Arminia BielefeldAm Samstag treffen in der Schüco-Arena zwei Mannschaften aufeinander, die momentan einiges gemeinsam haben. Beide spielen zumeist gruselig unattraktiven Fußball. Beide verlieren oft und siegen selten. Bei beiden hat nur ein Spieler mehr als ein Tor erzielt. Beide haben zahlreiche Ausfälle zu beklagen. Und beide können sich vor der Partie mit gutem Grund die Frage stellen: „Wenn wir gegen die nicht gewinnen, gegen wen denn bitte dann?“. Was beide unterscheidet, ist, dass die einen am Trainer festgehalten und die anderen ihn ausgetauscht haben. Besserung gab es weder im einen, noch im anderen Fall. Dass Hans Meyer kein Wunderheiler sein konnte, sollte jedem klar gewesen sein. Der Sinn mancher Entscheidung erschließt sich dem zweifellos naiven Beobachter aber nicht immer unmittelbar: die Torwartposse in Wolfsburg etwa oder das hartnäckigen Festhalten am sogenannten 4-3-3 bei gleichzeitigem Aussortieren des einzigen echten Außenstürmers im Kader. Hoffen wir darauf, dass sich dereinst in der Rückschau erweisen wird, wie weitsichtig diese Entscheidungen waren und wie kleingeistig die Bedenken.


Borussias Defensive

Kleine, Gohouri, Callsen-Bracker, Voigt, Jaurès, Schachten, Svärd und wahrscheinlich auch Paauwe: Borussia hat zurzeit mehr verletzte Defensivspieler als Punkte auf dem Konto. Mit Christian Dorda, Oliver Stang und Tony Jantschke hat Hans Meyer daher drei Amateure in den Kader berufen. Jantschke könnte noch weichen, falls Paauwe doch noch rechtzeitig fit wird. Innenverteidiger Filip Daems ist die einzige Konstante, aber leider nicht klonbar, weshalb es für die Position links in der Viererkette eine andere Lösung braucht. Johannes van den Bergh wäre die erwartete, Christian Dorda die überraschendere Entscheidung. Für den Platz als zweiter Innenverteidiger käme Dordas Mannschaftskamerad Oliver Stang in Frage, vor allem aber wird sich Roel Brouwers Hoffnungen machen. Kommt der Niederländer nicht zum Einsatz, obwohl restlos alle Alternativen aus dem Profiteam gleichzeitig verletzt sind, dann wird man das wohl als Vorboten einer weiteren Aussortierung deuten dürfen. Rechts wird es sicher bei Tobias Levels bleiben, der sich gegen Frankfurt besser schlug als zuvor die Umschüler Ndjeng und Svärd.

Muss man gegen einen direkten Konkurrenten im Abstiegskampf zwingend auf eine zweite Spitze verzichten, um mit zwei defensiven Mittelfeldspielern auflaufen zu können? Es sieht es so aus, als würde das Trainerteam diese Frage bejahen. Fehlt Paauwe tatsächlich, so werden wohl Gal Alberman und Michael Bradley vor der Abwehr sichern. Der U19-Nationalspieler Tony Jantschke fährt zwar mit nach Ostwestfalen, hatte im Training aber noch keine Gelegenheit, Meyer seine Fähigkeiten vorzuführen.

Borussias Offensive

Ein 4-3-3 soll es sein, was die Borussia da spielt. Klingt offensiv, in der Praxis aber stellt es sich bislang als System mit nur einer echten Spitze dar. Stabilität, so heißt es, soll das System schaffen. Bis jetzt funktioniert das nur insofern, als es die Spieler selten durch eigene Torchancen erschreckt. Der eifrig rackernde Friend wartet meist vergeblich auf Flanken, schafft Räume, in die niemand stößt, und legt Bälle ab, die keiner aufnimmt. Dennoch deuten die jüngsten Äußerungen des Trainers darauf hin, dass der Kanadier auch in Bielefeld ohne Gesellschaft im Sturmzentrum bleiben wird.

Zugegebenermaßen ist der Kader mit überzeugenden Kandidaten nicht gerade reich gesegnet. Der zum Joker mutierte Oliver Neuville macht sich derzeit weniger durch Leistungen auf dem Platz bemerkbar als durch Forderungen in der Presse. Roberto Colautti hatten manche nach Meyers Amtsantritt gute Karten prophezeit, immerhin war des Trainers Äußerung „Gladbach weiß noch gar nicht, wie gut Colautti ist“ in Erinnerung. Momentan muss man befürchten, dass die tägliche Arbeit Meyer eines Schlechteren belehrt hat.

