Nachfolger heißt Roland Seitz. Verändert scheint sich jedoch wenig zu haben. Auch in diesem Jahr spielt Aue nach der Devise: Zu Hause hui und auswärts pfui. Diesem Manko ist man sich auch in Aue bewusst. Da man mit Mainz, Freiburg, Köln und auch 1860 noch vier Aufstiegsaspiranten empfängt, wäre es fatal, sich auf die eigene Heimstärke zu verlassen. Auch auswärts muss gepunktet werden, will man den Klassenerhalt noch schaffen.
 

Aues Defensive
 

„Nürnberger Resteverwertung“ spottete man vor der Saison, als mit Paulus und Kos zwei ehemalige Nürnberger Verteidiger die Innenverteidigung von Aue festigen sollten. Beide konnten jedoch die in sie gesteckten Erwartungen nicht erfüllen. Folglich verloren zuerst Paulus und zu Beginn der Rückrunde schließlich auch Kos ihre Stammplätze im Auer Team. Eine der angenehmsten Überraschungen der Saison hingegen ist Norman Loose, der bislang eine gute Saison spielte und einen Platz in der Innenverteidigung sicher haben sollte. Ihm zur Seite steht der in der Winterpause von Slovan Liberec ausgeliehene Adam Petrous, der bislang durchwachsene Leistungen in den ersten Partien gezeigt hat, und sich dabei dem bewährten Auer Prinzip anschloss, daheim zu glänzen und auswärts zu enttäuschen. Die Viererkette wird komplettiert durch Fabian Müller auf der rechten und Hendrik Liebers auf der linken Seite. Fabian Müller rückte erstmals am siebten Spieltag in die Mannschaft, bedingt durch die Tatsache, dass es Loose von seiner ursprünglichen Stammposition in die Innenverteidigung zog. Hendrik Liebers lieferte sich über die gesamte Saison einen Zweikampf um die linke Verteidigerposition mit Rene Trehkopf, den in der Hinrunde eine Kreuzbandverletzung plagte. Sowohl für Müller als auch für Liebers gilt, dass sie solide, aber nicht herausragende Verteidiger sind. Da letzterer momentan an einer Zerrung des Kniescheibenbandes leidet, könnte Carsten Sträßer eine Alternative darstellen. Sträßer, der aus Unterhaching gekommen war, kam bisher nicht über den Status eines Ergänzungsspielers heraus.
 

Wahrscheinlich ist es, dass Aue in Gladbach eine Doppel-Sechs spielen wird. Unverzichtbar erscheint hier Jörg Emmerich, welcher am sechsten Spieltag eingewechselt wurde und seitdem nur ein Spiel verpasste. Er füllt die Rolle im defensiven Mittelfeld bisher glänzend aus und gehört zu den besseren Spielern in seinem Verein. Ihm zur Seite stehen könnte Marco Kurth, welcher seinen Platz im defensiven Mittelfeld zunächst an Emmerich verlor. Denkbar wäre hier auch der 20jährige Nicolas Feldhahn, der diese Saison Lehrgeld zahlen musste und durchwachsen spielte. In der Rückrunde reichte es für ihn lediglich zu zwei Einwechslungen. Wahrscheinlicher ist der Einsatz des Schweizers Dusan Pavlovic, welcher aber bisher nicht überzeugen konnte.
 

Das Tor hüten wird Axel Keller, der am neunten Spieltag bedingt durch die Schulterverletzung von Tomasz Bobel in die Mannschaft rückte. Keller ist ein solider Torhüter, bei dem allerdings Licht und Schatten ständig wechseln. Neuzugang Steffen Süßner sollte ihn aber nicht ersetzen können.
 

