Mittlerweile sind wir gedanklich bereits Ende September angekommen, wo wir an einem Dienstag oder Mittwoch abend am Millerntor antreten dürfen. Kein leichtes Spiel bei einem Aufsteiger, der von seiner Heimstärke lebt und bei Flutlicht eine noch leidenschaftlichere Atmosphäre erzeugen wird als es ohnehin regelmäßig der Fall ist. Ob die Leidenschaft und der Kampf aber für ein Überleben in Liga 2 ausreichen können, soll der heutige SEITENWAHL-Zweitligacheck unter die Lupe nehmen.

Ausgangslage:

Während sich die Aufsteiger aus dem Süden im Vorjahr mit Platz 7 (Augsburg) und 12 (Koblenz) sehr ordentlich schlugen, ging es für Nord-Team RW Essen direkt wieder bergab und Carl-Zeiss Jena rettete sich erst durch fulminanten Schlussspurt am letzten Spieltag. Kein Wunder, dass die beiden Aufsteiger aus der Regionalliga Nord auch in diesem Jahr wieder zu den Top-Favoriten auf die letzten 4 Plätze zählen. 

Die Regionalligasaison verlief im Norden höchst spektakulär, da sich noch wenige Wochen vor dem Saisonende über 10 Vereine Hoffnungen auf Liga 2 machen durften. Der FC St. Pauli pirschte sich in der Zeit langsam heran und fand erst zum Ende zur nötigen Konstanz (letzte 10 Saisonspiele ohne Niederlage), die ihnen schließlich Platz 1 einbrachte.
 


Was ganz Fußball-Deutschland erfreute, soll aber nicht nur ein einjähriges Gastspiel bleiben. Der Kultklub vom Kiez will sich langfristig wieder im Profifußball etablieren. Bekannte Namen findet man kaum im Kader des FC. Dafür steht der Team-Gedanke im Fokus, über den man sich auch in der 2. Bundesliga behaupten möchte.

 
Zu- und Abgänge:

Die Paulianer bedienten sich bei ihren bislang relativ wenigen Neuzugängen vornehmlich in der Regionalliga. Von Borussia kam René Schnitzler, dem man eine Wiederholung seiner 14 Saisontore offensichtlich eher zutraut als Jos Luhukay. Alexander Ludwig machte sich in Dresden einen Namen mit 11 Regionalliga-Toren, nachdem er bei Hertha BSC den Durchbruch nicht geschafft hatte. Er wurde zuletzt meist im Sturm eingesetzt, kann aber im Mittelfeld auch die Außenbahnen bedienen. Björn Brunnemann kommt von Rot-Weiß Erfurt, wo sein Vertrag auslief. Ihn kann man insbesondere als Rechtsaußen verwenden. 

Der bekannteste Neue ist Filip Trojan, an dem angeblich auch unsere Borussia in diesem Sommer Interesse gezeigt haben soll. Der 24jährige wurde mit 16 Jahren von Schalke 04 in Tschechien entdeckt. Der Durchbruch blieb ihm bei den Knappen versagt, wo er sein Talent nur andeuten konnte. Besser lief es in Bochum, wo sich der 1,72m kleine Tscheche bald einen Stammplatz erkämpfte. Erst ein Kreuzbandriss 2005 warf ihn zurück. In der Vorsaison schaffte er anfangs den Sprung zurück in die Stammelf, ehe Marcel Koller ihn fallen ließ und in den letzten 10 Saisonspielen auf die Bank setzte. Die Stärken des Außenläufers liegen in seiner Schnelligkeit und Technik, mit der er dem Gegner gerne Knoten in die Beine dribbelt. Dies ist aber zu oft ineffektiv und verkommt dann zu brotloser Kunst. Zudem ist Trojan für einen Offensivspieler viel zu torungefährlich und lässt beste Chancen liegen. So konnte er in 56 Erstligaspielen kein einziges Mal einnetzen und war selbst bei 22 Partien in Liga 2 nur einmal erfolgreich.
 

