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Borussia hat noch einen langen Weg vor sich, will man auch am Ende der Saison unter den ersten Sechs stehen. Gegen kämpferische Frankfurter fehlten der Favre-Elf über die gesamte Spielzeit der letzte Biss und die spielerischen Mittel, um nachhaltig Druck auf das Tor der Hessen auszuüben. Aber es mangelte nicht nur vorne an Durchsetzungsfähigkeit: Stranzl zog nach einer Viertelstunde im Zweikampf mit Joselu den Kürzeren und ermöglichte es dem Spanier, völlig frei vor Stegen zum 1:0 einzuschieben. Auch in weiteren Szenen über die agilen Djakpa und Aigner war die Eintracht gedankenschneller und verdiente sich die Halbzeitführung redlich. Auf der anderen Seite prüfte einzig Kruse Kevin Trapp mit einer sehenswerten Einzelaktion, die sonstigen Offensivbemühungen des VfL endeten zumeist in Fehlpässen.

Auf eine Gladbacher Drangphase wartete man auch zu Beginn des zweiten Durchgangs vergeblich, Frankfurt schien dem zweiten Tor näher als Borussia dem Ausgleich. Erst in der Schlussphase gelang bisweilen der ein oder andere Spielzug, doch zu wirklich gefährlichen Abschlüssen kam man bis in die mehr als fünfminütige Nachspielzeit nicht mehr. Und das, obwohl Trainer Favre ungewöhnlich früh alle vorhandenen (Peniel Mlapa war erneut nicht im Kader) Offensivoptionen zog und in den letzten 10 Minuten auf Dreierkette umgestellt hatte. Eine insgesamt schwache Leistung der Borussia und somit eine völlig verdiente Niederlage an einem tristen Mittwoch in Frankfurt.

 


Statistik:

Frankfurt: Trapp – S. Jung, Zambrano , Madlung , Djakpa (90. +2 Celozzi) – Russ - Lanig , Flum – Barnetta (88. Stendera) – Aigner (83. Kadlec), Joselu

Borussia: ter Stegen – Korb (79. Rupp), Stranzl , Alvaro Dominguez , Daems – Nordtveit , Kramer – Herrmann (55. Hrgota), Arango (78. Younes) – Raffael , M. Kruse

Tore: 1:0 Joselu (16.)

Gelbe Karten: Russ, Flum, Kadlec – Daems (1.)

Schiedsrichter: Manuel Gräfe (Berlin)

Zuschauer: 48.000


 


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