FC St. Pauli HamburgBorussia ist wieder „in der Spur“ war nach den beiden souveränen Siegen gegen Erzgebirge Aue und beim FC Augsburg vielfach zu lesen. In der Tat zeigte die Mannschaft wieder das Gesicht der Vorrunde. Borussia beherrschte die Gegner, zeigte die von Trainer Jos Luhukay geforderte Dominanz und geriet in keiner Phase wirklich in Gefahr. Gegen den auswärts in dieser Saison nicht eben furchterregend auftretenden FC St. Pauli erhoffen oder erwarten nicht wenige Anhänger nun noch eine Steigerung. Immer wieder ist die Hoffnung herauszuhören, im eigenen Stadion möge Borussia einen Gegner mal so richtig „niederspielen“ und einen entsprechend hohen Sieg landen. Das souveräne 3:0 im Hinspiel am Millerntor befeuert solche Phantasien noch.

So schön solche Gedankenspiele sind, sollte allen Fans aber geraten sein, sich an die Spiele zu erinnern, vor denen ähnliche Erwartungen kursierten. Gegen Jena und Paderborn entwickelten sich stattdessen die vor der Saison apostrophierten, aber naturgemäß wenig begeisternden „Schweinespiele", in denen Borussia sich ausgesprochen schwer tat und am Ende nur glücklich oder eben gar nicht als Sieger vom Platz ging. Nicht auszuschließen, dass am Sonntag eine ähnlich schwierige Aufgabe auf die Mannschaft von Jos Luhukay wartet, denn gerade kämpferisch können die Hamburger in dieser Saison durchaus überzeugen - zuletzt hatte die Mannschaft den Aufstiegsaspiranten 1860 München am Rande einer Niederlage.

Borussias Defensive

Gegen Aue und in Augsburg lief erstmals in dieser Saison in zwei aufeinander folgenden Spielen dasselbe Team auf - dank guter Leistung und ohne Verletzungen dürfte sich daran auch gegen St. Pauli nichts ändern. Im Tor darf man Christofer Heimeroth nach zuletzt guten Leistungen und zwei Zu-Null-Spielen wohl derzeit tatsächlich als unumstritten bezeichnen. Bei Jos Luhukay ist er das ohnehin.
Die Abwehrkette hatte der Trainer vor dem Aue-Spiel umgekrempelt - auf den Außenpositionen ersetzte er Tobias Levels durch Kasper Bögelund und Alexander Voigt durch Filip Daems. Bögelund zeigte in beiden Spielen nicht unbedingt, dass er besser als das Gladbacher Eigengewächs ist. Allerdings muss man ihm gegen Augsburg eine aufsteigende Tendenz bescheinigen, weswegen er wohl am Sonntag eine weitere Chance erhalten wird. Das gilt auch für Filip Daems. Der Belgier erledigte seine Aufgabe auf links ordentlich, ohne zu glänzen. Er ist im Vergleich mit Voigt sicher der begabtere Fußballer, seine Stärken im Spiel nach vorne konnte er in den beiden letzten Partien allerdings kaum zeigen. Das liegt wohl nicht zuletzt daran, dass er mit Marko Marin einen Spieler vor sich hatte, dem die Begabung und/oder die Begeisterung für die Defensivarbeit völlig abgeht. Schaltet Daems sich nach vorne ein, entsteht somit zwangsläufig auf seiner Seite eine Lücke.
Die Innenverteidigung bilden gegen St. Pauli wie in den letzten Partien Roel Brouwers und Steve Gohouri. Die schon zu Saisonbeginn gesetzte Formation hat sich erneut etabliert. Beide lieferten zuletzt sehr solide Spiele ab, wobei vor allem die Entwicklung von Gohouri als erfreulich zu bezeichnen ist. Die vormals sein Spiel charakterisierenden Aussetzer, die schon sprichwörtlichen „Gohouri-Böcke", kommen nicht mehr vor. Der Ivorer ist ein Vorbild an Einsatz und zeigt durchaus auch Talent in der Spieleröffnung. Seine Kopfballstärke bei Standards vor dem gegnerischen Tor konnte er bisher leider noch nicht ausspielen. Bei Ecken einen Spieler seines Schlages auch mal vorne drin zu haben, könnte sich aber noch als segensreich erweisen. Für den Fall, dass Gohouris Trainingsverletzung (Innenbanddehnung im Knie) wider Erwarten bis Sonntag nicht ausgeheilt ist, könnte entweder Thomas Kleine dessen Platz einnehmen, oder Jos Luhukay zieht, wie schon oft in dieser Saison, Filip Daems nach innen, Alexander Voigt würde dann auf die linke Verteidigerposition zurückkehren.
Im defensiven Mittelfeld hat Patrick Paauwe sein kleines Leistungstief, das bezeichnenderweise mit dem Leistungs- bzw. Ergebnistief der kompletten Mannschaft einherging, offenkundig überwunden. In Augsburg lenkte er das Borussenspiel wie in der Hinrunde gewohnt souverän, unaufgeregt und effektiv.