Abgegeben hat St. Pauli einige prominente Namen, die aber aus Altersgründen keine so große Rolle mehr spielten. Jens Scharping und Daniel Stendel scheinen über ihren Zenit hinaus und sollen jetzt durch jüngere Kräfte ersetzt werden. Für den 34jährigen Michael Mazingu-Dinzey, der auf links flexibel eingesetzt wurde, soll noch der gleich alte Ronald Maul von Carl-Zeiss Jena losgeeist werden. Der Transfer gilt seit Wochen als so gut wie sicher, da der Spieler aus privaten Gründen unbedingt nach Hamburg möchte. Nur die Ablöse in fünfstelliger Höhe ist zwischen den Vereinen noch umstritten.
 


Tor/Abwehr:

Torhüter haben auf St. Pauli eine große Tradition. Doch die Fußstapfen eines Klaus Thomforde oder Volker Ippig sind groß und konnten von Achim Hollerieth nur begrenzt ausgefüllt werden. Als dieser 2006 den Verein verließ, stieg zunächst die Nr.2 Benedikt Pliquett auf und durfte die ersten 5 Spiele der Vorsaison absolvieren. Dabei überzeugte er nicht, so dass rechtzeitig vor dem großen Pokalmatch gegen die Bayern ein Wechsel vorgenommen wurde. Der 1,97 Meter riesige Patrick Borger stieg gleich zum tragischen Helden auf, als er Makaay, Podolski und Co. zunächst über 90 Minuten in die Verzweiflung und Verlängerung trieb, dann aber nach 105 Minuten einen Flankenball von Philipp Lahm unterschätzte und ins eigene Tor boxte. Trotz dieses Fauxpas ging der 28jährige gestärkt aus dem Match hervor und sicherte sich seinen Stammplatz, den er bis zum Saisonende nicht hergab. Dabei war mit Timo Reus ein zweitligaerprobter Keeper (Freiburg, Ahlen) verpflichtet worden, der zwischenzeitlich kurz davor stand, einen erneuten Torwartwechsel auszulösen. Eine Verletzung des 33jährigen verhinderte dies aber. Für die neue Saison wird Reus einen neuen Anlauf wagen, aber zu Beginn gilt Aufstiegskeeper Borger als Nr.1. 

Ob´s am Torwart lag oder nicht. St. Pauli bestach im Vorjahr insbesondere durch eine herausragende Defensive. 32 Gegentore in 38 Spielen waren mit Abstand Liga-Bestwert und sind insbesondere der gut funktionierenden Viererkette zuzurechnen.
 

Hier gilt Fabio Morena als Chef, was seine Kapitänsbinde unterstreicht. Seit 2003 gehört der 27jährige zum Stamm und soll sich nun endlich auch in Liga 2 bewähren. Neben ihm steht Marcel Eger bereit, der in seinen ersten beiden Jahren bei Pauli die Rolle eines besseren Ergänzungsspielers einnahm, ehe er sich letzte Saison endgültig durchsetzte. Auch für ihn gilt, dass er anfänglich durch die guten Leistungen der Vorsaison gesetzt sein wird.
 

Auf der rechten Außenseite ist Florian Lechner seit 2004 Stammverteidiger, der aus der Stuttgarter Jugendarbeit stammt. Durch einen Wadenbeinbruch wird er aber wohl in der Vorrunde nicht zur Verfügung stehen. Interessanter wird es links hinten durch die Rückkehr von Ralph Gunesch aus Mainz. Dieser hatte nach drei überzeugenden Jahren seine Chance in Liga 1 gesucht, was ihm aber nur mäßig gelang. 9 Mal kam er bei Jürgen Klopp zum Einsatz, wenn ein Stammverteidiger ausfiel. Richtig überzeugen konnte er dabei nicht. 
 