Inmitten düsterer Offensivtristesse war gegen Frankfurt Marko Marin einziger Lichtblick. Was genau spricht dagegen, ihn auf seine erklärte Lieblingsposition im zentralen offensiven Mittelfeld zu stellen? Auf dem rechten Flügel könnte man ihm dann Marcel Ndjeng zur Seite stellen, der als Verteidiger zwar fehlbesetzt war, dessen Flanken ein Rob Friend aber gebrauchen könnte. Bleibt Marin auf dem Flügel, dürfte im Zentrum Baumjohann eine weitere Chance erhalten, an seinen bislang einmaligen Galaauftritt gegen Bremen anzuknüpfen. Auf dem anderen Flügel bleibt es wohl bei dem hoch veranlagten und stets engagierten, oft aber noch glücklosen Karim Matmour.

Bielefelder Defensive

Eine gute Saison spielt bislang Keeper Dennis Eilhoff, der vor der Saison nach zwei Jahren in Koblenz auf die Alm zurückkehrte und sich gleich einen Stammplatz sicherte. Vor allem die Schalker und Münchner kostete Eilhoff mit Glanztaten in Serie allerlei Nerven.

Vor ihm werden im Deckungszentrum vermutlich wieder Nico Herzig und Markus Bollmann verteidigen. Der kopfballstarke, in der Spieleröffnung aber verbesserungsfähige Bollmann war vor der Saison auch bei der Borussia im Gespräch. Unter Jos Luhukay bildete der 27-jährige einst mit Roel Brouwers die Innenverteidigung des SC Paderborn. Bollmann sieht sich selbst im Zentrum, kann aber auch rechts in der Viererkette eingesetzt werden. Geschieht das auch am Samstag, würde Radim Kucera aus dem Mittelfeld in die Innenverteidigung zurückgezogen werden. Der in Zweikämpfen am Boden wie in der Luft versierte Tscheche ist seit Jahren eine feste Größe bei der Arminia.

Als Rechtsverteidiger kommen außer Bollmann entweder Michael Lamey oder Nils Fischer in Frage. Der Niederländer Lamey stammt aus der Ajax-Schule und spielte lange in der Ehrendivision, zuletzt beim PSV Eindhoven, bevor er 2007 zum MSV Duisburg und ein Jahr später nach Bielefeld wechselte. Lamey stand diese Saison neunmal in der Startelf, ohne dabei auffällig zu glänzen. Zum ersten Mal in der Anfangsformation einer Bundesligapartie fand sich letzte Woche Nils Fischer wieder. Das Bielefelder Eigengewächs hatte es dabei immerhin mit Bastian Schweinsteiger zu tun, zog sich dabei aber sehr achtbar aus der Affäre. Immerhin auf die Erfahrung von 163 Bundesligapartien verweisen kann Linksverteidiger Markus Schuler. Der 31-jährige, dessen Vertrag nur für die erste Liga gelten soll, wurde im letzten Jahr beim 1. FC Köln gehandelt.

Vor der Abwehr spielt die Arminia meist mit Rüdiger Kauf auf der Sechserposition, einzig in den Auswärtspartien auf Schalke und in München setzte Michael Frontzeck auf den Doppelsechser Kucera - Tesche. Kauf war zuvor dafür kritisiert worden, zu viel offensiven Ehrgeiz entwickelt und streckenweise seine Defensivaufgaben vernachlässigt zu haben. Gegen die Borussia dürfte Arminias Kapitän aber in die Stammformation zurückkehren, zumal Robert Tesche ohnehin rotgesperrt ist.

Bielefelder Offensive

Nicht wenige Borussen werden unter der Woche auf Hilfe vom DFB-Sportgericht gehofft haben. Dort nämlich war ein Verfahren gegen Artur Wichniarek eingeleitet worden, nachdem sich dieser in einem Interview kritisch über Schiedsrichter Markus Schmidt geäußert, der die Bielefelder in München nicht eben verwöhnt hatte. Statt mit einer Sperre kam Wichniarek aber mit einer Geldstrafe von 3000 Euro vergleichsweise glimpflich davon.

Für die Bielefelder Offensive ist der Pole Lebenselixier; zwei Drittel der bislang zwölf Saisontoren gehen auf sein Konto. Überhaupt gilt offenbar die Regel: Ob erste oder zweite Liga, trägt Wichniarek das Bielefelder Trikot, ist er für mindestens zehn Saisontore gut. Das war von 2000 bis 2003 so und wieder von 2006 bis jetzt. Zwischendurch, bei Hertha BSC Berlin, schien Wichniarek sein Torinstinkt dagegen völlig abhanden gekommen zu sein. Bei der Arminia agiert der 31-jährige entweder allein vor einer Mittelfeldraute oder in einem Trio mit zwei hängenden offensiven Außen.

