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Nur noch wenige Stunden, dann muss der Tabellen-Dritte beim abgeschlagenen Schlusslicht antreten. Angesichts dieser Vorzeichen wäre ein individueller Direktvergleich überflüssig, wenn die Rote Laterne nicht ausgerechnet einer internationalen Topmannschaft wie dem BVB gehören würde. Deren Erfolge der vergangenen Jahre sowie aktuell in der Champions League zeugen von einer immensen individuellen Klasse. Im Folgenden prüfen wir im Direktvergleich, wie weit die Gladbacher Borussia qualitativ noch von ihrer Dortmunder Namenscousine entfernt ist.

Yann Sommer <=> Roman Weidenfeller

Der Schweizer hat innerhalb kurzer Zeit seine Kritiker widerlegt, die nach einer mäßigen Vorbereitung ein Torwartproblem auf Borussia zukommen sahen. Mittlerweile vermisst kaum noch jemand Marc-André ter Stegen, der auf der Barca-Bank bislang alles richtig gemacht hat. Auf der Linie ist Sommer genauso Weltklasse wie sein Vorgänger. Bei der Spieleröffnung sogar noch einen Tick besser. Einzig in der Strafraumbeherrschung zeigt er ab und an Schwächen, die bislang zum Glück nur in Sarajevo Folgen hatten, aber bei Standards von den kopfballstarken Dortmundern (Kehl, Sokratis, Subotic) ausgenutzt werden könnten.

Roman Weidenfeller ist zwar nicht wirklich Deutschlands zweitbester Torhüter. Er gehört aber in jedem Fall ebenfalls zu den besten seiner Zunft. Auch er präsentierte sich in der Krise zuletzt anfällig und trug mit Fehlern gegen Köln und Hannover zu dieser bei. Gegen die Bayern hielt er dagegen überragend und verhinderte ein Debakel.

Beide Torhüter sind nicht fehlerlos, können aber an guten Tagen jeden Gegner zur Verzweiflung treiben und gehören zu den Top 5 der Bundesliga. Insgesamt endet das Duell der Torhüter daher Unentschieden. Sollte Weidenfeller ausfallen und durch den talentierten, aber noch unerfahrenen Langerak ersetzt werden, ginge der Punkt allerdings an Gladbach.
Zwischenstand: 0:0

Lukas Piszczek <=> Julian Korb

Der Pole ist zwar nicht unbedingt in der Form seines Lebens, aber dennoch einer der besten Rechtsverteidiger der Liga mit internationalem Topformat. Davon ist Julian Korb noch einiges entfernt. Defensiv kann er mithalten, aber in der Offensivbewegung liegen die Vorteile eindeutig beim Dortmunder. Der Punkt geht an den BVB.
Zwischenstand: 1:0 für den BVB

Neven Subotic <=> Tony Jantschke

In seinen besten Tagen bildete der Ex-Mainzer gemeinsam mit dem ebenso überragenden Hummels ein Duo der absoluten Weltklasse. Zahlreiche Verletzungen später ist von diesem Glanz wenig übrig geblieben. Während Hummels ausfällt, muss Subotic inzwischen als Schwachstelle ausgemacht werden. Nach dem Bayern-Desaster geht er verunsichert in die Partie, könnte aber auch eine Trotzreaktion entwickeln, es jetzt erst recht allen Kritikern zeigen zu wollen.

Tony Jantschke wird hingegen Jogi Löw eine weitere seiner konstant guten Leistungen der letzten Jahre zeigen wollen, nachdem er in dieser Woche einmal mehr vergeblich auf den längst überfälligen Anruf aus dem Ländle wartete. Während andere Verteidiger, wie Hector oder Durm, schon nach einer Handvoll ordentlicher Bundesliga-Spiele und noch andere, wie Rüdiger oder Ginter, trotz zuletzt haarsträubendster Un-Leistungen, nominiert werden, wird Jantschke vom Bundestrainer ohne erkennbaren Grund ignoriert. Und dies, obwohl er schon einst bei der U21 konstant gute Eindrücke im Nationaldress hinterließ und auf allen Positionen der Viererkette zuverlässige Leistungen abliefern kann. Spätestens seit seiner Umschulung zum Innenverteidiger hat er sich in Gladbach zu einem absoluten Leistungsträger entwickelt, der inzwischen nicht ohne Grund auf dem Zettel internationaler Topklubs steht.

