VfB StuttgartUnterschiedlicher kann eine Ausgangsposition nicht sein. Wer sich an das vorige Jahr erinnert, der wird wissen, dass die Borussia als frohlockender Tabellenführer in die Rückrunde startete und sich in Form der damaligen Verantwortlichen den sprichwörtlichen Luxus erlaubte hochpreisige englische Avancen hinsichtlich ihres Ergänzungsspielers Steve Gohouri zu ignorieren. In die Rückserie dieser Saison geht die Borussia hingegen als deprimierter Tabellenletzter, dessen Sportdirektor Max Eberl sich angesichts der verbalen Seitensprünge des noch immer nicht wieder zum Stammpersonal zählenden Gohouri neulich einmal dahingehend zitieren ließ, dass man nur Spieler gebrauchen könne, die sich voll und ganz mit der komplizierten Aufgabe bei der Borussia beschäftigen würden.

Borussias Defensive

Der Verletzung von Neuzugang Dante Bonfim wird es geschuldet sein, dass der bereits erwähnte Steve Gohouri nicht allein im letzten Testspiel gegen Mlada Boleslav (1:0) zum Einsatz kam, sondern auch für den Rückrundenauftakt als Kandidat für die erste Mannschaft in Frage kommt. Ebenso wie Roel Brouwers, der sich im Gegensatz zu dem kopfballstarken und schnellen Afrikaner diesen Platz jedoch deutlich mehr durch kontinuierliche Trainingsleistungen verdient hat und zur Zeit all jenen Berichterstattern die lange Nase zeigt, die ihm schon kurz nach dem Trainerwechsel der Borussia im zurückliegenden Herbst einen Vereinswechsel nahe legen wollten. Der ruhige Niederländer, der bei Borussias bisher einzigem Auswärtssieg der laufenden Saison in Bielefeld ebenfalls in der Stammformation stand, ist ganz sicher kein ausgesprochen spurtstarker Abwehrspieler, allerdings vor allem in der Lage sein Spiel und sich selbst vernünftig einzuschätzen.

Ein solcher Akteur ist auch Neuzugang Paul Stalteri, der in den letzten Jahren in England bei Tottenham Hotspur und beim FC Fulham zu Einsätzen gekommen war. Hierbei hatte sich der frühere Bremer ebenso nicht als ausgesprochener Sprinter entpuppt, allerdings eben auf dem Niveau der englischen Fußballliga, die seit der bis in das Unermessliche gestiegenen Investitionsfreude ihrer Klubs diverse zuvor im kämpferischen Teil beheimatete Stärken gegen spielerische Akzente eingetauscht hatte und derzeit als eine der Spielklassen zu gelten hat, in der der intensivste Ball aller gespielt wird. Bei der Borussia erhofft man sich von dem abgeklärten kanadischen Internationalen eine ebensolche Spielweise, vordergründig auf der rechten Abwehrseite, die bei der Borussia in den letzten Jahren kaum mehr als sporadisch einmal qualitativ besetzt war; auf der linken Abwehrseite wird derweil der seit dem Herbst 2007 in erster Linie zentral in der Abwehr verwendete Mannschaftskapitän Filip Daems zu erwarten sein, der seine Verletzung aus dem Testspiel gegen Borussia Dortmund (2:4) überwunden hat und sich fortan auf seiner Stammposition um eine größere Stabilität im Spiel gegen den Ball bemühen darf.

