Vom Namen her ist der SV Wehen Wiesbaden der größte Underdog der Liga. Doch als unumstrittener Regionalliga-Meister, der bereits 5 Spieltage vor Schluss sicher aufgestiegen war, setzte man bereits in der vergangenen Saison ein Ausrufezeichen, dem man an diesem Wochenende ein weiteres folgen ließ. In der 1. Runde des DFB-Pokals zwang man den VfB Stuttgart zu einer Zitterpartie, die dieser nur dank zweier Foulelfmeter und in der Nachspielzeit knapp mit 2:1 gewann. Die Großen der 2. Liga sind also gewarnt, diesen vermeintlich kleinen Gegner nicht zu unterschätzen, wie auch der heutige SEITENWAHL-Zweitliga-Check unterstreicht.


Ausgangslage:
Der Pokalknaller gegen den VfB Stuttgart unterstrich aber auch, wie schwer sich der SV Wehen tut, eine Fanbasis zu schaffen. Mit 15.200 Zuschauer konnte man selbst gegen den deutschen Meister das Mainzer Bruchweg-Stadion nicht füllen. Im Vorjahr waren es im Schnitt nur 1062 Menschen, die den Aufsteiger auf seinen Weg in Liga 2 begleiten wollten. Zum Vergleich: Beim FC St.Pauli waren es 16.776. Mit dem Umzug nach Wiesbaden möchte sich der Verein aus dem 29.000 Einwohner kleinen Taunusstein eine bessere Zukunft ermöglichen, für die man über kurz oder lang interessierte Zuschauer benötigt. Das neue, 14.000 Personen fassende Stadion wird im Laufe dieser Saison in der hessischen Landeshauptstadt fertig gestellt und für die Partie gegen Borussia bereit stehen. Bis dahin weicht man in die Frankfurter Commerzbank-Arena aus.  

Den sportlichen Erfolg der letzten Jahre verdankt man zu großen Stücken der Existenz von Wasserfiltersystemen. Denn solche produziert die Firma des Präsidenten und Hauptsponsors Heinz Hankammer, der mit seinem finanziellen Einsatz den Aufstieg erst ermöglichte. Nach zwei 3. Plätzen in Folge stieg man im Vorjahr endlich mit 72 Punkten souverän auf, wobei man sich speziell auf die hervorragende Abwehr (nur 25 Gegentore) verlassen konnte. 
 

Zu- und Abgänge:
Trotz der extrem erfolgreichen Vorsaison will man sich in Wehen nicht allein auf den bestehenden Kader verlassen. Gleich 13 neue Spieler hat man hinzugekauft, und hierbei meist auf vorhandene Zweitligaerfahrung geachtet. Mit Matias Cenci verließ ausgerechnet der beste Torschütze (14 Treffer) des eh leicht schwächelnden Sturms den Verein, da er sich mit den Verantwortlichen nicht auf Vertragsdetails einigen konnte. Vom Stamm blieben sonst aber alle Spieler weitgehend erhalten. 

Für das Sorgenkind Angriff wurden mit Valentine Atem und Rückkehrer Bakary Diakité zwei potentielle Stammspieler sowie mit Rodrigo Teixeira eine brasilianische Wundertüte verpflichtet. Der 29jährige war vor einigen Jahren bereits in Frankfurt im Gespräch, der Eintracht dann aber doch zu teuer. Zuletzt spielte er in Kolumbien, wo er mit seinen 1,87 Metern als Mittelstürmer zum Einsatz kam.
 

Atem
war einer der elf Verzweiflungs-Käufe von Eintracht Braunschweig in der vergangenen Winterpause. Seine 3 Tore bei 13 Einsätzen halfen am Ende aber nicht. Trotzdem möchte Wehen mit dem einstigen Torschützenkönig der Kameruner Liga sein Glück versuchen. Der 1,76 Meter kleine Atem ist schnell, als Afrikaner natürlich technisch sehr gewandt, beim Abschluss oft aber etwas überhastet. Dies gilt gleichermaßen für Diakité, der nach seiner bislang besten Saison 2005/06 (15 Tore) den Verein Richtung Mainz verließ, dort in der Vorrunde (9 Spiele, 1 Tor) aber ebensowenig glücklich wurde wie nach der Winterpause bei TuS Koblenz (14 Spiele, 0 Tore). Jetzt hofft der Ex-Frankfurter, an alter Wirkungsstätte wieder zu alter Stärke zu finden. 

Im Tor ist mit Thomas Richter ein Ex-Borusse in den Taunus gewechselt, der von 2000 bis 2003 bei unseren Amateuren zum Einsatz kam. Damals waren seine Leistungen allerdings nie so, als dass er ernsthaft für eine Chance bei den Profis in Frage gekommen wäre. In den letzten Jahren tingelte er durch die Regionalliga Süd, wo er in Elversberg, Darmstadt und zuletzt in Siegen unumstrittener Stammspieler war. Diesen Reifeprozess des inzwischen 26jährigen möchte man nun in Wehen nutzen, wo dem 1,90 Meter-Hünen zunächst aber wohl eher der Platz auf der Bank zugedacht ist. 

