Woche für Woche warten wir Anhänger von Borussia Mönchengladbach auf einen Sieg. Mal sind es die gerne als Sechs-Punkte-Spiele umschriebenen Abstiegsduelle, in denen wir meinen, den Knoten nun vielleicht endlich platzen zu sehen. Dann sind es wieder die Spieltage, bei denen wir uns Optimismus einreden, es könnte doch mal eine Überraschung (Sieg gegen Wolfsburg) oder gar eine Sensation (Sieg bei den Bayern) drin sein. In welche Kategorie der erhoffte Sieg gegen Schalke fiele, ist müßig zu diskutieren. Tatsache ist: am Sonntag Abend ist Borussia im eigenen Stadion nur Außenseiter, ist aber mehr denn je in der Situation punkten, ja siegen zu müssen, um nicht schon nach Ablauf der vor uns liegenden "englischen Woche" als künftiger Zweitligist festzustehen.


Borussia

„Der spielt ja mit drei Sechsern“ – das war die doch oft erschrockene Reaktion angesichts der Aufstellung, die Hans Meyer vor dem letzten Heimspiel gegen Bielefeld ersonnen hatte. In der Tat erwies sich die massierte Defensive gegen einen nur wenig offensivstarken Gegner als mäßig taugliche Waffe. Allerdings scheint Michael Bradley in jenem Spiel nicht wirklich als reine Defensivkraft gedacht gewesen zu sein und war das Fehlen weiterer Offensivspieler der traurigen Tatsache geschuldet, dass es keine wirklich tauglichen im Kader mehr gab.

Wer aber dachte, drei Sechser seien viel, der sah sich am vergangnen Samstag in  München eines besseren belehrt. Böswillig könnte man von fünf Sechsern sprechen, die da die Kreise der Bayern mal mehr, mal weniger erfolgreich zu stören versuchten. De facto waren es tatsächlich fünf eher defensiv orientierte Mittelfeldspieler, die dort vor der Viererkette standen.

Dass Borussia wieder derart defensiv auftritt, wie in München, hat Hans Meyer schon ausgeschlossen. Dass die Formation offensiver aussehen wird, als gegen Bielefeld, dürfte dagegen Wunschdenken vieler vielleicht auch die Situation verkennender Fans bleiben.

Borussia Defensive

Logan Bailly war in München ein guter Rückhalt, an den Gegentoren machtlos und in mancher Situation Garant dafür, dass die Niederlage erstaunlich knapp ausfiel.
Paul Stalteri auf rechts hat nichts getan, was seine Position in Frage stellen dürfte, was für Roel Brouwers noch deutlicher gilt. Der bis zur Winterpause vielfach als bundesligauntauglich abgeschriebene Südlimburger darf für sich in Anspruch nehmen, Borussias konstantester und bester Verteidiger der Rückrunde zu sein. Der Mann, dem man Klasse und Konstanz zuvor unbesehen zugeschrieben hatte, zeigt davon bislang recht wenig.
Dante Bonfim spielt nicht katastrophal, leistet sich aber weiterhin zu viele Schnitzer und macht weiterhin den Eindruck, es mangele ihm am Ernst, den Borussias prekäre Situation sicherlich einfordert. Dante löst manche knifflige Situation durchaus sehenswert, macht aber allzu oft den guten Eindruck gleich wieder wett – durh schlampiges Passspiel im Aufbau, ein bisweilen nicht nachzuvollziehendes Phlegma, wenn es darum geht, verlorene Bälle zurückzuerkämpfen oder mangelnde Motivation nach Ballverlusten überhaupt nachzusetzen.
Filip Daems ist auf der linken Abwehrseite immer noch weniger souverän, als er das über lange Monate im Abwehrzentrum war. Gegen Bielefeld allerdings war er neben Karim Matmour der offensiv gefährlichste Borusse, zudem erwies der Kapitän sich in Frankfurt und München als nervenstarker Elfmeterschütze. Daems ist im Team gesetzt, und nur, wenn Hans Meyer eine andere Verwendung für den belgischen Nationalspieler sieht, könnte Tobias Levels wieder eine Alternative für die ihm von Haus aus fremde linke Abwehrseite sein. Dass er dort in dieser Saison einige sehr gute Partien abgeliefert hat, ist allerdings nicht vergessen. Die Position im rechten Mittelfeld, die Levels in München bekleidete, dürfte der Deutsch-Niederländer auf jeden Fall aufgeben müssen.