Im Tor der Borussia wird der Belgier Logan Bailly sein Bundesligadebüt geben. Die Frankfurter Rundschau hat dieser Tage detailverliebt und penibel errechnet, dass der lautstarke Mann aus Lüttich in dieser Saison bereits der vierte Torhüter der Borussia im Bundesligabetrieb sein wird. Richtig! Zuvor hüteten Uwe Gospodarek, Frederic Löhe und der Stammtorwart der Saison 2007/08, Christofer Heimeroth, den Kasten für den VfL. Insbesondere die von urwüchsigen Emotionen angetriebenen Teile der Anhängerschaft der Borussia erhoffen sich von dem extrovertierten Belgier viel.
Gar zu viel möchte man meinen, wenn man die selbstverständlich von den geifernden Boulevardjournalisten mit lautem Hosianna aufgegriffenen Reaktionen auf diese oder jene Testspielperformance des Neuzuzugs beäugt: in Wirklichkeit spiegelt solch eine von ausgeprägtem Unsinn befeuerte Erwartungshaltung lediglich die pure Verzweifelung wieder, die manchen Borussenfreund dieser Tage ergriffen hat.

Defensiv wichtiger als Bailly wird die Position vor der Abwehr sein, auf der die Borussia sich mit Tomas Galasek auf ein Halbjahresengagement geeinigt hat. Dem vielfachen tschechischen Nationalspieler wird es nun obliegen die Aufgaben des defensiven Mittelfeldspielers im Spielkonzept von Trainer Hans Meyer besser auszufüllen als dies etwa Patrick Paauwe in der Hinrunde gelang, als der fünffache niederländische Internationale nicht an seine tolle Zweitligaform der vergangenen Saison hatte anknüpfen können und zum Schluss gar ein Schatten seiner selbst wirkte. Der - wie am 2. Spieltag in Mannheim gegen Hoffenheim - gerne auch mal entscheidende Bälle „unter der Sohle durchrutschen" ließ; damit Galasek allerdings nicht ähnlich verloren wirkt wie Paauwe, wird es verlangt sein, dass nunmehr jeder Spieler der Borussia nach einem verlorenen Ball wirklich unverzüglich nachsetzt und nicht während dessen die Hut tragenden Zuschauer auf den Rängen zählt.

Borussias Offensive

Herzerfrischend dämlich präsentierten sich jene unter den kaum 3.000 Zuschauern beim letzten Testspiel der Borussia gegen Mlada Boleslav, die den sich aufwärmenden Alexander Baumjohann mit allerlei bunter Verbalakrobatik zu empfangen meinten. Ja, die Borussenelf hat sich in der Vorrunde ja schließlich auch eine Position ergattert, in der es Sinn macht die andauernde Saison schon zur Saisonmitte nur noch als die ultimative Bühne für die eigenen Animositäten zu begreifen. Und wie so oft in der jüngeren Vergangenheit - in der schon mal verdiente Langjährige blind ausgepfiffen oder Publikumslieblinge nach Niederlagen hirnverbrannt angespuckt wurden - waren auch diesmal jene Stimmen nicht auf Urlaub, die sich gleich bemühten den Zwischenfall zu bagatellisieren. Dabei ist es klar, dass zwar die Abteilung Sport diese Feindseligkeiten so weit wie möglich von der Mannschaft entfernt halten muss, die Anhängerschaft der Borussia sich jedoch immer mehr selbst versenkt, wenn sie auch nach solchen Momenten genüsslich jene Eierkuchen backt, die signalisieren sollen: Borussia hat die „besten Fans" der Liga.

Hat sie nicht. Vielleicht hat die Borussia nach Abschuss einer unabhängigen Bewertung am Ende nur die am wenigsten schlimmen Anhänger der Liga. Dieser Titel mag weiterhin im Bereich des Möglichen liegen, jedoch liegt für die Fußball spielende Borussia bekanntlich auch der Klassenerhalt noch im Bereich des Möglichen. Und da ist es schon sehr beschränkt, einen der kreativen Akteure im Borussenspiel für seine Ambitionen vor ein imaginäres Tribunal zerren zu wollen. Immerhin hat der wohl zukünftige Akteur des FC Bayern München noch so etwas wie sportliche Ambitionen. Hätten solche Ambitionen nicht etlichen Akteuren manches (vorherigen) Borussenkaders zum Teil eklatant gefehlt, der Borussia wäre diese oder jene Erfahrung der letzten Jahre durchaus erspart geblieben.