Aues Offensive
 

Wer 6:0 gewinnt, kann eigentlich nicht viel falsch gemacht haben. Doch egal, ob man in Mönchengladbach dass 4-3-3 System beibehält oder sich auf ein 4-4-2 zurückbesinnt: In der Offensive dürfte es zunächst zu keinen großen personellen Veränderungen kommen. Der in der Winterpause vom SC Pfullendorf ins Erzgebirge gewechselte Leandro nimmt im Falle eines 4-3-3 den Platz im offensiven Mittelfeld ein. Der Argentinier, ein Wunschspieler von Trainer Seitz, konnte sich bisher als Verstärkung präsentieren und dürfte seinen Platz in der ersten Elf in jedem Fall sicher haben. Ebenso sicher sollte Stürmer Adam Nemec in der Startelf sein. Der Slowake hat nahezu alle Spiele mitgemacht, auch wenn man seine Leistungen getrost als durchwachsen bezeichnen kann. Auf seinem Konto stehen 5 Tore und 6 Assist, womit er bereits der Top-Scorer seines Teams ist. Auf den Außenpositionen dürften sich rechts der wieder genesene Albaner Skerdilaid Curri und links der Neuzugang aus Karlsruhe, Sanibal Orahovac, wiederfinden. Beide spielten gegen Paderborn eine sehr starke Partie, so dass es verwunderlich wäre, sie nicht in der Startelf zu berücksichtigen. Dabei kann man bei beiden nicht behaupten, dass sie bis zum letzten Spiel Lust auf mehr gemacht hätten. Orahovac, der sich beim KSC nicht durchsetzen konnte, spielte auch die ersten Partien in Aue eher dürftig, bevor er gegen Paderborn zum Spieler des Tages avancierte. Curri ist ein in der Offensive vielseitig einsetzbarer Spieler, der sowohl im offensiven Mittelfeld, als auch im Sturm spielen kann. Allerdings ist er mit nur 2 Treffern aus 17 Spielen alles andere als eine Tormaschine. Seine erneute Berücksichtigung im Sturm hat er auch mehr dem Ausfall des bisher im Sturm gesetzten Jiri Kaufman zu verdanken. Der Tscheche, der im Hinspiel mit seinem Treffer die Auer Aufholjagd einleitete, laboriert an einem Bandscheibenvorfall und wird auch gegen Gladbach nicht zur Verfügung stehen. Hoffnung auf einen Einsatz im Sturm können sich zudem Fiete Sykora und Tomas Klinka, den zuletzt ein grippaler Infekt plagte, machen. Beide gehören jedoch zu den Spielern, die in der Saison enttäuschten, wobei besonders Klinka nicht annähernd an die gute letzte Saison, in der ihm neun Tore gelangen, anknüpfen konnte. Eine gute Ergänzung im Mittelfeld ist hingegen Tom Geißler. Der 22 jährige war einer der Lichtblicke der Hinrunde, bevor ihn mehrere Verletzungen zurückwarfen.
 

Bei einer Umstellung auf 4-4-2 würde Leandro seine Lieblingsposition auf der linken Seite einnehmen, Orahovac auf die rechte Seite rücken und Curri im Sturm neben Nemec seinen Platz finden.
 

Schiedsrichter
 

Grund zur Hoffnung für die Borussia, schließlich war die bis dato einzige Partie, in der der Thallichtenberger Christian Dingert in dieser Spielzeit die Borussia pfeifen musste, jene Partie gegen den VfL Osnabrück zu Anfang der Saison. Die Borussia gewann damals unter der Leitung des Diplom-Verwaltungswirts aus Rheinland-Pfalz mit 2:1 und brach zu einer Serie von 14 Partien auf, in denen sie ungeschlagen bleiben sollte. In vorigen Jahren sammelte Dingert seine ersten Erfahrungen im Profifußball als Schiedsrichterassistent in der 1. Bundesliga, dabei assistierte er in der vorigen Saison dem Landshuter Wolfgang Stark bei den Heimspielen gegen Arminia Bielefeld (1:0) und Hannover 96 (0:1), sowie beim Auswärtsspiel bei Bayer 04 Leverkusen (0:1).