Völlig unumstritten im defensiven Mittelfeld ist Tomas Galasek, der ohne große Schwankungen genau die Leistung bringt, die Hans Meyer von ihm erwartet.
Wagt es der Trainer, neben Galasek nur einen weiteren Defensivmann im Mittelfeld zu bringen, dürfte das Michael Bradley sein, der in dieser Rolle seine besten Spiele für Borussia machte. Aber auch Patrick Paauwe kann sich Hoffnungen auf einen erneuten Einsatz machen, wenngleich er nach starkem Beginn gegen Bielefeld nichts mehr zeigte, das seine Aufstellung zwingend erscheinen lässt.

Borussia Offensive

Alexander Baumjohann ist nach seiner Gelbsperre wieder einsatzbereit und dürfte gegen seinen alten Verein auch zum Einsatz kommen. Aller Voraussicht nach gilt das auch für Marko Marin, der in München nicht nur verletzungsbedingt lange Zeit auf der Bank saß. Dass Hans Meyer weniger als drei nominelle Offensivkräfte aufstellt, ist fast nicht vorstellbar und zu Baumjohann und Marin drängt sich keine Alternative auf.
Das gleiche gilt für Karim Matmour, dem der Job als einzige Sturmspitze sicher nicht auf den Leib geschrieben ist, der sich als solche aber in den vergangenen beiden Spielen reichlich Fleißkärtchen verdient hat. Wie der Algerier vorne rackert, ist aller Ehren wert. Gerade in München hätte er mehr zählbaren Erfolg herausholen können, wenn Schiedsrichter Babak Rafati nicht zwei mal klare Fouls an Matmour in aussichtsreicher Freistoßposition zu ahnden unterlassen hätte.
Rob Friend steht weiter nicht zur Verfügung, so dass Hans Meyer nur drei weitere Offensivkräfte in der Hinterhand hat - wobei "Kraft" hier als relativer Begriff zu gelten hat. Leider haben weder Oliver Neuville, noch Roberto Colautti und Moses Lamidi in jüngerer Vergangenheit auch nur angedeutet, der Mannschaft helfen zu können. Ein Startelfeinsatz eines dieser drei Stürmer käme mithin einer Sensation gleich.


Der Gegner aus Gelsenkirchen


Das Trainer- und Spielertheater auf Schalke hat die Republik in dieser Saison bestens unterhalten. Wie in den 70er und 80er Jahren ging es in Gelsenkirchen zu: Funktionäre, Trainer, Interimstrainer, Manager, Spieler und Fans – lange Zeit war keiner dem anderen grün, wünschten die Anhänger der Königsblauen wechselweise Kuranyi, Altintop, Rafinha, Müller, Rutten, Schnusenberg oder Tönnies zum Teufel, womöglich auch alle miteinander.
Wohl illustriert wurden diese merkwürdigen Schalker Verhältnisse schon im Hinspiel, als eine voll besetzte Nordkurve in der Turnhalle neben der Ruine des Parkstadions beim 3:1 kaum mehr Lärm machte, als die Westtribüne im Borussia-Park beim 1:1 gegen Bielefeld und als der Schalkefan, der zur Rechten von SEITENWAHL saß, das 1:0 durch Hamit Altintop nicht etwa bejubelte, sondern mit einem deftigen Fluch in Richtung des Torschützen quittierte.