Im Spiel gegen den VfB Stuttgart erscheint es möglich, dass der erwähnte Alexander Baumjohann an der Seite von Marko Marin, Karim Matmour und Robert D. Friend zur Anfangsformation der Borussia zählen könnte. Dann würde Oliver Neuville das Spiel zunächst von der Bank aus beobachten und damit fortsetzen, was sich schon in der Vorbereitung angedeutet hatte: das er noch nicht wieder im Vollbesitz seiner Kräfte ist und der Mannschaft zunächst erst einmal noch besser dadurch hilft, dass er im Verlauf der Partie etwa den in seiner Zielstrebigkeit zum gegnerischen Tor hin wankelmütigen Karim Matmour ersetzt.

Unter dem Strich erhofft sich die Borussia in der Offensive durch die Umstrukturierungen in ihrem Bundesligakader nun die Situation, dass nicht jeder Ballverlust gleich in einer gefährlichen Situation für den Gegner enden muss und dass Spieler wie etwa Angreifer Rob Friend auch einmal durchaus genüsslich eine sich bietende Torchance vergeben können. Weil sie jetzt überzeugt sind, dass sie durch die bessere Struktur in den hinteren Mannschaftsteilen nicht mehr bloß die eine oder kaum zwei Gelegenheiten zum Torerfolg innerhalb von mehreren aufeinanderfolgenden Partien erhalten werden.

Der Gegner aus Stuttgart

Zur wichtigste Personalie der Stuttgarter hat sich Assistenztrainer Markus Babbel entwickelt, der Borussias früheren Bundesligaspieler Armin Veh als Trainer der Stuttgarter im späteren Hinrundenverlauf abgelöst hatte. Wie der bei der Borussia ausgeschiedene Christian Ziege, so verfügt auch Markus Babbel noch über keinen Trainerschein. Weil nun zeitgleich der Deutsche Fußball-Bund bei seiner von dem ehemaligen Stuttgarter Trainer Matthias Sammer angestrengten Suche nach einem neuen U21-Nationaltrainer bei den Schwaben bezüglich deren U23-Trainer Rainer Adrion zum Juli 2009 bediente, hofft man in Baden-Württemberg jetzt, dass der Fußball-Bund sich in absehbarer Zeit ähnlich warmherzig zeigt und dem gebürtigen Münchener Babbel seinerseits eine Ausnahmegenehmigung gibt, die es dem ehemaligen Verteidiger auch in der kommenden Saison erlauben würde als Teamchef des VfB zu arbeiten.

Ja, manchmal können akute Probleme richtig groß sein.

Wie viel hingegen Testspielergebnisse im Rahmen einer Vorbereitungsphase manches Mal wirklich wert sein können, das erfuhr der schwäbische Klub am Dienstagabend. Während bei der Borussia emotionsgeladene Teile der Anhängerschaft sich bereitwillig über die Möglichkeiten des unmittelbaren Freitods informiert hatten, bloß weil die Borussia ein Freundschaftsspiel gegen den osteuropäischen Spitzenklub Schachtjor Donezk auf Gran Canaria ohne eigenen Torerfolg mit 0:3 abschließen musste, hatten die Schwaben sich bis eben Dienstagabend „sehr gut" vorbereitet gefühlt - dann jedoch wurden sie im eigenen Stadion im Pokalspiel von Titelverteidiger Bayern München mit 1:5 phasenweise so vorgeführt, dass sich Torwart Jens Lehmann öffentlich als Grübler probierte, als er im Detail erwähnte in wie vielen Belangen die Bayern den Stuttgartern in der Partie überlegen waren.

