Der kicker berichtet am heutigen Abend, Thorgan Hazard habe Borussia Dortmund eine Doppelzusage gegeben. Der Offensivmann, der seinem bisherigen Arbeitgeber schon kundgetan hat, seinen Vertrag nicht zu verlängern, steht dem Bericht zufolge beim Team seines Ex-Trainers Lucien Favre im Wort. Das allein wäre für Borussia Mönchengladbach zwar bedauerlich, verlöre man doch erneut einen Leistungsträger an einen direkten Bundesliga-Konkurrenten, viel schlimmer ist aber - so der kicker-Bericht der Wahrheit entspricht - der zweite Teil des Hazardschen Manövers. Hatte doch Sportdirektor Max Eberl bekundet, im Falle der Nicht-Verlängerung Hazard schon im Sommer verkaufen zu müssen, um eine möglichst hohe Ablöse erzielen zu können. Dieses Vorhaben hat der Belgier offenbar mutwillig sabotiert. Laut kicker hat er seinem künftigen Arbeitgeber mitgeteilt, seinen Vertrag in Gladbach notfalls zu erfüllen, sollte die Ablöseforderung der echten die Zahlungswilligkeit der falschen Borussia übersteigen. Mit anderen Worten: Hazard hilft Dortmund, die Ablösesumme massiv zu drücken. Mit der Zusage für 2020 im Rücken können die Dortmunder nun entspannt in die Verhandlungen gehen, wissen sie doch, dass Borussia keine andere Chance hat, überhaupt noch Geld für den Spieler zu bekommen. Max Eberl wäre nicht Max Eberl, wenn er nicht gute Miene zum bösen Spiel machen würde und Hazard tatsächlich für einen Bruchteil der ursprünglich eingeplanten Summe ziehen lassen würde. Eine Konfrontation mit den Verantwortlichen beim BvB oder dem Spieler selbst wird der Sportdirektor nicht eingehen. Über die Gründe, warum Thorgan Harzard dem Verein, bei dem er vom Talent zum Spitzenspieler gereift ist, derartig in den Rücken fällt, zu spekulieren, ist müßig. Es geht um Geld. So ist Fußball 2019. 

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