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FC SevillaBorussia Mönchengladbach hat sich beim ersten Auftritt in der Champions League wenig königlich gezeigt. Beim FC Sevilla unterlag das Team von Lucien Favre mit 0:3. Obwohl die Führung für die Spanier aus einem überaus zweifelhaften Strafstoß resultierte, war der Sieg dennoch auch in dieser Höhe völlig verdient. Gladbach erwies sich als Aufbaugegner für die ebenfalls schwach in die Liga gestarteten Gastgeber.

Die Borussia war über die komplette Spielzeit vollauf damit beschäftigt, sich dem Dauerdruck der Gastgeber zu erwehren. Nach Balleroberung ging das Kunstleder aber fast immer postwendend verloren, zu eigenen Offensivaktionen kam es kaum. Schon in der 5. Minute schnupperte Sevilla an der Führung, als Vitolo den Pfosten traf und Reyes beim Nachschuss über das Tor zielte. Auch in der Folge spielte fast nur Sevilla. Wenn überhaupt jemals, dann erzeugten die Borussen nach Standards so etwas wie Gefahr. So eine Minute vor der Pause beim ersten Gladbacher Eckball der Champions League-Geschichte, den Jantschke aber per Kopf über das Tor setzte.

Zwei Minuten nach Wiederanpfiff erbarmte sich der tschechische Schiedsrichter Kralovec der beharrlich anrennenden, im Abschluss aber unglücklichen Andalusier. Nach einer minimalen Berührung von Yann Sommer an Vitolo zeigte Kralovec auf den Elfmeterpunkt. Eine Entscheidung, für die „fragwürdig“ noch die freundlichste Bezeichnung ist. Gameiro nutzte das Geschenk zum 1:0. Nur zwei Minuten später folgte der zweite Strafstoß: diesmal ein unstrittiger, diesmal aber ein folgenloser: Gameiro traf nur die Latte.  Den dritten Strafstoß verwandelte in der 67. Minute dann Banega sicher. Jantschke hatte Gameiro gefoult. Den Schlusspunkt setzte Yann Sommer, der in der 84. Minute den von Konoplyanka aufs kurze Eck getretenen Ball ins eigene Tor lenkte.

FC Sevilla: Rico – Coke, Andreolli, Kolodziejczak, Tremoulinas – Krychowiak, N’Zonzi – Vitolo, Banega (75. Krohn-Dehli), Reyes (83. Konoplyanka) – Gameiro (71. Immobile).
Borussia Mönchengladbach: Sommer – Korb, Jantschke, Brouwers, Wendt – Stindl (67. Dahoud), Nordtveit – Traoré, Hazard – Raffael (83. Drmic), Hahn (72. N. Schulz).

Tore: 1:0 Gameiro (47., Foulelfmeter), 2:0 Banega (67., Foulelfmeter), 3:0 Sommer (84., Eigentor).

Gelbe Karten: N’Zonzi, Reyes – Brouwers, Stindl.

Schiedsrichter: Pavel Kralovec (Tschechien).
Zuschauer: 40.000.

  • 21. Mai 2022 @ballreiter Timothée Kolodziejczak gefällt das!
  • 21. Mai 2022 @ballreiter Unterdessen weint Gernot Rohr.
  • 21. Mai 2022 Erstmals seit dem First Vienna FC im Oktober 1943 gewinnt mit RB Leipzig wieder ein Klub aus Österreich den deutschen Fussballpokal. #SCFRBL
  • 21. Mai 2022 @sternburgexport Silva, Laimer, Gvardiol hab ich nie gewoll' 🎶
  • 21. Mai 2022 Im Pokalfinale vor 30 Jahren war die reguläre Spielzeit schon vorüber und die Verlängerung brach an. #Servicetweet
  • 21. Mai 2022 @schomberg Ja. Wir haben über alle Jahre häufiger in Mensen orientierungslos über Stühlen gehangen als Dosen taurin…
  • 21. Mai 2022 @sternburgexport Welchen Schalker Stürmer mochtest du lieber, den Stefahschappüsatt oder Schappapapä?

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