Das Gebaren der Schalkeverantwortlichen nach dem Rauswurf von Manager Andreas Müller und Trainer Fred Rutten setzte die Tragikomödie noch fort. Das begann mit den fast öffentlich geführten Verhandlungen mit Oliver Kahn und dem beleidigten Abgang des sich stets für große Aufgaben bereit erklärenden Olaf Thom, setzte sich fort mit dem vermeintlichen oder tatsächlichen Interesse an jedem denkbaren und undenkbaren Kandidaten, der auf dem Markt zu haben sein schien und gipfelte in der Installation dreier Interimstrainer, die nach dem Willen der Oberen von einem weiteren Interimstrainer abgelöst werden sollten, bevor dann die ganz große Lösung zur neuen Saison präsentiert wird.
Eine große Lösung zu finden, die auch den Schalker Anhang zufrieden stellt, sollte sich als fast unmöglich erweisen. Egal welcher Name gehandelt wurde, und es wurden viele gehandelt, die Reaktion auf Fanseite war meist „passt nicht auf Schalke“. Die Nachfrage, wer oder was denn bitteschön „auf Schalke passt“ brachte dagegen meist nur Achselzucken und Sätze, die irgendwas von „bodenständig“ und „Malocher“ beinhalteten. Vermutlich hätte zur Rettung des Schalker Seelenfriedens schon Ernst Kuzorra selig aus dem Himmelreich herabsteigen müssen. Man hätte alternativ natürlich auch über eine Verpflichtung von Peter Neururer nachdenken können.
Immerhin machten die guten Resultate der Interims-Interimstrainer den Nachfolge-Interimstrainer dann doch überflüssig.

Für Außenstehende war es sicher lustig, Schalke 08/09 zu beobachten, es sei denn, die Außenstehenden hatten  - wie in unserem Fall - mit sich selbst genug zu tun.
Nun ist das Komödienstadel seit dem 29. April inoffiziell und seit Mittwoch offiziell geschlossen. Der neue Trainer und der neue Manager für die neue Saison sind gefunden und verpflichtet, beide heißen Felix Magath. „Passt nicht, aber wir werden Meister“, so lässt sich die Reaktion aus dem Schalker Fanlager zusammenfassen, was die Vereinsführung wohl als Erfolg verbuchen darf. Immerhin riss mit dem Aufkommen der Gerüchte um Magath prompt die schon fast unheimliche Erfolgsserie des Interims-Trainertrios Büskens/Mulder/Reck und die Mannschaft verlor wieder.

Schalke Defensive:

Torhüter Manuel Neuer gilt weiter als einer der potenziellen künftigen Nationaltorhüter, wenngleich ihm bisher eine Berufung ins A-Team verwehrt blieb. Vermutlich wird Neuer erst nach der WM 2010 zu einem ernsthaften Kandidaten für die Nationalmannschaft. Bei Schalke allerdings hat er seinen Posten zurecht sicher. Gelegentliche Unsicherheiten sind bei Neuer (noch) nicht auszuschließen, alles in allem ist er aber ein sehr guter Torwart.

Vor Neuer spielt eine Abwehrkette aus den den Innenverteidigern Höwedes und Krstajic, links flankiert von Christian Pander, rechts von Rafinha.
Höwedes ist der Schalker Shooting-Star der laufenden Saison. Der Mann aus dem eigenen Nachwuchs hat sich aus dem Nichts seinen Stammplatz erkämpft und gilt als eine der Säulen des künftigen von Felix Magath zu formenden Schalke-Teams.
Mladen Krstajic dagegen einigen galt schon vor der Saison als Auslaufmodell. Eins Teil der wohl besten Innenverteidigung der Liga bekam der Serbe seinen Stammplatz erst durch die Verletzung seines früheren Abwehrpartners Marcelo Bordon zurück. Bordon steht seinem Team aller Voraussicht nach auch am Sonntag nicht zur Verfügung.
Der kapriziöse Linksverteidiger Rafinha scheint für den Sommer ein Verkaufskandidat zu sein, hat seinen Platz bis Saisonende aber wohl sicher.
Christian Pander fiel nach seiner Auswechslung beim Heimspiel gegen Leverkusen am vergangenen Wochenende durch eine Undiszipliniertheit auf, die allerdings scheint – zumindest offiziell- ungeahndet zu bleiben, so dass der Hobby-Hip-Hopper mit dem strammen Schuss wohl auch am Sonnntag dabei sein wird.