Für die Abwehr kamen drei zweitligaerprobte Spieler, von denen Ales Kokot die besten Aussichten auf einen Stammplatz auf der linken Seite hat. Der Slowene spielte 2005/06 bei Greuther Fürth im Stamm, ehe er im letzten Jahr durch den wiedererstarkten Achenbach verdrängt wurde. Er ist ein bissiger Kämpfertyp, der allerdings technische Mängel offenbart. 
 

Eher rechts zuhause ist Benjamin Schöckel, den diverse Verletzungen u.a. bei Energie Cottbus ständig zurückwarfen. Für die Innenverteidigung ist der kopfballstarke Nationalspieler Montenegros Vlado Jeknic eingeplant, der zuletzt in Burghausen aber nur mittelprächtig agierte.
 

Fürs Mittelfeld wurden vier Spieler aus der Zweiten Liga verpflichtet, von denen drei zuletzt abstiegen. Patrick Bick und Benjamin Siegert gelang dies gemeinsam mit Eintracht Braunschweig, wobei sie beim Tabellenletzten des Vorjahres noch zu den wenigen Lichtblicken gehörten. Der 30jährige Bick kann sich ohnehin auf eine Verletzung hinausreden, durch die er nur auf 9 Saisoneinsätze kam. Er ist im defensiven Mittelfeld zuhause, von wo aus er in der Saison 2005/06 8 Zweitliga-Tore markierte. Er gilt als Teamplayer und ist ebenso im rechten Mittelfeld einsetzbar. Dort ist der mit 1,74 Metern gleich kleine Siegert hauptamtlich tätig. Ihn zeichnet eine ordentliche Technik und hohe Schnelligkeit aus, die er manchmal aber zu überhastet einsetzt.
 

Aus Burghausen kehrt Maximilian Nicu nach Taunusstein zurück, wo er 2005/06 aus dem offensiven Mittelfeld heraus mit 16 Toren Torschützenkönig der Regionalliga Süd geworden war. Danach folgte er dem Lockruf des Geldes, erzielte bei 31 Einsätzen aber nur noch 4 Treffer. Der zur latenten Unfairness neigende Olivier Caillas wiederum war in Fürth vier Jahre lang Stammspieler, spielte bei Bruno Labbadia zuletzt aber keine Rolle mehr, so dass man sich von dem sprintstarken Mann auf der linken Seite bereitwillig trennte.  

Das Frankfurter Talent Jonas Grüter und der Kameruner Carl Lombé ergänzen das Bild, wobei letzterer noch bis Saisonstart aus seinem bereits unterschriebenen Vertrag entlassen werden kann.
 

Tor/Abwehr:
Trotz der Regionalliga-Reputation von Richter wird an Adnan Masic zunächst kein Weg vorbeigehen. Der 32jährige Bosnier kam 2006 ebenfalls von den Spfr. Siegen, wo er als Stammkeeper einen Auf- und Abstieg in, bzw. aus der 2. Liga miterlebt hat. In dieser Zeit geriet er kurzzeitig in den Verdacht, in den Wettskandal verwickelt zu sein, da er einige der Verdächtigen persönlich kannte. Doch die Behauptung, das Spiel in Rostock (0:2) aktiv beeinflusst zu haben, konnte nicht erhärtet werden, zumal er sich bei beiden Gegentoren nichts zuschulde kommen ließ. Der 1,92 Meter große Heißsporn gilt als erfahrener, selbstbewusster Führungsspieler, der zudem mit Vorliebe Elfmeter pariert und auf eine starke Rückrunde zurückblicken kann. 

Da die Defensive im Vorjahr enorm kompakt stand, werden die bisherigen Stammspieler zu Beginn einen Bonus besitzen. Hier sind insbesondere der 24jährige Marko Kopilas (zentral) und der 25jährige Nikolaos Nakas (rechts) hervorzuheben, die eine für ihr Alter erhebliche Souveränität an den Tag legen und bereits seit mehreren Jahren zum Stamm gehören.
 