Zu seinen besten Zeiten hätte der Serbe das Duell trotz allem für sich entschieden. Da diese aber für ihn aktuell weit entfernt sind und Jantschke anders als sein Konkurrent konstant zuverlässig agiert, geht der Punkt an Gladbach.
Zwischenstand: 1:1

Sokratis Papastathopoulos <=> Martin Stranzl

Zuverlässigkeit hat einen Namen, nein Korrektur: sie hat gleich zwei Namen. Denn die Abwehrchefs beider Mannschaften stehen gleichermaßen für Solidität und Verlässlichkeit. Über Martin Stranzl müssen nicht mehr viele Worte verloren werden. Der 34jährige wird mit dem Alter immer besser und geht zudem als Führungsspieler auf und neben dem Platz voran. Sokratis hält sich selbst in der Krise schadlos und ist am allerwenigsten für die Krise verantwortlich zu machen. Das Duell endet daher auf höchstem Niveau Unentschieden.
Zwischenstand: 1:1

Erik Durm <=> Alvaro Dominguez

Die Ironie der Geschichte, bzw. des Bundestrainers, will es so, dass Tony Jantschke trotz hervorragender Leistungen die kommenden zwei Wochen regenerieren kann, während ein Erik Durm wahrscheinlich sogar zwei weitere Länderspiele wird absolvieren dürfen. Der gebürtige Pfälzer machte den Bundestrainer im Vorjahr auf sich aufmerksam, als er Marcel Schmelzer gelegentlich gut vertrat und zwei sehr gute Spiele gegen Bayern München und Real Madrid absolvierte. Dies reichte direkt zu einer WM-Nominierung und in der Nach-WM-Ära sogar zu einem Stammplatz auf der linken Außenbahn. In 2 seiner bislang 5 Länderspiele (gegen Argentinien und Polen) deutete Durm aber ebenso wie mittlerweile auch in einigen Liga-Spielen an, dass er noch viel zu lernen hat. Gegen stärkere Offensivspieler hat er immer wieder Probleme, was für André Hahn in seiner aktuellen Topform gute Nachrichten sind.

In Topform präsentiert sich inzwischen Alvaro Dominguez. Der Spanier hat den umgekehrten Weg von Jantschke eingeschlagen, mit ähnlichem Erfolg. Beide spielen auf ihrer neuen Position noch einmal deutlich besser als zuvor in ihrer originären Rolle. Dominguez ist defensiv eine Bank und schaltet sich zuletzt sogar immer erfolgreicher ins Offensivspiel ein.

Würde der defensiv etwas anfälligere Oscar Wendt spielen, ergäbe sich auf dieser Position eine Patt-Situation. Da aber mit Dominguez in der Startformation zu rechnen ist, geht der Punkt an Gladbach. Auch wenn Durm an guten Tagen in der Offensive mehr Akzente setzt, hebt der Spanier diesen kleinen Vorteil mit seinen konstanten Qualitäten in der Defensive mehr als nur auf.
Zwischenstand: 2:1 für Gladbach

Sven Bender <=> Christoph Kramer

Das Duell der Dauerläufer wird nicht nur durch die derzeit bessere Form des Gladbachers entschieden. Sven Bender ist zweifelsohne eine beeindruckende Maschine, die internationalen Ansprüchen genügt. Dies reicht aber nicht ganz aus, um an den Leader der Gladbacher Borussia heranzureichen. Hier irrt der Bundestrainer ausnahmsweise einmal nicht, dass er Kramer inzwischen regelmäßig auflaufen lässt, während der durch Verletzungen immer wieder zurückgeworfene Bender momentan in der Nationalmannschaft ein wenig außen vor ist. Der Punkt geht auf sehr hohem Niveau an Gladbach.
Zwischenstand: 3:1 für Gladbach