Borussias Offensive

Auch beim Auswärtsspiel in Augsburg wählte Jos Luhukay die offensive Variante des Mittelfeldspiels, indem er mit Marcel Ndjeng und Marko Marin auf den Außenpositionen auf Spieler setzte, deren Stärke eindeutig das Berennen des gegnerischen und weniger das Verteidigen des eigenen Tores ist. Marin - vorher viel und zu Recht wegen seines ineffektiven Spiels und seiner theatralischen Einlagen nach vermeintlichem Foulspiel gescholten - machte in Augsburg sein bisher bestes Zweitligaspiel für Borussia. Dank dieser bemerkenswerten Leistung führt an ihm auch am Sonntag kein Weg vorbei. Ndjeng war nicht so stark, ohnehin hängt er dem in der Hinrunde gezeigten Niveau weiterhin etwas hinterher. Allerdings ist er auch in schwächeren Partien immer für den einen entscheidenden Assist gut und wird auch gegen St. Pauli spielen. Auf der zentralen Position ist Sascha Rösler absolut gesetzt - das hat Jos Luhukay unlängst noch einmal betont, als er Paauwe und Rösler als die entscheidenden Figuren im Gladbacher Mittelfeld bezeichnete. Der frühere Aachener ist immer ein Vorbild in Sachen Einsatz und nebenbei mit acht Treffern der torgefährlichste Mittelfeldspieler Borussias und, gemeinsam mit dem Fürther Lanig, sogar der ganzen Liga.
Im Angriff bleibt alles beim Alten: Rob Friend und Oliver Neuville sind unumstritten, der wieder genesene Roberto Colautti kann maximal auf einen Einsatz als Joker hoffen. Das gleiche gilt für Sharbel Touma, der zwar sowohl bei seinem Kurzeinsatz gegen Aue als auch im Testspiel gegen Twente Enschede überzeugte, für den aber auch mittelfristig weder im Mittelfeld noch im Angriff ein Platz frei zu werden scheint.

Der Gegner vom FC St. Pauli

Nicht wenige hatten den Aufsteiger aus Hamburg auch als klaren Absteiger auf dem Zettel. Erst kurz vor dem Ende der vergangenen Saison hatte sich die Mannschaft in der Regionalliga an die Spitze gespielt. Für namhafte Neueinkäufe war beim wirtschaftlich noch nie auf Rosen gebetteten Verein kein Geld da. Bekanntester Zugang war noch Fililp Trojan, der vom Bundesligaaufsteiger VfL Bochum zum FC St. Pauli kam. Gemessen an den niedrigen Erwartungen verläuft die Saison bisher zufriedenstellend. Der Abstand zur den Abstiegsplätzen ist nicht komfortabel, aber mit fünf Punkten auch nicht beängstigend klein. Die Chance, sich etwas abzusetzen, hatte die Mannschaft des öfteren, zuletzt am Montag im Heimspiel gegen 1860 München. Aber wie schon vorher bei Kickers Offenbach vergab St. Pauli die durchaus vorhandene Gelegenheit, das Spiel für sich zu entscheiden. Gepunktet hat die Mannschaft bisher vor allem am heimischen Millerntor. Auswärts steht bisher nur ein Sieg zu Buche, außerdem spielte St. Pauli auf fremden Plätzen fünfmal Remis.
Die Schwäche der Mannschaft ist wohl gleichzeitig ihre Stärke: Das Team ist sehr ausgeglichen besetzt. Kein Spieler ragt heraus, es gibt noch nicht einmal einen Top-Torjäger. Zahlreiche Spieler sind vielseitig verwendbar, können auf unterschiedlichen Positionen eingesetzt werden. So konnte St. Pauli auch die durchaus zahlreichen Ausfälle und den Weggang von Verteidiger Ian Joy zur Winterpause recht gut kompensieren.

