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Mit einem ungewöhnlichen 4:1-Sieg über Werder Bremen hat Borussia Mönchengladbach seine Spitzenposition gefestigt und sich aufgrund des verbesserten Torverhältnisses sogar auf den 3. Tabellenplatz vorgearbeitet. Das Ergebnis darf aber nicht über eine insgesamt eher mäßige Leistung hinwegtäuschen, die einzig aufgrund einer bemerkenswerten Effizienz nicht bestraft wurde.

Lucien Favre musste kurzfristig auf den verletzten Raffael (Muskelfaserriss) verzichten, so dass Branimir Hrgota erneut neben Max Kruse im Sturmzentrum auflief. Hinten rückte Korb für Wendt zurück ins zweite Glied. Das Spiel begann sehr zäh und mit kaum Torgelegenheiten in der ersten halben Stunde. Gladbach hatte zwar deutlich mehr Feldanteile und Ballbesitz, wusste dies aber bis dahin noch nicht zu nutzen. Gefährlicher waren sporadisch die Gäste, die ihre engagierten Angriffe aber zu ungenau zu Ende brachten.

In Minute 32 öffnete Traoré dann die Tür, indem er mit einem seiner gewohnt flinken Angriffe in den Strafraum zog und von Bargfrede von den Beinen geholt wurde. Ein klarer Elfmeter, den Kruse zur bis hierhin schmeichelhaften Führung verwandelte. Als kurz darauf Oscar Wendt den unglücklichen Caldirola anschoss und den Ball über dessen Bein ins Tor bugsierte, war die Gladbacher Glückseligkeit komplett. Mit einer insgesamt etwas schmeichelhaften 2:0-Führung ging es in die Halbzeit.

DIe Gäste zeigten sich von den Nackenschlägen unbeeindruckt und kamen sehr bemüht aus der Pause. Der Anschluss gelang ihnen allerdings nur unter Mithilfe des Schiedsrichters, der ein unglückliches Handspiel von Granit Xhaka als absichtlich wertete und Junuzovic somit eines seiner gefürchteten Freistoßtore gewährte. In den folgenden 10 Minuten drohte die Partie zu kippen. Borussia schien überrascht, eine bereits gewonnen geglaubte Partie noch aus den Händen rutschen zu sehen. Nach einer knappen Stunde lief es aber endlich wieder besser, so dass Kramers Kopfball zum 3:1 folgerichtig war. Spätestens mit der berechtigten Gelb-Roten Karte für den Bremer Unglücksraben des Tages, Caldirola, war die Partie gelaufen. Borussia entschied sich gegen den Versuch, das Torverhältnis auszubauen und für eine Schonung für das anstehende 27. Saisonspiel in Augsburg am kommenden Samstag.

2 Minuten vor dem Ende gelang Branimir Hrgota, der endlich einmal eine Bundesliga-Partie über 90 Minuten spielen durfte und dabei bis auf diese eine Szene extrem unauffällig blieb, doch noch das standesgemäße 4:1. Damit fiel der Sieg zwar um 2 Tore zu hoch aus, war insgesamt dann aber doch hoch verdient.

Borussia: Sommer - Jantschke, Brouwers (72. Korb), Dominguez, Wendt - Traoré, Kramer, Xhaka Herrmann (57. Hazard) - Kruse (80. Nordtveit), Hrgota

Bremen: Wolf - Gebre Selassie, Galvez, Caldirola, Garcia - Fritz, Bargfrede (80. Kroos), Makiadi (65. Hajrovic), Junuzovic - Bartels - Selke (69. Hüsing)

Tore: 1:0 (32.) Kruse, 2:0 (38.) Wendt/Caldirola, 2:1 (51.) Junuzovic, 3:1 (64.) Kramer, 4:1 (88.) Hrgota

Gelbe Karten: Brouwers - Fritz

Gelb-Rote Karte: Caldirola

  • 21. Mai 2022 @ballreiter Timothée Kolodziejczak gefällt das!
  • 21. Mai 2022 @ballreiter Unterdessen weint Gernot Rohr.
  • 21. Mai 2022 Erstmals seit dem First Vienna FC im Oktober 1943 gewinnt mit RB Leipzig wieder ein Klub aus Österreich den deutschen Fussballpokal. #SCFRBL
  • 21. Mai 2022 @sternburgexport Silva, Laimer, Gvardiol hab ich nie gewoll' 🎶
  • 21. Mai 2022 Im Pokalfinale vor 30 Jahren war die reguläre Spielzeit schon vorüber und die Verlängerung brach an. #Servicetweet
  • 21. Mai 2022 @schomberg Ja. Wir haben über alle Jahre häufiger in Mensen orientierungslos über Stühlen gehangen als Dosen taurin…
  • 21. Mai 2022 @sternburgexport Welchen Schalker Stürmer mochtest du lieber, den Stefahschappüsatt oder Schappapapä?

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