Stuttgarts Defensive

Keine Struktur im eigenen Spiel, meterweite Entfernungen zu den ballnahen Gegenspielern, kein funktionierendes Verteidigen des eigenen Tores, offensichtliche Konzentrationsmängel, der erste Torschuss nach rund sechzig Minuten und zwei Strafstöße gegen sich: sarkastisch könnte man behaupten, der VfB hat gegen den FC Bayern am Dienstagabend probiert sich punktgenau auf den nächsten Gegner einzustellen, denn das Spiel des VfBs erinnerte doch frappierend an Darbietungen, mit denen die Borussenequipe - die Trainer Hans Meyer vor einiger Zeit völlig zu Recht als vor der Saison „falsch zusammengestellt" bezeichnet hatte - versucht hatte in der Hinrunde erfolgreich zu sein.

Es steht von daher zu vermuten, dass Teamchef Markus Babbel seine Mannschaft auf der einen oder anderen Position verändern könnte. Treffen könnte es im Defensivverbund in erster Linie den Ivorer Artur Boka, der von den Spielbeobachtern des FC Bayern im Vorfeld des Pokalspiels als Schwachstelle im Stuttgarter Spiel ausgemacht worden war. Boka war an den ersten beiden Gegentoren am Dienstagabend verantwortlich beteiligt und verursachte durch einen Hechtsprung kurze Zeit darauf auch noch den ersten der beiden Strafstöße. Der frühere Mann von Racing Strasbourg kann, und da haben die Späher von Bayern München gut aufgepasst, zu Konzentrationsmängeln neigen, ist jedoch schnell und ballfertig. Als Alternative würde sich für Babbel Ludovic Magnin anbieten, dessen raumgreifender wie offensiver Spielstil sich anders darstellt als der des gedrungen wirkenden Landsmanns von Steve Gohouri; auf der rechten Abwehrseite scheint Ricardo Osorio zu verbleiben, ebenso wie im Zentrum Nationalverteidiger Serdar Tasci und der Franzose Mathieu Delpierre.

Einer der so genannten „Gewinner des Trainerwechsels" - ein Sprachgebrauch, dem sich in erster Linie Boulevardjournalisten bedienen, die generell mit wenigen Worten möglichst viel Krawall und Katastrophe erzeugen müssen - in Stuttgart ist Thomas Hitzlsperger, der mit seinem Tor zum 1:0 im Hinspiel die Stammtorhüterkarriere des Christofer Heimeroth bei der Borussia in den Grundfesten erschüttert hatte. Der frühere Englandprofi Hitzlsperger war unter Ex-Trainer Veh im Hinrundenverlauf in einer Formkrise angekommen, die sich nach dem Wechsel hin zu Teamchef Babbel erstaunlich schnell wieder verflüchtigt hatte. An seiner Seite könnte gegen die Borussia Sami Khedira im zentralen Mittelfeld beginnen, der sich nach seiner guten Debütsaison im Stuttgarter Meisterjahr in der vergangenen Saison in einem Leistungsloch wiederfand, in dieser Spielzeit allerdings zuletzt aufsteigende Tendenz bewies: auch weil er die beiden Stuttgarter Tore zum 2:2 am 17. Spieltag gegen Bayern München in der Bundesliga für sich in diese Waagschale werfen darf.

Es wäre davon auszugehen, dass sich Hitzlsperger und Khedira abwechselnd am Offensivspiel des VfB beteiligen.

Stuttgarts Offensive

Anders als die Borussia hat der VfB gewisse „Probleme" nicht. Und die Borussia hat, anders als der VfB, ebenfalls gewisse „Probleme" nicht. Wenn man dennoch auch in Stuttgart häufig von einem „Alleinunterhalter" in Sachen Angriffsspiel sprach, dann war das doch mehr ein Argument der Torschützenliste. Denn es ist auch in dieser Saison in Baden-Württemberg so, dass die Tore in erster Linie von Nationalspieler Mario Gomez erzielt werden. Anders als in der Nationalmannschaft, wo der 23-jährige seit dem EM-Vorrundenspiel gegen Österreich aus dem vergangenen Sommer gegen den Vorwurf eines „Chancentods" anspielen muss, ist er für seinen Verein weiterhin ein verlässlicher Torschütze. Da ist es auch ganz natürlich, dass Spekulationen über seinen sportlichen Werdegang immer mal wieder in die Zeitungen vorstoßen.