Um den zweiten Posten in der Innenverteidigung streiten sich insbesondere Neuzugang Jeknic, Torge Hollmann und Dajan Simac. Letzterer ist seit August 2004 Stammspieler, und kämpfte sich im Vorjahr nach dreimonatiger Verletzungspause dank seiner Zweikampf- und Kopfballstärke ins Team zurück. Der mit 25 Jahren gleich alte Hollmann kann durch seine Flexibilität auch auf allen übrigen Positionen in der Defensive zum Einsatz kommen, wo er seine Torgefährlichkeit (4 Tore im Vorjahr) umsetzen kann. So konkurriert er links mit Neuzugang Kokot sowie dem bisherigen Stammspieler Kristjan Glibo
 

Insgesamt fällt auf, dass die Verteidigung bislang relativ jung aufgestellt war, was in der Regionalliga offensichtlich kein Makel gewesen ist. Mit dem 27jährigen Kokot möchte man sich den höheren Anforderungen der 2. Liga trotzdem mit etwas mehr Erfahrung stellen. In der Zentrale ist man mit hochgewachsenen Spielern aufgestellt, so dass die Lufthoheit weitgehend gewährleistet sein sollte. 

Mittelfeld:
Das defensive Mittelfeld ist das Prunkstück des SV Wehen Wiesbaden. Im Vorjahr bestachen hier Kapitän Sascha Amstätter und Sandro Schwarz. Dieser kann auf 116 Zweitliga-Spiele aus seinen 6 Jahren in Mainz sowie einem einjährigen Gastspiel in Essen verweisen. Im Sommer 2003 machte er beim tragischen Nicht-Aufstieg der Klopp-Elf auf sich aufmerksam. Nachdem Frankfurt in der letzten Minute noch zweimal zum 6:3-Endstand traf (das 4:3 und 5:3 markierte sein jetziger Mitspieler Diakité) wurde das Mainzer 4:3 gegen Braunschweig hinfällig. Ein hämischer Fan des Gegners bekam die Enttäuschung von Schwarz in Form eines ihm an den Kopf fliegenden Wasserkastens zu spüren. Aber auch auf dem Feld ist der Defensiv-Spezialist stets engagiert und kampfstark. 

Amstätter
wiederum ist trotz seiner nur 1,70 Meter der Leader im Team, der seit 2000 in Wehen unter Vertrag steht und nur 2002 den Verein für ein halbes Jahr verlassen hatte. Nach langer Verletzung im vorigen Jahr sollte er gegenüber Schwarz und Bick leichte Vorteile im Kampf um eine der beiden 6er-Position haben. Angesichts der ohnehin schon hohen Qualität auf dieser Position, darf sich der Ex-Lauterer Torsten Reuter trotz seiner 22 Erstliga-Spiele nur Außenseiterchancen ausrechnen, obwohl er in der vorigen Rückrunde auf 14 Spiele für den SVW kam. 

Während in der Defensive die Qual der Wahl vorherrscht, ist neben den Neuen Siegert, Nicu und Caillas der Bosnier Hajrudin Catic der vielversprechendste Anwärter für die offensiven Positionen. Der gebürtige Kölner ist seit 2005 Stammspieler und verfügt über einen guten Schuss, der ihn bei Standards und aus der Distanz torgefährlich erscheinen lässt, wie er im Pokal gegen Stuttgart mit seinem Freistoßtor zum 1:0 unter Beweis stellte. Bei den einstigen Zweitligisten Fortuna Köln, Waldhof Mannheim und RW Oberhausen machte er bereits 146 Partien in dieser Liga, die den 32jährigen zu einem der erfahrensten Spieler im Kader machen. 

Ebenso aus Köln stammt das 21jährige Talent Enis Alushi, das im Vorjahr von Christoph Daum ausgerechnet beim peinlichen 2:2 gegen den 1.FC Kaiserslautern eingewechselt wurde. Trotz einer Unterzahl von zwei Spielern und 0:2-Rückstand gelang den Pfälzern damals noch der Ausgleich, was für den deutschen U19-Nationalspieler mit albanischer Abstammung nicht unbedingt karrierefördernd war. 

Sturm:
Das Spiel des SVW funktioniert ein wenig nach dem Motto „Hinten sicher stehen und vorne hilft der liebe Gott“. Ob dieser aber in der 2. Liga genauso gnädig sein wird, wie in so vielen Regionalliga-Spielen, wird sich zeigen. Die Qualität im Angriff scheint trotz der Neuzugänge überschaubar. Diakité hatte letztlich nur ein richtig starkes Jahr in seiner Karriere und ist zuletzt in Liga 1 und 2 gescheitert. Genau wie Atem entspricht er mit seiner Schnelligkeit am ehesten dem Konterspiel, das Wehen selbst bei Heimspielen aufziehen wird.  

Für das aktive Offensivspiel hat man aber noch ein paar groß gewachsene Angreifer in der Hinterhand, die insbesondere nach Rückständen auf Einwechselungen hoffen dürfen. Speziell Ronny König und Martin Willmann werden auf mehr hoffen, da sie im letzten Jahr zum Stamm gehörten. Willmann war zur Rückrunde aber oft schon nur noch Joker. In der Regionalliga war der 1,93 Meter-Mann konstant für 7-8 Tore pro Jahr gut, was seine Perspektiven in höheren Ligen beschränken dürfte. Dies unterstrich er 2003/04 auf seiner einzigen Zweitligastation in Regensburg mit nur 3 Toren in 24 Spielen. Der 1,90 Meter große König brachte es zuletzt auf 8 Tore und wird es im neuen Jahr gleichfalls schwer haben, seinen Platz zu behaupten.
 