Nationalspieler Heiko Westermann dürfte im Vergleich zum Leverkusen-Spiel die Position mit Bejamin Höwedes tauschen und vor der Abwehr agieren. Der Ex-Bielefelder ist einer der wenigen, der im Lauf der Saison nicht den Zorn der Anhängerschaft auf sich gezogen hat und so gehört Westermann wie Neuer und Höwedes zu einer Achse, um die das Team der Zukunft geschaffen werden soll. Mit dem nach Gelb-Rot-Sperre zurückkehrenden Jermaine Jones steht an Westermanns Seite ein weiterer Nationalspieler, der wohl auch integraler Teil der Schalker Zukunftspläne sein dürfte.

Schalke Offensive

Drei offensive Mittelfeldleute und ein Stürmer werden Borussias Hintermannschaft beschäftigen, von denen zwei auch im Hinspiel schon ins damals von Uwe Gospodarek gehütete Gladbacher Tor trafen.

Zentral spielt Halil Altintop, der am 22. November 2008 gleich zweimal erfolgreich war. Der damals in der Mitte agierende Ivan Rakitic hat die Erwartungen auch in seiner zweiten Saison beim FC Schalke nicht erfüllt und spielt kaum mehr eine Rolle.
Über links kommt nun der Uruguayer Vicente Sanchez, der sich in der zweiten Hälfte seiner zweiten Saison im Team etabliert hat.
Sein Pendant auf rechts ist Jefferson Farfan, im Hinspiel erfolgreicher Elfmeterschütze und, obgleich selten voll die (exorbitanten) Erwartungen erfüllend, einer der gefährlichsten wenn nicht der gefährlichste Mann im Schalker Offensivspiel.

Kevin Kuranyi, die einzige echte Sturmspitze, scheint nach einer schlechten Saison, im Laufe derer schon so manches Mal sein Abschied aus Schalke prognostiziert wurde, doch noch in die Spur gefunden zu haben. Zwar braucht der Ex-Nationalspieler vergleichsweise viele Chancen, um zum Erfolg zu kommen, aber acht Tore aus den vergangenen sieben Spielen sprechen für sich. Kuranyi äußerte sich zudem höchst begeistert über die Verpflichtung seines ehemaligen Stuttgarter Trainers Felix Magath, was die Vermutung nahe legt, dass ein Abschied zum Saisonende kein Thema mehr ist.

Bilanz

Die Gesamtbilanz gegen Schalke 04 spricht knapp für Borussia, die Heimbilanz dagegen deutlich. In 35 Bundesligaspielen am Bökelberg und im Borussiapark gab es 20 Siege, neun Unentschieden und nur sechs Niederlagen. Leider ist es wie so oft in ähnlichen Fällen: es sind allein die Ergebnisse aus lange vergangenen ruhmreichen Zeiten, die zu solch erfreulichen Bilanzen führen. Das letzte Heimspiel in der bislang letzten Abstiegssaison ging mit 0:2 verloren, im Jahr davor nahm Schalke beim 0:0 zumindest einen Punkt aus dem Borussiapark mit. Eine weitere Spielzeit vorher schoss der damalige Schalker Stürmer Ailton die Gladbacher im Alleingang ab und verhalf den Gelsenkirchenern zu einem 3:1-Auswärtssieg.
Den letzten Erfolg über Schalke feierte Borussia noch am Bökelberg - durch Tore von Markus Hausweiler und Vaclav Sverkos siegte das Team von Trainer Holger Fach mit 2:0. Ein beim 1:0 in der Auftaktminute jenes Spiels entstandenes Foto ziert im übrigen in Postergröße die Wand über dem Computer, auf dem dieser Vorbericht entstanden ist.

Schiedsrichter

Peter Sippel pfeift zum zweiten Mal in dieser Saison ein Spiel der Borussia. In der Hinrunde leitete er das Heimspiel gegen Cottbus und hatte am niederschmetternden Ergebnis von 1:3 keinen nennenswerten Anteil.
In der Vorsaison dagegen half Sippel durchaus beim höchsten Saisonsieg des späteren Zweitligameisters mit, indem er bei Kickers Offenbar deren Stürmer Aristide Bancé und Verteidiger Moses Sichone vom Platz stellte und zudem noch zweimal auf Strafstoß für Borussia entschied.
Gegner im letzten Erstligaspiel der Borussia unter Leitung Sippels war wie am Sonntag Schalke 04. Es war das 0:2, das wohl als "das Spiel mit dem Rubink" im Gedächtnis der Borussenfans hängen geblieben ist.

