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Das Rätselraten um die Zukunft von Christoph Kramer ist vorbei. Gleichzeitig können auch die letzten Traumtänzer unter den Borussenfans ihre Hoffnung begraben: Der Nationalspieler kehrt zum Ende der laufenden Saison zu Bayer Leverkusen zurück. Kramers Vertrag beim zahlungskräftigen Werksverein wurde bis 2019 verlängert, man darf davon ausgehen, dass damit ein äußerst kräftiges Lohnplus einhergeht. Vermutlich war es vor allem Kramers Unwillen, zu den mäßigen Konditionen seines alten Kontraktes nach Leverkusen zurückzukehren, der die schlagzeilenträchtige Debatte um seine Zukunft erst ausgelöst hatte.

Hatte am Wochenende noch ein angebliches Angebot von Arsenal London in der weniger seriösen Presse die Runde gemacht, ist jetzt also klar, wo für Kramer die Reise hingeht. Das ist aus Sicht Borussias zu begrüßen. Hilft es doch dem Mittelfeldmann, sich in der Rückrunde aufs Fußballspielen zu konzentrieren. Dass es sich bei seinem alten und seinem neuen Verein um direkte Konkurrenten um die Champions-League-Qualifikation handelt, sollte Kramers Leistungen nicht beeinflussen. 

Was die kommende Saison angeht wird die Suche nach einem Nachfolger für Christoph Kramer nicht erst jetzt beginnen. Borussia ist hochprofessionell organisiert und wird schon längst mögliche Kandidaten auf dem Zettel haben und intensiv beobachten.

Klar ist ebenfalls seit heute, dass Martin Stranzl Borussia noch ein weiteres Jahr erhalten bleiben wird. Wollte der Österreicher ursprünglich schon im Jahr 2013 seine Karriere beenden, wird er sie nun bis 2016 im Borussia-Park fortsetzen. Stranzls Leistungen in diesem Jahr und die merklichen Auswirkungen, wenn er mal fehlt, sprechen dafür, dass es eine sehr richtige Entscheidung des Vereins war, ihm einen neuen Einjahresvertrag anzubieten. Schön, dass er ihn unterschrieben hat.

 


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