Die Defensive des FC St. Pauli

Im Tor ist Patrick Borger mangels ernsthafter Konkurrenz unumstritten. Der 29-Jährige spielt seine erste Profisaison und seine zweite als Stammtorwart beim St. Pauli. Borger ist ein in der Regel sicherer Schlussmann, gönnt sich hin und wieder allerdings unerklärliche Aussetzer, so auch im Auswärtsspiel bei Kickers Offenbach, als ihm ein echter „Klops" unterlief.
Die Vierer-Abwehrkette des Aufsteigers stand gegen 1860 München verhältnismäßig sicher, drei von vier Spielern werden wohl auch am Sonntag wieder von Beginn an dabei sein. In der Innenverteidigung ist Kapitän Fabio Morena gesetzt. An seiner Seite verteidigt normalerweise Marcel Eger. Der junge Tim Petersen vertrat ihn vom 20. bis zum 22. Spieltag und zeigte dabei eine ordentliche Leistung. Gegen München spielte Eger aber souverän und wird wohl auch im Borussia-Park auflaufen. Die Position des rechten Verteidigers bekleidet Carsten Rothenbach. Der langjährige Karlsruher kann auf nahezu jeder Defensivposition eingesetzt werden und macht bei Pauli die rechte Seite in dieser Saison recht erfolgreich „zu". Auf der linken Abwehrseite dürfte - sofern genesen - Ralph Gunesch den Vorzug vor Andreas Biermann bekommen. Biermann kam in der Winterpause von Tennis Borussia Berlin ans Millerntor und machte am Montag mit immerhin 27 Jahren sein allererstes Zweitligaspiel. Mit dem schnellen Sechziger Bierofka hatte er anfangs erhebliche Probleme, steigerte sich aber im Laufe des Spiels. Dennoch wäre es mehr als überraschend, wenn das Pauli-Trainergespann Biermann den Vorzug vor dem bundesligaerfahrenen Ex-Mainzer Gunesch gäbe. Der kann zwar, wie sein Pendant Rothenbach, auf den Außen- und Innenpositionen in der Abwehr spielen, hatte sich auf links aber etabliert, bevor er gegen München grippebedingt passen musste. Ian Joy, der in der Hinrunde die meisten Spiele auf der linken Verteidigerposition absolvierte - so auch beim 0:3 der Paulianer gegen Borussia - hat den Verein in der Winterpause in Richtung USA verlassen.
Im Mittelfeld agiert St. Pauli wechselweise mit einem oder mit zwei defensiv ausgerichteten Spielern. Da Fabian Boll seine Gelbsperre abgesessen hat, wird er wohl definitiv in Gladbach auflaufen. Das Hamburger Urgestein hat 20 Partien in dieser Saison von der ersten bis zur letzten Minute absolviert. Voraussichtlich werden André Trulsen und Holger Stanislawski gegen den Tabellenführer die defensivere Variante mit zwei „Sechsern" bevorzugen, an Bolls Seite spielt dann entweder Timo Schultz oder Charles Takyi. Der eigentlich auf dieser Position gesetzte Thomas Meggle - ein Spieler, an dem auch Borussia vor einigen Jahren verstärktes Interesse gezeigt hatte - wird verletzungsbedingt noch einige Wochen fehlen.

Die Offensive des FC St. Pauli


Charles Takyi, Deutsch-Ghanaer mit Bundesligaerfahrung (ein Spiel für den Hamburger SV), könnte am Sonntag auch im offensiven Mittelfeld mitmischen. Dort ist Filip Trojan definitiv gesetzt. Der ehemalige Schalker und Bochumer wurde als Führungsspieler verpflichtet und füllt diese Rolle bislang auch aus. Mit vier Toren ist er einer der drei Top-Torjäger im Team von St. Pauli. Ebenso oft trafen Takyi und Marvin Braun. Der 26-jährige Braun, der vor sechs Jahren in Diensten des VfB Stuttgart zwei Minuten Bundesligaluft schnuppern durfte, ist ein Offensivallrounder. Auch im Sturm hat er in dieser Saison schon einige Spiele gemacht.
Der Angriff ist die Problemzone der Hamburger - die Stürmer treffen nicht, wie sie sollen. Der vor der Saison mit großen Erwartungen aus Gladbach geholte René Schnitzler erweist sich in Liga zwei nicht annähernd so treffsicher wie in der Spielzeit davor in der Regionalliga Nord, wo er 14 Tore für Borussia erzielte. Zuletzt zeigte Schnitzler aber ansteigende Form, traf in den Partien gegen Greuter Fürth und Offenbach und hatte gegen 1860 München mehrere hochkarätige Chancen, die ihm der glänzend aufgelegte Münchner Torwart Tschauner zunichte machte. Anzunehmen ist, dass er gegen seinen Ex-Verein eine erneute Chance bekommt. Sollten Trulsen und Stanislawski mehr als eine Spitze aufbieten, könnte das entweder der schon erwähnte Marvin Braun sein oder aber - wie am Montag - Morike Sako. Der Franzose hat bislang aber nur zweimal von Beginn an gespielt und dabei nicht unbedingt überzeugt. Ahmed Kuru hat sich bei seinen bisherigen Kurzeinsätzen im St. Pauli-Sturm ebenfalls nicht aufgedrängt. Der erfahrenste Angreifer, Florian Bruns, in der Regionalliga noch Stammspieler und früher in der Bundesliga für Aachen und Freiburg aktiv, hat sich in dieser Saison bisher nicht durchsetzen können. Alexander Ludwig fehlt rotgesperrt.