Aufstellungen

Borussia: Bailly - Stalteri, Brouwers, Dante, Daems - Galasek, Paauwe, Bradley - Baumjohann, Marin - Matmour
Ersatz: Heimeroth, Schachten, Levels, Callsen-Bracker, Kleine, Dorda, Jantschke, Lamidi, Neuville, Colautti
Es fehlen: van den Bergh, Jaurès, Gohouri, Alberman, Friend (alle verletzt)

Schalke
: Neuer - Rafinha, Höwedes, Krstajic, Pander - Höwedes, Jones - Farfan, Altintop, Sanchez - Kuranyi
Ersatz: Schober, Matip, Engelaar, Kobiashvili, Latza, Rakitic, Asamoah
Es fehlt: Bordon (rekonvaleszent)

SEITENWAHL-Meinung

Christoph Clausen
: Einen Punkt traue ich der Borussia durchaus zu, einen Sieg eher nicht. So könnte am Ende ein 1:1 stehen, ein Achtungserfolg, sicher, in der momentanen Lage aber eigentlich zu wenig.

Hans-Jürgen Görler
: Ich könnte mir vorstellen, dass die Borussia ausnahmsweise wieder einmal aufopferungsvoll kämpft. Da sie aber einmal mehr ihre Chancen nicht verwerten wird, wird am Ende nur ein 0:0 herausspringen. Viele werden den Punktgewinn gegen Schalke wie einen Sieg feiern - und hoffen, dass es am Ende doch zumindest für Platz 16 reicht. Um nach erfolgreicher Relegation eine weitere vom Abstiegskampf geprägte Spielzeit zu erleben? Nein, danke.

Thomas Häcki
:Wenn sich ein Verein immer mehr mit einem möglichen Abstieg, statt dem Klassenerhalt beschäftigt, ist das für gewöhnlich kein gutes Omen. Die letzten Vorstellungen der Borussia liefen unter "gewollt, aber nicht gekonnt". Es ist schwer vorstellbar, warum sich dies ausgerechnet gegen Schalke ändern sollte. 1:2

Christian Heimanns:Wie war das nochmal, Siege tippen solange es geht? Jetzt gehts leider nicht. Schalke wird uns mit 0:1 besiegen ohne sich groß zu verausgaben.

Michael Heinen: Sensationell verliert Borussia mal wieder eine Partie. Dieses Mal darf sich Schalke 04 über einen 1:0-Sieg freuen.

Mike Lukanz:Ab sofort ist die Ratio keine entscheidende Größe mehr, wenn es um das Tippen der Spiele geht - sofern sie es überhaupt je war. Gladbach schlägt Königsblau mit 2:1.

Christian Spoo
: Die Situation ist ähnlich, wie vor dem Wolfsburg-Spiel, wenngleich die Abstiegsgefahr inzwischen ungleich größer ist. Aber Borussia tat sich zuletzt gegen nominell stärkere Gegner fast leichter, als gegen solche, gegen die alle Welt mit einem Sieg rechnete. Weil Schalke aber vor dem Tor nicht so stark ist, wie Wolfsburg und hinten nicht so sattelfest, wie gewohnt, gelingt Borussia ein 2:0-Sieg, der noch einmal die Hoffnung auf den Klassenerhalt wecken wird.

Thomas Zocher:Es ist keine einfache Situation, es kann hier aber von Vorteil sein, dass die Borussia vor heimischem Publikum spielt. Wenn das Publikum möchte, dass die Borussia die Klasse hält und dementsprechend der Elf auch hilft, dann könnte ein Erfolg gegen Schalke 04 möglich sein. Es ist eben nicht ausgeschlossen, dass sie mit 2:1 gewinnt.

Der Gegner im Internet: http://www.schalke04.de

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