Glatte 1,97 Meter bringt Dominik Stroh-Engel zustande. Das einstige Frankfurter Talent wechselte zu Beginn des Jahres nach Wehen, nachdem er sich bei der Oberliga-Elf der Eintracht mit 7 Toren aus 12 Spielen auszeichnete. In Wehen wird der 21jährige aber vorläufig nur als Joker zum Einsatz kommen. Inwieweit Teixeira die Umstellung auf den deutschen Fußball bewältigt und eine echte Verstärkung werden kann, wird eine nicht minder interessante Beobachtung der neuen Saison werden.
 

Taktik:
Die Trainer planen ein 4-2-3-1-System, bei dem gerade dem Doppel-Sechser eine zentrale Bedeutung zukommt. Die beiden werden die Defensive stabil halten und ggf. versuchen, schnell auf Konter umzuschalten.  

Breite des Kaders:
Der Kader des SV ist mit 31 Spielern erstaunlich breit angelegt. Ausfälle sollten dadurch problemlos kompensiert werden. Auch die Zweitligaerfahrung fast aller Stammspieler ist überragend für einen Aufsteiger. Hier dürfte es nur wenige Ligakonkurrenten geben, deren Kader auf mehr Spiele in dieser Spielklasse kommt.  

Trainer:
Auch Wehen wurde ein Opfer der Reglementierungswut der DFL, was zum Kuriosum führt, dass Aufstiegstrainer Christian Hock von seinem Vorgänger Djuradj Vasic abgelöst werden musste. Dieser hatte Wehen vier Jahre lang erfolgreich in der Regionalliga etabliert und scheiterte zweimal nur knapp am Aufstieg. Im Oktober 2006 machte er dann von seiner Ausstiegsklausel Gebrauch und wechselte zu Eintracht Braunschweig in die 2. Liga. Dort überstand er ganze 5 Partien, die er ausnahmslos verlor, so dass sich Vasic bislang noch als erfolglosester Zweitliga-Trainer aller Zeiten fühlen darf. Ersetzt wurde er in Wehen durch den Ex-Borussen Christian Hock, der gleich mit einer Siegesserie durchstartete und den Verein problemlos in die 2. Liga katapultierte. Da ihm aber der Trainerschein fehlt, wird er offiziell hinter dem zurückgekehrten Vasic als Co-Trainer geführt. Intern sollen beide Trainer ihre Entscheidungen abstimmen, während der erfahrene Disziplinfanatiker aus Serbien aber die letzte Entscheidungsgewalt für sich beansprucht. Hier wird sich zeigen, inwieweit Erfolgstrainer Hock dies in Falle einer sportlichen Krise stets akzeptieren wird.  

Mögliche Aufstellung:

Masic – Nakas, Kopilas, Simac, Kokot – Amstätter, Bick – Siegert, Catic, Nicu – Diakité
 

Gesamteindruck/Prognose:
Der SV Wehen Wiesbaden wird von vielen als No-Name-Truppe unterschätzt. Dabei ist der Verein souverän durch die Regionalliga marschiert und hat sich mit erfahrenen Zweitliga-Spielern verstärkt. Ein Großteil von ihnen ist zwar zuletzt abgestiegen oder spielte bei den Ex-Vereinen keine besondere Rolle mehr. Dennoch scheint diese Vorgehensweise erfolgversprechender als der Ansatz des FC St. Pauli, sich nur in der Regionalliga nach Verstärkungen umzusehen. Wehen wird ein extrem undankbarer Gegner sein, der sich in der Außenseiterrolle so richtig wohl fühlen wird. Gerade die Großen der Liga, wie unsere Borussia, könnten sich am massiven Defensivbollwerk die Zähne ausbeißen. Problematisch wird es für den SV, wenn man selbst gezwungen wird, offensiv zu agieren, da hier die Qualität sehr beschränkt ist. Da dies in den meisten Spielen aber nicht zwingend erforderlich sein wird, sollte der SV Wehen die Saison zwischen Platz 11 und 14 beenden.


Bisher im Zweitligacheck:

1.FC Kaiserslautern
TSG Hoffenheim
FSV Mainz 05
VfL Osnabrück
Erzgebirge Aue
FC Augsburg
FC St. Pauli
Alemannia Aachen
TuS Koblenz
1.FC Köln

SpVgg Greuther Fürth
FC Carl-Zeiss Jena
1860 München
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