Gunesch
ist ebenso wie Carsten Rothenbach ein Defensivallrounder, der auf allen Positionen in der Viererkette einsetzbar ist. Da die drei anderen ordentlich ausgefüllt werden, streiten sich diese beiden dann vermutlich um den offenen Posten links. Rothenbach verfügt aus seiner Zeit beim KSC über Zweitligaerfahrung, wo er es aber letztlich nur zum Ergänzungsspieler brachte. In der Vorsaison wurde er hinten flexibel, aber vornehmlich links gebraucht und brachte es auf 33 Einsätze. Defensiv ist er sehr solide, so dass für ihn auch ein Wechsel ins defensive Mittelfeld denkbar wäre. Probleme hat er hingegen im Aufbauspiel, wo ihm in der Offensive noch zu viele Fehler unterlaufen sowie in der mangelnden Grundschnelligkeit, durch die er von flinken Außen gerne überlaufen wird. Der schnellere Gunesch scheint daher für die linke Außenseite die etwas wahrscheinlichere Variante zu sein.

Ian Paul Joy
, der 2005 von der zweiten Mannschaft des HSV abgeworben wurde, sollte ursprünglich den Linksverteidiger-Posten übernehmen, überzeugte aber nicht so sehr, so dass er nur als Ergänzung zum Einsatz kommt. Ähnliches gilt für Abdou Sall und Jeremy Opoku-Karikari, die aus der eigenen Zweiten hochgezogen wurden. Der Senegalese Sall wurde im vorigen Jahr in der Nationwide Conference (englische 5. Liga) entdeckt, kann aber mit inzwischen 26 Jahren kaum noch als Talent durchgehen.

 
Mittelfeld:

Im defensiven Mittelfeld bieten sich mit Timo Schultz und Fabian Boll solide Alternativen. Schultz hätte beinahe so etwas wie Heldenstatus erlangt, als er die Paulianer im Vorjahr gegen den FC Bayern München im Pokal mit 1:0 in Führung schoss. Doch ansonsten ist das einstige Werder-Talent eher unauffällig. Boll gilt als großer, zweikampfstarker Typ, der in seinem bisherigen Hauptberuf als Kriminalkommissar jetzt wird kürzer treten müssen. Im Mittelfeld ist er flexibel einsetzbar und kann z.B. auch die linke Halbposition in einer Raute einnehmen. 

Bekanntester Name im Pauli-Mittelfeld ist neben Trojan Thomas Meggle. Das Pauli-Urgestein machte zwei Versuche, bei anderen Vereinen Fuß zu fassen, was ihm bei 1860 München und bei Hansa Rostock jeweils misslang. Zweimal kehrte er an den Kiez zurück, wo er unumstritten ist. In den Jahren 2000-2002 erlebte er seine Hochphase, als er gar in die Nähe der Nationalelf gerückt wurde und nach 10 Toren in der 1.Liga auch bei Borussia ein Thema wurde. Doch mit Rostock folgte sein persönlicher Abstieg, da er bei den Hanseaten in 3 Jahren bei 44 Spielen nur 1 einziges Tor erzielen konnte. Seit 2005 ist er wieder in Hamburg, wo er im ersten Jahr gleich wieder auf 10 Tore in der Regionalliga kam. Zuletzt waren es nur noch 6 Tore in 30 Spielen, aber trotzdem darf man den Spielmacher mit jetzt 32 Jahren nicht völlig abschreiben. In einer defensiveren Variante kann er den zweiten 6er spielen, während er in der Raute hinter den Spitzen seine Torgefahr einbringen kann.
 

Auf den Außenpositionen dürften mit Takyi und Trojan zwei Spieler die Nase vorn haben, die schon 2003/04 beim FC Schalke 04 zusammen spielten. Takyi kommt eher über die rechte Seite, wo er im letzten Jahr den Durchbruch feierte. Nach seiner Schalker Zeit war er zum HSV gewechselt, wo er in der Regionalliga nur 1 Tor in 54 Spielen erzielte. Beim Lokalrivalen vom Millerntor spielte der schnelle Takyi aber besser auf und trug 7 Tore (davon 3 Elfer) zum Aufstieg bei. Gefährlich ist er insbesondere bei Standards. So verwandelte er u.a. gegen Lübeck eine Ecke direkt.
 

Die Alternativen für die beiden finden sich in den Neuzugängen Brunnemann und Ludwig. Ersterer ist schnell und hat einen guten Schuss, konnte sich zwischen 2003 und 2005 aber bei Cottbus in Liga 1 nicht durchsetzen. In Erfurt kam er 2005/06 auf 9 Tore als Rechtsaußen, ehe er im Vorjahr noch immerhin 5mal traf.
 


