Borussia Mönchengladbach ist erwartungsgemäß bereits nach dem vierten Spieltag aus der Champions-League ausgeschieden. Trotz einer engagierten und in der ersten halbe Stunde sogar überlegenen Leistung reichte es gegen den Vorjahresfinalisten lediglich zu einem 1:1 Unentschieden. Eine kurze Schwächephase zum Ende der ersten Halbzeit reichte den cleveren Norditaliener zum insgesamt etwas glücklichen Ausgleich. Erfreulich ist, dass die Borussia auch in diesem Spiel weitestgehend mithalten konnte, auch wenn sie sich nicht selbst belohnte. Zwei Serien hielten dabei an diesem Abend: Ein Sieg in der Champions-League lässt weiter auf sich warten. Auf der anderen Seite kann Juve weiterhin nicht gegen die Rheinländer gewinnen und blieb auch im vierten Aufeinandertreffen sieglos.

 Die Ausgangslage war klar, nur ein Sieg würde den Borussen weiterhelfen. Eine Niederlage hätte hingegen die Chancen auf ein Überwintern in Europa minimiert. Logisch also, dass André Schubert die Losung „Wir wollen gewinnen!“ ausgab. Und genau das wollten seine Schützlinge. Die Borussia übernahm bereits früh die Initiative und bestimmte den Takt. 13 Minuten waren gespielt, da nahm sich Dahoud ein Herz und schlenzte den Ball an die Latte. Torwartlegende Buffon wäre bei diesem Schuss machtlos gewesen. Nur fünf Minuten später machte es Johnson besser. Wendt hatte sich auf dem linken Flügel durchgesetzt, Chiellini ließ den Schuss über die Sohle zu Raffael rollen, der mit viel Übersicht den sich freilaufenden Amerikaner bediente. 1:0, der Park stand Kopf. Gladbach gab sich mit dem 1:0 nicht zufrieden und versuchte nachzulegen. Traoré, Nordtveit und Xhaka brachten immer wieder Gefahr vor das Tor von Buffon. Und die Italiener? Über eine halbe Stunde sah man nichts vom Vorjahres-Finalisten. Es dauerte bis zur 39. Minute bis Juve ein Zeichen setzte. Und was für eins! Evra nutze eine Unsicherheit in der Innenverteidigungund zwang Sommer zu einer Klasseparade. Drei Minuten später hob Pogba die gesamte Borussen-Abwehr aus, Xhaka rettete in höchster Not vor dem einschussbereiten Dybala. Wiederum drei Minuten später war es dann soweit. Lichtsteiner kam nach einer Flanke frei zum Abschluss und verwandelte zum nicht unverdienten Ausgleich.

Juventus startete mit einem doppelten Paukenschlag in die zweite Hälfte. Erst verpasste Pogba nur knapp die Führung. Kurz darauf sprang Hernanes mit beiden Beinen gesteckt in Dominguez. Glatt Rot war eine vertretbare Entscheidung. Was nun folgte war klar. Die Italiener richteten zum Catenaccio an. Trainer Allegri nahm seine Stürmer vom Platz und setzte auf Sicherung des Ergebnisses, zumal dies das frühzeitige Bestehen der Gruppenphase bedeutete. Kurz darauf hätte Stindl ihm allerdings fast einen Strich durch die Rechnung gemacht, als er knapp an einer Fußabwehr von Buffon scheiterte. Einige Minuten später versuchte er etwas dilettantisch einen Elfmeter zu schinden, doch der niederländische Unparteiische blieb auch in dieser Szene souverän. In der 89ten Minute zwang Hazard mit einem Schlenzer zu einer Glanzparade. Ansonsten passierte in den letzten 30 Minuten wenig, die Italiener spielten die Partie souverän und routiniert zu Ende und verdienten sich so den entscheidenden Punkt. Völlig unverständlich war, dass sich André Schubert offensichtlich frühzeitig mit dem Ausscheiden arrangiert hatte und auf offensive Wechsel weitestgehend verzichtete. Ob Niederlage oder Unentschieden spielte eigentlich keine Rolle mehr. So hat die Borussia verloren, ohne wirklich alles zu versuchen.

 

Borussia: Sommer – Nordtveit, Dominguez, Christensen, Wendt –Dahoud, Xhaka - Traoré, Johnson (85. Hazard) - Stindl, Raffael

Juventus: Buffon - Lichtsteiner, Chiellini, Bonucci , Evra – Sturaro (87. Lemina), Marchisio, Pogba - Hernanes – Dybala (63. Cuardrado), Morata (75. Barzagli)

Tore: 1:0 Johnson (18 Min.), 1:1 Lichtsteiner (44. Min.)

Gelb:  ./.  - Marchisio, Dybala, Sturaro

Rot:  Hernanes

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