Bilanz
 

Das Heimspiel gegen Aue stellt eine Premiere dar. Denn zum ersten Mal erfängt die Borussia den Gast aus dem Erzgebirge, nachdem man in der Hinrunde zum ersten Mal aufeinander traf. Die Fohlenelf gewann damals ein packendes Spiel mit 3:2 und kann mit Stolz darauf hinweisen, bisher die einzige Mannschaft gewesen zu sein, die diese Saison in Aue gewinnen konnte.
 

Aufstellungen
 

Borussia: Heimeroth – Levels, Gohouri, Brouwers, Daems – Paauwe -  Ndjeng, Coulibaly - Rösler – Friend, Neuville
Ersatz: Gospodarek, Bögelund, Kleine, Voigt, Schachten, Polanski, Touma, Baumjohann, Rafael, Lamidi, Fleßers , Svärd, van den Bergh
Es fehlt: Colautti (verletzt)

Erzgebirge Aue: Keller – Müller, Loose, Petrous, Liebers – Emmerich, Kurth – Orahovac, Leandro – Curri, Nemec
Ersatz: Süßner, Sträßer, Kos, Paulus, Feldhahn, Pavlovic, Geißler, Klinka, Sykora
Es fehlt: Kaufman (verletzt)

Schiedsrichter: Christian Dingert (Thallichtenberg)
Schiedsrichterassistenten: Alexander Schlutius, Florian Benedum

SEITENWAHL-Meinung

Thomas Haecki: Ich kann nicht erklären warum mir Aue sympathisch ist, aber ich wünsche ihnen wirklich den Klassenerhalt. Allerdings wird man erst nach dem Spiel in Gladbach damit anfangen können, die entsprechenden Punkte zu sammeln. Die Borussia zeigt wieder Freude am Spiel, bricht endgültig die Negativserie und gewinnt eine einseitige Partie, in der Aue zwar Kampfkraft aber keinen Spielwitz zeigt, deutlich mit 3:0.

Michael Heinen: Auch Schweinespiele müssen erst einmal gewonnen werden. Freitag ist es mal wieder Zeit für einen Dreier. Borussia besiegt Aue mit 3:1 und kann das Krisengerede vorerst zu den Akten legen.

Thomas Zocher: Wie interessant kann ein Ergebnis eigentlich sein, wenn es von echten Faktoren abhängt? Dankenswert, dass Erzgebirge Aue in der letzten Woche gegen Paderborn bewiesen hat, dass man sehr achtsam sein muss. Weniger dankenswert, wenn man kalkulieren muss, ob die Mannschaft zur Normalform bereit und der angesetzte Schiedsrichter von Formkrisen frei ist. Letztlich überwiegt die Auffassung, dass Borussia mit 3:1 gewinnen kann. 

Hans-Jürgen Görler: Irgendwann muss das Glück - oder die Einsicht in eigene Fehler - ja zurückkehren. Und deshalb wird sich die Borussia gegen Aue mit 2:0 durchsetzen. Und weiter geht es auf Platz 1 Richtung 1. Liga, vor der mir aufgrund der letzten Wochen allerdings langsam graut. 

Mike Lukanz: Neulich war zu lesen, dass ein Physiker (!) erforscht hat, dass Mannschaften, die viermal in Folge gewonnen haben, im fünften Spiel schlechter spielen, als sie es könnten. Aha. Nun, ohne den wissenschaftlichen Gegenbeweis liefern zu können, machen wir uns dieses Forschungsergebnis zu Nutze und sagen: nach vier sieglosen Spielen wird Gladbach sein Heimspiel gewinnen, und zwar mit 2:0. 

Christoph Clausen: Dass Borussia nach zwei Punkten aus vier Spielen immer noch die Tabelle anführt, ist ein mittelgroßes Fußballwunder. Ein Sieg gegen die auswärtsschwachen Auer könnte dabei helfen, die Krise mit nur leichten Schrammen zu überstehen. Andernfalls... Aber das malen wir uns lieber nicht aus und hoffen auf einen überzeugenden 3:0-Erfolg. 

Christian Heimanns:
Hier wird getippt, nicht geredet, und auf dem Platz gewonnen, nichts anderes: 2:0 für Borussia.

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