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Auch im neunten Spiel in Folge bleibt Borussia Mönchengladbach in der Bundesliga ungeschlagen musste sich aber bei Eintracht Frankfurt mit einen 0:0 begnügen. Die 51.500 Zuschauer in der Commerzbank-Arena – darunter rund 6.000 Fans der Gladbacher - sahen ein intensives und gutklassiges Spiel, in dem die Gäste vor allem in der Anfangsviertelstunde das bessere Team waren.

 Bei der Borussia rutsche Kramer wieder in der Startelf, bei den Gastgebern fehlten mit Meier, Stendera und Zambrano drei Stammkräfte, Aigner konnte dagegen auflaufen. Die erste Chance des Spiels hatten die Hessen nach rund 30 Sekunden, aber Seferovic vergab aus spitzem Winkel. In der Folge kamen die Gäste immer besser in die Partie und hatten in der 14. Minute sogar den Torschrei auf den Lippen, aber Schiedsrichter Marco Fritz erkannte Raffaels Treffer zurecht wegen einer Abseitsstellung nicht an. Die Frankfurter störten früh den Spielaufbau der Gladbacher und sorgten so dafür, dass das gefürchtete Tempospiel schon im Keim erstickte. Nur selten konnten sich die Gäste bis an die Grundline durch kombinieren, meist wurde versucht mit langen Bällen die Spitzen Kruse und Herrmann in Szene zu setzten. In der 22. Minute hatte dann Johnson die Chance zur Führung. Nach einer Kombination über Kruse und Wendt schob er den Ball mit dem rechten Außenrist am langen Eck vorbei. Die Frankfurter hatten erst in der 34. Minute ihre nächste Großchance. Valdez, der für Meier in die Startelf rückte und einen starken Eindruck hinterließ, zwang Sommer mit einem Kopfball zu einer Glanzparade. Kurz vor der Pause war es Madlung der mit einem Kopfball das Tor der Gäste verfehlte.

Im zweiten Durchgang verflachte die Partie etwas, aber die Gastgeber waren nun tonangebend. Sie gewannen vor allem im Mittelfeld mehr Zweikämpfe, konnten aber nur selten die Defensive der Borussia ernsthaft gefährden. Beim VfL hingegen fehlten das Tempo und die Genauigkeit im Umschaltspiel, um an die Leistung des ersten Durchgangs anzuknüpfen. Die besseren Chancen hatten in den zweiten 45 Minuten die Hessen. So verzog Aigner freistehend vor dem Tor (71.). Die beste Chance der Gladbacher kam erst der Nachspielzeit. Traore setzte sich auf der rechten Seite durch und passe an die Ecke des Fünf-Meter-Raumes, aber Kevin Trapp im Tor der Eintracht parierte Hazards Schuss. Sekunden später pfiff Schiedsrichter Fritz die Partie ab.

Das 0:0 ist das erste Unentschieden zwischen beiden Teams seit 1999. Damals trennten sich beide Mannschaften ebenfalls mit 0:0.

 

Eintracht Frankfurt: Kevin Trapp, Alexander Madlung, Bastian Oczipka, Anderson, Sonny Kittel, Makoto Hasebe, Slobodan Medojevic (66. Timothy Chandler), Stefan Aigner, Aleksandar Ignjovski, Haris Seferovic, Nelson Valdez (81. Lucas Piazon) - Trainer: Thomas Schaaf


Borussia Mönchengladbach: Yann Sommer, Roel Brouwers, Alvaro Dominguez Soto, Fabian Johnson (92. Havard Nordtveit), Oscar Wendt, Tony Jantschke, Granit Xhaka, Patrick Herrmann (81. Ibrahima Traoré), Christoph Kramer, Raffael (74. Thorgan Hazard), Max Kruse - Trainer: Lucien Favre


Schiedsrichter: Marco Fritz (Korb) - Zuschauer: 51500

Tore: Fehlanzeige


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