Wählt Frontzeck wieder letztere Variante, so dürften erneut Daniel Halfar und Christopher Katongo mit Wichniarek auf Torejagd gehen. Diese beiden sind dabei aber nicht annähernd so erfolgreich.  Der Sambier Christopher Katongo, vor der Saison für 1,5 Millionen aus Dänemark gekommen, gefällt zwar durch technische Finessen, bleibt im Abschluss aber meist harmlos. Immerhin traf er gegen Hamburg ins leere Tor. Ganz ohne Saisontreffer ist Daniel Halfar, der im letzten Jahr aus Kaiserslautern nach Bielefeld wechselte.

In dieser taktischen Formation blieben noch die beiden Halbpositionen im Mittelfeld zu besetzen. Spielt Kucera nicht in der Innenverteidigung, so dürfte eine davon mit ihm besetzt werden. Ansonsten kämen Oliver Kirch, Alexander Laas, Thorben Marx und Jonas Kamper in Frage. Wie Kucera hat die Wolfsburger Leihgabe Alexander Laas seine Stärken eher im Spiel gegen den Ball. Zu seinem Debüt für die Arminia kam Laas, nachdem sich Oliver Kirch einen Unterarmbruch zugezogen hatte. Nach mehrwöchiger Pause könnte der Ex-Gladbacher gegen seinen alten Verein aber ins Team zurückkehren. Torgefahr strahlt allerdings keiner dieser Spieler aus, auch die offensiveren Lösungen Marx und Kamper nicht. Einzig Kamper, der auch in seiner dritten Bielefelder Saison meist nur als Einwechselspieler zum Zuge kommt, ist für ein gelegentliches Jokertor gut. Seine Lieblingsposition als echter Rechtsaußen kommt in Frontzecks Plänen so nicht vor, weshalb sich der Däne demnächst anderweitig orientieren könnte.

Schiedsrichter

Nach den ersten drei Partien unter seiner Leitung musste man befürchten, dass die Beziehung zwischen Peter Gagelmann und der Borussia keine glückliche werden würde. Gleich im ersten Spiel, gegen Dortmund im März 2002, brachte er die wahre Borussia auf die Verliererstraße, als er sich von Amorosos Falleinlage im Strafraum täuschen ließ. Im November dann übersah er ein glasklares Handspiel Daniel Bierofkas – Borussia hätte sonst wohl endlich mal wieder in Leverkusen gewonnen. Und, aller schlechten Dinge sind drei, bei der nächsten Begegnung ein Jahr später versagte Gagelmann den Borussen einen Elfmeter. Der Lauterner Hristov hatte Peer Kluge im Strafraum von den Beinen geholt.

In den übrigen sieben Gladbacher Partien unter seiner Leitung hatte die Borussia dann aber wenig Grund, sich über Gagelmann zu beschweren. Horst Köppel half er einst in seinem goldenen Spätherbst, als er bei Borussias 4:1-Heimsieg über Kaiserslautern den Gästen gleich zwei Strafstöße verweigerte. Ansonsten blieb Gagelmann, auch in der zweiten Liga, ohne nennenswerte Fehler. Einstellen muss man sich aber darauf, dass der Bremer eher zu den kleinlich pfeifenden Schiedsrichtern gehört und gern auch mal einen Vorteil unterbricht. In der letzten Saison litt Rob Friend in Augsburg sichtlich darunter, dass Gagelmann zeitweise fast jeden Körpereinsatz als Stürmerfoul wertete.

Bilanz

Zitieren wir uns mal selbst. Als die Borussia im Februar 2007 das letzte Mal auswärts in Bielefeld antrat, hieß es im SEITENWAHL-Vorbericht: „Man soll es kaum glauben, aber bei Heimspielen von Arminia Bielefeld ist die Borussia ein echter Angstgegner für die Gastgeber. Von dreizehn Bundesligapartien auf der Alm konnten Gladbacher Teams sechs, also fast die Hälfte, für sich entscheiden, weitere drei Mal holte man zumindest einen Punkt. Auch in der letzten Saison gewann Borussia in Bielefeld, wo Peer Kluge und Oliver Neuville den 2:0-Erfolg sicherstellten. Ohnehin ist ein 2:0 aus Gladbacher Sicht ein Ergebnis, zu dem diese Paarung offenbar eine besondere Affinität hat: Gleich viermal kehrte die Borussia mit diesem Ergebnis aus Ostwestfalen zurück. Natürlich würde fünfmal noch besser klingen.“

Die Borussen nahmen uns beim Wort und siegten mit – na? – 2:0. Insùa und Jansen hießen übrigens die Torschützen. Aktualisieren wir also wie folgt: Gleich fünfmal kehrte die Borussia mit diesem Ergebnis aus Ostwestfalen zurück. Natürlich würde sechsmal noch besser klingen.