Sebastian Kehl <=> Havard Nordtveit

Es ist ein ganz wesentlicher Grund für den aktuellen Erfolg der Borussia, dass selbst die Verletzung eines Führungsspielers wie Granit Xhaka zu keinem signifikanten Qualitätsverlust führt. Havard Nordtveit, der noch vor wenigen Jahren zu den absoluten Leistungsträgern gehörte, ersetzt ihn sehr gut und harmoniert zudem prächtig mit Christoph Kramer. Gerade defensiv ist der Verlust nicht spürbar. Einzig im Spiel nach vorne kann ein Xhaka in der Form dieser Saison noch deutlich mehr Akzente setzen.

Hier liegen dann auch die Vorteile, die Altstar Sebastian Kehl gegenüber dem Norweger aufweist. Der Ex-Nationalspieler erlebt mit seinen 34 Jahren einen letzten großen Höhepunkt seiner Karriere und kann damit sogar den weiter seine Form suchenden Ilkay Gündogan adäquat ersetzen. Könnte Xhaka spielen, hätten wir hier ein Duell auf Augenhöhe präsentiert bekommen. So geht der Punkt an Dortmund.
Zwischenstand: 3:2 für Gladbach

Henrikh Mkhitaryan <=> André Hahn

Konstanz trifft Brillanz. André Hahn präsentiert sich seit seinem Wechsel in den Borussia-Park erstaunlich konstant auf sehr hohem Niveau. Auch bei ihm ist es absolut unverständlich, warum er nicht für die Nationalmannschaft berufen wurde, obwohl er ein ganz wesentlicher Faktor des Gladbacher Höhenflugs ist. Technisch mag er nicht an die Klasse anderer Top-Außen heranreichen. Dies macht er aber mit seiner immensen Schnelligkeit und besonders mit seiner Torgefahr wett. Im Vorjahr wies er im Sprint sogar die höchsten Werte aller Bundesliga-Spieler auf und war damit sogar schneller als der vielgepriesene Aubameyang. 6 Saisontore und 4 Assists sprechen für seine Effizienz. Zudem harmonierte er zuletzt prächtig mit Patrick Herrmann.

Diese starke Form des Ex-Augsburgers kann sein Dortmunder Pendant derzeit nicht vorweisen. Henrikh Mkhitaryan ist ebenfalls ein Sinnbild der Liga-Krise. In den internationalen Spielen zeigt er immer wieder, dass er an guten Tagen Weltklasse-Leistungen abrufen kann. Mit seiner Dynamik und seinem guten Schuss ist der Armenier immer zu beachten. In der aktuellen Ligasaison konnte er das aber nur sehr selten abrufen. Ein einziger Assist steht dort für ihn zu Buche. Sein einziger Saisontreffer datiert vom allerersten Auftritt bei den Stuttgarter Kickers.

In Bestform ginge der Punkt an den international erfahreneren Dortmunder. Momentan zeigt sich Hahn aber deutlich wertvoller und entscheidet das Duell für Gladbach.
Zwischenstand: 4:2 für Gladbach

Marco Reus <=> Patrick Herrmann

Patrick Herrmann hat auf die zunehmende Konkurrenzsituation hervorragend reagiert. Selbst als er zu Saisonbeginn des öfteren unberücksichtigt blieb, suchte er die Probleme nicht beim zweifelnden Trainer, sondern bei sich und drängte sich auf anstatt zu verzagen. Dies brachte ihn zurück ins Team, wo er mittlerweile im Zusammenspiel mit seinem kongenialen Partner Hahn das 1-A-Außenduo bildet. Auch die Nationalelf sollte bei anhaltender Form demnächst wieder in den Fokus rücken können, sofern Jogi Löw das Leistungsprinzip nicht weiter so konsequent ignoriert wie zuletzt.

