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Die Länderspielpause hat Borussia nicht gereicht, um das Negativerlebnis der ersten Pflichtspielniederlage in Dortmund zu verarbeiten. Nach 18 Spielen ohne Niederlage gab es mit dem hoch verdienten 1:3 gegen Eintracht Frankfurt jetzt gleich die zweite in Folge. Nimmt man noch das extrem schwache 2:0 in Limassol hinzu, so ist Borussia deutlich aus der vormals so erfolgreichen Spur geraten.

Dabei begann die Partie gegen die Frankfurter Eintracht wie gemalt. Von der 1. Minute an zeigte die Elf von Lucien Favre das Selbstbewusstsein, dass man sich in den letzten Monaten erarbeitet hatte. Der Druck auf die defensiv anfälligen Hessen zeigte nach 5 Minuten Wirkung. Ein abgefälschter Schuss von Havard Nordtveit landete zum 1:0 im Tor.

Fortan kamen die Frankfurter besser ins Spiel. Nach einer knappen Viertelstunde gelang es ihnen, die zunehmend lethargischen Gladbacher zurückzudrängen und sich Chancen zu erarbeiten. Einzig dem bis dato überragenden Yann Sommer war es zu verdanken, dass es mit einem glücklichen 1:0 in die Pause ging.

Auch wen kurz nach dem Seitenwechsel André Hahn die große Chance zum 2:0 hatte, änderte sich nicht viel am Geschehen. Folgerichtig fiel nach 54 Minuten zunächst der verdiente Ausgleich, dem Alex Meier nur kurz darauf sogar noch das 2:1 folgen ließ. Borussia war bemüht, in der verbleibenden letzten halben Stunde zurück ins Spiel zu finden. Der Schalter konnte aber nicht mehr umgelegt werden. Ausgerechnet der an diesem Nachmittag noch beste Gladbacher, Yann Sommer, legte den Gästen in Minute 73 das 3:1 und damit die endgültige Entscheidung vor.

Die Gelb-Rote Karte, die sich Granit Xhaka durch zwei dämliche Frust-Aktionen innerhalb einer knappen Minute abholte, war da nur noch das I-Tüpfelchen auf eine vollauf misslungene Mannschaftsleistung. Dass ihm kurz zuvor noch das 2:3 wegen vermeintlicher Abseitsstellung abgepfiffen wurde und Oczipka vor dem 1:2 sehr rustikal zu Werke ging, darf keinen Deut darüber hinwegtäuschen, wie verdient diese Heimniederlage letztlich war. Borussia war gegen einen offensiv gefälligen, aber defensiv durchaus anfälligen Gegner nur knappe 15 Minuten in der Lage sein Spiel durchzuziehen. Danach enttäusche die gesamte Mannschaft auf ganzer Linie. Das Duo Nordtveit/Xhaka unterstrich einmal mehr, gemeinsam nicht allzu gut zu funktionieren. Der Ausfall der beiden Defensiv-Leader Kramer und Stranzl wog schwer, so dass in diesem einen Spiel halb so viele Gegentore zu verzeichnen waren wie in den 11 Liga-Spielen zuvor.

Mit Blick auf die nun anstehenden schweren Aufgaben in Villarreal und Wolfsburg muss die Mannschaft aufpassen, nach der grandiosen Rekordserie nicht gleich in eine Negativspirale zu geraten. Nicht nur die jüngsten Ergebnisse, sondern speziell die Leistungen der letzten 3 Partien geben zu großer Besorgnis Anlass. Noch 7 weitere Pflichtspiele stehen bis zur Winterpause an, in denen die Mannschaft möglichst bald wieder in die Spur zurückfinden sollte, um die so hervorragende Ausgangsbasis der ersten Saisonmonate nicht zu verspielen. Bei allem Wehklagen über die erneute Niederlage sollte aber nicht vergessen werden, dass Borussia weiterhin verdient auf einem 3. Tabellenplatz steht und dass Lucien Favre in seinen inzwischen 3 1/2 Jahren als Borussen-Trainer schon eine Reihe schwierigerer Phasen erfolgreich überwunden hat.

Borussia: Sommer - Korb, Jantschke, Dominguez, Wendt - Hahn (66. Hazard), Xhaka, Nordtveit (76. Hrgota), Hermann (76. Traoré) - Raffael, Kruse

Frankfurt: Wiedwald - Chandler, Russ, Anderson, Oczipka - Aigner (90. Piazon), Hasebe, Stendera (67. Kittel), Inui - Seferovic (90. Madlung), Meier

Tore: 1:0 (5.) Nordtveit, 1:1 (54.) Stendera, 1:2 (57.) Meier, 1:3 (73.) Inui

Gelbe Karten: Dominguez - Russ, Chandler, Oczipka, Hasebe

Gelb-Rote Karte: Xhaka

  • 05. Dezember 2020 @peterbahner Cristiano Ronaldo traf nie bei Teutonia Kleinenbroich, daran darfst Du Dich festhalten, Peter.
  • 04. Dezember 2020 @callmeuschi Heide Keller > Kölner Keller
  • 04. Dezember 2020 Pekkarick oder PK-Rick? #BSCFCU
  • 04. Dezember 2020 RT @footagemagazin: Früher Dick & Doof oder Terence Hill & Bud Spencer. Heute: Jogi & Olli.
  • 04. Dezember 2020 @UwePirl Wir Weggesperrte!
  • 04. Dezember 2020 @_mrtiger_ Bierhoff hat den Erfolg nicht vertragen und er hat nicht verstanden, weshalb es zwischenzeitlich erfolgr…
  • 04. Dezember 2020 @MC_H_MG Dauersauer mögen wir ihn sowieso am liebsten 😀

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