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FC ZürichBorussia Mönchengladbach hat in Zürich zwei Punkte verschenkt. Am 2. Spieltag der Europa League kam die Elf von Lucien Favre trotz hoch überlegenen Spiels über ein 1:1 nicht hinaus. Etoundi und Nordtveit erzielten die Tore des Tages binnen zwei Minuten.


Auch ohne die verletzten Raffael, Kramer und Johnson dominierte die Borussia die Partie praktisch über die ganze Spielzeit. Bereits in der 8. Minute hätte Max Kruse die Fohlenelf zwingend in Führung bringen müssen. Xhaka hatte mit einem fantastischen Pass Hazard bedient, der wiederum Kruse fand. Der wieder ins Nationalteam berufene Stürmer setzte den Ball aber aus bester Position aber neben das Tor. Nach einer Viertelstunde lupfte Hrgota, wieder von Xhaka in Szene gesetzt, den Ball frei im Strafraum über das Tor. Kurz darauf war es erneut Xhaka, der eine gute Chance einleitete, diesmal aber auf der anderen Seite. Aus seinem Fehlpass entwickelte sich eine gute Einschussgelegenheit für Chermiti, die Yann Sommer aber entschärfte.

Trotz dieser Szene war die Züricher Führung in der 23. Minute überraschend: Korb und Hahn konnten auf der rechten Seite Schönbächler nicht stoppen, seine Hereingabe drückte Etoundi über die Linie. Die Gladbacher Antwort folgte nur zwei Minuten später und auf höchst sehenswerte Weise: Nordtveits strammer Schuss aus 22 Metern war für den Züricher Torwart Da Costa gänzlich unhaltbar. Leider animierten die Tore Fans beider Lager dazu, das Spielfeld pyrotechnisch ähnlich zu vernebeln wie den eigenen Verstand.

Zürich zog sich nun weit zurück, die Gladbacher dominierten die Partie immer stärker, ohne aber vor der Pause zu weiteren Großchancen zu kommen. Sicherlich war das Unentschieden für den Gastgeber zur Pause aber ein glückliches. Glücklich schätzen konnte sich der FC Zürich auch, dass er die Partie mit elf Spielern weiter bestreiten durfte. In der 35. Minute hätte sich der bereits verwarnte Djimsiti nach einem rüden Foul gegen André Hahn über einen Platzverweis nicht beschweren dürfen.

Im zweiten Durchgang riefen die Borussen phasenweise den kompletten Belagerungsstand des Züricher Strafraums aus. Oft aber fehlte die Genauigkeit beim letzten oder vorletzten Zuspiel. Darüber hinaus vergaben Hahn (50.), Hrgota (54.), Xhaka (61.) und Stranzl (87.) gute bis sehr gute Torchancen. Auf der Gegenseite sorgte nur Schönbächlers durch den Strafraum irrende Flanke für kurze Aufregung (74.). Am Ende blieb es beim 1:1, das angesichts von einem halben Dutzend bester Chancen und insgesamt 30:9 Torschüssen natürlich viel zu wenig ist.

FC Zürich: Da Costa – Djimsiti, Kecojevic, Nef – Schönbächler (84. Koch), Kukeli, Yapi, Rikan (20. Rodriguez) – Chiumiento – Etoundi, Chermiti (92. Rossini).
Borussia Mönchengladbach: Sommer – Korb, Stranzl, Jantschke, Dominguez (84. Wendt) – Xhaka, Nordtveit – Hahn (73. Herrmann), Hazard (67. Traoré) – Kruse, Hrgota.

Tore: 1:0 Etoundi (23.), 1:1 Nordtveit (25.).
Gelbe Karte: Djimsiti.
Schiedsrichter: Slavko Vincic.
Zuschauer: 20.000.

  • 06. Dezember 2022 @Peter_Ahrens Dass sein Team verliert, Cömert Eray nicht.
  • 06. Dezember 2022 @s_hermanns Schöne Kurzmitteilung. Ja, als Tweeter bist du wirklich eine Klasse sweeter unterwegs als wir.
  • 06. Dezember 2022 @kluettermann Wir suchen dafür ja noch einen Lektor, zur Zeit melden sich allerdings nur so Lehrer aus China.
  • 06. Dezember 2022 Murat Yakin ist mit seinem Team heute wirklich mit einer Dreierkette in einem Pflichtspiel einer Ausscheidungsrunde…
  • 06. Dezember 2022 Die Hoffnung der Schweiz auf ein Weiterkommen hat in diesem Moment einen Grund: der Stefan @kluettermann hat Spätdienst! #PORSWI
  • 06. Dezember 2022 @s_hermanns Erfahrene Borussen wissen: Yann hat's gesehn! 🎶
  • 06. Dezember 2022 @Tazman14993429 @Peter_Ahrens ⬆️ Dieser schöne Tweet wird zu wenig Likes erhalten.

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