Alexander Ludwig
ist grundsätzlich im Mittelfeld daheim, wurde zuletzt aber in Dresden verstärkt im Sturm eingesetzt. 11 Tore zeigen, dass er auch für diese Rolle zu gebrauchen ist. Überhaupt ist der 23jährige ein vielseitig einsetzbarer Offensivspieler, der gerne über die Außenbahnen kommt. Nachdem er bei Hertha BSC nicht zum Zuge kam, wechselte er 2005 nach Dresden, wo er in Liga 2 zunächst enttäuschte (nur 1 Tor in 17 Spielen). Erst im Vorjahr lief es für ihn endlich besser und man hofft auf St. Pauli, dass es ihm gelingt, an diese Saison anzuknüpfen.

 
Sturm:

Im Angriff könnten sich bei St. Pauli Probleme ergeben, denn hier sucht man dringend nach einem Knipser, da man in der Vorsaison Stoßstürmer Luz abgab. Schon in der letzten Saison war die Abschlussschwäche ein Kardinalproblem und es ist nicht erkennbar, warum sich dieses Problem in einer stärkeren Liga lösen lassen sollte.

Mit Schnitzler hofft man, eine Lösung gefunden zu haben. 2005 war er nach Leverkusen gewechselt und durfte in der Vorbereitung in die 1. Mannschaft hineinschnuppern. Zu einem Einsatz in der Liga reichte es nicht und selbst bei der Regionalliga-Elf von Bayer lief es mehr schlecht als recht. 3 Tore in der Vorrunde 05/06 führten zu einer baldigen Rückkehr zur Borussia, wo Schnitzler wieder besser in Fahrt kam. In der vergangenen Saison stotterte sein Motor aber anfangs ein wenig. Auch Borussia konnte er in der Vorrunde nur mit 3 Toren weiterhelfen. Erst in der Rückrunde entwickelte er einen Lauf, der ihn zum Schluss zu 14 Saisontoren verhalf. Hiervon waren zwar 3 Elfmeter und in 4 Partien zeichnete er sich gar als Doppeltorschütze aus. Die Tatsache, in einer schwachen Mannschaft herauszuragen, weckte aber in Hamburg Begehrlichkeiten, denen der 22jährige schließlich erlag. Bei St. Pauli dürften die Aussichten auf einen Stammplatz in Liga 2 größer sein als bei uns, wenngleich es schon gewagt wäre, von ihm in der neuen Saison allzu viele Tore zu erwarten. 

Seine Hauptkonkurrenten heißen Ahmet Kuru und Marvin Braun. Kuru ist am ehesten noch der Typ Knipser, wenngleich er mit 1,78 Metern seine Stärken mehr am Boden hat, während Schnitzler auch in der Luft Torgefahr entwickeln kann. In Braunschweig überragte der Türke 2004/05 mit 24 Toren in der Regionalliga, und trug maßgeblich zum Aufstieg bei. Eine Liga höher reichte es dann nur noch zu 7 Toren, ehe er im Vorjahr in eine Krise geriet. 15 Spiele lang blieb er bei der ohnehin versagenden Eintracht ohne Torerfolg und kam mehr und mehr als Joker zum Einsatz. In der Winterpause war man dann bereit, ihn nach St. Pauli abzugeben, wo er auf Anhieb immerhin 6 Regionalliga-Tore schoss. 
 

Braun
kam im Vorjahr von den Stuttgarter Kickers. Er agiert verstärkt über die rechte Seite, wo er theoretisch auch auf der Außenbahn einsetzbar wäre oder auf seiner ursprünglichen Position im rechten Mittelfeld. Seine Leistungen sind weitgehend konstant auf solidem Niveau, wobei er sich durch seine Kampfstärke auszeichnet. In der Regionalliga brachte in den letzten 6 Jahren jeweils auf zwischen 4 und 7 Tore, was verdeutlicht, dass er eher ein spielerischer Stürmer ist, der Chancen einleitet anstatt sie zu verwerten.  

