|
|
Home
|
Geschrieben von Martin Zierold
|
|
Donnerstag, 11 März 2010 |
Martin sortiert aus und geht anschließend in Schweden auf Einkaufstour. Zwei Neuverpflichtungen weiß er bereits zu vermelden: Kött Bullar, den Brecher vom Polarkreis, und Hot Dog, den kleinen Publikumsliebling im Mittelfeld. Wir mahnen hingegen beim VfLog zu Zurückhaltung, schließlich haben wir gerade im Münsterland Wirsing bestellt. Und überhaupt, wozu sollen wir uns aufregen über Nichtigkeiten wie das Dortmund-Spiel, wenn anderswo alles noch schlimmer ist? Beim DFB zum Beispiel, dem größten überflüssigen Wundverband der Welt. Und so programmieren wir unseren Cyborg, der erschreckende Ähnlichkeit mit einem ehemaligen Schiedsrichter aufweist, daß er den nächsten Auftrag erfüllen möge: "Wolfsburg säuberlich in seine VW-Einzelteile zerlegen!" Anschließend gehen wir mit unserem BMW auf der Autobahn Audis jagen. Wie schön ist doch die Welt (aber scheißkalt)!
|
|
weiter …
|
|
|
Geschrieben von Christian Heimanns
|
|
Sonntag, 07 März 2010 |
Einen gehörigen Crash hat die Borussia da gestern hingelegt. Es wurde zwar niemand verletzt, aber die Karosserie sieht reichlich demoliert aus. Für die Sachverständigen ist am Tag danach die Zeit, um sich den Schaden genauer anzusehen. Offenbar ist die Karre vom Weg abgekommen, aber sie war schon weit genug voran, dass sie nicht von einer gewissen Autobahn oder durch die Leitplanken geschleudert wurde. Motor und Fahrwerk sehen o.k. aus, vorläufig halten wir fest, dass die Schäden nur im Blech sind.
|
|
weiter …
|
|
|
Ja, was denn nun? - Ein Kommentar |
|
Geschrieben von Mike Lukanz
|
|
Sonntag, 07 März 2010 |
Das 0:3 in Dortmund am gestrigen Abend sorgt für Missmut und Ernüchterung in Mönchengladbach. Es war spielerisch ein Rückfall in alte Zeiten. Dennoch ist Borussia krampfhaft bemüht, das Ergebnis zu relativieren und die kritischen Stimmen bereits im Vorfeld zu ersticken. Im Nachdreher zum Spiel zitiert Borussias Homepage Trainer Michael Frontzeck: "Wir dürfen nicht vergessen, wo wir herkommen. Man kann von dieser Mannschaft zum jetzigen Zeitpunkt nicht erwarten,
dass wir nach Dortmund fahren und dort einfach mal so gewinnen." Die Absicht eines solchen Artikels ist aus Sicht einer vorausschauenden Medien- und Öffentlichkeitsarbeit verständlich: Seht her, wir haben alles im Griff, keine Panik. Interessant ist dabei nur, dass noch vor zwei Tagen Sportdirektor Max Eberl an gleicher Stelle zitiert wurde: "In Dortmund wird sich zeigen, ob die Mannschaft den nächsten Schritt machen kann." Manchmal könnte der Eindruck entstehen, dass die Verantwortlichen im Verein nicht ganz so souverän und gelassen sind, wie sie nach außen den Eindruck machen (wollen).