Aufstellungen


Bielefeld: Eilhoff – Fischer, Bollmann, Herzig, Schuler – Kauf – Kucera, Marx – Katongo, Halfar - Wichniarek.
Ersatz: Baade – Lamey, Rau, Rodenberg, Aigner, Kirch, Laas, Nkosi, Kamper, Sadik.
Es fehlen: Fernandez, Mijatovic, Janjic, Kampantais, Versick (alle verletzt), Tesche (gesperrt).

Borussia: Gospodarek – Levels, Daems, Brouwers, van den Bergh – Alberman, Bradley – Marin, Baumjohann, Matmour – Friend.
Ersatz: Heimeroth, Stang, Dorda, Jantschke, Ndjeng, Neuville, Colautti.
Es fehlen: Schachten, Gohouri, Kleine, Callsen-Bracker, Jaurès, Voigt, Svärd, Paauwe (alle verletzt), Coulibaly, Rösler, Touma (nicht mehr berücksichtigt).

Schiedsrichter: Peter Gagelmann (Bremen)
Assistenten: Matthias Anklam (Buchholz), Sascha Thielert (Buchholz)
Vierter Offizieller: Malte Dittrich (Bremen)

SEITENWAHL-Meinung

Christoph Clausen: Es reizt natürlich, auf das dritte Gladbacher 2:0 in Bielefeld hintereinander zu setzen. Allein, die Skepsis rät eher zu einem 1:1, mit dem beide Mannschaften nicht glücklich sein können.

Thomas Zocher: Die dritte Woche als Trainer der Borussia hat Hans Meyer hinter sich, zweimal hat er verloren und einmal konnte er gewinnen. Was liegt da auf der Hand? Dass die Partie bei der Arminia in Bielefeld mit 1:1 endet.

Christian Heimanns: Aufbruchstimmung und freudige Erwartung über den Globus. Der Verheissene ist den Amerikanern erschienen und der ganzen Welt gleich mit und diese bringt ein paar bescheidene Erwartungen zum Ausdruck: Dass er ein Ende mache mit Krieg, Hunger, Pestilenz, Umweltverschmutzung und Auswärtsniederlagen. Das wäre natürlich arg überzogen, aber nun steht gerade Bielefeld an, die haben sich in den letzten Jahren auch nicht lumpen lassen. 2:1 für Borussia. Yes, we can.

Michael Heinen: Im Zuge der US-Wahl scheint wieder alles möglich zu sein. Warum also nicht auch ein Auswärtssieg unserer Borussia? Vielleicht weil die borussianische Realität nicht viel mit dem amerikanischen Traum zu tun hat! Deshalb wird´s wohl auch in Bielefeld nicht besser. Borussia verliert verdient mit 1:2 und die Stimmung wird noch ungemütlicher.

Christian Spoo: Man wünscht der Borussia einen Sensationserfolg wie den US-Demokraten - aber wer ist bei uns der Obama? Marcel Ndjeng sieht so aus, sitzt aber wohl nur auf der Bank. Hans Meyer vermag die ihm eigentlich liegende Rolle des charismatischen Anführers bislang noch nicht recht auszufüllen. Hoffen wir, dass er trotz Parallelen bei Alter und Heldenstatus nicht als McCain endet. Wo waren wir? Ach ja, Tipp: Bielefeld 2, Borussia 0.

Hans-Jürgen Görler: Man mag kaum glauben, was die Borussia sich derzeit so zusammenspielt. Alles, was das Team in der Zweitligasaison ausgezeichnet hat, scheint in Vergessenheit geraten zu sein. Droht nun Abstieg No. 3? Cottbus hat in der letzten Spielzeit bis zum 11. Spieltag zwei Punkte weniger gesammelt - und blieb am Ende drin. Eine Saison zuvor holte die Borussia bis zum 11. Spieltag mit 12 Punkten fünf mehr als jetzt - und stieg ab. Die Zahlenspiele bringen uns also nicht weiter, nur Punkte. In Bielefeld kommt nach dem 1:1 einer dazu.

Mike Lukanz: Vor der US-Wahl gab es in den USA eine nette Karikatur. Darin zu sehen der inzwischen gewählte Obama, dem eine Botschaft verkündet wird, vielmehr eine gute und eine schlechte Nachricht. Die gute: "Sie werden Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika." - Und die schlechte? - "Sie werden Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika." So oder so ähnlich hätte man auch eine Zeichnung von Hans Meyer machen können, bevor er sich schlussendlich für Borussia entschied. Der Unterschied zwischen Obama und Meyer: Der Erste muss noch beweisen, dass er kann, der Zweite hat schon erfahren müssen, dass er es nicht (alleine) kann. Am Samstag gegen 17:20 gibt Meyer daher den McCain, 2:1 für Bielefeld.

Arminia Bielefeld im Internet: www.arminia-bielefeld.de , www.dsc4ever.de

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