Alle Lobeshymnen auf die Stärken von Herrmann verblassen aber vor der Weltklasse eines Marco Reus. Dieser ist einer der wenigen verbliebenen Unterschieds-Spieler des BVB. Schon die bisherigen Duelle zeigen, dass sich Gladbach - zumindest in der aktuellen Form - auch individuell nicht vor dem BVB zu verstecken braucht. Einen Mann von der Klasse eines Marco Reus haben sie aktuell aber nicht im Kader. Sollte es heute abend eine enge Partie werden, so kann gerade einer wie er den Unterschied ausmachen. Es kommt nicht von ungefähr, dass Reus sehr häufig für das 1:0 verantwortlich ist. Das Duell der beiden einstigen Spielkameraden geht daher an Dortmund. Sofern Reus ausfällt und dann vermutlich durch Kevin Großkreutz ersetzt wird, müsste aber noch nachverhandelt werden.
Zwischenstand: 4:3 für Gladbach

Shinji Kagawa <=> Raffael Caetano de Araújo

Der Japaner ist die große Unbekannte im Spiel des BVB. Als Weltklasse-Spieler verließ er den BVB 2012, scheiterte dann aber in Manchester. Seine Rückkehr in die alte westfälische Wohlfühl-Atmosphäre war zu Saisonbeginn nur folgerichtig. Bei seinem ersten Auftritt gegen den SC Freiburg schien er gleich wieder an seine alte Form anknüpfen zu können. Bislang entpuppte sich dies aber eher als Strohfeuer, denn in der Liga hat er seitdem keine weiteren Bäume mehr ausgerissen. Gegen die Bayern zuletzt zeichnete er sich aber als taktisch höchst wertvoller Spieler aus, indem er Xabi Alonso mit Hilfe seiner unermüdlichen Laufleistung und Penetranz aus dem Spiel nahm.

Raffael wurde in der Vorsaison von den Fans völlig zurecht zum besten Gladbacher gewählt. Nicht der Medienliebling Kruse, sondern der Brasilianer war über die ganze Saison betrachtet der überragende Neuzugang. In dieser Saison wechseln sich hingegen Licht und Schatten ein wenig ab. Gegen Schalke und in Paderborn war er nicht nur wegen seiner Tore überragend. In vielen anderen Spielen stand er aber im Schatten seiner überragenden Offensivkollegen. Zudem lässt er zu viele hochkarätige Chancen liegen, wie insbesondere beim 1:1 gegen Mainz oder zuletzt gegen Hoffenheim.

Das Duell endet Unentschieden, weil beide Spieler derzeit nicht an ihre Topform aus der Vergangenheit heranreichen. Diese liegt bei Raffael zwar noch nicht gar so lange zurück wie beim Japaner. Letzterer hat dafür aber als ehemaliger Weltklasse-Spieler noch mehr Potential vorzuweisen.
Zwischenstand: 4:3 für Gladbach

Pierre-Emerick Aubameyang <=> Max Kruse

Schnelligkeit trifft Schlitzohrigkeit. Der Gabuner gilt als einer der schnellsten Spieler der Liga. In dieser Saison wurden bei ihm sogar die besten Sprintwerte gemessen. Auch Torgefahr entwickelt er immer wieder, wenngleich dies in der Champions League noch etwas ausgeprägter daherkommt als in der Bundesliga. Hier blieb er in den letzten 4 Partien ohne Tor, bereitete aber mit seinem genialen Flügellauf die Führung bei den Bayern vor. Es ist damit zu rechnen, dass Lucien Favre seine Mannschaft vorsichtig einstellen wird, um die gefährlichen Tempokonter des BVB schon im Ansatz zu unterbinden. Dies könnte Aubameyang ein wenig seiner Stärken berauben. Trotzdem ist er stets zu beachten, denn an guten Tagen hat er selbst international absolutes Topniveau.