Schiedsrichter

Zum dritten Mal in der laufenden Saison wird Babak Rafati aus Hannover ein Spiel der Borussia leiten, der Bankkaufmann von der Spielvereinigung Niedersachsen Hannover-Döhren war zuletzt am 8. Spieltag beim Heimerfolg der Borussia gegen Aachen (2:1) in Mönchengladbach zu Gast und hatte davor das erste Saisonspiel der Borussia beim 1. FC Kaiserslautern (1:1) geleitet. Beide Male protokollierte man bei ihm leichte Unsicherheiten bei der Zweikampfbeurteilung, jedoch lag er bei der Roten Karte gegen den Kaiserslauterer Bugera in der Schlußphase des ersten Spiels völlig richtig. Bugera hatte den eingewechselten Sharbel Touma beim energischen Sprint in Richtung Tor umgerissen und Rafati blieb keine andere Wahl als den ehemaligen Duisburger des Feldes zu verweisen. Dass Rafati auch Entscheidungen revidieren kann, zeigte er vergangenen Freitag in der 1. Bundesliga, als er eine irrtümlich gegen Marko Pantelic von Berlin ausgesprochene Rote Karte schnell wieder zurückzog, nachdem ihn sein Assistententeam über die wirklichen Vorgänge aufgeklärt hatte. Statt Pantelic musste dann Berlins Trainer Favre das Feld bzw. den Innenraum verlassen.

Bilanz

Fünfmal trafen Borussia Mönchengladbach und der FC St. Pauli in der Zweiten Liga bisher aufeinander - und fünfmal ging die Borussia als Sieger vom Platz. In der Hinrunde gab es in Hamburg das schon erwähnte 3:0 mit Toren von Friend, Rafael und Rösler.
In Borussias erster Zweitligasaison 1999/2000 markierte die Partie am Millerntor den Wendepunkt. Im zweiten Spiel unter Hans Meyer (das erste war eine schmachvolle Heimniederlage gegen Aufsteiger Aachen) gelang der erste Sieg. Marcel Ketelaer traf zweimal und leitete damit die Auferstehung des so schlecht gestarteten Absteigers ein, der am Ende um ein Haar noch mit dem direkten Wiederaufstieg belohnt worden wäre. Auf dem Weg zum dramatischen Saisonfinale gab es am 22. Spieltag am Bökelberg einen 2:1-Erfolg durch Treffer von Arie van Lent und Marcel Witeczek, der Borussia vom fünften auf den vierten Tabellenplatz hievte.
Eine Spielzeit später gelang Borussia dann der Aufstieg - und überraschend auch St. Pauli. Die direkten Duelle der beiden Teams gingen beide an die Gladbacher. Am siebten Spieltag entschied Borussia ein aufregendes Spiel am Bökelberg letztlich mit 4:2 für sich. Die Führung durch Markus Osthoff drehten Ivan Klasnic und Nico Patschinski bis zur 51. Minute um. Dann aber brachte ein Doppelschlag von van Lent und Igor Demo Borussia wieder in Front. Peter Nielsen machte kurz vor Schluss dann alles klar. In der Rückrunde gelang Borussia am Millerntor erneut ein 2:0-Sieg. Ein Eigentor des Paulianers Ahlf und ein Treffer von Peter van Houdt kurz vor dem Abpfiff sorgten dafür, dass Borussia den zweiten Tabellenplatz festigen und den beruhigenden Sieben-Punkte-Abstand zu den Nichtaufstiegsplätzen wahren konnte.