|
|
|
Geschrieben von Mike Lukanz
|
|
Samstag, 06 März 2010 |
Mit einer erschreckend harmlosen und blutleeren Vorstellung verlor Borussia ihr Auswärtsspiel in Dortmund mit 0:3. In einer insgesamt mäßigen Partie hatten die Gastgeber über 90 Minuten keine Mühe, das Spiel zu kontrollieren. Kevin Großkreutz und Mohamed Zidan (2x) trafen in einer einseitigen Partie für die Gastgeber, die wahrlich kein Offensivspektakel zeigten - weil sie es nicht zeigen mussten. Borussia war im Spiel nach vorne ohne Zielstrebigkeit, Ideen und Biss, in der Defensive allerdings mit teils unerklärlichen Aussetzern. Auch und vor allem der sonst so souveräne Dante erwischte nicht seinen besten Tag, der Rest der Viererkette passte sich dem Niveau des Abwehrchefs an. Einzig Torwart Logan Bailly hielt die Partie mit starken Paraden so lang wie möglich offen, war an den Gegentoren jedoch machtlos. So ermöglicht man den Dortmundern, sich den Frust der Derby-Niederlage gegen Schalke von der Seele zu spielen. Borussia muss aufpassen, dass sie nicht wie in der Hinrunde mehrere Spiele in Folge hergibt, damit das schon vergessen geglaubte Zittern nicht doch wieder einsetzt. Eine Niederlage in Dortmund kann einkalkuliert werden, die Art und Weise, wie sich die Mannschaft präsentiert hat, sicher nicht. Max Eberl orakelte im Vorfeld, dass "ein Spiel in Dortmund zeigen wird, ob die Mannschaft den nächsten Schritt machen kann". Die Antwort hätte heute Abend deutlicher kaum sein können.
Statistik
Dortmund: Weidenfeller - Owomoyela, Subotic, Santana, Schmelzer - Sahin, Kehl, Großkreutz (Koch, 85.), Kuba (Dede, 77.), Zidan (Hajnal, 75.) - Barrios
Borussia: Bailly - Levels, Brouwers, Dante, Daems - Meeuwis, Bradley (Matmour, 63.) - Reus (Jantschke, 75.), Arango - Colautti (Friend, 63.), Bobadilla
Tore: 1:0 Großkreutz (13.), 2:0 Zidan (54.), 3:0 Zidan (70.)
Zuschauer: 80.000
|
|
|
Geschrieben von Mike Lukanz
|
|
Donnerstag, 04 März 2010 |
|
Im Sommer
1995 war die Borussen-Welt noch in Ordnung. Sowohl die schwarz-weiß-grüne als
auch die schwarz-gelbe. Im Düsseldorfer Rheinstadion trafen sich seinerzeit der
Meister aus Dortmund und der Pokalsieger aus Mönchengladbach zum Supercup,
rosige Zeiten für beide Vereine schienen möglich. Zwei Jahre später krönten die
Dortmunder die erfolgreichsten Jahre ihrer Vereinsgeschichte mit dem Gewinn der
Champions League, zur gleichen Zeit begann für die Mönchengladbacher
Namenscousine bereits der lange, bittere Weg in die Bedeutungslosigkeit.
Während die Elf vom Niederrhein sich sportlich bis heute nicht wirklich von
diesem Jahrzehnt erholt hat, mussten der BVB fast ebenso viele Jahre finanziell
ums Überleben kämpfen. Heute, im Jahr 2010, treffen sich zwei Vereine, deren Welt
zwar noch lange nicht so rosig ist wie anno 1995, die aber beide aus den
Fehlern der Vergangenheit gelernt haben.
|
|
weiter …
|
|
|
Geschrieben von Michael Heinen
|
|
Sonntag, 28 Februar 2010 |
Nach dem siebten Rückrundenspiel lässt sich festhalten, dass nur ein einziges Mal ein Sieg unverdient gewesen wäre, da man ausgerechnet beim Tabellenletzten aus Berlin die schwächere Mannschaft war. Man könnte sich also darüber ärgern, dass von gut möglichen 19 Punkten nur 9 übrig geblieben sind. Gerade das unglückliche 1:1 gegen harmlose Freiburger böte hierzu ausreichenden Anlass. Andererseits ist das Glas mehr als nur halbvoll, wenn man die aktuelle Situation mit dem vergleicht, was in den letzten Jahren unser Standard gewesen ist.
|
|
weiter …
|
|
|
|
|