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Max Eberl wird bei Borussia aller Voraussicht nach sein 20-jähriges Dienstjubiläum feiern können. Der Sportdirektor verlängerte seinen Vertrag heute bis 2020. Wenn er, was zu hoffen ist, diesen Vertrag erfüllt, wird er bei dessen Ablauf 21 Jahre in Diensten des Vereins gestanden haben - zunächst als Spieler, dann als Nachwuchskoordinator und seit 2008 als Sportdirektor. Die Verlängerung erfolgt kurz nach Eberls 42. Geburtstag und in für den Mann auf Borussias Kommandobrücke stürmischen Zeiten.

Im Wirbel um Rücktritt von Erfolgstrainer Lucien Favre am Sonntag blieb Eberl beeindruckend souverän und moderierte die Situation derart überlegt, dass dem Verein niemand ans Zeug flicken konnte, es sei denn, er war extrem bösen Willens. Angefasst aber gefasst, die Erschütterung nicht verhehlend aber dennoch optimistisch, ausdrücklich auf dem falschen Fuß erwischt aber dennoch ohne ein böses Wort in Richtung des verschwundenen Exzentrikers aus der Schweiz.

Einen Zusammenhang zwischen Eberls Krisenmanagement und der Verlängerung gibt es freilich nicht. Sie dürfte ohnehin in diesen Tagen erfolgt sein. Dennoch zeigt allein das Auftreten des Sportdirektors in dieser Phase, dass ganz Borussia, Funktionäre, Mannschaft und die Anhänger froh sein können, weitere fünf Jahre einen so besonnenen und vernünftigen Vertreter in verantwortlicher Position zu haben. Max Eberl wird seinen Weg, der auch der Weg Borussias ist, konsequent weitergehen. Er hat eine Idee davon, was Borussia ist, sein kann und sein wird, mit der die meisten von uns Borussen ausgesprochen gut leben können sollten.

 


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