Eine Spielzeit später trafen beide Teams in Liga eins aufeinander - beide Male reichte es nur zu einem Unentschieden. Das 2:2 im Hinspiel dürfte vielen Fans noch gut in Erinnerung sein. Nach einem ausgesprochen mäßigen Spiel gelang Peter van Houdt mit dem Schlusspfiff der Siegtreffer zum 2:1 für Borussia - dachten alle. Aber Schiedsrichter Franz-Xaver Wack ließ noch einmal anstoßen und der Tabellenletzte St. Pauli glich Sekunden später durch Thomas Meggle wieder aus.
In der Rückrunde gab es ein 1:1, für Gladbach traf Arie van Lent. Am Ende der Saison belegten die Borussen Rang zwölf, Pauli stieg als Letzter nach nur einem Jahr wieder ab.

Aufstellungen

Borussia: Heimeroth - Bögelund, Brouwers, Gohouri, Daems - Paauwe - Ndjeng, Rösler, Marin - Friend, Neuville.
Ersatz: Gospodarek, Levels, Kleine, Voigt, Polanski, Svärd, van den Bergh, Touma, Rafael.
Es fehlt: Colautti (Trainingsrückstand)

St. Pauli: Borger - Rothenbach, Morena, Egler, Gunesch - Boll, Schultz - Braun, Takyi, Trojan - Schnitzler.
Ersatz: Reus, Petersen, Biermann, Bourgault, Sako, Kuru, Bruns.
Es fehlen: Meggle (verletzt), Ludwig, Brunnemann (gesperrt)

Schiedsrichter: Babak Rafati (Hannover)
Schiedsrichterassistenten: Peter Henes, Kuno Fischer

SEITENWAHL-Meinung

Mike Lukanz: Spiele gegen den FC St.Pauli gehören zu den wenigen schönen Dingen, die Borussia und ihre Fans in dieser Zweitligasaison erleben dürfen. Sicherlich ist die Auswärtsfahrt ans Millerntor reizvoller als ein Heimspiel gegen die Hamburger. Sportlich anspruchsvoller allemal, und so wird Borussia gegen chronisch auswärtsschwache Gäste mit einem 3:0 den aktuellen Trend bestätigen. Auf dass wir den FC St.Pauli so schnell nicht wiedersehen werden im BorussiaPark!

Christoph Clausen: Für einen Gladbachfan, der aus vielen Gründen erhebliche Sympathien für den FC St. Pauli hegt, fällt das Tippen schwer. Dennoch: Den Kiezkickern sei im weiteren Saisonverlauf alles Gute gewünscht, am Sonntag aber würden wir die drei Punkte gern bei uns behalten. Die letzten Auftritte haben Mut gemacht, dass das auch gelingt, zum Beispiel mit einem gediegenen 3:1.

Michael Heinen: St. Pauli ohne drei Stammspieler und ohnehin schon wenig furchterregenden Auswärtsleistungen. Alles spricht mal wieder für einen ungefährdeten Heimsieg. Solange Borussia davon nicht ausgeht, sondern das Spiel ähnlich konsequent angeht wie die letzten Partien, wird es letztlich zu einem weiteren 2:0-Erfolg reichen.

Christian Heimanns: Borussia ist zurück in der Spur und die führt zu einem 3:1-Sieg über Sankt Pauli. Möge dies dem FC Sankt Pauli nicht den Klassenerhalt vermasseln.

Thomas Zocher: Sofern sich die Borussia auf das Spiel konzentriert und die Aufgabe vergleichbar professionell zu bewältigen sucht, so wie sie schon die vergangenen Spiele wieder zu bewältigen gesucht hatte, kann sie das Spiel gewinnen. Jedoch wird ihr auch Geduld abverlangt sein und zielstrebiges Spiel in die Spitze wird dabei nötig werden. Dann kann sie mit 3:1 siegen.

Hans-Jürgen Görler: Der zweite Höhenflug der Saison wird am Sonntag gegen den FC St. Pauli fortgesetzt. Während die Borussia drei Treffer erzielt, gehen die Jungs von Corny Littmann leer aus. In Zahlen: 3 zu 0.

Christian Spoo: Das befürchtete Schweinespiel wird es nicht, aber Hurra-Fußball und ein Torfestival werden den Fans im Borussia-Park auch nicht vergönnt sein. (Was zu verschmerzen ist.) Borussia wird diesen Gegner wie schon die letzten beherrschen und das Spiel wie schon die letzten verdient mit 2:0 gewinnen.


Der FC St. Pauli im Internet: FC St. Pauli Hamburg, http://www.stpauli-fanladen.de/
Der Verein im SEITENWAHL-Zweitligacheck: FC St. Pauli Hamburg

... lade FuPa Widget ...
Borussia Mönchengladbach auf FuPa
... lade FuPa Widget ...
Borussia Mönchengladbach auf FuPa

Twitterfeed


Folge uns auf Twitter