Florian Bruns
wird nominell als Stürmer geführt, wurde in der Vorsaison aber vermehrt im linken, offensiven Mittelfeld eingesetzt. Mit einem Tor (ausgerechnet gegen Borussias U23) und keinem einzigen Assist, ist seine Bilanz ernüchternd. Dafür hat er im spielerischen Bereich Qualitäten, mit denen er auch nach Einwechselungen noch Wert für die Mannschaft besitzt. 


Der 2,02 Meter-Hüne Morike Sako, der einst aus der 4. englischen Liga kam, wird ebenso nur als Joker infrage kommen wie der talentierte Roman Prokoph.

 
Taktik:

Stanislawski spielte zu Beginn seiner Amtszeit öfter im 4-3-3 oder 4-2-3-1. In den erfolgreichen letzten Saisonspielen setzte sich aber ein 4-4-2-System durch, das in der 2.Liga vermutlich etwas defensiver (ggf. mit zwei 6ern) agieren wird.


Breite des Kaders:

St. Pauli ist für einen Aufsteiger – mit Ausnahme der Sturmmitte - recht breit aufgestellt. Da man viele flexibel einsetzbare Allround-Spieler im Kader hat, sollte die Breite weniger das Problem sein als die Qualität der Spieler. Gegen eine Verletzungswelle, wie sie momentan über St. Pauli hereinbricht, wird dies aber nicht helfen. So sind zur Zeit gleich 7 Abwehrspieler nicht einsatzfähig, was Pauli zu Saisonbeginn Probleme bereiten dürfte.


Trainer:

Als St. Pauli in der Vorsaison nach 17 Spielen auf Platz 12 abrutschte und die Abstiegsränge immer näher rückten, sah man sich gezwungen, den langjährigen Coach Andreas Bergmann zu entlassen, der den Verein in den Jahren zuvor ins obere Regionalliga-Mittelfeld geführt hatte. Es übernahm Sportdirektor Holger Stanislawski, der weder A- noch Trainer-Schein besitzt und eigentlich auch nur als Interimslösung gedacht war. Nachdem es unter seiner Leitung aber überraschend gut lief und man am Ende sogar noch den Aufstieg sicherte, ergab es sich zwangsläufig, dass man ihn zur dauerhaften Lösung installieren wollte. 


Durch den Aufstieg zerschlug sich dieses Vorhaben aber wieder, da die DFL beschlossen hatte, sich rigoroser gegenüber Interimslösungen ohne Trainerschein zu zeigen. Einen solchen erwirbt Co-Trainer Andre Trulsen gerade, der damit offiziell auf den Chefposten vorrückt, um die Bürokraten im Liga-Vorstand zu beruhigen. Inoffizieller Teamchef ist und bleibt aber Stanislawski, der „klinsmann-like“ die letzte Entscheidungsgewalt halten wird.

 
Mögliche Aufstellung:

Borger – Lechner, Morena, Eger, Gunesch – Takyi, Boll, Meggle, Trojan – Schnitzler, Kuru

 
Gesamteindruck/Prognose:

Gerade eine solide Defensive ist im Abstiegskampf enorm wichtig. Hier kann Pauli auf eine gestandene, eingespielte Verteidigung zurückgreifen, die Zweitligaansprüchen genügen sollte. Trotzdem vertraut man allzu sehr darauf, dass die regionalligaerprobten Stützen in gleicher Weise in der höheren Spielklasse überzeugen werden. Eingespieltheit, Teamgeist in Verbindung mit der tollen Stimmung am Millerntor sollen die fehlende Qualität im Team wettmachen. Es ist dem sympathischen Klub zu wünschen, dass dies gelingt. Doch Zweifel tun sich auf. In einzelnen Spielen wird man den einen oder anderen Großen ärgern können. Letztlich wird das wahrscheinlich aber nicht ganz reichen, um die Klasse zu erhalten.

Bisher im Zweitligacheck:

1.FC Kaiserslautern
TSG Hoffenheim
FSV Mainz 05
VfL Osnabrück
Erzgebirge Aue
FC Augsburg

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