Den in Riedlingen geborenen Nationalspieler werden im Spiel gegen die Borussia vermutlich Jan Simak, Martin Lanig und der Rumäne Ciprian Marica unterstützen. Sollte das so kommen, hätte Teamchef Markus Babbel im Vergleich zum Pokalspiel vom Dienstag auf zwei Positionen eine Veränderung vorgenommen. Er hätte somit den ohnehin lediglich als Mittelfeldspieler in Erscheinung tretenden Bastürk und Nationalspieler Roberto Hilbert „weg gelassen", jedoch auf den immer mal wieder gern kapriziösen Jan Simak nicht verzichtet. Dieser, im Sommer von Carl Zeiss Jena verpflichtet und in seinen beiden letzten Spielen gegen die Borussia gern versalzend aktiv, hat sich in der Rückrundenvorbereitung in die erste Mannschaft bugsiert. Ihn könnte letztlich auch die hohe Pokalniederlage nicht gleich wieder aus der Mannschaft gespült haben.

Schiedsrichter

stand bei Redaktionsschluss noch nicht fest.

Bilanz

Im Dezember 1994, inmitten einer für die Borussia besonders erfolgreichen Bundesligasaison, musste der VfB aus Stuttgart letztmals eine Heimniederlage gegen die Borussia hinnehmen. Dieses Ereignis ist mithin vierzehn Jahre her und in den zweiundzwanzig Spielen zwischendurch war die Borussia, die insgesamt neunmal in der Bundesliga beim VfB gewann, nie näher an einem neuerlichen Triumph als unter dem früheren VfB-Profi Horst Köppel in der Saison 2005/06, als sie im ehemaligen Neckarstadion im Oktober 2005 gastierte. Peer Kluge hatte die Borussia damals unmittelbar nach der Anfangsviertelstunde in Führung gebracht und seine Mannschaft hatte in einem keinesfalls hochklassigen Match in der Folgezeit etliche Möglichkeiten gehabt das Spiel vorzeitig für sich zu entscheiden. Das tat sie nicht und zahlte somit am Ende den Preis für einen von Jeff Strasser ausgehenden Fauxpas, der den Stuttgartern unmittelbar vor dem Schlusspfiff noch den glücklichen Ausgleich bescherte.

Seitdem spielte die Borussia erst einmal wieder in dem zwischenzeitlich Gottlieb-Daimler-Stadion heißenden Sportkomplex, der in finsteren Zeiten auch schon ganz dunkle Bezeichnungen trug und kürzlich einen neuen Sponsorennamen erhielt. Diese bisher letzte Begegnung, das 0:1 in der Abstiegssaison 2006/07, zeichnete sich durch zwei grundverschiedene Halbzeiten aus, in der die Gastgeber früh in Führung gingen und in der zweiten Halbzeit mehrfach das notwendige Fortune hatten, welches ihnen am Ende auch im Meisterschaftsendspurt half.

Aufstellungen


Stuttgart: Lehmann - Osorio, Tasci, Delpierre, Magnin (Boka) - Khedira, Hitzlsperger - Lanig, Simak - Gomez, Marica.
Ersatz: Stolz, Ulreich - Boka, Boulahrouz, Bastürk, Elson, Gebhart, Hilbert, Mandjeck, Träsch, Cacau, Schieber.
Es fehlen: Rudy (Rehabilitationstraining), Ljuboja (nicht berücksichtigt)

Borussia: Bailly - Stalteri, Gohouri, Brouwers, Daems - Matmour, Bradley, Galasek, Baumjohann, Marin - Friend.
Ersatz: Heimeroth - Levels, Alberman, Dorda, Paauwe, van den Bergh, Colautti, Neuville.
Es fehlen: Dante Bonfim (Muskelfaserriss), Kleine (Trainingsrückstand), Jaurès (Rehabilitationstraining), Callsen-Bracker, Schachten, Löhe, Jantschke (nicht im Kader), Gospodarek, Coulibaly, Touma (jeweils nicht berücksichtigt).