Dies gilt aber gleichermaßen für Max Kruse, der seine Leistungen zudem konstanter abruft. Mit 5 Toren und 2 Assists ist er statistisch der gefährlichste Spieler des Borussen-Duells. Trotzdem: Aubameyang ist nicht zu unterschätzen und besitzt für seinen Verein derzeit einen ähnlich hohen Wert wie Kruse für Gladbach. Insgesamt ist es daher ein Stürmerduell auf Augenhöhe, das als Unentschieden zu werten ist.
Zwischenstand: 4:3 für Gladbach

Die Bank:

Gerade mit Blick auf die konditionellen Schwächen, die der BVB zuletzt regelmäßig in Halbzeit 2 aufweist, könnten die Einwechselspieler einen wesentlichen Faktor ausmachen. Noch voriges Jahr mutete es absurd an, als Jürgen Klopp urteilte, die Gladbacher hätten inzwischen eine noch stärkere Ersatzbank als der BVB. Was damals zum üblichen Trainer-Understatement gehörte, ist mittlerweile gar nicht mehr so weit hergeholt. Angesichts der Verletztenmisere des BVB hat dieser durchaus auch ein Bank-Problem. Mit Schmelzer und Gündogan tummeln sich dort zwei einstige Stammspieler, die sich erst langsam von ihrer langwierigen Verletzungspause erholen. Dass Kevin Großkreutz und Matthias Ginter immer noch zum erweiterten Kreis der Nationalmannschaft gehören und sich auch ohne WM-Einsatz Weltmeister nennen dürfen, ist allein der Schrulligkeit des Bundestrainers geschuldet. Aktuell ist ihre Form eher mau, wenngleich sie schon über ein sehr ordentliches Potential verfügen. Im Sturm sitzen rund 40 Mio. Euro auf der Bank. Die beiden Lewandowski-Ersatzspieler Immobile und Ramos haben beide noch nicht vollständig überzeugen können. Für ein Joker-Tor sind beide mit ihrer Torgefahr aber immer gut, so dass sie in jedem Fall zu beachten sind.

Borussia kann in der Defensive mit Allzweckwaffe Roel Brouwers reagieren, der einen jeden Ausfall ohne signifikanten Qualitätsverlust kompensiert. Auf den Außen stehen Fabian Johnson und Oscar Wendt Gewehr bei Fuß, die ihren Bankplatz der defensiven Anfälligkeit verdanken. Im defensiven Mittelfeld, wo der BVB einen Topspieler wie Gündogan in der Hinterhand weiß, wäre bei Gladbach der talentierte, aber unerfahrene Mo Dahoud die erste Alternative. Mehr Erfahrung weisen hingegen die 1B-Außen Hazard und Traoré auf, die einen ermüdenden BVB in der 2. Halbzeit noch einmal vor neue Probleme stellen können. Ein kleines Sorgenkind ist hingegen Branimir Hrgota, der in den letzten Wochen seine zahlreichen Chancen nicht zu nutzen verstand, sondern zeitweilig etwas deplatziert wirkt im Hochgeschwindigkeitsfußball der Gladbacher. Der Schwede ist mit Sicherheit talentiert und hat einen guten Torriecher. Gerade im Vergleich zum Torschützenkönig der Serie A und zum kolumbianischen WM-Teilnehmer fällt er aber recht deutlich ab.

Dies ist dann auch der Hauptgrund, warum dieser Punkt trotz aller fehlender Form an den BVB geht. Gladbach kann zwar auf den Außen noch zusätzliche Schnelligkeit ins Spiel bringen. Mehr Torgefahr sitzt aber beim BVB auf der Bank.
Endstand: 4:4

Fazit: Das Duell endet mit einem versöhnlichen Unentschieden, das dem BVB allerdings erst durch ihre qualitativ noch etwas hochwertigere Ersatzbank gelingt. Sollten Weidenfeller oder Reus tatsächlich ausfallen, würde die Waage zugunsten der Gladbacher ausfallen. Gerade Spieler wie Reus und Hummels machen weiterhin den Unterschied aus, der den BVB individuell stärker scheinen lässt. Spieler wie Kagawa oder Gündogan könnten noch dazustoßen, sofern sie es schaffen, wieder an alte Leistungen anzuknüpfen, die allerdings mittlerweile schon einige Jahre zurückliegen. Vom individuellen Potential ist der BVB den Gladbachern schon noch einiges voraus. Dafür spricht die Form eine deutliche Sprache zugunsten der Gäste. Wir dürfen uns daher auf ein Duell auf Augenhöhe freuen, in dem alles möglich erscheint.


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