Schiedsrichter: stand bei Redaktionsschluss noch nicht fest.
Schiedsrichterassistenten: stand bei Redaktionsschluss noch nicht fest.
Vierter Offizieller: stand bei Redaktionsschluss noch nicht fest.

SEITENWAHL-Meinung

Thomas Zocher: Es gibt eine Differenz zwischen Erwartung und Hoffnung. Die Hoffnung besteht darin ein gutes Spiel der Borussia zu sehen, die Erwartung darin, dass die Borussia erst im Heimspiel gegen Hoffenheim erstmals in diesem Kalenderjahr punkten wird. Die Borussia unterliegt 1:2.

Hans-Jürgen Görler
: Nun geht es also wieder los - die Bundesliga startet in die Rückrunde. Als Borussenfan muss man befürchten, erneut nach fast jedem Spieltag mit miserabler Laune in die neue Woche zu starten, den Kollegen ab Dienstag mit Trotz zu begegnen und ab Mittwoch wieder optimistisch zu sein, um am Sonnabend erneut enttäuscht zu werden. Damit dieser Teufelskreis nicht durchbrochen wird, wird sich die Borussia dem VfB Stuttgart mit 0:2 geschlagen geben.

Michael Heinen: In Stuttgart wird es für Borussia schwer, etwas holen zu können. Mit 0:1 geht das Spiel verdient verloren, in dem man in der Offensive mal wieder seine Harmlosigkeit unter Beweis gestellt hat.

Christian Heimanns: ...folgt...

Christoph Clausen
: Die Wintervorbereitung hat wenig Hoffnung auf Besserung gemacht. Bereiten wir uns also erneut auf eine Partie vor, in der die Borussia phasenweise ganz ansehnlich mitspielt, nach vorne aber zu wenig Zwingendes entwickelt und hinten ein paar haarsträubende individuelle Fehler begeht. Nutzen die Stuttgarter diese aus, sollte am Ende ein ungefährdeter 3:0-Sieg für die Heimmannschaft stehen.

Christian Spoo: Neuzugänge hin, mehr Stabilität her - der VfB Stuttgart gehört nicht in die Kategorie Gegner, bei denen Borussia punkten muss - es sei denn, man geht davon aus, sie muss es ab sofort immer und überall. Sei's drum. In Stuttgart hat Borussia keine Chance und verliert mit 0:3.

Thomas Häcki
: Der Weg ist ja bekanntlicherweise das Ziel, doch nach dem Spiel kann man sich des Eindruckes nicht erwehren, dass der Weg vielleicht etwas später beginnt. Und so bleibt nur die Hoffnung, dass er eben nicht zu spät beginnt. Business as usual bei der Borussia. In Stuttgart zeigt man durchaus gefällige Ansätze und spielt auch phasenweise gut mit. Aber schon kleine Abweichungen machen in der Bundesliga den Unterschied und so schauckelt der VfB Stuttgart letzendlich ungefährdet einen 2:0 Sieg über die Bühne.

Der VfB Stuttgart im Internet: http://www.vfb.de/ , http://www.vfb-aktuell.de.

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  • Für den #effzeh gibt‘s jetzt nur noch eine Rettung. #PeterFürPeter
  • Die Europa League hat angerufen, sie möchte die #fohlenelf zurück! #UEL
  • @doerpm Geheimtipp: #stepontoe
  • Die Elf vom Niederrhein #Cando #CandosMelodie #CandoLieder
  • @Peter_Ahrens From carlo to cando
  • @JrgNeb "Sie kehrt zurück", steht im ersten Absatz im Artikel & wird ganz genau auf dem Bild angezeigt.
  • @frankie1960 Das ist nahezu das erste Mal, daß man auch in Mönchengladbach einen Treffer von Ulf Kirsten gutfinden kann! 🙂

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